Im Test! Touhou Genso Wanderer Reloaded

Nach einer langen Wanderung erreicht uns Touhou Genso Wanderer Reloaded in Europa. Wie spielt sich die erweiterte Version? Tapfer haben wir den Titel getestet.
Titel Touhou Genso Wanderer Reloaded
Japan 22. Dezember 2016 (PlayStation 4, PlayStation Vita)

21. Dezember 2017 (Nintendo Switch)

Aqua Style
Nordamerika 17. Juli 2018
NIS America
Europa 20. Juli 2018 (nur digital)
NIS America
System Nintendo Switch, PlayStation 4
Getestet für Nintendo Switch
Entwickler Aqua Style
Genres Rogue-like
Texte
 Nordamerika Japan
Vertonung  Japan

Kurz vor der Veröffentlichung von Touhou Genso Wanderer im Westen erschien in Japan bereits die erweiterte Version, Touhou Genso Wanderer Reloaded. Zuerst erschien diese Fassung in Japan im Dezember 2016 für PlayStation 4 und PlayStation Vita, dann folgte ein Jahr später die Version digital für das System Nintendo Switch.

Im Februar 2018 verkündete der Publisher NIS America eine Lokalisierung der erweiterten Version für Nintendo Switch und PlayStation 4. Als Zusatz enthält die Reloaded-Fassung alle DLCs der Vanilla-Version, dazu weitere Annehmlichkeiten, welche die Reise durch Gensokyo zu einem größeren Abenteuer gestalten.

Noch einmal haben wir uns in die tödlichen Labyrinthe in diesem Rogue-like-Rollenspiel gewagt, sind erneut tausende Tode gestorben, mal mehr oder weniger aus eigener Dummheit, und haben den Titel tapfer für euch getestet.

Das Verhängnis der Goldenen Kugel

An einem herrlichen Sommertag beschließt die Heldin Reimu, aus dem Schrein zu schleichen und begibt sich in die Welt der Menschen. Der Tag verspricht herrlich zu werden, bis ein plötzlicher Regenschauer auf unnatürliche Art die Sonne verdrängt. Reimu will zum Schrein zurückkehren, doch der Regen wird immer stärker. So betritt sie auf dem Heimweg ein Gebäude in Kourindo. Es handelt sich um einen Laden, der Rinnosuke gehört. Als er Reimu erkennt, verdunkeln sich seine Züge, aber er begrüßt sie freundlich.

Reimu hat ihm zuvor noch nie einen Gegenstand abgekauft und hat es in Zukunft auch nicht vor. Um sich die Zeit zu vertreiben, erkundigt sie sich, ob Rinnosuke im Besitz von seltenen Objekten ist. Dabei fällt ihr eine goldene Kugel auf, die er in seinen Händen hält. Der Name dieser Kugel lautet „Golden Sphere“ und ist ein mächtiger Stein, der die geheimnisvolle Kraft besitzt, Personen zu verzaubern.

Auch Reimu unterliegt diesem Bann und möchte die Kugel berühren. Obwohl Rinnosuke ihr diese Aktion nicht gestattet, gelingt es der Heldin, den Ball anzufassen. In diesem Moment erscheinen Blitze und die Kugel rollt aus Rinnosukes Händen. Als der Ladenbetreiber diese aufheben möchte, wird er von einem seltsamen Licht umgeben, das von ihr ausgeht.

Nicht nur er wird von der unheimlichen Energie umfasst, sondern auch Kourindo. Nachdem Reimu sich von dem Schock erholt hat, erkundigt sie sich nach Rinnosukes Wohlergehen. Doch dieser zeigt ihr nur ein verrücktes Grinsen und greift sie mit übermächtigen Kräften an. Um sich vor dem Tod zu schützen, teleportiert sich Reimu aus der Gefahrenzone, da sie momentan gegen ihren Angreifer keine Chance auf einen Sieg verspürt.

Draußen fällt ihr ein Turm auf, von dem Unheil ausgeht. Die Bewohner des Landes sind zudem verzaubert und greifen die Heldin erbarmungslos an. Mit ihren schwächelnden Kräften wehrt sich das Schreinmädchen und trifft auf ihrem Weg auf die Zauberin Futo Mononobe, die sie aus dem Schlamm befreit und ihr damit das Leben rettet. Aus Dankbarkeit begleitet sie Futo zum Schrein. Dort erfahren die beiden, welche schrecklichen Ausmaße Reimus Neugierde angerichtet hat.

