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Valve verschiebt die Steam Machine und kann immer noch keinen Preis nennen

Valve hat einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt für die Veröffentlichung seiner neuen Geräte, Steam Machine und Steam Frame. Durch die Erhöhung der Speicherpreise wegen Komponentenmangels erhöhen sich die Marktpreise massiv – zum Teil über das doppelte.

Valve sieht sich deshalb genötigt, die Geräte leicht zu verschieben – sie sollen aber noch im ersten Halbjahr erscheinen. Man brauche aber mehr Zeit, „um konkrete Preise und Starttermine festzulegen, die wir mit Zuversicht bekannt geben können“.

„Als wir diese Produkte im November angekündigt haben, wollten wir zu diesem Zeitpunkt bereits konkrete Preise und Veröffentlichungstermine nennen“, heißt es in dem Beitrag. „Doch die Speicher- und Lagerknappheit, von der ihr sicher bereits gehört habt, hat sich seitdem deutlich verschärft. (…) Die begrenzte Verfügbarkeit und die steigenden Preise dieser kritischen Komponenten bedeuten, dass wir unseren genauen Versandplan und die Preisgestaltung – insbesondere bei Steam Machine und Steam Frame – neu bewerten müssen. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, sobald wir diese Pläne finalisieren.“

Die Komponentenknappheit betrifft dabei die gesamte Industrie, von Smartphones über PCs bis hin zu Spielekonsolen. Hauptgrund ist ein umfassendes Abkommen, das Samsung und SK im Oktober unterzeichnet haben. Diese Vereinbarung sieht vor, dass fast die Hälfte der weltweiten DRAM-Produktion an OpenAI geliefert wird – zur Ausstattung der KI-Rechenzentren des Unternehmens.

Berichten zufolge haben die daraus resultierenden Preissteigerungen und Engpässe auch andere Firmen getroffen, die nur über begrenzte Lagerbestände verfügen, darunter angeblich auch Microsoft.

via VGC, Bildmaterial: Valve

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