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Angeschaut! Code Geass: Akito the Exiled

Code Geass: Akito the Exiled ist eine fünfteilige OVA-Serie, die zeitlich zwischen der ersten und zweiten Staffel des beliebten Anime-Hits Code Geass: Lelouch of the Rebellion spielt. Wir haben einen Blick in die erste Box mit den ersten beiden Episoden geworfen.

Kurzer Rückblick: Code Geass: Lelouch of the Rebellion

code-geass-fullCode Geass spielt in einer fiktiven Welt, in der es drei große Mächte gibt. Das heilige Britannische Reich, Euro Universe (EU) und die chinesische Föderation. Das Heilige Britannische Reich hat in weniger als einem Monat Japan erobert, welches fortan den Namen „Area 11“ trägt. Die Bewohner des ehemaligen Japans werden Ihrer Grundrechte beraubt und nun als „Elevens“ bezeichnet. Sie gelten als Einwohner dritter Klasse und werden auch dementsprechend behandelt.

Eine der mächtigsten Waffen für den Kampf sind große bemannte Kampfroboter, die sogenannten Knightmare Frames. Lelouch Lamperouge ist ein hochintelligenter Schüler, der mit seiner Schwester Nunnally in einem Anwesen der Ashford-Akademie lebt, wo er auch zur Schule geht. Eines Tages gerät er in einen Zwischenfall mit japanischen Widerstandskämpfern und britannischen Besatzungstruppen, worauf er seinen Kindheitsfreund Suzaku trifft, der nun als Soldat in der britannischen Armee dient. Lelouch befreit ein mysteriöses Mädchen namens C.C, welches ihm die Kraft des Geass verleiht, mit dem er den Willen anderen Menschen kontrollieren kann.

Code Geass feierte 2006 in Japan seine Premiere und kam 2009 nach Deutschland. Mittlerweile ist auch eine überarbeite Blu-ray-Version der beiden Staffeln erhältlich.

Code Geass: Akito the Exiled

codegess_akito-the-exiled2Wir schreiben das Jahr 2017. Das Heilige Britannische Reich marschiert in die Europäische Republik ein, eine Allianz aus mehreren Nationen Europas. Zu diesem Zweck wurde Euro Britannia gegründet, eine Streitmacht des Britannischen Reiches, welches für die Eroberung von Europa zuständig ist. Die Europäische Republik schickt eine Knightmare-Frame-Einheit in den Kampf, die sich „Wyvern-Zero“ nennt.

Diese Einheit besteht, bis auf die Kommandantin Leila Malkal, aus gebürtigen Elevens. Allerdings wird dieser Einheit keine große Erfolgsquote zugeschrieben, weswegen sie fast ausschließlich aus ehemaligen Japanern gebildet wurde, die in Ghettos lebten, um die Opfer der eigenen Reihen möglichst gering zu halten.

Im Kampf setzt die Wyvern-Zero-Einheit auf einen speziellen Knightmare Frame namens „Alexander“. Dieser kann sich von der normalen humanoiden Form in eine Art Käfer transformieren. Akito Hyûga ist Mitglied dieser Einheit. In der Schlacht von Narva war er der einzige Überlebende. Unter seinen Feinden wird er „Der Geist von Hannibal“ genannt. Im Kampf verfällt er in eine Art Tötungswut, was seine Kampfkraft enorm erhöht. Im Laufe der Geschichte ahnt man, was wirklich hinter dieser Kraft steckt…

Die Lokalisierung

Im Großen und Ganzen ist die Lokalisierung durchaus gelungen. Der Animations-Stil ist sich grundsätzlich treu geblieben, auch wenn einige früher handgezeichnete Szenen jetzt durch computeranimierte Szenen ersetzt wurden. Diese wirken aber nicht künstlich aufgesetzt, sondern fügen sich sehr gut in das Gesamtbild mit ein.

Das Charakterdesign übernahm, wie auch schon in der Hauptreihe, die Mangazeichner-Gruppe CLAMP und Takahiro Kimura. Die deutsche Synchronisation braucht sich nicht zu verstecken. Einige Sprecher wurden klischeehafterweise sogar von der alten Serie für andere Charakter übernommen. So spricht beispielsweise Stefan Staudinger den Charakter Klaus Warwick, ehemals Lloyd aus Code Geass: Lelouch of the Rebellion und Sebastian Christoph Jacob, der seine Stimme Oscar Hamel verleiht, sprach in Code Geass Prinz Schneizel. Kleiner Fan-Fact: Das Ending-Theme wird von der japanischen Sprecherin von Leila Malkal (Maaya Sakamoto) gesungen, außerdem verleiht sie Lightning in der japanischen Version von Final Fantasy XIII ihre Stimme. Die weiteren Sprecher können hier (OVA1:The Wyvern Arrives und OVA2:The Wyvern Divided) nachgeschlagen werden.

code geass akito the exiled-boxWer möchte, kann den Anime aber auch auf Japanisch mit deutschen Untertiteln schauen. Hier bietet Kazé wieder die gewohnte Qualität mit gelber Schrift. Allerdings startet Kazé derzeit eine Umfrage, wo man zwischen gelben und weißen Untertiteln wählen kann. Dies ist auch gleichzeitig an ein Gewinnspiel geknüpft, an welchem man mit der beiliegenden Karte teilnehmen und Preise in Form von Guthaben im Kazé-Onlineshop gewinnen kann.

Des Weiteren liegen der Box zwei Booklets bei, die den jeweiligen Episoden zuzuordnen sind. Diese enthalten Informationen über die jeweilige Episode und einige wissenswerte Hintergrundinformationen wie zum Beispiel Infos über Charaktere und Knightmare Frames.

Fazit:

Auf jeden Fall ein Muss für jeden Fan der Serie. Hier wird der Kulttitel noch einmal in einer modernen, aufgefrischten Version neu zum Leben erweckt. Auch wenn die OVA-Serie nur fünf Episoden umfasst, ist die Story wirklich sehr interessant und macht Lust auf mehr. Da man gewisse Zusammenhänge eventuell nur versteht, wenn man den Hauptanime gesehen hat, kann man nur jedem ans Herz legen, sich diesen vorher anzuschauen.

Code Geass: Aktio the Exiled ist ab heute erhältlich. Ob und wann die drei weiteren Episoden zu uns kommen, ist bisweilen noch unklar. Die fünfte und letzte Episode läuft erstmals am 6. Februar 2016 in Japan. Dies lässt vermuten, dass die übrigen Episoden frühestens in einem Jahr zu uns nach Deutschland kommen werden.

Allgemeine Daten:

  • Laufzeit: 111 Minuten
  • Audio: Deutsch (DTS-HD 5.1), Japanisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Extras: 2 Booklets , Trailer
  • Altersfreigabe: ab 12

Sonstiges:

  • Schuber ohne FSK-Logo
  • Gewinnspiel-Karte