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Ooblets erscheint exklusiv im Epic Games Store – Entwickler-Ehepaar sieht sich Hass ausgesetzt

Bildmaterial: Ooblets, Glumberland

Im Februar 2017 kündigte Indie-Entwickler Glumberland im Blog zu Ooblets die „Biggest News Yet“ an: eine Zusammenarbeit mit Publisher Double Fine Productions. Im August 2019 ist diese Headline nicht nur tatsächlich überholt – nach der Übernahme von Double Fine durch die Xbox Game Studios vertreibt Glumberland wieder allein – sondern auch im übertragenen Sinne.

Die „größte Neuigkeit“ rund um Ooblets ist inzwischen nämlich, dass der kleine Titel als „Launch Exclusive“ im Epic Games Store landet. Zumindest zeitweise wird das süße Spiel des kleinen Entwicklers also exklusiv im Epic Games Store erhältlich sein. In einem Blogbeitrag nicht ganz frei von Sarkasmus kündigte Glumberland die Zeitexklusivität für PCs an.

Ooblets-Entwickler werden Zielscheibe von Hassbeiträgen

Und das machte die Entwickler in den letzten Tagen zur Zielscheibe von allerhand Hassbeiträgen. In einem weiteren Blogbeitrag schildert Designer Ben Wasser, welche Beschimpfungen ihm und seiner Frau in den letzten Tagen entgegenschlugen. Einzelfälle, vielleicht? Nicht laut Ben Wasser, der von „Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende von Nachrichten“ über diverse Plattformen spricht.

Epic Games selbst sah sich veranlasst, sich seinen Partnern in einem eigenen Beitrag öffentlich und demonstrativ zur Seite zu stellen. Man spricht von einem „verstörenden Trend“, von der „bewussten Erstellung falscher Informationen“ und einer „Untergrabung des öffentlichen Diskurs“.

Dass Spiele wie Borderlands 3* oder Shenmue 3* viel Kritik einstecken, wenn sie ihre PC-Exklusivität für den Epic Games Store verkünden, ist längst keine Seltenheit mehr. Dass ein Spiel wie Ooblets, das sich selbst als eine Mischung aus Harvest Moon, Animal Crossing und Pokémon beschreibt und von einem Ehepaar entwickelt wird, Zielscheibe derartiger Hassbeiträge wird, schreckt jedoch viele auf.

Ooblets erscheint neben PCs auch für Xbox One.

* JPGAMES.DE ist Teilnehmer am Epic-Games-Store-Partnerprogramm. Es handelt sich um sogenannte Affiliate-Links, bei denen JPGAMES eine Provision durch Käufe und ggf. Folgekäufe des Nutzers erzielen kann. Das kostet euch keinen Cent zusätzlich, ihr könnt uns aber damit sinnvoll und einfach unterstützen.

28 Kommentare

  1. WolfStark schrieb:

    Zum Begriff "White Knight". Ja da hast du Recht, mehrheitlich wird es im Bezug auf Personen gebraucht, die Frauen zur Hilfe eilen bspw. der derzeitigen Streamerin, die wegen der Misshandlung ihrer Haustiere vor der Kamera in der Kritik steht.

    Was Piraterie angeht. Nope. Kein Problem. Natürlich gibt es imme rmal irgendwelche Publisher oder Entwickler die meinen es zu thematisieren, da sollte man dann aber entsprechend vielleicht hinterfragen, woher das kommt. Selbes Spiel ja auch derzeit bei der Kritik an den Prozenten bspw. eines Steam. Wenn Industrievertreter einem etwas erzählen, ist es nicht ratsam einfach jeder Aussage glauben zu schenken. "Home Taping Is Killing Music" war da schon vor Jahrzehnten ein Offenbarungseid.

    "Wen ihr ernst genommen werden wollt, wen du dich dazu zählst, dann hört auf solchen Schwachsinn auf Twitter zu verbreiten und distanziert euch beispielsweise von solchen Aktionen wie in diesem Fall hier. Anstatt zu schreiben "Ja gut sie haben sich das ja selbst ausgesucht, die sind
    selbst Schuld." Es gibt keine Berechtigung für Mordandrohungen. Nie. Punkt."


