Publisher 4Divinity und Entwickler Sword Panda Limited haben einen neuen Story-Trailer zu Sword Sage: Awakening veröffentlicht. Das Action-RPG ist tief in der chinesischen Mythologie und Folklore verwurzelt – und hat ein Alleinstellungsmerkmal.
Das chinesische Soulslike verzichtet nämlich auf eine essenzielle Genre-Mechanik: die typischen Ausweichmanöver. Dies soll SpielerInnen dazu „zwingen“, sich mit dem auf Martial Arts basierenden Konter-System des Spiels vertraut zu machen. Das Ausweichen in Sword Sage: Awakening läuft also etwas anders ab.
Das Konter-System namens „Evade Cyan, Strike Red“ ist inspiriert von der realen chinesischen Emei-Schwertkampftechnik. Hohen und mittleren Angriffen kann man ausweichen und gleichzeitig den Körper des Gegners mit einem Konter treffen. Rechtzeitiges Drücken der Taste vollführt zwar ein Ausweichmanöver, aber der Gegenangriff ist nur möglich, wenn man die richtige Höhe des Angriffs wählt. Klappt das nicht, kann unter Umständen auch das Ausweichen scheitern.
Sword Sage: Awakening entführt euch in die fantastische Welt namens Jiannandao – ein Land, das allerdings von unerbittlichen Naturkatastrophen heimgesucht wird, nachdem die Menschheit auf Texte gestoßen ist, die ihr verborgen bleiben sollten.
Die Menschen haben fortan gelernt, sich gegen die Welle des Leids zur Wehr zu setzen. Das neue Video begleitet San Niang auf ihrer Reise durch Jiannandao, die nicht nur außergewöhnliche Martial-Arts-Fähigkeiten hat, sondern auch mystische Artefakte und verheerende Schwertkämpfe im Kampf nutzt.
Der neue Trailer:
via Gematsu, Automaton Media, Bildmaterial: Sword Sage: Awakening, 4Divinity, Sword Panda Limited

Finde ich ja durchaus recht löblich, dass man versucht von dem Dodge-Everything-Mantra vieler Soulslikes wegzukommen. Gleichzeitig klingt es weiterhin so, als wäre Dodge / Parry die Antwort auf die Probleme, die das Spiel stellt. Vor allem, sollte ein Fehler bei der Einschätzung in vielen Fällen nur dazu führen, dass man eben keinen Konterangriff macht und man nur ab und zu dafür aufs Maul bekommt (was der Text nahelegt).
Viel mehr sollten wir zurückkehren dazu, dass Positioning im Kampf wieder relevant ist. Das hat man bei Silksong gemerkt, wie das Spiel vielen Souls-Veteranen das Hirn weggebrannt hat. Man konnte nicht einfach durch alles dodgen. Wenn man sich in eine schlechte Position manövriert hat, dann war man halt mehr oder weniger am Arsch.