Aller Anfang ist schwer, hier besonders sehr

Besondere Attacken werden von hübschen Illustrationen begleitet.

Wenn ihr bereits ein Rollenspiel im Rogue-like-Stil gespielt habt, könnt ihr euch sicherlich denken, dass euch eine harte Herausforderung erwartet. Die allgemeinen Regeln für Spiele solcher Art lauten: eine zufällige Anordnung der Labyrinthe, ein stark begrenztes Inventar, eine Horde von Monstern und versteckte Fallen, eine Reduzierung auf Stufe 1, sobald man das Verlies verlässt.

Touhou Genso Wanderer beginnt zunächst mit einem Tutorial-Verlies, in dem ihr die wichtigsten Grundlagen erlernt und das Spielprinzip langsam kennenlernt. Dieses Verlies erklärt euch in dieser Version viel mehr Kniffe und gibt euch auch wertvolle Tipps mit auf den Weg. Interessiert ihr euch für weitere Fallen, für spezielle Funktionen von Gegenständen in den Dungeons oder das Verhalten der Feinde, könnt ihr diese Punkte jederzeit in einem Lexikon nachschlagen.

»Das einfache Spielprinzip versteckt eine gewaltige Herausforderung. Zwar sind die ersten Etagen noch einfach zu meistern, kommen schon bald die geheimen Fallen, die euer Essen verbrennen, Lebensenergie abziehen…«

Habt ihr euch mit der grundlegenden Steuerung angefreundet, dürft ihr euch auch gleich in den ersten Dungeon stürzen. Ihr habt die Wahl, ob ihr Reimu die Erkundung allein zutraut oder ihr eine Partnerin zur Seite stellt, zu Beginn steht jedoch nur Futo zur Auswahl. Sobald ihr das erste Verlies betretet, wird euch vielleicht die Größe erschlagen. Das Rogue-like-Rollenspiel schickt euch nicht in einen Dungeon, der nur aus zehn Etagen oder weniger besteht, nein, ihr müsst direkt euer ganzes Können unter Beweis stellen.

Die Etagen verändern sich mit jedem Besuch und bestehen aus verschiedenen Räumen, die durch Korridore miteinander verbunden sind. Sobald ihr einen Raum betretet oder eine Etage durchwandert, werden diese Areale automatisch auf einer einfachen Karte aufgezeichnet. Euer Ziel ist es, das oberste Stockwerk zu erreichen. Die Aufgabe klingt einfach, allerdings stellen sich euch dutzende Gegner in den Weg, zudem erschweren verschiedene Fallen, die unsichtbar sind, euer Vorhaben.

Zu Beginn befindet sich die Stufe der Figuren auf Level 1. Durch das Bekämpfen der Monster bekommt ihr Erfahrungspunkte, die den Level erhöhen. Sobald ihr mit einem bestimmten Gegenstand die aktuelle Höhle verlasst, sinkt die Stufe wieder auf 1. Um gegen den Bossgegner, der auf der höchsten Ebene wartet, überhaupt den Hauch einer Chance zu haben, solltet ihr alles vernichten, was sich euch in den Weg stellt.

Reimu verfügt über Lebensenergie, die durch jeden Schritt oder Aktion automatisch wiederhergestellt wird. Natürlich hat die Sache einen kleinen Haken, ansonsten wäre das Spiel sehr einfach. Damit die Lebenspunkte regeneriert werden können, wird ihre Sättigungsanzeige verbraucht. Ist diese Anzeige leer, sinkt das Leben von Reimu sehr schnell und ein baldiger Tod droht euch. Um die Sättigung aufzufüllen, muss Reimu essen. Die Partnerinnen besitzen nur eine Lebensanzeige, somit müsst ihr euch nur um Reimus Magen kümmern.

Die Reloaded-Version erzählt euch weitere Geschichten, die bereits inbegriffen sind.

Das Kampfsystem läuft rundenbasiert ab. Für jeden Schritt oder jede Aktion, die ihr im Menü tätigt, dürfen die Gegner einmal agieren. Kommt es zum Kontakt mit dem Feind, der euch allerdings auch bereits aus der Entfernung angreifen kann, bearbeitet ihr diesen mit der getragenen Waffe, bis eine Partei vernichtet ist.

