Die „Dragon Quest“-Marke genießt aktuell wieder große Beliebtheit – nicht zuletzt dank jüngster Veröffentlichungen, wie Dragon Quest I & II HD-2D Remake und Dragon Quest VII Reimagined. Trotzdem scheint die Begeisterung für ikonische JRPG-Marken zurückzugehen.
Das behauptet jedenfalls Game Artist und Mangaka Noriba, der mit einem Twitter-Post hervorhebt, dass Marken wie Final Fantasy und Dragon Quest bei der japanischen Jugend kaum noch für Begeisterung sorge.
In besagtem Post beschreibt Noriba, wie er jüngere SpielerInnen danach befragt, ob sie „Final Fantasy“- oder „Dragon Quest“-Fans seien. Die offenbar einheitliche Antwort: Pokémon erfreue junge SpielerInnen aktuell deutlich mehr als besagte JRPG-Marken. Eine befragte Person erklärt gar, dass sie noch nie ein „Final Fantasy“- oder „Dragon Quest“-Spiel gespielt habe.
Warum das so ist? Lässt sich nur spekulieren. Eine beliebte Theorie konzentriert sich darauf, wie die Relevanz der genannten Reihen von den Entwicklungszeiten ihrer Haupttitel beeinflusst wird. Während Pokémon-Hauptspiele und ihre DLCs seit 1996 etwa jährlich erscheinen, kamen die letzten Hauptableger von Dragon Quest und Final Fantasy erst 2017 bzw. 2023 heraus.
Genauer gesagt erschien Dragon Quest XI etwa fünf Jahre nach seinem Vorgänger, und Final Fantasy XVI kam ungefähr sieben Jahre nach Final Fantasy XV heraus. Remaster und Remakes wie Dragon Quest VII Reimagined und Final Fantasy VII Rebirth sind hierbei nicht berücksichtigt.
Kindheit zu Ende, ehe neues Spiel erscheint
Die Änderungen in einigen Hauptspielen der Pokémon-Reihe sind zwar nicht so auffällig wie etwa bei Final Fantasy, doch die jährlichen bzw. halbjährlichen Veröffentlichungen in Kombination mit Ausflügen in andere Genres und auf andere Plattformen hätten dafür gesorgt, dass die Reihe bei japanischen Jugendlichen und ihren Eltern weiterhin beliebt (und profitabel) sei.
Da die durchschnittliche Wartezeit zwischen den Hauptspielen der „Dragon Quest“-Reihe derweil fünf bis zehn Jahre betrage, haben Kinder entweder die Grund- bzw. Mittelschule abgeschlossen, bevor ein neuer Titel erscheint, oder sie haben noch nie ein „Dragon Quest“-Spiel gespielt. In jedem Fall verhindere diese Veröffentlichungspause, dass die beiden Reihen einen bleibenden Eindruck auf die Kindheit der heutigen Jugend hinterlassen. Ganz zu schweigen vom Vermächtnis dieser klassischen Rollenspiele. Einige Veteranen bemerken, dass neuere Titel eher auf langjährige SpielerInnen ausgerichtet seien.
Es gibt auch andere Theorien. Etwa eine, die sich auf eine aktuelle Umfrage von Gem Standard bezieht. Diese besagt, dass jüngere SpielerInnen schlicht eher populäre, reaktionsschnelle Multiplayer-Titel wie Apex Legends, Fortnite und Valorant bevorzugen.
via Automaton Media, Bildmaterial: Dragon Quest VII Reimagined, Square Enix, HexaDrive

Atelier hat zusätzlich ein "sprachliches " Lokalisierungsproblem.
Bis auf Yumia (neuester Ableger), sind sie nur auf Japanisch und Englisch verfügbar.
Ob Atelier in Japan auch nischig ist, kann ich nicht beurteilen.
Die Meisten wollen in ihrer Muttersprache erleben, gerade in Europa.
Eines der Gründe schon ohnehin nischige Titel, nochmals extra sehr nischig.😂😅
Die meisten jüngeren Europäer können zwar mittlerweile durchaus Englisch verstehen, das war vor über 15 Jahren nicht so der Fall.
Ähnlich bei Ys und Trails, werden aber seit einigen Jahren langsam aber stetig bekannter.
Um es mal bewusst etwas überspitzt zu formulieren: Kinder wollen heutzutage ihre Moba-Socialgames, ihren Sandboxbaukasten oder kurzweilige Handyspielunterhaltung. Selbst Nintendo musste sich mit Zelda in Richtung eines Minecraft wandeln, um noch relevant bei den Kindern zu bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die heute noch richtig Sitzfleisch haben für ein gutes & langes Rollenspiel wie früher ^^“
Ich glaube das empfindest du nur so.
Wenn du mal überlegst der Großteil der Reihe war schon unlängst Released als Yakuza Zero welchen den Boost im Westen gegeben hatte.
