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Im Test! The Great Ace Attorney Chronicles

TitelThe Great Ace Attorney Chronicles
Japan27. Juli 2021
Capcom
Nordamerika27. Juli 2021
Capcom
Europa27. Juli 2021
Capcom
SystemPlayStation 4, Nintendo Switch, PC
Getestet fürNintendo Switch
EntwicklerCapcom
GenresVisual Novel, Adventure
Texte Nordamerika
Vertonung Nordamerika Japan

Phoenix Wright! Bei diesem Namen dürften viele „Visual Novel“- und „Adventure“-EnthusiastInnen aufhorchen. Im Rahmen der „Ace Attorney“-Serie begleiteten sie den passionierten Strafverteidiger immerhin über Jahre bei seinen Fällen. Ryunosuke Naruhodo hingegen? Dieser Name dürfte unter SpielerInnen hierzulande schon eher Stirnrunzeln auslösen. Dabei beweist der junge Mann ein ganz ähnliches Talent für die Juristik. Oder sollte ich eher sagen „bewies“?

Ryunosuke Naruhodo stellt nämlich den Protagonisten der beiden Ableger „The Great Ace Attorney: Adventures“ und „The Great Ace Attorney 2: Resolve“ dar. Und diese spielen während der japanischen Meiji-Zeit und der viktorianischen Ära Englands im 19. Jahrhundert. „The Great Ace Attorney“ lässt SpielerInnen also quasi in die Rolle eines Vorfahren von Phoenix Wright schlüpfen. Allerdings war das bislang lediglich japanischen SpielerInnen vorbehalten. In den Westen schafften es die 3DS-Ableger von 2015 und 2017 nämlich nicht. Bis jetzt! Mit „The Great Ace Attorney Chronicles“ kommen nun nämlich auch westliche SpielerInnen zum Zug. Die Neuauflage enthält beide Spiele – inklusive diverser Bonus-Inhalte – und erscheint am 27. Juli 2021 für PlayStation 4, Nintendo Switch und PCs.

Im Rahmen einer Preview berichteten wir zuletzt bereits über unseren ersten Eindruck zur Spielsammlung. Und der fiel schon mal sehr positiv aus. Da sich die Vorabversion recht umfangreich gestaltete, ließ diese bereits sehr ausführliche Eindrücke zu zahlreichen Spielmechaniken zu. Im folgenden Testbericht greifen wir entsprechend an diversen Stellen auf Passagen des Preview-Berichts zurück. Natürlich gibt es aber auch allerhand frische Eindrücke und Erkenntnisse zu den Naruhodo-Abenteuern – lesen lohnt sich!

Ob The Great Ace Attorney Chronicles auch Liebe auf den (umso ausführlicheren) zweiten Blick ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Unverhofftes Gerichtsdebüt

Zum Einstieg lernen wir unseren Protagonisten – Ryunosuke Naruhodo – kennen. Der junge Student erlebt gerade nicht seinen angenehmsten Tag. Im Gegenteil: Ryunosuke steht kurz davor, zum ersten Mal einen Gerichtssaal von innen zu sehen. Nur leider eben in der Rolle des Angeklagten. Der Vorwurf: Er habe einen britischen Gast-Professor seiner Universität in einem Restaurant erschossen.

Zur falschen Zeit am falschen Ort.

Als wäre die Situation nicht schon brenzlig genug, findet die Gerichtsverhandlung vor dem Hintergrund statt, dass es erst kürzlich zum Freundschaftsvertrag zwischen dem Britischen Reich und Japan kam. Da macht es sich natürlich nicht gut, wenn ein britischer Professor auf japanischem Boden gewaltsam sein Leben lässt. Die japanische Regierung strebt also eine umgehende Klärung des Falls an und unser ratloser Protagonist droht, zum Sündenbock zu werden.

Zum Glück steht ihm sein guter Freund Kazuma Asogi zur Seite. Eigentlich selbst Student, genießt dieser zusätzlich einen renommierten Ruf als Strafverteidiger. Und selbstverständlich bietet er Ryunosuke seine Hilfe an. Im Folgenden feiern wir also – gemeinsam mit Kazuma – unseren Einstand als Nachwuchs-Verteidiger. Wird schon schiefgehen!