Zusätzlich zur Waffe nutzt Reimu Karten, mit denen sie ihre besonderen Sprüche aktiviert, oder sie feuert Danmakus ab. Es stehen ihr vier verschiedene Danmaku-Angriffe zur Verfügung, die je nach Art eine andere Anzahl von P-Gegenständen verbrauchen. Diese Objekte findet ihr in den Verliesen oder erhaltet sie nach dem Bezwingen von Gegnern.

Die Partnerinnen unterstützen Reimu mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Futo benutzt Zauber, Satori belegt die Feinde mit negativen Zustandsveränderungen und Kokoro schützt euch und sich selbst mit positiven Zuständen. Ihre Steuerung wird komplett von der KI übernommen, wobei ihr die grobe Richtung des Verhaltens einstellt. Entweder schickt ihr eure Partnerinnen in den Kampf, befehlt ihnen, euch zu folgen und zu unterstützen, sendet sie aus, um den Dungeon zu erkunden oder sagt ihnen, dass sie warten sollen.

Es ist sehr wichtig, in Abhängigkeit der Situation die KI zu verändern, was nur über einen Klick im Menü funktioniert. Die Reaktionen fallen sehr intelligent aus. Wird Reimu zum Beispiel von ihrer Partnerin getrennt, kehrt diese auf dem kürzesten Weg zurück zur Heldin, wenn ihr das Verhalten dementsprechend anpasst. Auch im Kampf nutzen sie ihre Fähigkeiten meistens geschickt.

»Die Erkundung der Verliese erlebt ihr aus der Vogelperspektive auf eine 2D-Umgebung. Auch wenn die Figuren niedlich aussehen, sie haben es faustdick hinter ihren Ohren und wollen nur euren schnellen Tod.«

Wenn es doch einmal passieren sollte (und das wird es, mehr als nur einmal) und eure gesteuerte Heldin stirbt in einem Dungeon, dann verliert ihr das angehäufte Geld, aber die gesammelten Gegenstände dürft ihr behalten (eine Ausnahme bilden allerdings optionale Dungeons, wenn es in den Regeln beschrieben steht). In den Verliesen gibt es nur den Weg nach oben, wobei manchmal die Möglichkeit besteht, das untere Stockwerk zu betreten.

Einige Ebenen dienen euch als Rückzugmöglichkeit und bieten sogar die Gelegenheit, Einkäufe zu tätigen, um eure Vorräte aufzufrischen. Das Inventar ist auf 30 verschiedene Objekte begrenzt. Als Basis nutzt ihr den Schrein, der Lager für Gegenstände und Geld bietet, damit eure Güter geschützt sind.

Später ist es möglich, einen Teleporter zu nutzen, um einige Stockwerke zu überspringen. Nutzt ihr diese bequeme Lösung, müsst ihr allerdings bedenken, dass ihr an eurem Ziel die Stufe 1 besitzt. Zu Beginn des Abenteuers kann dieser Zustand selbst auf den unteren Stockwerken eines Dungeons tödlich enden (für euch getestet).

Das einfache Spielprinzip versteckt eine gewaltige Herausforderung. Zwar sind die ersten Etagen noch einfach zu meistern, kommen schon bald die geheimen Fallen, die euer Essen verbrennen, Lebensenergie abziehen, den Bildschirm verdunkeln oder eure Ausrüstung schwächen. Die Entwickler haben sich zahlreiche Gemeinheiten einfallen lassen. Um diesen Tricks zu entgehen, müsst ihr entweder Augentropfen trinken (wirklich) oder mit eurer Waffe einfach über das nächste Feld fahren.

Jedoch habt ihr vor jeder Aktion Bedenkzeit und könnt euch sogar aus den harten Bosskämpfen, die euch sicherlich verzweifeln lassen, durch die Hilfe eines bestimmten Objektes fliehen. Stunden solltet ihr nicht auf einer Etage verbringen, denn dafür erhaltet ihr eine Bestrafung, wobei die Zeit immer ausreichend ist, um alle Räume gemütlich in einem Stockwerk zu erkunden.

Nito Fusion mit steigender Kraft!