    Stimmt, gibt es nicht. Wird nur dummerweise auch gar nicht in Frage gestellt. Es ist schlichtweg keiner Diskussion würdig. Es gibt und gab immer Konsumenten, die in ihren negativen Äußerungen unter die Gürtellinie gehen, das hier ist kein Spezialfall. Jede Firma und jeder Prominente hat damit zutun, dafür braucht man nur mal jemanden fragen, der längere Zeit bei einem Service Call-Center gearbeitet hat. Ich halte es allerdings für hochproblematisch, wie diese Marketing-Strategie missbraucht wird um Begriffe wie Drohung oder Belästigung zu verwässern, die für tatsächliche Straftaten reserviert sind, in denen Menschen ernsthaft mit Gewalt oder Dingen wie Stalking konfrontiert werden. Ein Unternehmen, das einen Backlash erlebt kann selbstverständlich auch soetwas erleben und sollte dann entsprechende Behörden einschalten aber auf Twitter kritisiert oder beleidigt zu werden gehört nicht dazu.


    "Ich lese immer wieder zwischendurch Posts auf Twitter wo jemand auf die
    genauen probleme eingeht was ihm am EGS nicht gefällt, einiges ist
    durchaus nachvollziehbar. Aber das kriegt keine Sau mit wegen solchen
    Aktionen, dem Review Bombing"

    Das Review-Bombing findet dort statt, wo Reviews erstellt werden. Es kann also kaum etwas auf Twitter untergehen, wenn auf Steam oder Amazon ein Review-Bombing stattfindet.

    ", dem Androhen von illegalen Downloads usw. Sowas ist einfach lächerlich und übelst peinlich. Das man dann als Entwickler oder Publisher irgendwann das ganze ignoriert ist komplett verständlich. Sieht man ja bei Borderlands 3, da hat Gearbox anfänglich mit Fans lange drüber diskutiert, inzwischen hat man es aufgegeben."

    Macht auch keinen Sinn ewig zu diskutieren, das hat wenig mit "aufgeben" zutun als viel mehr damit, dass man sich mit allen Dingen nur eine gewisse Zeit aufhalten sollte. Ansonsten ist da weder etwas lächerlich, noch peinlich. Konsumenten reagieren. Befriedige ihre Nachfrage und sie reagieren positiv, tue es nicht und sie reagieren negativ. Du magst das lächerlich und peinlich finden aber so funktioniert der Markt nun ein Mal. Wenn man darauf aktiv sein will, sollte man sich von solchen Begriffen besser verabschieden, denn den Markt interessiert es herzlich wenig, ob man etwas lächerlich oder peinlich findet.

    "Ich lese auch beispielsweise noch ständig das der EGS ja nicht sicher sei und das man die Daten weiterverkauft, was schon vor Monaten gelöst
    wurde und nicht der Fall ist. Aber lass mich raten->Fake News ne"

    Keine Ahnung. Ich benutze den Launcher nicht und verfolge auch nicht jede Entwicklung zu diesem Store.
    Zumindest beim White Knight Ding sind wir ja dann einer Meinung, immerhin :)
    Da hält es dann aber auch schon auf, weil du dir meinen Beitrag so zurecht legst wie es dir gefällt.

    Ich fasse mich kurz, weil es zu absolut nichts führt, das ist genau das gleiche wie mom in der Politik, es gibt keine gemeinsamen Nenner mehr, der andere hat immer Unrecht.

    1. Den beweis dafür das Piraterie noch ein Problem ist kann man ganz einfach auf piratebay oder anderen torrent-Seiten überprüfen. Es ist ein Problem, einfach zu behaupten es sei kein Problem, ist ein Teil des Problems. Man kann sich gerne ins Gewissen reden "Ach das macht denen garnichts aus, die da oben!!1!", so kann man vielleicht besser einschlafen, falsch ist es trotzdem.

    2.Die Morddrohungen sind spezifisch an sie gerichtet WEIL sie sich für einen anderen Shop als Steam entschieden haben, weil man sich für den EGS entschieden hat. Genau deswegen bekam man Mordandrohungen. Das dann so dermassen zu verharmlosen, weil das ja eh oft passiertfinde ich sehr fragwürdig. Natürlich bekommen viele andere Prominente auch Mordandrohungen, aber das macht es doch nicht weniger schlimm.
    Dann zu behaupten man würde es als Marketing-Strategie verwenden entspricht einer Verschwörungstheorie. "Für tatsächliche Straftaten", wenn ich sowas höre... natürlich ist sowas nicht so schlimm wie irgendein Amoklauf, das macht es aber nicht weniger schlimm...

