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Gamescom 2012: Ein Blick auf PES 2013

Neben Metal Gear Rising: Revengeance hatte Konami einen weiteren Giganten im Gepäck, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Mit Pro Evolution Soccer 2013 stellt sich Konami dem jährlichen Vergleich mit der Fußballsimulation aus dem Hause EA und überrascht die Fans mit unerwartet vielen Spielverbesserungen und Lizenzen. Wir haben die wichtigsten Infos zu PES 2013 hier für euch zusammengetragen und natürlich auch selbst Gespräche mit den Verantwortlichen aus Europa und Japan bei der Gamescom 2012 geführt.

Elfmeterkiller!

Einen hohen Stellenwert bei der Verbesserung des Spiels hat die Überarbeitung der KI eingenommen. Die Entwickler von PES 2013 haben sich dafür mit Fußball-Profis zusammengetan, um so möglichst realistisches und individuelles Verhalten zu schaffen. Die vom Computer gesteuerten Mit- und Gegenspieler wechseln schneller zwischen Angriffsphase und Verteidigung, nutzen offene Räume bzw. versuchen diese zu verhindern und erhöhen damit auch das Tempo im Spiel.

Besonders am Verhalten der Torhüter wurde viel gearbeitet und optimiert. Die Torhüter bei PES 2013 reagieren früher auf die Bälle und halten diese sicherer. Chefentwickler Jon Murphy beschrieb die KI in einer Präsentation als starke Unterstützung für die Spieler. Es nimmt dem Spieler viele komplizierte Gedankengänge ab und schafft gleichzeitig Freiraum für Kreativität und taktische Spielzüge. Die KI passt sich dem Spielverhalten des Spielers an und reagiert situationsbedingt entsprechend der Spielweise des Spielers. So können sich computergesteuerte Spieler für lange Pässe anbieten, bzw. sich in der Verteidigung organisieren. Neben der KI der Spieler auf dem Feld wurde auch die KI der Schiedsrichter, sowie die physikalischen Flugeigenschaften des Balles, optimiert.

Auch die Eigenschaften der Spieler wurden möglichst nahe an den realen Fußballern entwickelt. Senior Producer Naoya Hatsumi sagte dazu, dass er sich wünscht, dass die Spieler anhand ihrer charakterisierenden Spieltechniken und ihrem Aussehen erkannt werden. Jon Murphy fügte hinzu, dass PES sich allmählich eine Datenbank solcher Spieler aufbaut und vor hat diese auch in den nächsten Jahren weiter zu fördern.

Trainingsmodus.

Zum Online-Spiel erklärte uns Naoya Hatsumi, dass ein neues System eingeführt wird, das die Spieler anhand ihrer Stärke und ihrem Wohnort in Ligen einteilt. Diese Ligen können sich in Turnieren messen und so um die regionale Vorherrschaft kämpfen. Dabei soll es möglich sein eigene Ligen zu bilden und diese mit anderen messen zu können. Auch die Anbindung der Erfolge an Facebook ist wieder möglich und es gibt ein spielinternes Kommunikationsmittel um sich mit Freunden während des Spiels zu verständigen.

Auf die Fragen nach der Champions League und der dritten angekündigten deutschen Lizenz-Mannschaft vertröstete man uns auf Morgen, da Konami nicht das ganze Pulver am ersten Tag verschießen wolle. Es bleibt also weiterhin spannend um PES 2013 und den lizenzierten Mannschaften. PES 2013 erscheint am 30. September 2012 für PC, Xbox 360, PSP und PS3. Unten seht ihr ein Gameplay-Video der Konami Show.

 

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