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Im Test! Mario Tennis Fever ist erstaunlich tiefgründig, aber das Fieber klingt auch schnell ab

Titel Mario Tennis Fever
Japan 12. Februar 2026
Nintendo
Nordamerika 12. Februar 2026
Nintendo
Europa 12. Februar 2026
Nintendo
System Switch 2
Getestet für Switch 2
Entwickler Camelot, Nintendo
Genres Arcade-Sport
Texte
Deutschland Nordamerika Japan
Vertonung Deutschland Nordamerika Japan

Gern erinnere ich mich an die Zeiten zurück, in denen ich mit meiner Schwester tagelang Mario Tennis auf dem Nintendo 64 gesuchtet habe. Anders kann man es wirklich nicht nennen. Es war eine Sucht. Seitdem ist viel Zeit vergangen und zahlreiche Mario-Tennis-Spiele sind gekommen und gegangen.

Der neueste Streich von Camelot und Nintendo ist nun mit Mario Tennis Fever exklusiv für Nintendo Switch 2 erschienen und bringt die namensgebende Fever-Mechanik mit sich. Doch konnte Mario Tennis Fever dasselbe Gefühl in mir auslösen wie das originale Mario Tennis, dessen Sucht-High ich seitdem suche?

Ein Spiel für Babys – warte, halt … MIT Babys!

In Mario Tennis Fever steht, das kommt nun überraschend, der Tennis-Sport im Mittelpunkt. Damit ihr nicht nur einzelne Matches oder Turniere spielt, was eventuell schnell langweilig werden könnte, gibt es andere Modi. Einer davon ist der Abenteuer-Modus, in welchem ihr eine kurzweilige Story erlebt und welche vor allem als ausführliches Tutorial dient.

Die Geschichte selbst ist eher zweitrangig, aber man hat sich immerhin ein wenig Mühe gegeben, überhaupt eine Story rund um das Spielen von Tennis zu spinnen. Prinzessin Daisy ist schwer krank und nichts kann sie heilen! Dann kommen Wario und Waluigi daher, welche von einer geheimnisvollen Frucht erzählen, welche alle Krankheiten heilen kann. Kurz gesagt reisen Mario, Luigi und Peach mit ihnen auf eine geheimnisvolle Insel und werden dort von Monstern in Babys verwandelt.

Die einzige Lösung ist nun logischerweise die Babys auf eine Tennis-Akademie anzumelden, damit diese dann die Monster besiegen und ihre ursprüngliche Form zurückerlangen können. Klar. Die Akademie dient als langgezogenes Tutorial, in welchem ihr auf spielerische Art mit Minispielen und Übungen die unterschiedlichen Schlag-Arten im Tennis erlernen könnt.

Lob, Straight, Slice, was?

Im Tennis gibt es verschiedene Möglichkeiten den Ball zu eurem Kontrahenten zu befördern. Diese werden euch nicht nur in einem kurzen Tutorial beim ersten Spielstart erklärt, sondern noch einmal ausführlich im Abenteuer-Modus. Die erste Stunde verbringt ihr auf der Tennis-Akademie, indem ihr die ganze Zeit zwischen Trainings mit eurem Toad-Lehrer und Minispielen umherlauft.

In diesen Trainings-Einlagen lernt ihr, wie ihr die unterschiedlichen Schläge im Spiel verwendet. Mit einem Lob könnt ihr den Ball über euer Gegenüber an den Spielfeldrand befördern, mit einem Straight ballert ihr das Runde geradewegs in Richtung eures Gegners. Oder macht einen Stoppball und lasst euren Mitspieler schnell zum Netz rennen, um den Ball noch zu bekommen.

Tennis ist nicht nur mechanisches Beherrschen der unterschiedlichen Schlagarten, sondern auch viel Psychologie! Dabei muss ich aber sagen, dass das Einsetzen der Stoppbälle und Lobs ein wenig fummelig ist. Denn ihr müsst zwei verschiedene Tasten in kurzer Zeit nacheinander drücken, was vor allem im hektischen Online-Modus für mich echt ein kleines Problem war. Aber vielleicht ist das einfach nur Gewöhnungssache.