Danach kam "nur" Song of Life, die Kiwami Versionen von 1 und 2 und dann kam schon Ichiban was frischen Wind in das ganze reingebracht hat.
Es stimmt das zwischen Song und Life und den beiden Kiwami Titeln ein sehr kurzer Abstand vorhanden war aber ich glaube diese Titel wurden Zeitgleich entwickelt. Denke bot sich an wegen gleicher Engine und nur minimalen Unterschieden.
Zwischen den beiden Like A Dragon Titeln liegen schonmal 4 Jahre. Wenn du seit Zero die vorherigen Titel an einem Stück gespielt hast dann wundert mich nicht das da eine Ermüdung bei dir einsetzt xD
Man kann von Sega und dem Yakuza Studio halten was man will aber man kann nicht über die Abstände meckern in denen sie Spiele rausbringen.
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Um nochmal kurz zu FF zu schwenken. Ich denke da wird das Problem von Übersättigung nochmal geringer sein, selbst mit höherer Schlagzahl, weil SE mit jedem FF immer was neues machen muss/will. Die Formel ändern. Nicht zu vergessen das du immer neue Charaktere und Story hast.
In Yakuza bist du lange lange immer nur Kiriyu und seiner Story gefolgt.
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Bei den technischen und grafischen Bedingungen heutzutage halte ich 2-3 Jahre auch für sportlich. Aber ein neues in Spiel innerhalb 3-4 Jahre halte ich für realistisch weiterhin.
Es ist cool das du kein Problem hast bei langen Wartezeiten, ich eigentlich auch nicht weil es kommen ja auch andere Spiele raus, aber in der heutigen Zeit ist eine sehr lange Entwicklung kein Garant auch ein sehr gutes Spiel zu bekommen, technisch wie spielerisch.
Sorry Joker du hattest Yakuza erwähnt und da hat es mich nochmal animiert etwas zu schreiben. Ich pick dich nicht mit bösen Hintergedanken immer raus zu zitieren
Ne glaub nicht, hab auch hier irgendwo etwas von Übersättigung der Yakuza Reihe gelesen.
Stimmt, aber dennoch ging es mit der Reihe Bergauf was den Releases angeht, und dazu zähle ich auch die zwei Spin-Offs.
Ich habe erst mit Kiwami mit der Reihe begonnen, obwohl ich damals auf der PS2 Teil 1 angespielt habe.
Ist ja auch nicht wirklich Meckern, wollte das nur erwähnt haben.
Geringer schon, aber ich weiß nicht zb die Atelier Reihe wird auch am Fließband Produziert, und da sind bis auf wenige Ausnahmen auch Neue Story, Charaktere usw. Hab auch von mehreren Fans gelesen, das es gut wäre wenn Gust etwas auf die Bremse tritt.
sogar jetzt immer noch.
Kommt halt drauf an, wie gesagt Japaner scheinen da generell Gründlicher zu arbeiten, bei den Meisten ist 2 bis 3 Jahre halt undenkbar. zumindest bei der Arbeitsweise der Japaner. Selbst Cygames mit ihren 3000+ Mitarbeiter brauchen Lange mit der Entwicklung von Project Awakening. Und zuvor war auch Granblue Fantasy: Relink etwa 7 Jahre in Entwicklung.
Natürlich nicht haben Spiele wie Cyberpunk 2077 oder The Witcher 3 auch bewiesen, das eine lange Entwicklung nicht immer gut ist.
Ja ganz böse, ich erzähl es meiner Mami.
Ne Spaß ich weiß ja das du es nicht aus Bosheit geschrieben hast. Du hast dich mit mir ganz normal und Sachlich unterhalten. Trotz Meinungs Verschiedenheiten haben wir immer im Normalen ton miteinander diskutiert. Falls mich meine Erinnerungen nicht trügen.
Kann sein, aber ob es das einzige Problem ist?
Ich finde die Atelier-Reihe etwas speziell, zum einem wegen des Craftings, das hat mich in Blue Reflection - Second Light etwas genervt, obwohl es da nur in relativ geringen Dosen vorhanden ist.
Die Kämpfe sind auch nicht so interessant, dazu fehlen mir irgendwie richtige Missionen statt nur Zutaten sammeln.
Gebe allerdings zu das ich gerade 2 Teile der ganzen Reihe etwas kenne
Da finde ich Fairy Tail von Gust wesentlich interessanter für mich als Trails of Cold Steel-Fan
. BR - SL ist auch gut, aber das bei Level 50 Schluss ist hat mich etwas demotiviert, ebenso dass nicht wie in Teil 1 nach dem Kampf wieder meine Kämpfer auf volle Energie gebracht werden. Was wieder zum Crafting führt, so viele zusammengemixte Sachen die kaum etwas bewirken.