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Disaster Report 5: Kazuma Kujo zeigt offenbar die Heldin und gibt erste Details preis

Disaster Report 4: Summer Memories, hatte eine bewegte Entwicklungsgeschichte. Im September 2010 erfolgte die Ankündigung von Disaster Report 4 für PlayStation 3, die Veröffentlichung sollte dann am 10. März 2011 erfolgen. Es folgte jedoch eine kurzfristige Verschiebung. Am 11. März 2011 erschütterte das Tōhoku-Erdbeben Japan, worauf Disaster Report 4, das ein Katastrophen-Setting bietet, ganz gecancelt wurde.

Im November 2015 enthüllte Granzella dann mit Disaster Report 4: Summer Memories die Wiederbelebung der Reihe. Im November 2018 erfolgte dann die Veröffentlichung für PlayStation 4 in Japan, hierzulande dann am 7. April 2020 für PlayStation 4, Nintendo Switch und PCs. Die wendungsreiche Vergangenheit merkte man dem Endprodukt jedoch an, wie wir in unserem Test feststellten.

Mit Disaster Report 5 soll nun alles besser laufen für Granzella. Dass man die Arbeiten dazu in Angriff genommen hat, das hatte man schon zum Jahreswechsel verraten. Bei einem Granzella-Livestream im Rahmen der Tokyo Game Show verriet Kazuma Kujo nun einige weitere Details.

Er zeigte ein Bild einer Frau aus verschiedenen Winkeln und wollte nicht zu viel verraten, aber soviel: „Das letzte Mal war sie 22 oder 23 Jahre alt, aber jetzt ist sie College-Studentin. Ihr Bruder ist der Hauptcharakter der Story. Und die Story handelt davon, dass seine große Schwester ihn sucht. Es spielt im Herbst. Open-World.“

Kujo schaute daraufhin zu seinem Kollegen und erklärte, er müsse sich dafür wahrscheinlich entschuldigen. Offenbar waren diese Informationen noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Die Frau auf den Bildern sieht aus wie Natsumi Higa aus der Serie. Sie war bisher in jedem Disaster-Report-Spiel dabei. Anfangs war sie 17 Jahre alt, im letzten Disaster Report 4 dann 23 Jahre alt.

Die Famitsu fragte daraufhin bei Granzella an und bekam eine seltsame Antwort: „Wir befinden uns gerade in einem Zustand der Verwirrung, Kujo hat über die Inhalte des Spiels ganz plötzlich gesprochen. Wir werden eine Ankündigung machen, wenn der Zeitpunkt zur Veröffentlichung von Informationen gekommen ist.“

via Gematsu, Bildmaterial: Granzella

2 Kommentare

  1. Ich bleibe leider skeptisch. An sich mochte ich den vierten Teil, aber der läuft selbst auf High End Systemen bis heute stellenweise wie eine Diashow. Und weil Granzella das Kunststück sogar bei sämtlichen Fassungen von R-Type Final wiederholt hat, werde ich mich mit einem weiteren Kauf wohl in starker Zurückhaltung üben.

    Die Firma hat leider ein unglaubliches Talent, gute Spiele technisch völlig zu versemmeln.
  2. Granzella hatte echt Pech in der Vergangenheit. Obwohl Irem so freundlich war und Granzella die Rechte von Disaster Report weitergegeben hat, womit man die PS2 Games ins japanische Store hochgeladen hat, so musste man bei Disaster Report 4 trotzdem komplett von neu anfangen. Das tat der Entwicklung bestimmt nicht gut, aber das Ergebnis fand ich trotzdem lobenswert. R-Type hatte auch eine kuriose Geschichte. Da gab es auch Probleme mit Kickstarter und man möchte es mit Patches zu einem neuen Game machen, falls ich nichts verwechsle.

    Ich schätze mal, dass das zeigen wird, ob Granzella es nun packen kann, oder nicht. Disaster Report 5 werde ich blind holen. DR 4 hat Spaß gemacht und war eine nette Abwechslung im heutigen Markt.
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