    3.Alter zu dem Review Bombing Ding, natürlich meine ich damit nicht Twitter Reviews wtf. Ist doch klar das ich damit Metacritic oder Steam meine. Kontext und so. Ich hab halt verschiedenes aufgezählt, deswegen das Komma. Das Thema an sich geht einfach in der Masse von Schwachsinn unter. Dazu zählt auch Review Bombing.

    4. EINIGE Konsumenten reagieren mit Review Bombing, Mordandrohungen und illegalen Downloads, meistens sind es immer die gleichen.
    Zu was führt das? Zu absolut garnichts, weil man das nicht mehr ernst nehmen kann. Trolle halt. Den Backlash gegen den EG Store gibt es seit Beginn an, und es gibt immer weiter solche Deals. der Store läuft recht gut. Der Markt funktioniert eben nicht so. Konstruktive Kritik führt zu Besserungen, nicht sowas wie Review Bombing.



    Naja ich hab meins dazu gesagt, agree to disagree denke ich mal. Wie so oft, warum tun wir uns das noch an lol

    Spiritogre schrieb:

    Ich weiß nicht wo du den Eindruck hernimmst, dass die Anti-Epic Bewegung auf Twitter belächelt wird? Ich folge dutzenden Spieleseiten und auch sehr vielen Zockern. Da ist kaum einer für Epic, also scheint eher das Gegenteil der Fall.
    Bubble-Erfahrungen. Passiert mir ja auch selbst oft, hier mal ein kurzes Beispiel.
    Ich folge halt vielen Seiten die sich eher mit der PS4 befassen, und Gamern die fast nur auf der PS4 zocken. Da wird dann schon eher kritisch über die Switch gesprochen ab und zu, wen ich dann aber hier im Switch Thread lese, oder in einem Nintendo Subreddit, dann klingt das auf einmal garnicht mehr so kritisch. Fiel mir bei den Joycons auf, oder bei einem schlechten Port.
    Spieler die nicht nur auf der Switch spielen finden sowas erschreckend wen man ein Spiel portet und das läuft nicht flüssig und hat EIngabedelays. Switchfans wiederum sagen dann eber das stört die garnicht so.

    Man muss halt schauen wie die Masse denkt, natürlich gibt es sehr viel Backlash gegen den EGS. Mit dem belächeln meinte ich auch eher die genannten Aktionen. Wie gesagt, einen Teil der Kritik hat der EGS ja auch verdient. Bin mir auch sicher das man weiterhin recht schnell daran arbeitet. Zuletzt habe ich gelesen das man gleich auch eine Cloud nutzen kann, genau wie bei Steam. Man wird konstant weiter daran arbeiten, aber das bekommt man halt in der Bubble nicht mit.
    Gibt halt Seiten die positiv darüber berichten oder eher neutral, und andere Seiten wiederum machen beim Bashing richtig mit weil es ja auch Klicks bringt. Siehe PC games Hardware, deren Beitrag letztens zum Thema fand ich richtig be******.


    Der EGS ist nicht perfekt, wie man darauf reagiert ist aber, wie ich finde, teilweise peinlich. Dazu gehört die ursprüngliche News hier.
    So schöner Abschluss für mich. :)
  2. Spiritogre schrieb:

    Aha, ich bin ein verwöhntes Kind, weil ich moderne Features die heute einfach dazugehören schätzen gelernt habe und gerne nutze, weil sie mir Dinge merklich einfacher und komfortabler machen, ja alles klar ...
    Ich hoffe du hast kein Playstation oder XBox Abo, denn dann wärst du ein absoluter Heuchler, dort bezahlst du nämlich für diese ganzen Features, die Steam seinen Kunden kostenlos anbietet.
    Gut, ich weiß nicht in wie fern Screenshots, Videoclips und Sprachchats dir das Leben während des Spielens vereinfachen, aber alles klar. Was mich hier stört, ist wie ein ganzer Launcher als Launcher disqualifiziert wird, weil es neben Kaffee kochen einem keine Fußmassage verpasst. Wie tief müssten wir eigentlich sinken, um zukünftige Konsolen nach solchen Maßstäben zu bewerten? Daher meine Frage: wollt ihr jetzt nun Spiele spielen oder nicht?

