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Entwickler teilt mit, was der Grund hinter dem „PayPal-Gacha“ von Arknights: Endfield war

Arknights: Endfield hatte zu Beginn einige Probleme mit der Bezahlung mit PayPal, wodurch tausenden SpielerInnen „zufällige“ Beträge berechnet wurden. Entwickler Hypergryph hat das Problem analysiert und das gesamte Ausmaß des Zahlungsproblems der vergangenen Woche erklärt.

Inzwischen wurden alle fehlerhaft abgebuchten Beträge zurückerstattet. Auch wenn das Problem nur wenige Stunden bestand, kamen enorme Fehlbuchnungs-Summen über tausende von zahlenden Fans zusammen. Ein Sprecher von Hypergryph gab gegenüber Eurogamer folgende Erklärung ab.

„Das Problem wurde durch einen Fehler in der Zahlungsabwicklung verursacht, der bestimmte PayPal-Transaktionen über den offiziellen Launcher und topup.gryphline.com betraf. Nach unserer Untersuchung waren insgesamt 3.429 Bestellungen auf verschiedenen Servern betroffen, die sich auf rund 1.800 Spieler verteilten. Das Gesamtvolumen der fehlerhaften Transaktionen lag bei etwa 80.000 US-Dollar, wobei die höchste einzelne Transaktion 5.289 US-Dollar betrug“, heißt es.

Nachdem das Problem bestätigt wurde, wurde die PayPal-Option innerhalb weniger Stunden deaktiviert, um weitere Auswirkungen zu verhindern. Alle betroffenen Transaktionen wurden noch am selben Tag identifiziert, und alle betroffenen Spieler erhielten bereits kurze Zeit später eine vollständige Rückerstattung. Als Entschuldigung wurden keine gekauften Gegenstände entfernt – die Spieler durften alle mit den Rückerstattungen verbundenen Items behalten.

Trotz der Verbesserungen an den Prüf- und Überwachungsprozessen für die Käufe von In-Game-Items bleibt PayPal vorerst deaktiviert. Hypergryph möchte absolut sichergehen, dass derartige Vorfälle nicht erneut vorkommen, so ein Sprecher gegenüber Eurogamer.

via Eurogamer, Bildmaterial: Arknights: Endfield, Gryphline, Hypergryph, Mountain Contour

3 Kommentare

  1. Man muss aber schon sagen, dass die Gacha Games (insbesondere Endfield) eine geniale Grafik und Spielewelt offenbaren.

    Ich denke mit einem Bezahlsystem wie FF14 wären viele viel glücklicher (und die Charakterpulls wären kostenfrei). Aber offensichtlich ist das eine größere Einnahmequelle, als über ein Monatsabo abzuschließen.

    Ist halt schade, ich spiele auch paar Gachas, aber es hätte so viel Potenzial, wenn es kundenfreundlicher wäre.

  2. Man muss aber schon sagen, dass die Gacha Games (insbesondere Endfield) eine geniale Grafik und Spielewelt offenbaren.

    Ich denke mit einem Bezahlsystem wie FF14 wären viele viel glücklicher (und die Charakterpulls wären kostenfrei). Aber offensichtlich ist das eine größere Einnahmequelle, als über ein Monatsabo abzuschließen.

    Ist halt schade, ich spiele auch paar Gachas, aber es hätte so viel Potenzial, wenn es kundenfreundlicher wäre.


    Monatsabos schließen leider einige Märkte aus. Gerade in vielen Südostasiatischen Ländern laufen Gacha-Games oft wenig profitabel, haben aber Millionen an Fans. Das wird dann durch die Einnahmen aus Japan, China und Korea ausgeglichen.

    Wer 400€ im Monat verdient, aber 10€ / Monat für ein Spiel zahlen soll, ist halt raus. Hierzulande würde auch niemand 50€/Monat für ein Spiel ausgeben.

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