Letzteres benötigt ihr im Spiel gegen die CPU im Story-Modus aber nicht. Habt ihr das ausführliche Tutorial beendet, welches sich ehrlich gesagt echt ganz schön zieht und 1/3 der gesamten Zeit in diesem Modus einnimmt, geht es auf die Reise zur Insel. Dort landet ihr nach einem Angriff von Bowser mit einer Bruchlandung und nun wird der Titel kreativ!

Bekämpft Monster wie Piranha-Pflanzen oder Cheap-Cheap, indem ihr andere Wesen als Tennis-Bälle verwendet und ihnen an den Kopf werft oder fällt Bäume mithilfe von Stachel-Bällen. Nach dem viel zu langen Lernen der Schläge hat mich das Spiel für gute 2 ½ weitere Stunden gut unterhalten, mit den verschiedenen Ideen und Mechaniken, welche man für die Matches und „Boss-Kämpfe“ bereithielt. Leider ging das viel zu schnell rum und nach knapp 3 ½ Stunden war der Spaß auch schon vorbei. Schade!

Das Abenteuer ist beendet – was nun?

Abseits vom wirklich sehr kurzen Story-Modus gibt es noch weitere Modi, um euch ein wenig bei der Stange zu halten. Im Turnier-Modus könnt ihr im Einzel- oder Doppel-Spiel mehrere Turniere bewältigen, mit Charakteren eurer Wahl. Diesen Modus könnt ihr auch mit einer weiteren Person spielen. Etwas spielerischer ist da der Spezialmix-Modus, in welchem bis zu vier Spielende gemeinsam und gegeneinander antreten können.

Dabei gibt es dann beispielsweise das Ringeschießen. Schießt euren Tennisball durch die zahlreichen über dem Netz erscheinenden Ringe. Je mehr ihr auf einmal trefft, desto mehr Punkte gibt es. Ein wenig abgefahrener ist da der Waldplatz. Dort habt ihr erst ein ganz kleines Feld. Piranha-Pflanzen können aber euren Ball fressen und das Feld des Gegners vergrößern – was es dann schwerer macht, den Ball zurückzuspielen. Auf dem Flipperplatz könnt ihr mit einem Jackpot das totale Chaos auslösen, denn dann fliegen mehrere Bälle umher und ihr müsst diese alle im Auge behalten.

In der Schlägerfabrik tauchen unterschiedliche Tennisschläger auf, welche euch die namensgebenden Fever-Fähigkeiten geben. Dazu gleich mehr im Detail. Der Wunderplatz ist an Super Mario Bros. Wonder angelehnt und anstatt Punkten sammelt ihr Wundersamen. Ab einem gewissen Punkt erscheint eine Wunderblume, verwandelt das Spielfeld und bringt mehrere Samen. Hier gibt es verschiedene Effekte, welche euch dann je nach Bedingung weitere Wundersamen geben. Es bricht also wie in Super Mario Bros. Wonder ein wenig das Chaos aus.

Wenn das Fever einen packt!

Abseits davon könnt ihr im Freien Spiel einfach gegen andere Leute oder die CPU spielen. Ob im Doppel oder Einzel, die Spieldauer, mit oder ohne Fever-Schläger, all das könnt ihr einstellen. Apropos Schläger, es wird Zeit, kurz auf diese zu schauen! Es gibt zahlreiche Versionen und es können einige von euch freigeschaltet werden. In jedem Match sammelt ihr Fever-Energie, welche ihr auf Knopfdruck mit einem Fever-Schlag entfesseln könnt. Die Effekte hängen dann vom jeweiligen Schläger ab.

Der Orkoschi-Schläger erzeugt beim Aufprall einen Wirbelwind, welcher für einige Zeit auf dem Feld verweilt. Berührt ein Charakter diesen, erhält er Schaden und ist kurz unfähig zu laufen. Die HP-Leiste zeigt euch an, wie viel Schaden ihr noch aushalten könnt. Im Doppel fliegt ihr bei einer leeren Leiste für eine Weile aus dem Spiel. Im Einzel wird euer Charakter einfach langsamer und schwächer. Andere Schläger platzieren Elektro-Fäden auf dem Feld, lassen Feuer entflammen, ein riesiges Eisfeld entstehen oder erschaffen Schatten-Doppelgänger. Insgesamt 24 Schläger könnt ihr freischalten.