Nachwuchsanwalt Naruhodo

Im Rahmen dieser unverhofften Gerichtspremiere werden wir an die grundlegenden Systeme der Titel herangeführt. KennerInnen der Serie dürften sich dabei – trotz frischer Kulisse – schnell wie zuhause fühlen. Wir lauschen den Aussagen ulkiger ZeugInnen, nehmen diese ins Kreuzverhör und attackieren Unregelmäßigkeiten in ihren Äußerungen. Unsere Position untermauern wir dabei natürlich mit der Präsentation passender Beweise. Dazu untersuchen wir unsere Beweisakte und nehmen allerhand Dokumente, Gegenstände und Fotografien genau unter die Lupe.

Wie schon in der Hauptserie gestaltet sich dieses Suchen nach Schlupflöchern sehr unterhaltsam.
Liegen diese zu Beginn noch klar auf der Hand, schleudert uns selbst der Einstiegsfall im Verlauf erste Kopfnüsse entgegen. Umso befriedigender, wenn wir diese dann im Zuge des einen oder anderen Geistesblitzes lösen.

Die Lösung unseres ersten Falles (beziehungsweise Rettung unseres eigenen Halses) öffnet Ryunosuke gewissermaßen die Türen in die Welt der Juristik. So zieht es den Grünschnabel im Folgenden vor allem ins kalte London, wo der eine oder andere Fall darauf wartet, von uns gelöst zu werden.

Anderes Land, anderes Gerichtssystem

»In britischen Gerichtssälen wartet eine sechsköpfige Jury darauf, dass wir sie von der Unschuld unserer MandantInnen überzeugen.«

Ein anderes Land bedeutet neben anderen Sitten aber auch ein anderes Gerichtssystem. In britischen Gerichtssälen gilt es nämlich nicht nur, sich mit ZeugInnen auseinanderzusetzen. Es wartet auch eine sechsköpfige Jury darauf, dass wir sie von der Unschuld unserer MandantInnen überzeugen. Alle Mitglieder dieser Jury genießen ein Stimmrecht, das sie im Zuge der Verhandlung wahlweise für das Urteil „Schuldig“ oder „Nicht Schuldig“ einsetzen. Kommt die Jury zu einem geschlossenen, einstimmigen Ergebnis, ist die Verhandlung beendet. Die Jury entscheidet also über das Schicksal unserer MandantInnen. Und wir tun unser Bestes, die Jury in die richtige Richtung zu lenken.

Die Jury entscheidet über das Schicksal unseres Mandanten… und wir bearbeiten die Jury.

Droht die „Waage der Gerechtigkeit“ zu unseren Ungunsten auszuschlagen, ist noch nicht alle Hoffnung verloren. Immerhin steht uns ein letzter Notnagel in Form der „Summation Examination“ offen. Im Rahmen dieses Verfahrens bitten wir die Jury um eine Rechtfertigung ihres Urteils. Diese Aussagen vergleichen wir daraufhin miteinander, um mögliche Unzulänglichkeiten und Widersprüche aufzudecken. So überzeugen wir die Jurymitglieder im besten Falle, ihr Urteil zu revidieren. Und erkaufen uns damit wertvolle Zeit zur sauberen Aufklärung des Falls. Ein spannendes und unterhaltsames neues Element, das die Struktur der Gerichtsverhandlungen gelungen auffrischt.

In berühmter Gesellschaft

»Die ereignis- und wendungsreichen Verhandlungen stellen übrigens nur einen Grundpfeiler in The Great Ace Attorney Chronicles dar.«

Die ereignis- und wendungsreichen Verhandlungen stellen übrigens nur einen Grundpfeiler in The Great Ace Attorney Chronicles dar. Zu gleichen Teilen verbringen wir unsere Zeit nämlich auch außerhalb des Gerichtssaals. Und hier sind wir nicht weniger produktiv unterwegs. Regelmäßig gilt es für uns, Ermittlungen anzustellen, die häufig im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall stehen oder auch mal selbstbewusst eine gesamte Episode in Anspruch nehmen. Sei es an Bord eines Schiffes, auf den kalten Straßen von London oder an diversen anderen Schauplätzen. Auf der Jagd nach Hinweisen untersuchen wir die Umgebung und sprechen mit Leuten in gängiger Point-and-Click-Manier.

