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Ein Remaster zu Vanquish und Bayonetta durch einen Leak enthüllt

Update: Weitere Leaks listen Bayonetta und ein Bayonetta & Vanquish 10th Anniversary Bundle, ebenfalls für den 18. Februar.

Ursprünglicher Artikel: Durch einen Leak im Microsoft Store wissen wir nun, dass Vanquish zurückkehren wird. Der Eintrag spricht von einem Remaster, welches am 18. Februar 2020 für Xbox One erscheinen soll. Weitere Plattformen sind deswegen natürlich noch nicht bestätigt, aber wahrscheinlich.

Als Director an Vanquish arbeitete der Schöpfer von Resident Evil, Shinji Mikami. Die Entwicklung übernahm Platinum Games, als Publisher fungiert Sega. Der Titel erschien für PlayStation 3 und Xbox 360 im Oktober 2010, für PCs im Mai 2017. Nun erobert man also auch die aktuelle Konsolengeneration!

Für den Sci-Fi-Shooter soll es auf Xbox One X eine 4K-Auflösung bei 60 Frames pro Sekunde geben.

via Gematsu, Bildmaterial: Vanquish, Sega / Platinum Games

20 Kommentare

  1. Spiritogre schrieb:

    Nein, ich habe die Tabelle schon richtig gelesen. Es gibt natürlich einen gewissen Abstand, den man haben muss um keine Pixel mehr zu sehen, aber sobald es dann weit darüber hinaus geht löst das menschliche Auge nicht mehr scharf genug auf um eben die Details jedes einzelnen Pixels wahrzunehmen. Und das sind halt letztlich dann nur ein paar Zentimeter Spielraum. Und ja, das variiert von Mensch zu Mensch ein wenig aber es lässt sich natürlich dennoch ein gutes Mittelmaß ableiten.
    Bei einem 4k 55 Zoll Fernseher liegt der Sichtbereich halt zwischen etwa 1 und 1,5 Meter.
    Quelle. :P Verstehe auch nicht, was du mit "Sichtbereich" meinst.

    Das Einzige, das ich gefunden habe, ist die Grafik hier. Demnach lohnt sich ein 55 Zoll 4K-TV bis zu einem Sitzabstand von maximal 2,25m. Darüber ist kein Unterschied mehr zwischen FHD und 4K erkennbar. Keine Ahnung, auf was die Daten basieren.

    entain.de/wiki/unterschied-ultra-hd-zu-full-hd-a212.html

    Ist halt die Frage, wie man Sitzabstand mittelt. Ich hatte einen Fernseher nie weiter als 1,5m von mir stehen. 3 bis 4m erscheint mir auch zu weit. Das sind zwei kleine bis zwei große Erwachsene. Wenn ich so an meine Wohnungen zurückdenke, dann hatte ich selten mal eine Distanz von über 3m von einer Wand zur anderen. Meine Couch stand dabei nie angepresst an einer davon. :D 1,5 bis 2m erscheint mir da realistischer. Vor allem in Großstadtwohnungen.

    Spiritogre schrieb:

    Ich glaube mit dem LOD-Tree verwechselst du was. Das sind eben doppelte Texturen, eine hoch aufgelöste für nah, eine mittlere für mittlere Distanzen und eine niedrig aufgelöste für entfernte Sachen. Das dient ja dazu um Arbeitsspeicher und Rechenleistung zu sparen.

    Was ich meine sind tatsächlich Texturenpacks, die eben diese drei genannten Texturen durch jeweils vierfach so hoch aufgelöste ersetzen. Das kennt man vom PC etwa von Spielen wie Borderlands 2 oder Lord of the Rings - Shadows of Mordor. Die kann man sich am PC extra runterladen und das Spiel läuft damit eben nativ in 4k auf entsprechenden 4k Monitoren oder nutzt die halt intern für 4k und skaliert das auf 1080p herunter, was eben den Detailgrad enorm verbessert.

    Daraus lässt sich eben der Rückschluss ziehen, dass Standard-1080p Texturen längst nicht den Detailgrad haben, den 1080p wirklich darstellen kann. Z.B. eben weil die Textur eben verlustbehaftet komprimiert abgelegt wurde, also etwa als JPEG Bild und nicht im extrem speicherhungrigen RAW.