Apropos freischalten: Schon direkt nach dem Beginn des Spieles könnt ihr einsehen, was und wie ihr Dinge erhalten könnt. Neue Charaktere, Farb-Varianten mancher Figuren, Schläger, Tennisplätze – ihr könnt alles direkt einsehen. Das finde ich persönlich zwar nett, aber auch ein wenig schade, denn es nimmt sämtliche Überraschung direkt weg. Wirklich schwer ist das Freischalten der Sachen auch nicht. Immerhin gibt es zum Release direkt 36 Charaktere, wovon alle ihre eigenen kleinen Vor- und Nachteile haben. Das ist stark!

Auf in die Türme!

Abseits der genannten Spielmodi gibt es noch zwei weitere. In den Missionstürmen müsst ihr unterschiedliche Herausforderungen nacheinander bewältigen, ohne zu verlieren. Schafft ihr eine Aufgabe nicht, verliert ihr ein Herz. Habt ihr alle Herzen verloren, müsst ihr wieder neu anfangen. Den jeweiligen Charakter und Schläger bekommt ihr für die Aufgaben vorgesetzt. So müsst ihr zum Beispiel mit drei Babys gegen Bowser kämpfen oder gegen Mario mit Feuerschläger spielen, während ihr nur einen normalen Schläger habt. Manche der Aufgaben sind dann echt ganz schön knifflig und können euch ordentlich fordern.

Mehr Spielerei ist dann der Realmodus, der nun auch nicht wirklich neu ist. In diesem nutzt ihr die Bewegungssteuerung des Joy-Con um den Ball zu schlagen, während euer Charakter sich von alleine bewegt. Dies lässt sich ebenfalls mit bis zu vier Leuten spielen. Passt aber dabei bitte auf, euch den Joy-Con nicht gegenseitig ins Gesicht zu hauen.

Das war es dann auch schon mit Spielmodi – abseits des Online-Modus und der Möglichkeit, lokale Switch-2-Konsolen zu verbinden und mit anderen Leuten per GameShare zu spielen.

Schnell ernüchternde Menge an Inhalt

Viele Worte, um eigentlich wenig zu beschreiben. Der Abenteuer-Modus ist an einem halben Abend durchgespielt, die Turniere und Missionstürme unterhalten für kurze Zeit, aber dann war es das auch schon für Singleplayer. Der Spezialmix-Modus hält nicht länger als ein bis zwei Runden mit Freunden bei Laune. Abseits davon könnt ihr euch dann natürlich ewig lang die Bälle im Freien Spiel um die Ohren hauen.

Wer dann Bock auf richtig knackige Matches hat, der kann sich im Rang-Modus online auf andere Spielende freuen. Hier verstehe ich jedoch nicht, wieso man Spielende mitten in den B-Rang wirft. Ihr sammelt pro Sieg Punkte oder verliert diese bei einer Niederlage, um im Rang aufzusteigen oder eben auch zu fallen. Als ich online das erste Mal einstieg, habe ich so eine harte Klatsche bekommen, weil die Spielenden dort erst einmal viel zu gut waren für mich als Online-Newbie, der bisher nur gegen die CPU gespielt hatte. Das war ein wenig demotivierend.

Wer aber wirklich Bock darauf hat, spannende Online-Matches zu erleben, der wird hier immerhin im Singleplayer (oder im Doppel) auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Hier könnt ihr auch entscheiden, ob ihr mit oder ohne Fever-Schläge spielt. Jedoch sucht ihr online etwas Wichtiges vergebens: freischaltbare Sachen. Denn recht flott sind alle Charaktere, Schläger und Tennisplätze freigeschaltet und dann gibt es keinerlei Anreiz mehr, das Spiel zu spielen. Hier hätte ich mir ein Kostüm-System gewünscht, bei dem man Klamotten und Accessoires für die Charaktere freischalten kann. Immerhin hatte Mario Tennis Aces durch die Online-Modi die Möglichkeit Kostüme freizuschalten. Vielleicht kommt das nachträglich auch noch in Mario Tennis Fever.

