Devil May Cry 5 enthält Mikrotransaktionen

Die Tokyo Game Show ist vorbei, aber es trudeln weiterhin Informationen zu diversen Spielen ein. Unter anderem die, dass Devil May Cry 5 auch Mikrotransaktionen...

Die Tokyo Game Show 2018 ist vorbei, aber es trudeln weiterhin Informationen zu diversen Spielen ein. Unter anderem die, dass Devil May Cry 5 auch Mikrotransaktionen beinhalten wird. Gamespot war vor Ort und hat erste Eindrücke zum Dämonengemetzel gesammelt.

In der exklusiven Demo hat Gamespot die Kontrolle über Dante übernommen. Der Hauptcharakter der ersten drei Teile spielt in Devil May Cry 5 allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Stattdessen wird Nero als Hauptcharakter ins Rampenlicht treten. Während der Demo konnte Gamespot mit einer „Divinity Statue“ interagieren. Dort können Spieler in Kämpfen und durch Erkundung gesammelte Orbs gegen nützliche Gegenstände eintauschen. Dabei ist aufgefallen, dass auch echtes Geld benutzt werden kann, um mehr Orbs zu kaufen und so den Upgrade-Prozess von Dante zu beschleunigen.

Auf Nachfrage, warum diese Funktion eingebaut wurde, antwortete Capcom-Regisseur Hideaki Itsuno, dass man Spielern die Möglichkeit geben wolle, das Spiel ganz nach ihren Wünschen zu spielen. Es stehe ihnen frei rote Orbs zu kaufen, um Zeit zu sparen, da es auch Leute gäbe, die gern alles sofort freischalten wollen. Itsuno ist allerdings nicht der Ansicht, dass man alle Angriffe und Fähigkeiten sammeln muss. Dennoch sollte jeder Devil May Cry 5 so spielen können, wie er möchte. Es sei nur eine Option, so Itsuno.

Mikrotransaktionen gab es bereits in der Devil May Cry 4 Special Edition. Gamespot stellte Itsuno die Frage, wie stark Mikrotransaktionen den Lernprozess beeinflussen würden. Es sei erfahrungsgemäß bei solchen Actionspielen nur natürlich, fortschreitend neue Fähigkeiten freizuschalten, sich als Spieler weiter zu verbessern und daraus resultierend bessere Bewertungen am Ende eines Kampfes zu erhalten.

Aus der Sicht eines Spieledesigners sei das eine sehr interessante Überlegung, so Itsuno. Es gibt zwei Dinge, die bei der Festlegung von Preisen für Attacken, Fähigkeiten und Ähnlichem in Erwägung gezogen werden. Zum einen die Inhalte, die Spieler zuerst haben wollen sollten. Diese sind günstiger, damit Spieler denken: „Oh, das ist günstig, also kaufe ich einfach das.“ Zum anderen sind die Dinge, die schwerer zu nutzen und meistern sind, teurer.

Ein Grund dafür ist, dass man länger auf diese Dinge sparen müsse und dadurch im Schnitt weniger Fähigkeiten erworben würden. Dadurch haben Spieler genug Zeit, die wenigen Fähigkeiten zu lernen. Man müsse sich also entscheiden, ob man nur die günstigen Dinge kauft oder auf die teuren spart, für die man mehr Zeit investiert, um sie zu lernen und zu perfektionieren.

Am 8. März 2019 wird sich letztlich zeigen, wie sich Mikrotransaktionen auswirken. Dann erscheint Devil May Cry 5 für PS4, Xbox One und PCs. Schon jetzt gibt es zahlreiches Gameplay-Material, vor allem zu Serienliebling Dante.