PC Test

Im Test! Code Vein II für PCs – merklich besser als im Performance-Mode der PS5

Titel Code Vein II
Japan 30. Januar 2026
Bandai Namco Entertainment Inc.
Nordamerika 30. Januar 2026
Bandai Namco Entertainment Inc.
Europa 30. Januar 2026
Bandai Namco Entertainment Inc.
System PlayStation 5, Xbox Series, PC
Getestet für PC (Steam)
Entwickler Bandai Namco Studios Inc.
Genres Soulslike
Texte
Deutschland Nordamerika Japan
Vertonung Nordamerika Japan

Nach unserem ausführlichen Test zur PS5-Version von Code Vein II haben wir ein PC-Testmuster für das Anime-Soulslike erhalten. Das erlaubt es uns, das Spiel auch auf einer stärkeren Plattform auf Herz und Nieren zu prüfen. Hat auch die PC-Version mit den teils gravierenden technischen Schwierigkeiten zu kämpfen?

Um die Spannung ein wenig vorwegzunehmen: Code Vein II läuft auf einem starken Rechner tatsächlich merklich besser als im Performance-Modus der Basis-PlayStation 5. Das sollte keine große Überraschung sein. Aber auch auf dem PC ist das Spiel kein Musterbeispiel für eine gute Optimierung.

Test lesen

Wer eine Zusammenfassung von Story und Gameplay will, den verweisen wir auf unseren vorangegangenen Test. Hier soll es hauptsächlich um die PC-Performance gehen. Es soll nur so viel gesagt sein: Code Vein II hat viele Aspekte des Vorgängers zugunsten einer weniger überzeugenden offenen Welt geopfert.

Das Kampfsystem und der außergewöhnlich gigantische Charaktereditor gehören zum Glück jedoch nicht dazu. Das ausgearbeitete Kampfsystem funktioniert sehr gut und macht nach einigen schweren Stunden der Eingewöhnung richtig Spaß. Hier gibt es viel aufzuleveln und zu optimieren. Außerdem ist es angenehm, in einem knallharten Soulslike einmal schnell übermächtig zu sein. Dennoch kann das Spiel mit seiner gehaltarmen und optisch weniger stimulierenden offenen Welt mit vielen Genre-Kollegen nicht mithalten. Sehr schade.

Auf dem PC bietet Code Vein II natürlich weitaus mehr Anpassungsmöglichkeiten als auf den Konsolen. Hier kann die Grafik nach Belieben angepasst werden.

Alles dabei

Von allen relevanten Post-Processing-Optionen über die üblichen Qualitätsregler bis hin zu den wichtigen Upscalern (FSR, DLSS, TSR) ist alles dabei, was man braucht, um das Spiel dem jeweiligen PC oder Laptop anzupassen. Dazu gibt es Ultra-Wide-Support für diejenigen, mit entsprechenden Bildschirmen und die Option die Bildrate über 60 FPS zu treiben.

Doch selbst auf den niedrigsten Grafikeinstellungen läuft Code Vein II noch nicht rund. Immer wieder bricht die Bildrate trotz wirklich heruntergeschraubter Optik ein und Mikroruckler stehen weiterhin an der Tagesordnung. Auch die Pop-ins verschwinden nicht auf einem starken Rechner. Das Problem liegt also definitiv nicht an meinem PC.

Nichtsdestotrotz performt das Spiel deutlich besser als auf PlayStation 5 und sieht bei mittelhohen Einstellungen bereits besser aus als auf der Basis-Konsole.

Nicht real

Das ist an sich zunächst keine Überraschung, aber es läuft trotzdem nicht gut. Die vielen Pop-ins, Ruckler, Einbrüche der Bildrate und Bugs machen klar, dass es sich hier nicht um ein Ressourcen-, sondern um ein Optimierungsproblem handelt. Das macht ein spielbares Erlebnis auf Steam Deck leider zu einem Ding der Unmöglichkeit.

Das fällt in letzter Zeit immer häufiger auf und ist in den meisten Fällen mit der auch hier genutzten Unreal Engine 5 assoziiert. Es scheint also noch große Defizite bei der noch recht jungen Engine zu geben. Aber der Fehler ist auch beim Entwicklerteam zu suchen, da es durchaus positive Beispiele für Spiele mit dieser Engine gibt.

Einige Monate hätten sich die Entwickler mindestens noch nehmen müssen, um zumindest die groben Schnitzer zu entfernen. Ein Soulslike MUSS bei Bosskämpfen flüssig laufen, ob mit oder ohne Anime-Brüste.

Besser auf einem mittelstarken PC

Nach meinem Test auf PlayStation 5 und PCs empfehle ich bei einem mittelstarken Setup definitiv letztere Version. Dort sieht Code Vein II nicht nur besser aus, Optionen wie Ultra-Wide und ein wählbares FPS-Limit sind ungemein hilfreich und es läuft stabiler, wenn auch nicht stabil genug um es uneingeschränkt empfohlen zu können. Zum Schluss bleibt nur zu hoffen, dass die von Bandai Namco Entertainment bereits versprochenen Performance-Patches die nötige Stabilität bringen, um die Erfahrung auf allen Plattformen angenehmer zu machen.

 

Bildmaterial: Code Vein II, Bandai Namco

1 Kommentar

  1. Also wenn ich das richtig verstehe, läuft die PC-Version zwar besser als auf der PS5, aber die Optimierung ist trotzdem ziemlich schlecht. FPS-Drops, Ruckler und Pop-ins sind gerade bei einem Soulslike-Spiel echt störend. Schade auch, dass die offene Welt wohl nicht so gut ist wie im Vorgänger. Hoffentlich bringen die angekündigten Patches noch Verbesserungen. Dann warte ich noch oder für Sale gibt.

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