Nach über 30 Jahren bei Microsoft verlässt der CEO der Gaming-Sparte, Phil Spencer, den Konzern und geht in den Ruhestand. Spencer begann seine Karriere als Praktikant im Jahr 1988 bei Microsoft und begleitete bereits den Start der ersten Xbox‑Konsole im Jahr 2001.
Er wird seinen Posten am Montag, dem 23. Februar, ganz offiziell niederlegen. Die für viele designierte Nachfolgerin Sarah Bond wird ebendies nicht: Auch die bisherige Xbox‑Präsidentin Sarah Bond hat in diesem Zuge ihren Rücktritt erklärt.
Nachfolger von Phil Spencer und neue CEO von Microsoft Gaming wird Asha Sharma, derzeit Präsidentin des Microsoft‑Produkts CoreAI. Zudem wird Matt Booty, Leiter der Xbox Game Studios, zum Chief Content Officer befördert.
„Ich möchte Phil für seine außergewöhnliche Führung und Partnerschaft danken“, schrieb Microsoft‑CEO Satya Nadella in einer E‑Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „In 38 Jahren bei Microsoft, darunter 12 Jahre an der Spitze von Gaming, hat Phil entscheidend mitgeholfen, zu verändern, was wir tun und wie wir es tun.“
Asha Sharma übernimmt mit drei Verpflichtungen
In einer internen Mail an die MitarbeiterInnen bekennt sich Asha Sharma zur verantwortungsvollen Übernahme der Xbox- und Gaming-Sparte. Wir zitieren hier großflächig aus dieser E-Mail, da sie den zukünftigen Kurs von Microsoft erklärt.
Sharma, die erst etwa zwei Jahre für Microsoft tätig ist, gibt sich demütig: „Meine erste Aufgabe ist einfach: zu verstehen, was dieses Unternehmen erfolgreich macht – und es zu schützen. Das beginnt mit drei Verpflichtungen“, so Sharma.
„Erstens: Großartige Spiele. Alles beginnt hier. Wir müssen großartige Spiele haben, die von Spielerinnen und Spielern geliebt werden, bevor wir irgendetwas anderes tun. Unvergessliche Charaktere, Geschichten, die uns berühren, innovatives Gameplay und kreative Exzellenz“, so Sharma.
Man wolle Studios stärken und in ikonische Marken investieren sowie neue Ideen unterstützen. Man wolle Risiken eingehen, neue Kategorien und Märkte betreten – immer im Hintergrund, was „den Spielern am wichtigsten ist“.
„Zweitens: Die Rückkehr von Xbox. Wir werden uns erneut unseren treuen Xbox-Fans und Spielern widmen – jenen, die in den vergangenen 25 Jahren in uns investiert haben – sowie den Entwicklern, die die weiten Welten und Erfahrungen erschaffen, die von Spielern auf der ganzen Welt geschätzt werden“, so Sharma.
Man wolle die Wurzeln feiern und sich „wieder auf Xbox besinnen“ – beginnend mit der Konsole, die Xbox geprägt habe. Die „Alles ist eine Xbox“-Taktik ist damit aber nicht vom Tisch: „Gaming findet heute auf allen Geräten statt – es ist nicht mehr auf ein einzelnes Stück Hardware beschränkt. Während wir unser Angebot auf PC, Mobile und Cloud ausweiten, soll sich Xbox nahtlos, unmittelbar und der Communitys, denen wir dienen, würdig anfühlen.
„Drittens: die Zukunft des Spielens. Wir erleben gerade eine Neuerfindung des Spielens. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, werden wir neue Geschäftsmodelle und neue Arten zu spielen erschaffen – indem wir auf das aufbauen, was wir bereits haben: ikonische Teams, Charaktere und Welten, die von Menschen geliebt werden.“
Man wolle diese Welten nicht als Marken behandeln, die man „ausschlachten und monetarisieren“ könne – „stattdessen werden wir eine gemeinsame Plattform und Werkzeuge schaffen, die Entwickler und Spieler befähigen, ihre eigenen Geschichten zu erschaffen und zu teilen.“
Keine seelenlosen KI-Inhalte
Wohl wissend, wo Sharma herkommt, hat sie auch zu KI ein Statement. Und natürlich auch eines, das alle hören wollen: „Während sich Monetarisierung und KI weiterentwickeln und diese Zukunft beeinflussen, werden wir weder kurzfristiger Effizienz hinterherjagen noch unser Ökosystem mit seelenlosen KI‑Inhalten überfluten. Spiele sind und bleiben Kunst – geschaffen von Menschen und mit der innovativsten Technologie, die wir bereitstellen.“
IGN veröffentlichte einen äußerst ausführlichen Artikel zum Thema, welcher die vergangenen Jahre bei Microsoft beleuchtet und weitere E-Mails bereitstellt. Was glaubt ihr, steht Xbox nun für eine Zukunft bevor?
via IGN, Bildmaterial: Xbox

Gestern war wieder mal Fiebertraum Freitag in der Spieleindustrie.
Erst schließt Sony Bloober und entlässt 70 Mitarbeiter deswegen.
Dann Nintendo die Pokemon Feuerrot und Blattgrün in 10 Verschiedenen Fassungen veröffentlichen nur mit dem Unterschied dass die Sprache anders ist für 20€
Und jetzt Microsoft die Phil Spencer und Sarah Bond "Gehen gelassen haben" und nun jemand kommt der mit dem eigentlichen CEO von Microsoft auf einer Wellenlänge ist und für die Microsoft AI Abteilung verantwortlich war. (Dazu war sie davor bei Meta aka dass Unternehmen was für Metaverse aka den größten Flop der Menschheitsgeschichte verantwortlich gewesen sind).
Wir können die Xbox mittlerweile Begraben wo auf den Grabstein draufstehen wird: R.I.P Xbox. 2000-2030. Ich sehe keine zukunft mehr für Xbox und dass Traurigste daran ist das Sony jetzt freie Bahn haben wird den Leuten mit der Playstation das Geld aus den Taschen zu ziehen.
Hier Meme mit den ganzen Spongebob's die Panisch im Kreis Rennen während alles drumherum Brennt Einfügen.
Sollte jetzt eigentlich auch niemanden wundern, nach dem riesen Exodus letztes Jahr, wo seine Resignierung auch schon im Raum stand. Und das wird ihm hoffentlich auch gut tun, denn Phil Spencer sah in letzter Zeit alles andere als gut aus. Hoffen wir da mal, dass es diese undankbare Position war, der ihm so abmagern ließ und wir nicht in ein paar Monaten sehr schlechte Nachrichten erhalten. Er tat mir da schon echt leid, auch wenn ich nicht gerade der größte Fan von Xbox' jüngsten Entscheidungen war.