Mit diversen Rückblenden erzählte The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom seinerzeit die Hintergrundgeschichte für Links jüngstes Abenteuer. In einer Zeit, in der das Königreich noch in den Kinderschuhen steckte, stemmten sich die Weisen verschiedener Völker – im Rahmen des Versiegelungskriegs – gegen Serienrüpel Ganondorf. Blöd nur, dass die HeldInnen dabei äußerst blass blieben.
Ein Umstand, der sich mit dem letztjährigen Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung änderte. Der neueste Eintrag in die Musou-Serie nahm sich die Zeit des Versiegelungskriegs zum Setting und beleuchtete die Weisen im Detail: Ardi von den Gerudo, Qia von den Zora, Raphica von den Rito und Agraston von den Goronen.
Doch warum hielt Nintendo diese wichtigen Figuren bis zum Spin-off-Prequel zurück? „Tears“-Director Hidemaro Fujibayashi lieferte nun die pragmatische Antwort im Gespräch mit 4Gamer. Eine Ausarbeitung besagter Figuren im Rahmen von „Tears of the Kingdom“ hätte schlicht den Rahmen gesprengt.
„In Tears of the Kingdom gab es ein zentrales Thema, das sich durch die Hauptgeschichte zog, und die Weisen werden mit maskierten Gesichtern und ohne Namen dargestellt“, so Fujibayashi. Der Regisseur führt weiter aus, dass Nintendo folgerichtig „viele Dinge bewusst zurückgehalten“ habe.
„Hätten wir die Persönlichkeiten und Gesichter der Weisen gezeigt, wäre die Geschichte zu umfangreich geworden“, erklärt Fujibayashi. „Deshalb bin ich sehr froh, dass die Weisen hier im Versiegelungskrieg behutsamer in den Vordergrund gerückt wurden.“
via Eurogamer, Bildmaterial: Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung, Nintendo, Koei Tecmo, AAA Games Studio

So THAT was the Imprisoning War!
Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede, die ich je gehört habe. Man wollte die Story von Anfang an auf zwei Spiele aufteilen bzw einen Warriors-Teil zu TotK machen.
Wobei die von Tears auf eine Briefmarke passt. Da hatte bald der erste Teil mehr.