    Ich kann dir schon mal auch versichern, dass ich nicht heuchele. All diese von dir genannten Features sind für mich sehr trivial. Da stört es mich auch nicht, dass ich auf der Playstation für sowas bezahlen muss: bis heute habe ich kein PS Plus Abo je abgeschlossen. Mir fehlen diese Möglichkeiten nicht und auch die Screenshot-/Aufnahmefunktion ist mir mit den Social Media Verknüpfungen so anstrengend, dass ich alles was ich brauche Off-Screen mit dem Smart Phone abfotografiere (sollte ich irgendwas irgendwem zeigen wollen).
  3. @Aruka
    Das Problem, das man nicht auf einen Nenner kommt ist nichts neues und basiert oftmals auf Emotionalität und Ignoranz gegenüber den Fakten. Man spricht heutzutage ja ganz gern vom postfaktischen Zeitalter (auch wenn es historisch gesehen Quatsch ist). Nehmen wir doch die Piraterie als Beispiel. Du verweist auf Piratebay und ich widerspreche dir gar nicht, dass es Piratebay gibt aber das ist kein Beleg eines Problems. Wenn man meint, Piraterie sei ein Problem, kann man nicht einfach auf die Piraterie zeigen, das ist ein Zirkelschluß auf dem Niveau von, Cannabis ist illegal weil es verboten ist. Um ein Problem zu belegen, müsste man aufzeigen, dass es einen Schaden gibt der in einem kausalen Zusammenhang steht. Die Behauptung eines Problems und auch die Behauptung des Schadens ist aber in Jahrzehnten nicht belegt worden. Darauf wies ich u.A. über Home Taping Kills Music hin.

    Oder nehmen wir Morddrohungen. Niemand verharmlost sie. Im Gegenteil, ich schrieb klar davon, dass im Fall einer ernstzunehmenden persönlichen Attacke die Behörden informiert werden sollten. Worauf ich aber hinweise ist, die provokative Weise des Umgangs mit den Konsumenten und dass aggressive Kommunikation bei verärgerten Konsumenten nicht ungewöhnlich ist. Wenn also nun jemand meint, bei einem Backlash das geschmacklose Gebaren einiger Personen zu thematisieren, ist das Teil einer Strategie. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Business siehe den Ghostbusters Reboot. Und ich habe ein Problem damit, wenn diese dabei strafrechtlich relevante Begriffe benutzt und diese verwässert, besonders im Hinblick auf "threat" oder "harassment" (ich rede nicht von Amoklauf, sondern von Gumblerland benutzten Begriffen). Dabei noch ein Mal, wenn Einzelpersonen wirklich meinen Gewalt anzudrohen oder jemanden aufzulauern und zu verfolgen, ist das ein Fall für die Behörden. War so, ist so, wird immer so sein. Und wenn es nach mir ginge, wären öffentliche Kanäle genau wie dieses Forum seit jeher moderiert.

    Und was Reviewbombing und Co. angeht? Mal abgesehen davon, dass man so ziemlich überlal Steuerungsmöglichkeiten besitzt, führt das alles sehr wohl zu etwas. Konstruktive Kritik mag für dich die einzige legitime Form der Meinugnsäußerung darstellen, ist es aber nicht. Früher wurden Tomaten geworfen, heute Daumen runter gegeben. Der Konsument ist nicht zu konstruktiver Kritik verpflichtet, er wird ja schließlich nicht bezahlt. Du redest von Trollen und ja es gibt auch Trolle. Trolle provozieren nebenbei bemerkt und das ist sicher nicht jeder provoziert nur, gerade in schweren Fällen wie Mordandrohungen, ist das keine Provokation mehr. Abe rauch ein Review Bombing ist keine Trollerei, sondern eine ernste Meinungsäußerung. Du magst das alles nicht ernst nehmen aber welche Bedeutung hat das? Es zeigt sich wieder und wieder, dass es eben nicht gut läuft, wenn man die gegen die Interessen der Konsumenten handelt.
    Man kann darüber lachen, man kann es ignorieren, man kann die Kunden angreifen, so wie es Glumberland getan hat. All das ändert nichts daran, dass man ein Problem hat, wenn Konsumenten über weite Strecken unzufrieden sind und das erlebt man immer wieder, egal ob das ein Kinofilm oder ein Videospiel ist.
  4. WolfStark schrieb:

    @Aruka
    Das Problem, das man nicht auf einen Nenner kommt ist nichts neues und basiert oftmals auf Emotionalität und Ignoranz gegenüber den Fakten. Man spricht heutzutage ja ganz gern vom postfaktischen Zeitalter (auch wenn es historisch gesehen Quatsch ist). Nehmen wir doch die Piraterie als Beispiel. Du verweist auf Piratebay und ich widerspreche dir gar nicht, dass es Piratebay gibt aber das ist kein Beleg eines Problems. Wenn man meint, Piraterie sei ein Problem, kann man nicht einfach auf die Piraterie zeigen, das ist ein Zirkelschluß auf dem Niveau von, Cannabis ist illegal weil es verboten ist. Um ein Problem zu belegen, müsste man aufzeigen, dass es einen Schaden gibt der in einem kausalen Zusammenhang steht. Die Behauptung eines Problems und auch die Behauptung des Schadens ist aber in Jahrzehnten nicht belegt worden. Darauf wies ich u.A. über Home Taping Kills Music hin.

    Oder nehmen wir Morddrohungen. Niemand verharmlost sie. Im Gegenteil, ich schrieb klar davon, dass im Fall einer ernstzunehmenden persönlichen Attacke die Behörden informiert werden sollten. Worauf ich aber hinweise ist, die provokative Weise des Umgangs mit den Konsumenten und dass aggressive Kommunikation bei verärgerten Konsumenten nicht ungewöhnlich ist. Wenn also nun jemand meint, bei einem Backlash das geschmacklose Gebaren einiger Personen zu thematisieren, ist das Teil einer Strategie. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Business siehe den Ghostbusters Reboot. Und ich habe ein Problem damit, wenn diese dabei strafrechtlich relevante Begriffe benutzt und diese verwässert, besonders im Hinblick auf "threat" oder "harassment" (ich rede nicht von Amoklauf, sondern von Gumblerland benutzten Begriffen). Dabei noch ein Mal, wenn Einzelpersonen wirklich meinen Gewalt anzudrohen oder jemanden aufzulauern und zu verfolgen, ist das ein Fall für die Behörden. War so, ist so, wird immer so sein. Und wenn es nach mir ginge, wären öffentliche Kanäle genau wie dieses Forum seit jeher moderiert.

    Und was Reviewbombing und Co. angeht? Mal abgesehen davon, dass man so ziemlich überlal Steuerungsmöglichkeiten besitzt, führt das alles sehr wohl zu etwas. Konstruktive Kritik mag für dich die einzige legitime Form der Meinugnsäußerung darstellen, ist es aber nicht. Früher wurden Tomaten geworfen, heute Daumen runter gegeben. Der Konsument ist nicht zu konstruktiver Kritik verpflichtet, er wird ja schließlich nicht bezahlt. Du redest von Trollen und ja es gibt auch Trolle. Trolle provozieren nebenbei bemerkt und das ist sicher nicht jeder provoziert nur, gerade in schweren Fällen wie Mordandrohungen, ist das keine Provokation mehr. Abe rauch ein Review Bombing ist keine Trollerei, sondern eine ernste Meinungsäußerung. Du magst das alles nicht ernst nehmen aber welche Bedeutung hat das? Es zeigt sich wieder und wieder, dass es eben nicht gut läuft, wenn man die gegen die Interessen der Konsumenten handelt.
    Man kann darüber lachen, man kann es ignorieren, man kann die Kunden angreifen, so wie es Glumberland getan hat. All das ändert nichts daran, dass man ein Problem hat, wenn Konsumenten über weite Strecken unzufrieden sind und das erlebt man immer wieder, egal ob das ein Kinofilm oder ein Videospiel ist.

