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„Bisher schlechteste Switch 2 Edition“ – Digital Foundry und Fans zerreißen Xenoblade X

Die Freude über das „Switch 2 Upgrade“ zu Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition war zunächst groß. Der Shadowdrop kann als Vollversion erworben werden, ein digitales Upgrade kostet nur 4,99 Euro und eine native „Switch 2“-Handelsversion folgt auch noch.

Doch die erste Begeisterung wich schnell der Ernüchterung bei einigen Fans. In den sozialen Medien häuften sich die Beschwerde von Fans über die „verbesserte“ Grafik. Viele Fans behaupten, das Spiel hätte vorher besser ausgesehen. Falls ihr den Fans nicht glaubt, dann glaubt ihr vielleicht Digital Foundry.

Das vorläufige Fazit der Technik-Experten fällt ziemlich miserabel aus. John Linneman erinnert daran, dass Monolith Soft ansonsten für ausgefeilte Technik bekannt sei: siehe Xenoblade Chronicles 3 auf der alten Switch. Man sollte also annehmen, dass das Studio eine feine Version von Xenoblade Chronicles X auf die deutlich stärkere Switch 2 zaubert.

„Aber ich habe keine Ahnung, was sie hier gemacht haben“, so Linneman. Monolith Soft habe einige „seltsame Entscheidungen“ getroffen. Auf den ersten Blick sehe das Spiel auf der Switch 2 scharf aus, aber wenn man sich bewegt, „zerfällt es“. Alles sei wie ölig verschmiert.

Linneman nennt die „Switch 2“-Version die „wahrscheinlich bisher schlechteste Switch 2 Edition“ – vernichtend. Das Spiel laufe zwar mit 60 fps – aber Linneman würde die ursprüngliche Bildqualität jener der „Switch 2“-Edition vorziehen. Auf die 60 fps würde er aber spürbar ungern verzichten wollen. Digital Foundry vergleicht das Erreichte mit einem fünf Jahre alten AI-Upscaler. Man hoffe, dass Monolith Soft die Dinge noch verbessere.

Fans fordern Rückerstattung

Zurück zu den Xenoblade-Fans: Die versuchen, Nintendo und Monolith Soft auf ihre Weise auf die Probleme aufmerksam zu machen. Rückerstattungen sollen helfen. Ein Reddit-Nutzer berichtet, dass diese (trotz der digitalen Version) genehmigt wurde.

„Ich [ermutige] euch alle, dies zu tun, um Nintendo die Botschaft zu übermitteln, dass dieses Qualitätsniveau für etwas, für das man bezahlt, nicht akzeptabel ist und dass sie sich verbessern müssen“, so tamodolo bei Reddit. Unten seht ihr die kurze Besprechung von Digital Foundry. Ein paar Bilder und für Technik-Laien relativ gut verständliche Einblicke findet ihr bei m00sician.

Digital Foundry:

via Eurogamer, Digital Foundry, Bildmaterial: Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition, Nintendo, Monolith Soft

1 Kommentar

  1. Hat Monolith Soft das Ganze eigentlich auch wirklich selber portiert? Oder hat Nintendo das Ganze outgesourced?
    Für mich klingt das alles extrem nach Zweiteren. Ich meine klar, ein Ausrutscher kann immer mal passieren, auch bei Monolith Soft. Aber anscheinend handelt es sich hier ja sogar um die schwächste Version, die es zu X gibt. Und son großen Fehler, kann ich mir bei Monolith Soft eigentlich nicht vorstellen.

    Frag mich, ob dass mit dieser KI Upscale Technologie zu tun haben soll. Hieß ja irgendwie, dass Nintendo darauf bei der neuen Konsole baut, was für Abwärtskompatibilität ziemlich interessant klang. Aber bei so ner Portierung siehts vielleicht anders aus. Kp. Sind eh nur lose Fetzen, die mir durch den Kopf gingen^^

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