Der Einsatz von KI in der Videospielentwicklung bleibt heiß diskutiert und auch Capcom positioniert sich zu dem Thema. Wenn es nach Shinichi Inoue, Vice President für Game-Development-Plattformen und KI-Lösungen bei Capcom, geht, diene KI nicht dazu „Kunst zu erschaffen, sondern dazu, das Potenzial von Kreativen freizusetzen“.
Im Gespräch mit 4Gamer auf der Google Cloud Next 2026 in Las Vegas erläuterte Inoue-san, wie Capcom KI während der Entwicklung einsetzt, und stellte dabei klar, dass das Unternehmen diese Tools nicht zur Erstellung von Kunstwerken nutze.
„KI entwickelt sich rasant weiter und verfügt über eine zunehmend fortschrittliche Intelligenz. Bisweilen übertrifft sie die meisten Menschen, und ich habe das Gefühl, dass sie sogar die Besten unter den Menschen bereits überholt hat“, so Inoue gegenüber 4Gamer.
Er erklärt weiter: „Andererseits gibt es etwas, das wir in der Unterhaltungsindustrie im Zusammenhang mit dieser Intelligenz als äußerst wichtig erachten: die ‚Sensibilität‘.“ An die Sensibilität eines menschlichen Kreativen reiche selbst „eine KI mit dem höchsten Intelligenzniveau“ nicht heran, findet Inoue.
Selbst eine KI mit dem höchsten Intelligenzniveau reicht in puncto Sensibilität noch immer nicht an unsere menschlichen Kreativen heran. Daher sei es sinnvoller, den Fokus auf die Sensibilität zu legen. Dies sei entscheidend „für das harmonische Zusammenwirken mit unseren Kreativen“.
Routine automatisieren, um Kreativität zu fördern
Auch Kazuki Abe, Technical Director bei Capcom, war vor Ort und nutzte die Gelegenheit, um die unverzichtbare Bedeutung menschlicher Kreativer hervorzuheben. „Unser Ziel ist es, jene Routineaufgaben, die im Zuge kreativer Arbeit anfallen, durch den Einsatz von KI zu automatisieren“, so Abe. „Der Mensch muss stets die Qualität gewährleisten. Daher kontrolliert er sowohl den Input – dort, wo der KI Befehle erteilt werden – als auch den Output, wo die Ergebnisse entstehen. Wir entwickeln ein System, das es der KI ermöglicht, die Zwischenschritte effizient abzuwickeln.“
Die Spieleentwicklung ist im Laufe der letzten Jahrzehnte zunehmend komplexer und kostspieliger geworden – bedingt durch die gestiegenen Anforderungen an visuelle Detailtreue und mechanische Tiefe. Inoue möchte nun die neue Technologie nutzen, um zu den traditionellen Arbeitsweisen zurückzukehren.
„Die Idee ist denkbar einfach: Wir wollen zu jenem Zustand der Vergangenheit zurückfinden, in dem Menschen interessante Ideen diskutierten, einen Konsens erzielten und diese Ideen anschließend zum Leben erweckten“, erklärt Inoue. „Damals verstanden alle an der Entwicklung Beteiligten den jeweiligen Kontext sowie die zugrundeliegenden Absichten vollumfänglich – eine Voraussetzung, die ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit ermöglichte.“
Sein Fazit: „Aus diesem Grund möchten wir ein kontextbezogenes Modell für die zwischenmenschliche Kommunikation bereitstellen und so für Klarheit hinsichtlich der jeweiligen Absichten sorgen. Unser übergeordnetes Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das die Zusammenarbeit maßgeblich erleichtert.“

Was ist das denn für ein Job (Berufsbezeichnung) und was hast du da Diesbezüglich die bisherigen 18 Jahre gemacht?
Das Problem für die Konzerne wird aber die Tatsache sein, dass der Wegfall von Millionen oder gar Milliardenjobs auch der gleichzeitige Wegfall dieser Kunden sein wird. Wenn Nvidia z. B. seine Mitarbeiter entlässt, haben diese nicht mehr genug Kohle um dessen Produkte zu kaufen.
Ergo: Gewerbe und Industrie leben erheblich von der wirtschaftlichen Kaufkraft des Volkes und wenn diesem Volk seine Einnahmequelle genommen wird, dann ist das auch ein jeweiliger Teufelskreis für die jeweilige Industrie, die Menschen durch KI ersetzt.
Oder man ignoriert sämtliche Umsätze und setzt als Firma tatsächlich nur KI als absolutes Kontrollgremium ein, ganz gleich wieviel man Verluste macht, aber das wäre dann auch eine radikale neue Weltordnung, wo Geld bzw. Gewinne keine Rolle mehr spielen.
@Ratty
Ich glaube du setzt hier mitunter KI mit Robotik (vll. in Verbindung mit KI) gleich.?
