Final Fantasy VII: Nomura, der überraschte Director

Beim Original war Nomura einst Charakter-Designer. Dass er diesmal eine größere Rolle spielen würde, war ihm lange nicht bewusst. Er...

Tetsuya Nomura sprach wieder einmal mit der Weekly Famitsu. Das Magazin befragte ihn natürlich zum Final-Fantasy-VII-Remake. Beim Original war Nomura einst Charakterdesigner. Dass er diesmal eine größere Rolle spielen würde, war ihm lange nicht bewusst. Er war der Meinung, Yoshinori Kitase übernimmt die Leitung des Projekts als Director.

“Während die Pre-Production-Phase voranschritt, teilte ich meine Ideen zu dem mit, was gemacht werden sollte”, sagte er. “Herr Kitase fragte mich, wie die individuellen Elemente im Detail angepasst werden sollten.” Kitase war einst auch Director des Originals.

“Das war sehr verwirrend. Eines Tages, als ich das interne Präsentationsvideo sah, stand dort ‘Director Tetsuya Nomura’ am Ende. Ich rief Herrn Kitase an und sagte ‘Dort steht aus irgendeinem Grund, dass ich Director bin.’“. Kitase antwortete: „Natürlich steht das da.”

Weitere Details aus dem Interview findet ihr nachfolgend stichpunktartig zusammengefasst:

  • Das Square-Enix-Studio “Visual Works” wird die vorgerenderten Videosequenzen produzieren.
  • Beim Logo bleibt man nah am Original. Das alte Logo sei sehr signifikant.
  • Shinji Hashimoto stieß das Vorhaben, ein FF-VII-Remake anzugehen, an und tat sich dafür mit Yoshinori Kitase und Tetsuya Nomura zusammen. Hashimoto ist langjähriger Producer bei Square Enix und war Marketingleiter für das Originalspiel.
  • Das Charakterdesign stammt von Tetsuya Nomura und Roberto Ferrari. Ferrari ist ein italienischer Grafiker, der seit 1995 bei Square Enix arbeitet. Er erarbeitete auch die Designs für die Nebencharaktere von Final Fantasy Type-0, Final Fantasy XV und The Last Remnant.
  • Die Designs der Figuren aus Final Fantasy VII: Advent Children sind inzwischen zehn Jahre alt und werden in der Form nicht im Spiel zu finden sein. Man kann bereits einen ziemlichen Unterschied zu den Nebenfiguren feststellen, die im Trailer realistischer aussehen als noch im Film.
  • Manches ist so typisch für Final Fantasy VII, dass man es nicht ändern sollte. Dieses Empfinden „Das ist [FFVII-typisch]!“ ist schwierig greifbar zu machen, denn es bedeutet für jede Person etwas anderes. Aber dieses „Gefühl“ zu bewahren oder durch das vorangegangene FF [VII] „gefangen“ zu sein, sind zwei verschiedene Dinge.

Nomura sagte letzte Woche, dass der eigentliche Name vom Final-Fantasy-VII-Remake im Winter enthüllt werden wird. Zudem kann man von „Kunstgriffen“ in die Geschichte ausgehen.

via VG247, Danke an CetraConnection für die Zusammenfassung!