    "Das Problem, das man nicht auf einen Nenner kommt ist nichts neues und basiert oftmals auf Emotionalität und Ignoranz gegenüber den Fakten. "
    Also da sind wir auch vollkommen einer Meinung. :) Im Gaming zwar noch nicht ganz so schlimm, aber in der Politik dank Populismus der alleinige Grund dafür das die rechte Ecke so zunimmt.
    Nur kann man sich seine Fakten auch so zurechtlegen wie man es selbst will.

    Ein Beispiel dafür, ich finde die Illegalität von Cannabis mit Piraterie zu vergleichen passt so garnicht. Fakt ist das Cannabis nicht schädlicher ist wie andere Drogen auch, beziehungsweise Alkohol als Paradebeispiel. Die Legalisierung macht ja Sinn.
    Piraterie hingegen ist ein Problem, man könnte im Vergleich niemals darüber reden illegale Downloads zu legalisieren. Vorallem viele Indieentwickler leiden oft unter illegalen Downloads. Natürlich schadet man dem Entwickler damit, natürlich bekommt ein EA als Publisher da nicht so spürbar was davon mit. Aber man macht trotzdem Verluste durch sowas, das alleine macht den Unterschied. Ich schade niemandem wen ich mal ab und zu einen eh Joint konsumiere wie die jungen Leute sagen. Lit.

    Zum Rest kann ich nichts mehr schreiben, ich bleibe dabei, ich halte Mordandrohungen für absolut verwerflich. Genauso Online Harassment. Ich denke auch nicht das es sich um Marketing handelt wen man dann darauf reagiert und drüber spricht. Wer sowas tut ist "toxic" für die ganze Gamingcommunity, wen man das so bezeichnen kann.

    Zur kontruktiven Kritik genauso. Ja, früher hat man mit Tomaten geschmissen, und ich bezweifle hier auch das es was bewirkt hat, ausser es wurden vielleicht mal ein paar Köpfe abgehackt. Aber die ganzen Trolle jetzt einfach einen Kopf kürzer machen wäre mir sogar zu extrem. Vielleicht so ne Zwangskastration, vielleicht bringt das ja was, müsste man testen. :)


    So, das war aber jetzt wirklich mein letzter Beitrag, wir drehen uns sonst wieder im Kreis.
  5. LostFantasy schrieb:

    Da bekommst du aber trotzdem kein wirklich aussagekraeftiges Ergebnis (in keine Richtung)
    Bei meiner Followerschaft ist der Anteil wesentlich groesser, der diesen Crap wie bei Aruka eben laecherlich und uebertrieben findet.
    Twitter ist eben viel von der eigenen Blase abhaenig, egal wie "objektiv" man seine Gefolgschaft findet.

    Aruka schrieb:

    Bubble-Erfahrungen. Passiert mir ja auch selbst oft, hier mal ein kurzes Beispiel.Ich folge halt vielen Seiten die sich eher mit der PS4 befassen, und Gamern die fast nur auf der PS4 zocken. Da wird dann schon eher kritisch über die Switch gesprochen ab und zu, wen ich dann aber hier im Switch Thread lese, oder in einem Nintendo Subreddit, dann klingt das auf einmal garnicht mehr so kritisch. Fiel mir bei den Joycons auf, oder bei einem schlechten Port.
    Spieler die nicht nur auf der Switch spielen finden sowas erschreckend wen man ein Spiel portet und das läuft nicht flüssig und hat EIngabedelays. Switchfans wiederum sagen dann eber das stört die garnicht so.

    Man muss halt schauen wie die Masse denkt, natürlich gibt es sehr viel Backlash gegen den EGS. Mit dem belächeln meinte ich auch eher die genannten Aktionen. Wie gesagt, einen Teil der Kritik hat der EGS ja auch verdient. Bin mir auch sicher das man weiterhin recht schnell daran arbeitet. Zuletzt habe ich gelesen das man gleich auch eine Cloud nutzen kann, genau wie bei Steam. Man wird konstant weiter daran arbeiten, aber das bekommt man halt in der Bubble nicht mit.
    Gibt halt Seiten die positiv darüber berichten oder eher neutral, und andere Seiten wiederum machen beim Bashing richtig mit weil es ja auch Klicks bringt. Siehe PC games Hardware, deren Beitrag letztens zum Thema fand ich richtig be******.