Nicht zuletzt treffen wir dabei regelmäßig auf den berühmten Herlock Sholmes, der einen renommierten Ruf als scharfsinniger Meisterdetektiv genießt. So scharfsinnig wie angenommen, stellt sich der angebliche Meisterdetektiv in der Praxis allerdings nicht heraus. Beim sogenannten „Tanz der Deduktion“ lauschen wir nämlich – auf der Suche nach Hinweisen – Sholmes’ Herleitungen. Und die gestalten sich äußerst skurril. Hinter einem verwüsteten Zimmer vermutet er etwa einen (angeblich) als Haustier gehaltenen Löwen. Klingt… naheliegend? Unsere Aufgabe in diesen Abschnitten ist es, die fantasievolle Deduktion unseres berühmten Kollegen geradezurücken. Dazu suchen wir am Ort des Geschehens nach Hinweisen, die eine logischere Erklärung untermauern. Auch diese Passagen tragen unterhaltsam zu einer abwechslungsreichen Spielerfahrung bei. Zumal sie sehr humorvoll inszeniert sind.

Skurril, humorvoll, charmant

Unterhaltsam und humorvoll. Dieser vielversprechende Eindruck ließ sich seinerzeit auf die gesamte Laufzeit der Vorabversion von The Great Ace Attorney Chronicles übertragen. Aber Einspruch! SkeptikerInnen könnten an dieser Stelle die geschickte Vorauswahl starker Spielabschnitte zur Präsentation vermuten. Quasi um den Titel von seiner besten Seite zu zeigen. Wie sieht es aber jetzt aus, wo uns beide Naruhodo-Abenteuer in vollem Umfang zur Verfügung stehen? Die beruhigende Antwort: Der vielversprechende Eindruck setzt sich konsequent fort.

Protagonist Ryunosuke wächst uns mit seiner aufgeregten Art schnell ans Herz.

Über weiteste Strecken erfreuen wir uns an den interessanten, liebenswerten wie skurrilen Figuren. Ein umfangreicher Satz amüsanter Animationen untermalt die Charakterzüge der bunten Riege dabei stets passend. Protagonist Ryunosuke steht etwa stramm, um seine Aufregung zu verbergen. Wenn da nicht sein nervös umherschnellender Blick wäre. Oder er erschreckt sich, wenn er plötzlich mit vermeintlichem Selbstbewusstsein auf den Tisch schlägt.

Ähnlich verhält es sich mit den weiteren Figuren, die wir kennenlernen. Sei es der berüchtigte Staatsanwalt Barok van Zieks, der nicht von ungefähr an einen transsylvanischen Grafen erinnert und sich – im Rahmen der Verhandlung – gern mal ein Glas Rotwein einschenkt. Oder der kauzige Meisterdetektiv Herlock Sholmes, der einen Ermittlungsschauplatz schnell mal zu einer Bühne für seine „Auftritte“ umfunktioniert.

Spannende Geschichten mit rotem Faden

Die insgesamt zehn Episoden der beiden Titel warten natürlich nicht nur mit interessanten Figuren, sondern ebenso mit spannenden Geschichten auf. Diese gestalten sich durch die Bank weg unterhaltsam, wenngleich die eine oder andere Wendung abstrus anmutet – selbst im Kontext der überzeichneten Inszenierung. Dem Spaß tut das aber keinen Abbruch.

Wendungen gibt es übrigens so einige. Genau genommen wendet sich das Blatt sogar so regelmäßig, dass wir die Uhr danach stellen können. Im Ergebnis werden wir also ein ums andere Mal vom Gegenteil überzeugt, wenn wir mal wieder das nahende Ende eines Falles prophezeien.

Erst im vollen Umfang beider „The Great Ace Attorney“-Ableger wird zudem deutlich, wie eng die beiden Spiele miteinander verwoben sind. Grundsätzlich erzählen die Episoden nämlich – mehr oder weniger – in sich geschlossene Geschichten. Oftmals bleiben aufgeworfene Fragen und Ereignisse aber auch episoden- oder gar spielübergreifend von Belang. Diverse Charaktere – auch außerhalb der ProtagonistInnen-Riege – kehren zudem in unterschiedlichen Rollen für weitere Auftritte zurück. Gestalten sich die Fälle an sich bereits äußerst unterhaltsam, spinnt sich aus diesen Dynamiken ein spannender roter Faden durch beide Spiele.

Wer übrigens weniger Spaß am Grübeln als vielmehr an der Geschichte als solche hat, dürfte sich über den neuen Story-Modus freuen. Dieser übernimmt das Rätseln für euch, sodass ihr euch entspannt zurücklehnen und die Handlung genießen könnt. Ein schönes Feature!

