Manche „Forevergames“ weigern sich zu sterben. Viele werden hier an Namen wie Left 4 Dead 2, Team Fortress 2, Counter-Strike oder MMORPGS wie Guild Wars 2 und World of Warcraft denken.
Aber auch Square Enix hat mit Final Fantasy XI einen dieser Titel im Portfolio. Das Spiel, von dem Square Enix wohl einst erwartete, dass es mit dem Erscheinen von Final Fantasy XIV langsam aus der Profitabilität rutschen würde, macht einfach immer weiter und gewinnt zuletzt sogar wieder neuen Fans.
Final Fantasy XI hat natürlich längst nicht so viele aktive SpielerInnen wie sein MMO-Nachfolger. Aber das muss es auch nicht – das Spiel wird dieses Jahr 24 Jahre alt. Trotzdem wird es weiterhin mit kleinen Inhaltsupdates versorgt, um die Fans zufriedenzustellen. Offenbar sind die Fans sogar sehr zufrieden, denn manche von ihnen kommen nun wieder in größerer Menge zurück und sorgen dafür, dass die Server übergangsweise wegen Überfüllung geschlossen werden.
Früher PS2, heute Windows 11
Die meisten neuen und wiederkehrenden Fans nutzen die PC-Version für Windows 11, auch wenn immer wieder von Bugs berichtet wird, die das einst für Windows 2000 und XP entwickelte Spiel plagen. Die Entwickler haben extra einen „Returnee Navigator“ eingerichtet.
Uns amüsiert jedoch die Vorstellung, dass es tatsächlich noch SpielerInnen gibt, die versuchen, ihre PS2-Version mit Festplatten-Erweiterung mit den Servern zu verbinden – jedoch erscheint hier nach einem langwierigen Patch-Vorgang eine Information, dass der Support im Jahr 2016 eingestellt wurde. Windows 10 wird seit letztem Jahr offiziell nicht mehr unterstützt, kann aber trotzdem weiter mit den Servern verbunden werden.
Yoji Fujito, der aktuelle Director von Final Fantasy XI, hat sich auf der offiziellen Website des Spiels (die in den letzten 24 Jahren sichtbar auch nur kleinere Updates erhalten hat) zu den Überlastungsproblemen des Odin-Servers geäußert. Bereits 2025 wurden die Server Bahamut und Asura für die Erstellung neuer Charaktere geschlossen.
„Erneut kommt es zu Überlastungen auf den Servern des Spiels, diesmal in der Odin-Welt. Daher möchte ich kurz erläutern, welche Maßnahmen wir ergreifen werden, um das Problem zu beheben“, so Yoji Fujito. Schon lange liegt der Odin-Server in der Beliebtheit hinter den beiden Spitzenreitern Bahamut und Asura, was die Anzahl gleichzeitiger NutzerInnen angeht. Seitdem hat „Odin“ weiter aufgeholt, was jetzt ähnliche Maßnahmen erforderlich mache.
Die Überlastung führe zur Verlangsamung des Spiels und weiteren damit verbundenen Problemen. Daher plane man ab heute eine Reihe von Maßnahmen, um die Stabilität des Spiels zu gewährleisten. Dazu gehört, dass der Transfer von Charakteren auf den Odin-Server ausgesetzt ist und neue Charaktere ebenfalls nicht mehr auf Odin starten können.
via The Gamer, Bildmaterial: Final Fantasy XI, Square Enix

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