Ein grafisch solides Mario Tennis

Worüber man am Ende des Tages bei Mario Tennis Fever nicht meckern kann, ist der grafische Aspekt des Spieles. Die Charaktere sind so detailliert, wie es bei einem Spiel in diesem Grafik-Stil sein kann. Bei den Klamotten der Figuren kann man die einzelnen Fasern sehen, die Augen und Haare sind detailliert, die Animationen ausschweifend und flüssig.

Die Effekte der Fever-Schläger sind hübsch, aber nicht störend. Im Story-Modus sind die Gegenden detailliert gestaltet mit schicken Texturen. Ich kann tatsächlich nicht viel meckern – Nintendo (und Camelot) hat den Stil der Mario-Spiele einfach mittlerweile sehr gut in die heutige Zeit gebracht und das wird auch bei Mario Tennis Fever deutlich.

Beim Sound-Design hatte ich mir anfangs gewünscht, dass die Bälle noch wuchtiger klingen. Nach einiger Spielzeit habe ich mich daran gewöhnt und es gibt immerhin unterschiedliche Soundstärken, je nachdem wie perfekt ein Schlag erfolgt. Eine Sprachausgabe gibt es grundsätzlich nicht. Abseits von der Plauderblume, welche euch während der Matches die ganze Zeit volllabert. Immerhin kann man sie ausschalten. Dann ist es aber schon fast wieder zu ruhig.

Ein lauwarmes Fieber, das schnell abklingt

Im Großen und Ganzen funktioniert Mario Tennis Fever als Tennis-Umsetzung mit Mario-Charakteren gut. In den Matches gegen andere Spielende habe ich schnell gelernt, dass der Titel in den Mechaniken doch deutlich mehr Tiefgang bietet, als ich anfangs gedacht habe. Wer aber ein riesiges Singleplayer-Erlebnis erwartet, wird enttäuscht.

Auch ist fraglich, wie gut sich Mario Tennis Fever für Casual-Runden mit Freunden eignet, denn die unterschiedlichen Schläge und Mechaniken muss man schon erst einmal lernen. Jemand, der das Spiel schon viele Stunden vor sich hatte, wird dann immer erst einmal lange dominieren. Dann kann man aber immerhin im Doppel zusammenspielen und auf diese Weise üben. Ob das Spiel euch mehr als 60 Euro wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.

 

Story

Mario und Co. werden von Monstern in Babys verwandelt und rächen sich mit dem Spielen von Tennis.

Gameplay

Erstaunlich tiefgründige Tennis-Matches gegen andere, echte Spielende. Recht wenig Singleplayer-Content, Story-Modus ist nach nicht einmal vier Stunden durch.

Grafik

Hübsch animierte Charaktere, detaillierte Stadien und Umgebungen. Fever-Angriffe sind effektvoll, aber nicht zu brachial und ablenkend.

Sound

Dauerhaft auf Deutsch quatschende Plauderblume kommentiert Matches, kann aber abgestellt werden. Sonst keine richtige Sprachausgabe.

Sonstiges

Insgesamt 36 spielbare Charaktere, unterschiedliche Spielfelder und Tennisschläger mit unterschiedlichen Effekten.

 

Bildmaterial: Mario Tennis Fever, Nintendo

3 Kommentare

  1. Die Story klingt... wild xD
    Scheint so, als hät man im Vorgänger Mario Tennis Aces, da dann doch die bessere Geschichte erzählt. Da war ich wirklich überrascht davon wie gut der Story Mode tatsächlich war. Hatte viel Freude damit.
    Hatte mich schon gefragt und gehofft, dass man hier was ähnliches bieten wird. Aber das selbe Niveau scheint man wohl nicht zu erreichen. Dennoch schön, dass man überhaupt sowas wieder eingebaut hat. Ist bei einem Tennis Spiel ja nun auch nicht selbstverständlich.