...
Wenn man schon darüber "diskutiert" , inwiefern technischer Fortschritt humane Arbeitsplätze fordert, dann kann man z.B. auch folgende Beispiele nennen...
Vielerlei Haushaltsgeräte die Arbeit abnehmen: Waschmaschine (Wäscherei, Waschsalon, Reinigung) ; Herd (sämtliche Arten und Bauweisen...Gastronomie) , genauso Kaffeevollautomat ; die schon Genannten + Staubsaugroboter, Geschirrspülmaschine usw. (Haushaltshilfe als Job) ; Bohrmaschine und andere Heimwerkerliche Geräte (Handwerker vom Fach) ...
Rasenmähroboter (und vll. noch paar Andere...Gärtner) ...
Das sind so paar verschiedene Beispiele, von denen es sicherlich noch viel mehr gibt, die KI gar nicht brauchten, um (potentielle) humane Arbeitsplätze zu kosten, die (zumindest einen Teil bis Großteil der verschiedenen Geräte) aber wohl so ziemlich Jeder zuhause hat, froh darüber ist, regelmäßig nutzt und keinen Gedanken daran verschwendet, dass die private Nutzung dieser Geräte humane Arbeitsplätze gefährdet bis kostet.
Und was ist z.B. mit den eigenen motorisierten Verkehrsmitteln (Auto, Motorrad, usw. ) und der Nutzung dessen...statt (da wo es entsprechende Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel gibt) ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen?
Jetzt könnte Gegenargumentiert werden, dass die Herstellung all dieser Geräte, Fahrzeuge, usw. ja wiederum auch Arbeitsplätze sichert.
Es würden aber Auch Mehr Geräte und Fahrzeuge in den jeweiligen Dienstleistungs-Bereichen benötigt, wenn Diese Mehr genutzt würden.
Wenn KI in manchen (Sub-) Bereichen vll. mitunter eine "Tatsächliche Ursache" von humanem Arbeitsplatzverlust darstellt und sowas geäußert wird, sollte Genauso auch nicht verschwiegen werden, dass die Nutzung von KI auch (wenn auch an anderer bis gänzlich anderer Stelle) humane Arbeitsplätze fördert.
Denk an die .com Blase. Die hoffen dass sie die Gewinner sind oder auch dass die anderen es eben nicht sind.
Jo, das gehört (jedenfalls im übertragenen Sinne) Tatsächlich auch Beides zusammen...
Umso Mehr Leute finanziell reich und werden und bei umso Mehr Leuten sich der finanzielle Reichtum dem finanziellen Reichtum der Reichsten angleicht, umso weniger haben all diese Leute was von dem finanziellen Reichtum, da es dadurch immer mittelmäßiger und somit immer irrelevanter wird (nicht nur ideologisch, sondern vom Tatsächlichen Gegenwert her...also was der finanzielle Reichtum z.B. Tatsächlich für einen Güterwert hat) .
Im Umkehrschluss sind die finanziell Reichen bis Reichsten vom Tatsächlichen Gegenwert her finanziell Noch reicher, je mehr finanziell Ärmere es gibt und je finanziell ärmer Diese dann noch sind...bzw. trifft es von der Anzahl her Noch mehr Ärmere und diese Ärmeren Noch härter, je weniger finanziell Reiche und Superreiche es gibt...
Das geht noch Weiter...
Die, die mal mit 1Mio als finanziell reich galten, sind es heute vll. nicht mehr...Die mit 10Mio bis 100Mio irgendwann vll. auch nicht mehr usw. ...irgendwann gelten 1Mio-Millionäre vll. sogar gänzliche Ohne Hyperinflation (und dadurch ausgegebenes Inflationsgeld) als arm...Und irgendwann dann vll. noch 10Mio-Millionäre usw.
Ist wie mit materiellen Gegenständen...
Ein absolutes Unikat ist sehr viel eher sehr viel wert, als etwas, was es immer weiter immer öfter gibt.
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Es sollte aber auch bedacht werden, dass es die gesamte humane Weltbevölkerung in den individuellen Händen hat, wie finanziell reich Reiche und Superreiche sind und noch werden und was Diese hauptsächlichst mit ihrem Geld anfangen können.
Das fängt schon beim "eigenen" Arbeitgeber an (wer sich z.B. ausbeuten lässt...oder wer Selbst handelt, statt Behandelt zu werden) ...
Geht dann beim Kauf oder Mieten von entsprechenden "Produkten" weiter...
Und endet vll. nichtmal damit, welchen Leuten man anderweitig hilft oder die Hilfe verwehrt...
Oder mit welchen Leuten man Kontakt hält oder sogar den Kontakt verwehrt.
Anarchismus (Positives Ideal)
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(Man sollte aber auch nicht Börsenblasen mit realer Wirtschaft verwechseln)