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Aonuma über Nervosität und die Struktur des Entwicklerteams von Zelda: Ocarina of Time

Nur noch wenige Tage, dann erscheint mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time das Remake eines der wohl bekanntesten Videospiele aller Zeiten. Die Erwartungen sind entsprechend hoch. Und offenbar sind nicht nur die Fans aufgeregt, sondern auch einer der wichtigsten Köpfe hinter der Zelda-Reihe.

Eiji Aonuma, der seit mehr als 25 Jahren maßgeblich an der Entwicklung der Serie beteiligt ist, sprach in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP über seine Gefühle kurz vor der Veröffentlichung. Dabei gab der inzwischen 63-Jährige zu, dass ihn die bevorstehende Veröffentlichung ziemlich nervös macht.

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„Ich bin total nervös wegen der Veröffentlichung des Remakes von Ocarina, weil ich nicht weiß, wie es ausgehen wird – ich kann gar nicht aufhören, darüber nachzudenken“, erklärte Aonuma während eines Besuchs in Paris.

Ein ganz besonderes Zelda für Aonuma

Dass ihm gerade dieses Remake besonders am Herzen liegt, hat gute Gründe. Das ursprüngliche Ocarina of Time von 1998 war schließlich das erste Zelda-Projekt, an dem Aonuma gemeinsam mit Serienerfinder Shigeru Miyamoto arbeitete.

Damals wagte Nintendo mit dem Abenteuer den großen Schritt in die dritte Dimension. Aonuma war unter anderem an der Gestaltung der Dungeons beteiligt und übernahm später bei Majora’s Mask selbst die Leitung.

Im Laufe der Jahre entwickelte er die Reihe immer weiter. Besonders wichtig sei ihm dabei gewesen, Spielwelten zu erschaffen, die Neugier wecken und zum Erkunden einladen. Genau dieser Entdeckergeist sei für ihn heute die Essenz von Zelda.

Eine neue Generation bringt frische Ideen

Interessant ist auch, dass einige der jüngeren EntwicklerInnen des Remakes das N64-Original nie selbst gespielt haben. Für Aonuma ist das allerdings kein Nachteil.

Vielmehr hätten gerade diese Teammitglieder mit ihren Überlegungen dazu beigetragen, wie sich das fast 30 Jahre alte Abenteuer für heutige SpielerInnen anpassen lässt.

„Es ist diesen jungen Leuten zu verdanken, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie man das Spiel bestmöglich anpassen und wie man dafür sorgen kann, dass es Spaß macht, sobald man den Controller in der Hand hält – dadurch ist dieses Remake entstanden“, so Aonuma.

Im Rahmen seines Paris-Besuchs wurde der Zelda-Produzent außerdem zum Ritter des französischen Ordens für Kunst und Literatur ernannt. Eine Auszeichnung, die auch sein früherer Mentor Miyamoto bereits erhalten hat. In Japan wurde er übrigens neulich auch mit einem großen Preis ausgezeichnet.

An einen Rückzug denkt Aonuma aber offenbar noch lange nicht. Er sei gespannt darauf, welche Ideen die jüngere Entwicklergeneration künftig für Zelda entwickeln werde, und freue sich darauf, sie dabei weiterhin zu unterstützen.

Ob sich die Nervosität am Ende als unbegründet erweist, erfahren wir schon bald. Das Remake zu Zelda: Ocarina of Time, das ihr hier bei Amazon* und im Nintendo Store* vorbestellen könnt, erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

via AFP, Bildmaterial: Zelda: Ocarina of Time, Nintendo

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