    Der EGS ist nicht perfekt, wie man darauf reagiert ist aber, wie ich finde, teilweise peinlich. Dazu gehört die ursprüngliche News hier.
    So schöner Abschluss für mich. :)

    Ich denke, dass dann eher ihr in einer Bubble unterwegs seit, weil ich eben Multiplattform unterwegs bin und wie gesagt etlichen Spieleseiten, Publishern und sonstigen "Größen" der Branche folge, selbst vielen Indie-Entwicklern direkt.

    Und wenn ich da Kommentare zu Berichten zum EGS lese dann sind die halt, egal wo, ziemlich eindeutig. Natürlich gibt es auch überall "Verteidiger" aber die sind doch in klarer Minderheit.


    FinalFantasyBlade schrieb:

    Gut, ich weiß nicht in wie fern Screenshots, Videoclips und Sprachchats dir das Leben während des Spielens vereinfachen, aber alles klar. Was mich hier stört, ist wie ein ganzer Launcher als Launcher disqualifiziert wird, weil es neben Kaffee kochen einem keine Fußmassage verpasst. Wie tief müssten wir eigentlich sinken, um zukünftige Konsolen nach solchen Maßstäben zu bewerten? Daher meine Frage: wollt ihr jetzt nun Spiele spielen oder nicht?
    Ich kann dir schon mal auch versichern, dass ich nicht heuchele. All diese von dir genannten Features sind für mich sehr trivial. Da stört es mich auch nicht, dass ich auf der Playstation für sowas bezahlen muss: bis heute habe ich kein PS Plus Abo je abgeschlossen. Mir fehlen diese Möglichkeiten nicht und auch die Screenshot-/Aufnahmefunktion ist mir mit den Social Media Verknüpfungen so anstrengend, dass ich alles was ich brauche Off-Screen mit dem Smart Phone abfotografiere (sollte ich irgendwas irgendwem zeigen wollen).

    Zunächst, ich benutze den Epic Launcher seit Jahren, nämlich für Unreal Tournament und Shadow Complex. Von daher ist er mir eigentlich recht egal.

    Aber nur weil du Features nicht nutzt, gilt das eben nicht für die Allgemeinheit.
    Ich mache ständig Screenshots, ich bin da absolute Screenshot-Fan (bei Guild Wars habe ich damals schon über 800 Aufnahmen gemacht), wenn ich zocke. Ich mache auch immer mal wieder gerne Spielevideos.
    Und ich teile die auch gerne auf Sozialen Medien, soll heißen, es ist praktisch, dass ich die mit Steam machen kann und dann auch gleich in der "Cloud" dort habe und dann einfach auf die verlinken kann.
    Und dass Spielstände in der Cloud gespeichert sind, über diesen absoluten Vorteil müssen wir wohl gar nicht diskutieren.

    Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, wie das mit den Screenshots auf der PS4 funktioniert. Auf der XBox One kann ich ja Screenshots (und kurze videos) machen und in die Microsoft Cloud hochladen (auch ohne Abo) und dann über die XBox App auf Smartphone, Tablet oder PC abrufen und runterladen.

    Mit der Kamera von Bildschirm abfotografieren ist natürlich für mich inakzeptabel.

    Ich erstelle halt gerne solche Galerien:
    rpcg.blogspot.com/2019/05/mein…lls-v-skyrim-special.html
    rpcg.blogspot.com/2019/06/mein…motorsport-7-galerie.html
    rpcg.blogspot.com/2019/06/mein…-galerie-des-grauens.html

    Oder brauche Screenshots auch für Tests wie diesen:
    rpcg.blogspot.com/2019/06/ein-…r-borderlands-2-test.html

    Was den Chat angeht, ich spiele halt seit geraumer Zeit einmal in der Woche mit einem Kumpel online im Coop (habe mir dafür und auch für Videos falls ich mal Streame oder was für You Tube mache extra ein gutes Mikro mit Schwenkarm und Popfilter geholt). Auf Teamspeak habe ich nun wirklich keine Lust mehr und auch Discord ist teils recht krampfig. Nichts ist hingegen einfacher als mit jemanden in der Steam Freundesliste im Sprachchat während des Zockens zu sprechen.

    Und auch Steam Link habe ich häufig benutzt um vom PC auf den TV zu streamen.
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