  2. Also praktisch die gleichen Probleme wie bei jedem Mario-Sportspiel. Ich hatte ja Aces auf der Switch, was vom Gameplay her überraschend komplex war von seinen Mechaniken (und bei mir irgendwann in Frust umgemünzt ist), aber halt auch schon nicht viel zu bieten hatte. Mit Ausnahme von Mario Kart hat man eigentlich kein einziges Mario-Sportspiel, welches die Leute mal für eine sehr lange Zeit vor die Konsole fesselt. Fever scheint ja vom System her wieder durchaus mehr an Casual-Zocker gerichtet zu sein. Hätte hier aber erwartet, dass man irgendwas für die Langzeitmotivation mal getan hat. Aber 70 Euro für More of the Same, wieso sollte man sich das antun? Langzeit-Support wird es hier vermutlich auch nicht geben.

    Ich befürchte halt, als nächstes wird es dann irgendwann wieder die obligatorische Mario Golf Ankündigung geben. Dem Spiel wird man dann vermutlich auch wieder 1-2 eigene Directs widmen und das Spiel wird über so eine "One and Done" Erfahrung nicht hinauskommen. Und bei Fever hat man jetzt auch gegen Ende bei Nintendo nicht mehr viel getan, das Spiel wirklich hervorzuheben.

  3. Mit Ausnahme von Mario Kart hat man eigentlich kein einziges Mario-Sportspiel, welches die Leute mal für eine sehr lange Zeit vor die Konsole fesselt.

    Was ich ehrlich gesagt nicht verstehen kann, weil Mario Kart im Singleplayer auch nicht mehr zu bieten hat. Halt die üblichen Cups und eine Open World ohne viel zu tun. Mario Tennis HAT wenigstens sowas wie ein Story Mode, auch wenn die Story nicht sonderlich gut ist.

    Allerdings, und das habe ich auch erst durch das GVG - Video heraus gefunden, dass es noch einen "versteckten" Spielmodus gibt, der wirklich viel Spielzeit heraus holen kann und erstaunlicherweise nie vermarktet wurde.

    Wenn ihr bei den Missionstürmen den dritten Turm, den Turm der Täuschung schafft, schaltet ihr "Alle Herausforderungen" frei. Das ist eine Ansammlung aller Herausforderungen der Türme. Das sind 100 Herausforderungen, bei denen ihr jeweils eine Wertung von bis zu drei Sternen bekommen könnt.

    Mit anderen Worten, dieses Spiel hat einen Missionsmodus, ähnlich den Event Matches aus Smash Bros. Melee oder den Missionen aus Mario Kart DS, also den Modus, den sich Fans der Reihen zurück wünschen! Und Nintendo hat nicht darauf aufmerksam gemacht!
    Für Singleplayer ist das ein VIEL größerer Anreiz als der Adventure Modus und somit hat es mehr für Einzelspieler zu tun als Mario Kart World!


    Aber generell finde ich den Diskurs über das Spiel etwas unfair. Klar könnte es mehr Content für Singleplayer geben, aber am Ende ist das hier halt vorrangig ein Multiplayerspiel. Da zieht man den meisten Spaß raus. Und bei vielen anderen Spielen scheint das nicht zu stören. Bei immer noch vielen Fighting Games, Battlefield oder eben auch Mario Kart ist vielen klar, dass hier der Fokus auf dem Multiplayer liegt und da scheint sich niemand an lauem Singleplayer zu stören.

    Aber plötzlich muss Mario Tennis sich daran messen lassen und ist seinen Preis nicht wert? Warum? Müssen Singleplayerspiele auch einen Multiplayer haben, um "etwas wert" zu sein? Overwatch hatte gar keinen Singleplayer und neben seinem Premium-Preis auch noch Lootboxen, um den Spielern Geld aus der Tasche zu ziehen. Spiel des Jahres 2016 meine Freunde, noch vor Games wie Uncharted 4, herzlichen Glückwunsch!
    Warum ist das jetzt bei Mario Tennis ein Problem? Wer sich das Spiel holt, weiß, worauf er sich einlässt. Entweder Spiel mit Freunden oder unzählige Stunden im Online-Modus. Und wenn das für andere multiplayerfokussiete Spiele mit Premium-Preis kein Problem darstellt, ist das hier sicher auch in Ordnung.

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