Bei ihrer ersten Begegnung erhält Reimu von Futo ein verdrecktes Gerät, Nito Fusion, dessen Einsatz euch später das Abenteuer enorm erleichtern wird. Bereits im ersten Dungeon wird das Objekt repariert und erhält im Spielverlauf weitere Zusätze. Durch den Einsatz von „Nito Points“, die ihr in den Verliesen findet, gestaltet das Gerät im Menü verschiedene Objekte. Ihr könnt Waffen, Rüstungen und Accessoires miteinander kombinieren, um ihre Kraft zu verstärken und ihnen neue Siegel zu verleihen, die euch einen Vorteil im Kampf bringen. Die Ausrüstung ist in diesem Spiel enorm wichtig.

In den Dungeons warten viele Herausforderungen auf euch.

Nur diese Gegenstände behalten ihre Stufe, wenn ihr einen Dungeon verlasst oder darin sterbt. Dadurch ergibt sich die Tatsache, dass ihr eure Waffen trainiert und nicht die Figuren. Später könnt ihr aus den gesammelten Materialien (deren Anhäufung nicht durch das Inventar begrenzt wird) Gegenstände erschaffen wie Heiltränke, Karten oder Gerichte. Eine Liste zeigt euch, welche Gegenstände ihr aus den vorhandenen Zutaten entwickeln könnt. Diese Funktion wird euch mehr als nur einmal das Leben retten.

Um das Inventar zu erweitern, gibt es allerdings einen kleinen Trick. Immer wieder findet ihr „Gaps“, in denen ihr mehrere Gegenstände verwahren könnt, die dann nicht mehr einzeln in eurem Inventar gelistet werden. Allerdings existiert nur eine Art von „Gap“, die euch eine sofortige Entnahme in den Verliesen gestattet.

»Die Lieder sind rein instrumental und man setzt vor allem auf Klavier, welches sanfte Melodien erzeugt, aber es befinden sich auch rockige Balladen oder fernöstliche Klänge im Repertoire.«

Neben den Verliesen, die ihr im Spielverlauf besuchen müsst, warten noch optionale Herausforderungen auf euch. Je nach Regeln muss die Hauptfigur allein in das Verlies oder darf eine Partnerin mitbringen. Von sehr einfach bis zum Schwierigkeitsgrad „Lunatic“, es ist alles dabei, was das Herz eines Fans des Genres begehrt. In den härtesten Dungeons ist auch die Mitnahme von Gegenständen und Materialien verboten. Hier müsst ihr euer Können unter Beweis stellen. Natürlich ist das Spiel an vielen Stellen hinterlistig, aber das gehört zu einem Rogue-like-Rollenspiel dazu.

Es gibt nichts Schlimmeres, als auf einer Ebene zu landen, in der sich eine Horde von Monstern befindet, die sich alle gleichzeitig auf Reimu stürzen. In vielen Fällen erwartet euch das Game Over. Es steht euch nur ein Speicherstand zur Verfügung. Ihr könnt euren Spielstand auf einem magischen Kreis sichern, der euch in das nächste Stockwerk führt oder ihr nutzt die Auto-Save-Funktion, die in jeder neuen Etage sofort aktiviert wird.

Neuigkeiten aus Gensokyo

In eurer Basis seid ihr sicher und bereitet euch auf das nächste Abenteuer vor.

Die Reloaded-Version spielt sich wesentlich angenehmer als die Vanilla-Fassung. Es wird euch nicht nur ein größerer Inhalt geboten, sondern es gibt viele Annehmlichkeiten, die den Spielfluss verbessern. Neben dem bereits erwähnten Lexikon habt ihr nun eine Weltkarte, die eine grobe Übersicht verschafft und an einigen Punkten eine Teleportation erlaubt.

Nach dem ersten Dungeon innerhalb der Story könnt ihr die DLCs der Vanilla-Version, die in dieser Fassung bereits enthalten sind, angehen. Dabei wechselt ihr von Reimus Geschichte in ein anderes Kapitel und könnt zwischen den beiden Erzählungen bei Bedarf wechseln. Bestehen die weiteren Heldinnen ihr Abenteuer, dürft ihr mit ihnen auch die anderen Verliese besuchen. Bevor ihr Reimus Schrein verlasst, könnt ihr nach Belieben eine Heldin und eine Partnerin für sie bestimmen.