    Genauso habe ich LOD doch erklärt. Das mit den Texturenpacks ist aber Quatsch, die sind nicht jeweils vierfach so hoch aufgelöst, weil Texturen, die präsent im Bild sind, auch bei den "Standard"-Packs hoch aufgelöst sind. Deswegen erkennt man bspw. auch keinen Unterschied bei vielen Spielen, bei denen man die Texturen extrahieren kann. Schau dir mal das 4K-Texturenpaket von Rainbow Six: Siege an. Sind in den meisten Fällen exakt dieselben Texturen, da sind nur vereinzelt welche wirklich höher aufgelöst. Meistens ist sogar nur die Komprimierung weniger stark, weswegen die Files entsprechend größer sind. Nicht einfach von der Betitelung verarschen lassen. ;)

    Wie gesagt, die Auflösung der Texturen ist scheißegal für die Zielauflösung des Bildschirms. Ansonsten würdest du Großteile der Computergrafik ad absurdum führen. Jedenfalls belasse ich es dabei, da ich nicht das Gefühl habe, dass wir vom selben reden. Oder ich verstehe einfach stellenweise nicht, was du beschreibst, keine Ahnung, wird jedenfalls müßig und ich glaube, es beruht auf Gegenseitigkeit.

    Spiritogre schrieb:

    Und ja, es ist schon beeindruckend, was die heutige Grafik durch Tricksereien einem vorgaukeln kann. Allerdings müssen die Entwickler da aufpassen, ich hatte praktisch jahrzehntelang keine Probleme mehr mit Motion Sickness aber inzwischen treffe ich immer mal wieder auf ein 3D Spiel, wo scheinbar so fies mit Perspektiven etc. getrickst wurde, dass mir das doch wieder auf den Magen schlägt, ganz wie zur Anfangszeit der 3D Spiele mit Doom 1.

    Deswegen schalte ich bei jedem Spiel Blur, Depth of Field, aggressives AA und anderen Post-Processing-Quatsch aus, der "cool" sein soll oder minimal Leistung spart. Gefällt meinen Augen auch nicht. Hat aber eigentlich nie etwas mit perspektivischer Verzerrung zu tun. Außer bei hohen FOVs. Wenn ich da manche mit 120°-FOV Apex Legends z. B. spielen sehe ... Duuuude, ich hätte nach spätestens zwei Minuten den Monitor vollgekotzt.

    Spiritogre schrieb:

    Momentan ist es aber einfach so, dass die Displayhersteller der sonstigen Hardware- (Grafikkarten) und Software- (Bildkodierung, Datenübertragung) Entwicklung davon eilen.

    PS: Ich habe hier auch noch ein altes Netbook und ein altes Notebook, beide so um die zehn Jahre, die eigentlich wunderbar funktionieren und die ich deswegen auch behalte. Allerdings gebe ich zu, dass ich dank SSDs seit einigen Jahren halt auch schon sehr verwöhnt bin und gerade die Notebook-HDDs damals waren grottig langsam (mein aktuelles Notebook bootet sogar schneller als mein Desktop, weil dort leider auch das BIOS eine ganze Weile braucht). Und eigentlich hätte ich z.B. meine alten PCs auch noch jeweils viele Jahre weiter genutzt, weil sie eigentlich mehr als schnell genug waren, wenn nicht bei beiden alten nach exakt sechs Jahren jeweils das Mainboard abgeraucht wäre. Und das ist genau das Teil, was sich dann nicht so einfach ersetzen lässt, denn die werden dann eben schon lange nicht mehr produziert und gerne zu Mondpreisen gehandelt, was sich dann einfach nicht mehr rentiert hat. So musste ich 2012 und 2018 notgedrungen dann doch einen komplett neuen Rechner anschaffen. Obwohl gerade mein Altgerät von 2012 heute noch als bessere Mittelklasse im Gaming-Bereich durchgehen würde.

