In-Game-Käufe sind für viele Spielerinnen und Spieler längst fester Bestandteil moderner Spiele. Eine aktuelle Statistik aus Japan deutet darauf hin, dass ein Teil der jungen Erwachsenen dadurch finanziell unter Druck gerät. Die Zahlen sollten jedoch mit Vorsicht betrachtet werden und bedürfen einer genaueren Einordnung.
Die Zahlen stammen aus einer jährlichen Erhebung von SMBC Consumer Finance. Befragt wurden 1.000 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 29 Jahren zu ihrem Umgang mit Geld – mit einem klaren Fokus auf Games, Gacha und Mikrotransaktionen.
Weniger Spieler zahlen – aber mehr Geld
Im Jahr 2025 gaben 19,2 Prozent der Befragten an, Geld für In-Game-Käufe wie Items oder Gacha-Pulls ausgegeben zu haben. Der durchschnittliche Monatsbetrag lag bei 5.080 Yen, also rund 27 Euro. Interessant dabei: Im Vergleich zu 2024 ist der Anteil der Zahlenden zwar um 2,4 Prozent gesunken, der durchschnittliche Ausgabenbetrag aber gestiegen.
Hier muss man allerdings vorsichtig sein, denn der Durchschnitt wird durch die ungleiche Verteilung von Nicht- oder Wenigzahlern und Leuten, die sehr viel zahlen, gerne verzerrt. Gacha-Spiele sind bekannt dafür, von einem kleinen Prozentsatz an SpielerInnen finanziert zu werden, die überdurchschnittlich viel Geld ausgeben – mit spürbaren Folgen.
Reue und finanzielle Probleme
Die Kehrseite zeigt sich deutlich in den Details der Umfrage. 18,8 Prozent der Teilnehmenden bereuten ihre Ausgaben für In-Game-Käufe. Noch schwerer wiegt: 10,5 Prozent gaben an, durch ihr Spielverhalten in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu sein. Immerhin ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr – 2024 lag dieser Wert noch bei 18,8 Prozent.
Wichtig zur Einordnung: bei den finanziellen Schwierigkeiten handelt es sich um eine Selbsteinschätzung. Es kann alles bedeuten von: „Ich musste diesen Monat sparen“ bis zu echten Zahlungsproblemen.
Außerdem: Die Zahlen beziehen sich auf eine Umfrage unter jungen Erwachsenen und lassen sich nicht eins zu eins auf die gesamte Altersgruppe übertragen, zeigen aber deutlich, dass In-Game-Käufe für einen Teil der Spielenden problematisch werden können.
Japan zahlt – auch für Spiele aus dem Ausland
Eine Analyse von Sensor Tower aus dem Jahr 2025 zeigt: Obwohl der japanische Mobile-Games-Markt zuletzt bei der Neukundengewinnung geschrumpft ist, gleichen hohe Pro-Kopf-Ausgaben diesen Rückgang aus. Rund 80 Prozent der Downloads japanischer Mobile-Games kommen zwar aus dem Ausland, aber fast 70 Prozent der Umsätze werden weiterhin in Japan erzielt.
Spannend ist auch der Blick auf internationale Titel. So stammen laut Sensor Tower bis März 2025 ganze 58 Prozent der weltweiten Mobile-Einnahmen von The Goddess of Victory: NIKKE aus Japan. Unterm Strich zeigen die Zahlen: Das Bewusstsein für die Risiken von Mikrotransaktionen wächst langsam – doch Gacha bleibt ein kostspieliges Hobby. Wie sieht das alles bei euch aus?
via Automaton Media, Bildmaterial: Arknights: Endfield, Gryphline, Hypergryph, Mountain Contour

Ich bereue ja schon bissl, dass ich vor nem knappen Jahr (das erste und letzte mal seit Erscheinen) 6,18€ in YGO-DL ausgegeben hatte, was ich selbst Dann nie getan hätte, hätte ich es nicht noch als Google-Guthaben übrig gehabt, wo ich jenes Guthaben auch nur deshalb übrig hatte, da ich zuvor das bisher erste und letzte Mal mal Google-Guthaben gekauft hatte, um mir paar Programme kaufen zu können, die es mir tatsächlich wirklich mal wert waren und sind, diese für Android gekauft zu haben) .
Sonst kommt mir sowas (Geld für f2p / Gacha-Games auszugeben) nie in die (Einkaufs)Tüte.
Kaufe nicht so extrem viel Ingame , bei Gefallen aber schon hin und wieder. Bereut hab ich es noch nie.
Letztendlich sind alk diese Mechaniken (das betrifft ja nicht nur Gacha Spiele) Glücksspiel und darauf desined die Leute auszunehmen.
Die meisten werden das halbwegs unter Kontrolle haben, aber es ist hässlich wenn es Leute trifft die dafür hart empfänglich sind.
Wobei das immer noch harmlos ist. Es gibt einen Last Week Tonight Beitrag zu Sportwetten. Holy Shit, DAS ist dark.