Eine Wanderung durch eine niedliche 2D-Welt

Die Erkundung der Verliese erlebt ihr aus der Vogelperspektive auf eine 2D-Umgebung. Für die Monster hat man sich für bekannte Charaktere aus dem Touhou-Project-Universum entschieden und es ist nicht unüblich, dass ihr gegen euch selbst kämpft. Auch wenn die Figuren niedlich aussehen, sie haben es faustdick hinter ihren Ohren und wollen nur euren schnellen Tod.

Dabei gilt der Grundsatz, je größer ein Feind ist, desto schwieriger wird der Kampf. Wenn die Verliese aus 30 oder über 100 Etagen bestehen, kommt innerhalb des Labyrinthes keine Langeweile auf. In bestimmten Abschnitten verändert sich die Umgebung komplett, sodass ihr nicht stundenlang die identischen Hintergründe seht. Jedoch ist die eigentliche Grafik sehr einfach gehalten und ihr solltet nicht auf viele Details hoffen.

Ihr bestimmt die spielbare Figur und ihre Partnerin.

In den wichtigen Gesprächen werden die Figuren ebenfalls in 2D präsentiert. Wenn man Glück hat, werden die Spezial-Angriffe der Monster mit einer besonderen Illustration auf dem Bildschirm in Szene gesetzt. Somit erhaltet ihr noch einen schönen Anblick, wenn ihr durch diese Attacke vernichtet werdet.

Ähnlich wie die Gestaltung der Gebiete wechselt auch die Musik in den verschiedenen Abschnitten eines Dungeons, sodass ihr nicht mehrere Stunden das identische Stück hören müsst. Die Lieder sind rein instrumental und man setzt vor allem auf Klavier, welches sanfte Melodien erzeugt, aber es befinden sich auch rockige Balladen oder fernöstliche Klänge im Repertoire. Durch den häufigen Wechsel wirkt die Hintergrundmusik nie langweilig, sondern kann zur Entspannung beitragen, wenn man sich schwitzend in einem Verlies bewegt. Nur die wichtigen Szenen sind vertont, wobei nur die japanische Audiospur angeboten wird.

Nachgeladene Wanderung mit Erfolg

»Wer schon mit der Vanilla-Version Freude an diesem Titel hatte und die DLCs nicht kennt, sollte unbedingt bei dieser Erweiterung zugreifen. Das Spielprinzip wurde angenehm verbessert und der Inhalt ordentlich vergrößert. Zu den inbegriffenen DLCs der ursprünglichen Fassung gibt es weitere kostenpflichtige Inhalte, die weitere Heldinnen in das Spiel einfügen.

Allerdings ist das Paket ohne diese DLCs schon gigantisch genug und sorgt für einen langen Spielspaß. Für die reine Handlung benötigt man ungefähr 30 Stunden, im Anschluss gibt es zahlreiche optionale Verliese, die einen hohen Schwierigkeitsgrad besitzen.

Ihr solltet Freude an der Spielmechanik haben, in der es alleine darum geht, zufallsgenerierte Verliese zu erkunden und dutzende Monster zu töten, denn die Handlung selbst lockt nicht an. Die Erzählung ist sehr simpel gehalten, die Figuren werden naiv dargestellt, sodass sie manchmal auch nervig sein können. An einigen Stellen ist man froh, wenn eine Einblendung eines belanglosen Dialoges vorbei ist und man mit seiner Erforschung weitermachen kann. In Europa wird der Titel leider nur digital für beide Systeme vertrieben.«

 

Sehr einfach gehalten, nach dem ersten Dungeon besteht diese aus vielen belanglosen Szenen.
Euch erwartet ein rundenbasiertes Rogue-like-Rollenspiel, mit der Möglichkeit, mit Partnerinnen, die über die KI gesteuert werden, verschiedene Labyrinthe zu erkunden.
Die Labyrinthe sowie die Dialoge bestehen aus einer einfachen 2D-Grafik. Wenige Szenen werden durch 3D-Animationen präsentiert.
Die Hintergrundmusik wird rein instrumental gespielt, wobei die Stücke ebenfalls abgewechselt werden. Die Vertonung der wichtigen Dialoge erfolgt nur auf Japanisch.
Neben den Verliesen, die zur Story gehören, gibt es viele optionale Labyrinthe, die mit unterschiedlichen Regeln ausgestattet sind, DLCs der Vanilla-Version sind inbegriffen