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Yakuza meets Hollywood – das neue Spiel der Yakuza-Macher trägt richtig dick auf

Yakuza meets Hollywood – und das soll gar nicht negativ konnotiert sein, auch wenn es zu Hollywood wohl die ein oder andere miese Assoziation gibt. Aber das waren die ersten Gedanken des Autors auf die gut 30-minütige Show von Masayoshi Yokoyama und RGG Studio zum neuen Stranger Than Heaven.

Snoop Dogg, dessen Sohn Cordell Broadus, Tori Kelly und Ada sowie ein Theme-Song mit Bond-Tonalität – das sind nur einige der Zutaten des „Special Look“ auf das neue Spiel der Yakuza-Macher. Oder der „Like a Dragon“-Entwickler, falls ihr erst später Fan des Studios geworden sein solltet.

RGG-Chef Masayoshi Yokoyama eröffnet die Show und geht zunächst auf die Story von Stranger Than Heaven ein. Die beginnt 1915 und mit einem gewissen Makoto Daito, der mit einem Schiff als blinder Passagier flieht. Er ist das Kind von einem amerikanischen Vater und einer japanischen Mutter, was damals Seltenheitswert hatte.

Makotos Vater ist viel gereist und ließ sich mit der Familie in Amerika nieder. Er starb und hinterließ Frau und Kind, die es nicht einfach hatten. Wenig später starb auch Makotos Mutter und Amerika meinte es in der Folge nicht gut mit dem Jungen, der sich dazu entschloss, sein Glück in Japan zu versuchen, der Heimat der Mutter.

Ein schicksalhaftes Treffen mit Orpheus ändert sein Leben. Der wird von Snoop Dogg verkörpert, der anschließend zu Wort kommt und offensichtlich richtig Bock hat. Weitere Einblicke gibt Dean Fujioka (spielt Yu Shinjo, den langjährigen Freund von Makoto Daito) – der ebenfalls nicht zu dünn aufträgt.

Was für ein Leben Makoto Daito und Yu Shinjo in Japan erwartet, dürften für jeden, der schon mal ein Spiel von Ru Ga Gotoku gespielt hat, auf der Hand liegen. Diesmal allerdings geht es über 50 Jahre und durch fünf Epochen. Auch dazu gibt Yokoyama anschließend neue Einblicke und stellt die fünf Regionen vor.

Alle Wege führen nach Kamurocho

Los geht es mit Kokura, Fukuoka an, die Stadt in der 1915 alles beginnt. Danach gibt es einen Blick auf Kure, Hiroshima (1929) und die Stadt der Vergnügung, Minami, Osaka (1943) sowie die Touristenregion Atami, Shizuoka (1951) – 1965 führt uns schließlich, wie soll es anders sein, nach Kamurocho, Tokyo.

Dann ein thematischer Wechsel: abschließend geht es um die Musik und das Kampfsystem. Yokoyama verspricht brandneues Kampfsystem. Producer Hiroyuki Sakamoto nennt das Kampfsystem das größte Feature des Spiels. Dabei werden die linke und rechte Seite des Protagonisten werden unabhängig gesteuert. RB und RT widmen sich eurer rechten Seite, ob mit dem rechten Arm oder Fuß. Und LB und LT der linken Seite. Makoko reagiert mit zahlreichen Actionen auf eure Eingaben. Und na klar, auch beide Seiten gleichzeitig kommen zum Einsatz. Und nicht zu selten auch Waffen.

Am Ende kommt schließlich noch Yu Shirota zu Wort, der Protagonist Makoto Daito verkörpert – er ist Kind eines japanischen Vaters und einer spanischen Mutter und kann sich an ähnliche Erfahrungen erinnern. Stranger Than Heaven soll, das ist auch neu, noch im kommenden Winter erscheinen. Es ist day one im Game Pass verfügbar.

Das neue Video:

Cast, Story und Theme-Song:

Bildmaterial: Stranger than Heaven, SEGA, Ryu Ga Gotoku Studio

3 Kommentare

  1. Holy Shit was für ein Trailer, vor allem die Musik gehört jetzt schon zu den besten Trailer Musik die ich je gehört habe. Ich war ja bis jetzt noch nicht ganz so warm mit dem Spiel geworden aber dieser Trailer hat mich komplett abgeholt. Das Spiel sieht einfach fantastisch aus, vor allem was Charaktere und Setting angeht. Außerdem freut es mich auch sehr das wir weiterhin in der Yakuza Welt (wäre absolute Verschwendung so ein Worldbuildung wegzuwerfen, das machen ja leider viel zu viele spiele) sind und sogar die Gründung des Tojo Clans mitbekommen. Ich kann es auf jeden Fall kaum noch abwarten es selbst zu spielen und bis dahin hoffe ich dass das Lied auf den Trailern endlich mal separat veröffentlich wird (den Ohrwurm werde ich nicht so schnell los).

  2. Bin auch schwer begeistert. Wie Yakuza, nur noch größer. Und finde es total spannend, dass der Zeitraum so groß ist. Hätte ich nicht zuerst die Show gesehen, hätte ich gesagt, Snoop Dogg würde mir nicht gefallen. Aber auch der macht ne richtig gute Figur. Der Theme-Song ist ebenfalls fantastisch. Mega, RGG richtig am Kochen.

  3. Sehr schade. Da hatte RGG Studio, die Chance mal ein Spiel mit weiblichem Protagonisten zu machen und man hat's nicht getan. Ich hoffe wirklich, dass das irgendwann noch passieren wird. Ich mag die originalen Yakuza-games (mit Kiryu) und Judgment und einer meiner größten Wünsche wäre wirklich ein gleichartiges Spiel mit einer Frau an der Spitze der Story, etwas, das in der Hauptserie unmöglich ist.

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