Umfangreiche Abenteuer + Nachschlag

Die meisten dürften sich aber vermutlich gern als Hobby-AnwältInnen versuchen. Und dafür bekommen wir auch allerhand Gelegenheit – um uns durch alle Fälle der beiden Spiele durchzurätseln, müssen wir nämlich einiges an Zeit einplanen. Die einzelnen Episoden gestalten sich äußerst umfangreich und nehmen jeweils gern fünf bis sechs Stunden in Anspruch. Und wer dann nach rund 50 Stunden Gerichtssaal-Action noch nicht genug von Ryunosuke, Herlock und Co. hat, dem winken zudem noch einige Bonusinhalte.

Da wären die sogenannten „Accolades“ – Erfolge, die sich im Laufe des Spieles freischalten lassen. Außerdem erfreuen wir uns an einem umfangreichen Satz Konzept-Zeichnungen samt Kommentar des Art-Directors Kazuya Nuri, einer Sammlung der Musikstücke beider Titel und alternativen Kostümen. Besonders spannend gestalten sich aber die „Escapades“. Diese stellen kurze Slice-of-Life-Abschnitte dar, die uns weiteren Kontext zu den Figuren und Fällen des Hauptspiels bieten. In einer dieser Kurzepisoden lernen wir etwa unseren treuen Freund Kazuma besser kennen und erfahren, warum er eigentlich sein wallendes Stirnband trägt. Die Eskapaden gestalten sich äußerst unterhaltsam, es empfiehlt sich allerdings, diese aufgrund von Spoilergefahr erst im Nachgang anzugehen.

Alles in allem erhält man mit The Great Ace Attorney Chronicles also wirklich allerhand Inhalt. Für den üppigen Umfang der beiden Gerichtsabenteuer werden wir übrigens mit 39,99 Euro zur Kasse gebeten – ein fairer Preis.

Technisch solide mit Luft nach oben

»Wir erfreuen uns einmal mehr an den tollen Charakter-Designs von Kazuya Nuri und erwischen uns regelmäßig beim Schmunzeln über kreativ-humorvolle Animationen.«

Bleibt noch zu klären, wie sich Ryunosukes Jura-Abenteuer auf technischer Ebene anstellen. Zum Test stand uns die Switch-Version von The Great Ace Attorney Chronicles zur Verfügung. Und die präsentierte sich grundsolide. Wir erfreuen uns einmal mehr an den tollen Charakter-Designs von Kazuya Nuri und erwischen uns regelmäßig beim Schmunzeln über kreativ-humorvolle Animationen. Auch hinsichtlich der Performance gibt es keine Mängel festzustellen, die Testversion lief ohne jegliche Einbrüche.

Etwas schade: The Great Ace Attorney Chronicles bietet lediglich englische Texte. Eine deutsche Lokalisierung bleibt leider aus. Aber keine Sorge, allzu komplex gestalten sich die Texte nie. Von der englischen und japanischen Sprachausgabe kriegen wir zudem nur gelegentlich etwas im Rahmen der wenigen – schick inszenierten – Zwischensequenzen und den berühmten Ausrufen während der Verhandlung mit. Davon ab findet keine Vertonung statt. Die Worte der Figuren werden ausschließlich durch das gängige Textgedudel angedeutet. Vielleicht ja dann beim nächsten Ableger!

Umso erfreulicher gestaltet sich auf auditiver Ebene dafür der tolle Soundtrack. Dieser untermalt das Geschehen stets passend und fängt die Stimmungen toll ein.

Was Phoenix Wright kann, konnte Ryunosuke Naruhodo schon lange!

Endlich schaffen es die „The Great Ace Attorney“-Spiele auch in westliche Gefilde und ermöglichen uns damit erstmals, in die Fußstapfen des Nachwuchsanwalts Ryunosuke Naruhodo zu schlüpfen.

In der Rolle des talentierten Nachwuchsanwalts widmen wir uns einer Vielzahl von umfangreichen Fällen in einer interessanten, neuen Umgebung. Das Japan der Meiji-Zeit, das viktorianische London sowie die vielen neuen Charaktere verleihen der beliebten Serie gekonnt frischen Wind. Damit einhergehend begrüßen wir unterhaltsame neue Mechaniken, wie Konfrontationen mit einer Jury oder spezielle Ermittlungen an der Seite des „Meisterdetektivs“ Herlock Sholmes. Diese Einlagen sorgen für die nötige Abwechslung zum Gerichtsalltag. Natürlich wird aber auch bei The Great Ace Attorney nicht auf knifflige Kopfnüsse im Rahmen der klassischen Verhandlungen verzichtet. Und selbstverständlich gestalten sich unsere Geistesblitze genauso befriedigend wie in Vergangenheit.

