Einige weitere Details zum Final Fantasy VII Remake

Die japanische Famitsu widmete sich in dieser Woche auf acht Seiten dem Final Fantasy VII Remake. Dazu zählte auch ein Interview mit...

Die japanische Famitsu widmete sich in dieser Woche auf acht Seiten Final Fantasy VII Remake. Dazu zählte auch ein Interview mit Yoshinori Kitase, Tetsuya Nomura und Kazushige Nojima. Die wichtigsten Details daraus erreichten uns schon im Laufe der Woche. So zum Beispiel, dass Biggs, Wedge und Jessie eine größere Rolle im Remake zukommen soll. Weitere kleine Details gibt es nun dank einer kompletten Übersetzung des Artikels. Da die Details zusammenhangslos sind, präsentieren wir sie euch nachfolgend stichpunktartig.

  • Als man sich bei Square Enix auf das Projekt vorbereitete, war es Shinji Hashimoto, der aussprach, dass man ein Remake auf dem Grafik-Level von Advent Children brauche. Da Tetsuya Nomura der Director von Advent Children war, sollte er in dieser Position auch Final Fantasy VII Remake begleiten.
  • Nomura weiß, dass die Fans sich Gedanken über den Zeitplan dieses Projekts machen. Er sagt, auch bei Square Enix wolle man das Spiel so schnell wie möglich spielen. Auch dies war ein Faktor, der zu der Entscheidung, das Spiel in Episoden zu veröffentlichen, beigetragen hat.
  • Einige Teile der Final Fantasy VII Compilation sind schwer zu verstehen. Mit dem Remake will man diese Teile verbinden.
  • Nojima war beeindruckt von den Synchronsprechern von Biggs, Wedge und Jessie und sagte: „Ich will sie mehr sprechen hören!“.
  • Ein Teil der Fluchtsequenz nach der Bomben-Mission zu Beginn wird als Tutorial ausgelegt werden.
  • Über Online-Funktionen wolle man noch nicht sprechen. Erst soll der Fokus auf dem Spiel liegen.
  • Nojima hat das Hauptszenario der ersten Episode beendet. Das Team müsse nun nur noch eher Nebensächliches hinzufügen und Nebencharaktere wie Wedge, Biggs und Jessie ausarbeiten.
  • Kitase fragte Nojima mitten im Interview, ob man im Januar die Synchronaufnahmen wieder beginnen könne. Nomura sprang ein: „Dürfen wir hier überhaupt darüber reden?“.
  • Realismus sei nicht gleich Foto-Realismus. Realismus ist ein wichtiges Schlüsselwort für das Remake, aber Nomura meint damit nicht Foto-Realismus. Mit Realismus meint er Integrität und die Eintracht mit der Welt des Spiels.
  • Im Interview verriet man auch, dass CyberConnect2 den neuesten Trailer erarbeitet hat. Nomura beanstandete aber die Unterschiede im Video-Directing, weshalb man den Trailer noch einmal geändert habe, damit er mehr zu Square Enix passt.
  • Das Kingdom-Hearts-Team in Osaka ist im stetigen Kontakt mit dem Entwicklerteam des Remakes in Tokyo. Genauer gesagt geht es vor allem um die Arbeit mit der Unreal Engine 4.
  • Nomura sagt, auch in kommenden Material wird man noch keine Shinra-Soldaten sehen, denn ihr Design wird neu aufbereitet. Im Vergleich zu Barret ist das Design noch sehr grob. Nomura will die Soldaten detaillierter haben.
  • Nomura bekräftigte noch einmal, dass die (optische) Qualität noch besser wird als im Trailer.
  • Das berühmte Opening des Spiels, als die Kamera über Midgar reinzoomt, wird für das Remake wohl geändert.
  • Dafür wird es im Remake mehr Szenen geben, in denen man Menschen in Midgar sieht.
  • Das „Guard“-Kommando wird noch überdacht. Die „Dodge“-Option wird es geben.
  • Das „ATB“-System wird (natürlich) geändert. Wahrscheinlich auch namentlich.

Zum Abschluss richtet Szenario-Schreiber Nojima noch einige Worte an die Fans: „Dieser riesige Zug, Final Fantasy VII, wird noch einige Zeit brauchen, bis er in eurem Bahnhof einfährt. Bitte nutzt diese Zeit, um euch für diese Reise und die bevorstehenden Kämpfe vorzubereiten.“

via NovaCrystallis