    /teilweise signed. Die One X bekommt 4K ziemlich gut in den Griff, auf dem PC hast du auch viel Luft je nach Auflösung. Mit einer RTX 2070 bekomme ich gerade auch selten mal weniger als 60 fps raus. Bei WQHD und max. Settings. 4K geht aber auch noch klar, vor allem bei Dynamic Resolution Scaling. Ansonsten geht's bei Monitoren immerhin Richtung Refresh Rate, da gibt's noch ein paar Selling Points. Ray Tracing wirft beides jedoch ein wenig nach hinten. Am TV natürlich noch mehr. Da würden die Hersteller am liebsten morgen schon 8K durchsetzen und nächste Woche dann 16K, während die Konsolenhersteller froh sein werden, wenn sie umfangreiches Hybrid-RT überhaupt in 30 fps bei 1440p lauffähig bekommen. Blödsinnige Entwicklung, aber LG darf ja nicht verarmen.

    HDDs werden mit dem Alter eben auch nicht schneller. Positiv immerhin: Man kann die recht schnell austauschen. Habe hier selbst einen alten Laptop (2. Generation i5, integrierte Grafik), der lief auch 8 Jahre durch und irgendwann wurde er mir mal geschenkt, weil "nichts mehr lief". Crucial BX rein und Noctua-Paste auf den Chip. Bootet super schnell, gibt alles an Office wieder, was ich brauche, und Netflix läuft auch.

    Bin aber auch Bastler. Gibt kein Gerät, was ich bei mir daheim noch nicht auseinandergeschraubt habe. Von der 360 über Note- und Netbooks bis zur PS4 Pro. An meinem PC bastel ich halt auch zu viel. Da ist selten mal ein Teil älter als 4 Jahre. :D Bin auch ein fauler Sack. Tweake nicht gern Grafiksettings, sondern stelle lieber gleich alles auf Anschlag. Die WLP-Auffrischung lohnt sich aber auch bei Konsolen. Meine PS4 war irgendwann so laut wie ein Düsenjet. Aufgeschraubt, ebenfalls Noctua drauf, mittlerweile ist die leiser als meine One X, weil sie die Abwärme viel besser auf die Heatpipe verteilt. Die Industriepasten sind (egal bei welchem Gerät) unfassbar beschissen aufgetragen und brökeln nach nicht einmal vier Jahren. Staub hatte ich hingegen nie in den Geräten. Ist echt lachhaft und die meisten trauen sich eben nicht, die aufzuschrauben. Vor allem, weil die Geräte teilweise so gebaut sind, dass sie echt beschissen auseinanderzunehmen sind. Versuch's mal bei einer Wii. 20 Tri-Wing- und Philippsschrauben, die man teilweise nur mit T-Griff aufbekommt. Widerlich.
  2. Nevermind, gerade als ich gestern dann ins Bett ging, ist der Groschen gefallen. Du meinst eine Vervierfachung aller Texturen wegen der vierfachen Pixelanzahl. 256x256 auf 1024x1024, 512x512 auf 2048x2048, 1024x1024 auf 4096x4096, usw.

    Ja, das macht natürlich Sinn. Problem ist lediglich aktuell, dass 4096x4096 bei vielen Engines wohl das Maximum ist. Bei 8192x8192 funktioniert in der Unreal Engine 4 bspw. Mipmapping nicht mehr. Man hat eben aber auch bei "1080p-Spielen" schon 4096x4096-Texturen. Etwa die Waffenmodelle in Ego-Shootern oder Wände, die besonders hoch aufgelöst sind, damit man darauf Hinweise erkennt. Hängt von der Größe des Meshs und der Präsenz im Spiel ab. Größer als 4096x4096 geht also in der Regel nicht. Wohl könntest du aber 2048x2048 auf 4096x4096 verdoppeln, ist auch ein Qualitätsgewinn.

    Ich hatte das bei dir aber so interpretiert, dass du jede einzelne Textur auf 4096x4096 hochziehen willst, was eben unpraktikabel wäre, weil du bei einem winzigen Mesh von einer Münze kein 4K-Textur Asset anbringst. Verschwendeter Speicherplatz. Und halt auch Vervierfachung als Faustregel gilt so einfach nicht. Bei ohnehin schon in 4096x4096 vorliegenden Texturen schraubt man dann lieber die Komprimierung runter.
  3. Zum Sitzabstand, dein Mini-Wohnzimmer ist nicht repräsentativ :P es gibt irgendwo Statistiken dazu, dass der Abstand im Schnitt um die 4 Meter beträgt.
    Was für die meisten Zimmer hinkommen dürfte, soviele Zimmer gibt es dann auch nicht, die schmaler als vier Meter sind, das ist eher so eine Standardgröße.

