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Yosuke Matsuda sieht Dragon Quest XII als Vorlage für die Zukunft

Am Dragon-Quest-Tag 2021 feierte Square Enix den 35. Geburtstag der traditionellen JRPG-Reihe. Dies tat man standesgemäß mit der Ankündigung von Dragon Quest XII: The Flames of Fate. Mehr als das Logo zeigte man jedoch noch nicht.

Aufhorchen ließ damals jedoch bereits Yuji Horii. Man wird nämlich das runden- und kommandobasierte Kampfsystem von Dragon Quest überarbeiten. Dragon Quest ist seit jeher bekannt und beliebt dafür, an alten Traditionen festzuhalten.

Horii sagte, man würde nicht auf Kommandos verzichten, aber einige Änderungen vornehmen. Man habe da ein paar Prototypen in Arbeit. Es sei aber immer noch das Kampfsystem, das Fans lieben. Außerdem verkündete er, Dragon Quest XII sei ein Dragon Quest „für Erwachsene“. Was immer das auch bedeutet.

Tradition trifft auf Innovation

Nun gibt es von Yosuke Matsuda einige neue Hinweise, in welche Richtung es gehen könnte. Matsuda muss es wissen, er ist immerhin der Präsident von Square Enix. In einem Interview sagte er, dass Dragon Quest XII: The Flames of Fate die Zukunft der Reihe für die nächsten 10 bis 20 Jahre ebnen könnte.

Klar wolle man auch an Traditionen festhalten, allerdings gibt es diesmal auch Innovationen. So will man mit Neuerungen die Serie vorwärtsbringen. Und so offenbar auch fit für die Zukunft machen.

Offenbar will man Fans also schon mal auf Änderungen vorbereiten, bevor man diese im Detail zeigt. Zur konkreten Umsetzung kann man derzeit jedoch nur spekulieren.

Dragon Quest XII: The Flames of Fate soll weltweit gleichzeitig veröffentlicht werden. Plattformen und ein Datum sind noch unbekannt.

via Siliconera, Bildmaterial: Dragon Quest XII: The Flames of Fate, Square Enix

4 Kommentare

  1. Ich hoffe nur es verkommt nicht auch zu bloß einem weiteren ARPG. Dass man an traditionen festhalten will bedeutet bei SE leider überhaupt nichts. Schließlich war man auch der Meinung der klassische Modus von FF7R wäre eine gute Alternative für Fans von rundenbasierten Kämpfen. Für mich war das einfach ein Schlag ins Gesicht.
  2. Ich freue mich auf das Spiel und denke, dass es gut wird, solange Yuji Horii dabei ist.
    Nur, wenn man meint, den Aspekt "für Erwachsene" dermaßen betonen zu müssen, sollte man es vielleicht nicht mit dem Untertitel "The Flames of Fate" versehen, weil der nämlich eher ein Fall für das Phrasenschwein ist als "für Erwachsene".
  3. Ich weiß nicht, ob sie es sich nochmal trauen Dragon Quest ein actionbasiertes Kampfsystem zu geben. Die Erstvorstellung von Dragon Quest IX damals war ja ein richtiges Fiasko. Andererseits ist das auch schon wieder fast 15 Jahre her, der Markt ist heute ein anderer.

    Was die mit "erwachsen" meinen weiß der Teufel. Thematisch konnten auch ältere Dragon Quest-Teile schonmal heftig werden. Hoffentlich ist das nicht einfach nur Code für "blutig und strunzdoof".

    Naja, solange sie nichts von dem Spiel zeigen, gibts aber eigentlich auch keinen Grund pessimistisch zu sein. Sie werden schon nicht Nomura darauf ansetzen.
  4. Ich weiß immer noch nicht, was in den Augen von den DQ machern "Erwachsen" heißt. Einen DQ mit Mature Content kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Ich würde gerne sehen, wie mal ein DQ ohne Akira Toriyamas Charakter Design aussieht. In DQXI fand ich etwas unkreativ, als König Carnelian einfach mal zu sehr nach Dr. Gero aussieht. Die Reihe braucht mal Abwechslung.

    Jucksalbe schrieb:

    Naja, solange sie nichts von dem Spiel zeigen, gibts aber eigentlich auch keinen Grund pessimistisch zu sein. Sie werden schon nicht Nomura darauf ansetzen.
    Ne, das Final Fantasy Komitee wird da bleiben wo es ist, Kitase, Nomura, Nojima, Toriyama, Hashimoto usw werden, mit DQ nichts am Hut haben.
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