Wem das Knobeln zu anstrengend ist, wechselt zudem einfach in den neuen Story-Modus und konzentriert sich so allein auf die spannende Handlung. Diese begeistert mit ihrem roten Faden, der sich episoden- und sogar spielübergreifend durch beide „The Great Ace Attorney“-Titel zieht und ein ums andere Mal zu überraschen weiß.

Die charmante und humorvolle Inszenierung rundet das tolle Spielerlebnis ab. Wir erfreuen uns an einer Bandbreite amüsanter Animationen, die der skurrilen Riege an Charakteren gelungen Leben einhauchen. Ein toller Soundtrack untermalt das Geschehen dabei stets passend. Schade nur, dass sich die Sprachausgabe auf die wenigen – schön animierten – Zwischensequenzen beschränkt und die vielen Texte nur von monotonem Gedudel untermalt werden.

Trotzdem: The Great Ace Attorney Chronicles bietet zahlreiche Stunden toller Gerichtssaal-Action und winkt im Nachgang noch mit netten Boni. Für Fans der Reihe ohnehin ein Muss, kann ich die Spielsammlung auch jedem empfehlen, dem es nach neuen „Visual Novel“-Abenteuern dürstet. Was Phoenix Wright kann, konnte Ryunosuke Naruhodo immerhin schon lange!

 

Story

Viele Jahre bevor Phoenix Wright die Gerichtssäle unsicher macht, entdeckt Ryunosuke Naruhodo sein Talent für die Juristik. Wir begleiten den Nachwuchsanwalt bei zahlreichen, spannenden Fällen.

Gameplay

Wir knobeln uns serientypisch durch spannende Fälle im Gerichtssaal. Frischen Wind bringen Ermittlungen an der Seite von Meisterdetektiv Herlock Sholmes.

Grafik

Toll gestaltete Charaktere und eine charmant-humorvolle Inszenierung wissen zu begeistern. Die Switch-Version läuft zudem tadellos.

Sound

Ein toller Soundtrack untermalt das Geschehen gelungen. Leider beschränkt sich die Sprachausgabe auf ein Minimum. Stattdessen lauschen wir dem gängigen Textgedudel.

Sonstiges

Beide Abenteuer zusammen locken mit rund 50 Stunden Gerichtssaal-Action. Und wer danach noch nicht genug hat, holt sich Nachschlag mit den Bonus-Inhalten.

Bildmaterial: The Great Ace Attorney Chronicles, Capcom

2 Kommentare

  1. Oh, vielen Dank für den Test! Macht wirklich Lust auf das Spiel (hab ich auch so)
    Wusste aber gar nicht, dass es wieder so ein "Brecher" wird, mit 50 Stunden, da hab ich mir ja was vorgenommen, wenn ich die Vorgänger Triologie vorher noch nahholen will...also vielleicht zu Weihnachten dann XD.
    Da ich importiert habe, wird es eh nicht vor Ende August bei mir sein...mal schauen...
  2. Yurikotoki schrieb:

    Oh, vielen Dank für den Test! Macht wirklich Lust auf das Spiel (hab ich auch so)
    Wusste aber gar nicht, dass es wieder so ein "Brecher" wird, mit 50 Stunden, da hab ich mir ja was vorgenommen, wenn ich die Vorgänger Triologie vorher noch nahholen will...also vielleicht zu Weihnachten dann XD.
    Da ich importiert habe, wird es eh nicht vor Ende August bei mir sein...mal schauen...

    Also ganz streng genommen gibt es ja zwei "Vorgänger Trilogien" :P Wobei es sich hier ja um ein Spin-Off handelt, das nicht direkt mit der Hauptreihe zusammenhängt, wahrscheinlich könntest du es also auch ohne Vorwissen gut spielen ^^ Die Spiele sind im Übrigen alle so um die 20-30 Stunden lang, da hast du also ganz schön was zu tun :P

    Ich hab mir das Spiel bei netgames vorbestellt, da steht Lieferung bis zum 03.08., insofern bin ich schon ganz gespannt, ob es wirklich so schnell bei mir ankommen wird. Werde es auch direkt einwerfen :) Freut mich, dass der Test auch so positiv ausgefallen ist.
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