    Und das menschliche Auge hat eben nicht nur einen begrenzten Schärfebereich sondern eben auch eine physikalische Auflösung. Und die nimmt ab, je weiter etwas entfernt ist. Deswegen ist bereits 4k in eben 90 Prozent der Anwendungsfälle am TV bereits quatsch.
  4. Hm, ein Remaster von Bayonetta brauch ich jetzt nicht, da reicht mir das von PS3 und Switch. Aber Vanquish würde ich gern nachholen.
  5. Spiritogre schrieb:

    Zum Sitzabstand, dein Mini-Wohnzimmer ist nicht repräsentativ :P es gibt irgendwo Statistiken dazu, dass der Abstand im Schnitt um die 4 Meter beträgt.
    Was für die meisten Zimmer hinkommen dürfte, soviele Zimmer gibt es dann auch nicht, die schmaler als vier Meter sind, das ist eher so eine Standardgröße.

    Und das menschliche Auge hat eben nicht nur einen begrenzten Schärfebereich sondern eben auch eine physikalische Auflösung. Und die nimmt ab, je weiter etwas entfernt ist. Deswegen ist bereits 4k in eben 90 Prozent der Anwendungsfälle am TV bereits quatsch.
    Weiß nicht, wenn ich so die Wohnzimmer von Freunden sehe, dann sind die meist kleiner. Kommt halt darauf an, wie das Gebäude konzipiert wurde und wie die Möbilierung aussieht. Meistens ziehen sich Zimmer ja in die Länge Richtung Fenster, damit sich Licht von draußen besser ausbreiten kann. Da komme ich auch easy auf über 6m, müsste aber die Glotze vor's Fenster stellen. Macht ja keiner, press an die Wand stellt allerdings auch kein Mensch seine Couch. Gibt aber keine Statistiken dazu (nichts gefunden), deswegen ist das komplettes Spekulieren auf beiden Seiten.

    Daher lässt sich auch nur über die Anwendungsfälle spekulieren. Für mich liegt der Schnitt bei klar weniger als 4m, für dich exakt dort oder darüber. Dadurch spielt es auch keine Rolle, über das Sehvermögen des Auges zu spekulieren. In der Theorie sehen wir bis zu 12 Megapixel bei einem Feld von 10° gestochen scharf, an den Rändern nimmt es ab. Füllt ein Bildschirm also diese 10° aus, ist 4K klar besser, da 8,3 Megapixel deutlich näher am theoretisch Wahrnehmbaren sind. Füllt der Bildschirm den Bereich nicht aus, dann reicht auch eine geringere Auflösung (FHD bietet 2 Megapixel). Wobei das auch eine Milchmädchenrechnung ist, da sich organische Sinneszellen nur schwierig auf digitale Größen runterrechnen lassen.

    Aber wie gesagt, reine Spekulation, da es dazu keine Statistiken gibt, weshalb jeder bei seiner Meinung bleiben wird. Ich ziehe mir auch ungern Zahlen aus den Fingern, die in der Realität kompletter Quatsch sein können. So von wegen "gefühlte Wahrheiten". Ist ein ein wahnsinniges Problem heutzutage. Soll also lieber selbst für sich entscheiden, ob sich 4K lohnt. Meiner Einschätzung nach, ist es für die meisten jedoch vorteilig, wie stark sei dahingestellt. Wo die Wahrheit tatsächlich liegt, sollte mir allerding eher egal sein. Ich werde noch auf 1440p spielen, bis es irgendwann mal erschwingliche 4K-Panels mit 144 Hz gibt. Wird wohl in den nächsten 10 Jahren nicht der Fall sein, vor allem, wenn Ray Tracing sich durchsetzt. Viel Geld gespart. :D
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