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Die 20 Jahre alte Idee hinter Pokémon Pokopia klingt alles andere als aufregend

Wolltet ihr auch schon einmal wissen, wie sich die Entwicklung eines Pokémon-Spiels anfühlt? Genau dieses Gefühl – wenn auch im Kleinen und etwas abstrakter – soll Pokémon Pokopia nämlich vermitteln.

Statt Arenakämpfen und „Top Vier“ erwartet euch hier eine gemütliche Lebenssimulation mit Crafting-Elementen. Ein besonderer Arbeitsschritt aus der damaligen Zeit wird jetzt jedoch den SpielerInnen überlassen.

Vom „Gras platzieren“ zur eigenen Pokémon-Welt

Senior Director Shigeru Ohmori verriet gegenüber Famitsu, dass die Wurzeln von Pokémon Pokopia bis ins Jahr 2001 zurückreichen – genauer gesagt zu seiner Arbeit an Pokémon Rubin und Pokémon Saphir.

Damals war Ohmori als Game- und Map-Designer tätig und unter anderem dafür zuständig, Grasflächen auf den Karten zu platzieren. Klingt unspektakulär? Vielleicht. Doch mit jedem gesetzten Grasbüschel erschienen automatisch die jeweils heimischen Pokémon. Für Ohmori war das ein faszinierender Moment: Mit einem simplen Tool erschuf er Lebensraum – und plötzlich wurde die Welt lebendig.

Genau dieses Gefühl wollte er in ein eigenes Spiel übersetzen: Eine Welt erschaffen, in der Pokémon leben, sich entfalten und eigene Persönlichkeiten entwickeln können – jenseits klassischer RPG-Strukturen.

Ditto, Sandbox und ein Hauch Minecraft

Ursprünglich als reine Simulation geplant, entwickelte sich Pokémon Pokopia im Laufe der Jahre zu einer Lebenssimulation mit Crafting-Elementen. Die Hauptrolle übernimmt ein Ditto, das sich als Mensch ausgibt – und wir bekommen die Möglichkeit, selbst Grasbüschel in die Welt zu pflanzen und so neue Lebensräume zu erschaffen.

Erst kürzlich wurde übrigens ein neues Online-Feature bestätigt, das stark an Minecraft erinnert. Pokémon Pokopia erscheint am 5. März für die Nintendo Switch 2 – und könnte euch zumindest ein kleines bisschen nachempfinden lassen, wie es ist, selbst an einem Pokémon-Spiel mitzuentwickeln. Die Handelsversion (Game Key Card) ist bei Amazon* und im Nintendo Store* bereits vorbestellbar.

via Automation Media, Bildmaterial: Pokémon Pokopia, The Pokémon Company, Nintendo, Game Freak, Koei Tecmo

4 Kommentare

  1. Tja, manchmal sind es die kleinen Dinge ^^"

    Freue mich nächsten Monat auch "Gras zu setzen", damit Lebensraum zu schaffen und weitere Pokis zu entdecken, also gerade auf den Viva Pinata Effekt.

  2. Naja, mit der Switch kannst du auch raus in den Garten oder Park gegen und beim spielen wirklich Gras "berühren"/ dich rein legen. XD (Vorzugsweise an einem schattigen Plätzchen)

  3. Finde ich spannend. Schade, dass es so lange gedauert hat, bis man dann endlich diese Idee auch umsetzen konnte. Aber schön, dass es nun passiert. Schade, dass man den Release so vermasselt mit der Key Card. Fürchte zwar, dass der Großteil wirklich einfach stattdessen zur Download Version greifen wird, wodurch denen das am Ende egal sein wird bzw. man es vielleicht eher positiv bewerten wird, da man an der Download Version nochmal mehr verdient, aber naja... vorhalten kann man es den Leuten auch nicht. Es sieht leider wirklich nachm richtig guten spaßigen Spiel aus.
    Bin auch immer noch von der Idee sehr angetan. Schade dass man die normale Switch auslässt, sonst hät ichs mir wohl auch geholt. Bin aber jetzt schon gespannt, wie sich das Spiel insgesamt schlagen wird. In den japanischen Verkaufscharts wirds wohl weniger eine Bedeutung spielen, weshalb man eher auf entweder Erfolgsnachrichten oder die nächste Investorenkonferenz warten muss.

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