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Angespielt! Nintendo Land – Zelda: Battle Quest

Als eingefleischter Zelda Fan, der Ocarina of Time bloß zehn Stunden gespielt hat…, wurde ich bei einem Wii U Event natürlich magisch von der Demonstration des Nintendoland-Spiels „Legend of Zelda: Battle Quest“ angezogen. Nach ewig langen Minuten des Zusehens anderer Leute beim Spielen, war ich nun auch endlich an der Reihe und konnte Zelda ausgiebig für euch testen.

Mit Freunden gemeinsam Hyrule beschützen!

Battle Quest ist ein Mehrspieler-Game aus der fast Ego-Perspektive, bei dem die Spielfiguren wie auf Schienen automatisch vorwärts gehen. Wir hatten immer zu dritt gespielt, wobei zwei Spieler eine Wii Controller in die Hand bekamen und mit Schwertern kämpften und ein Spieler durfte mit dem Wii U Controller Pfeil und Bogen übernehmen. Die Schwertsteuerung ist so, wie man sie sich denkt: Durch Schwingen des Wii Controllers bewegt sich das Schwert, wobei man hier wirklich präzise Schläge ausführen kann. Durch Drücken der hinteren Taste kann man mit seinem Schild Angriffe blocken.

teuert man Pfeil und Bogen, benutzt man hierzu den Wii U Controller, der wirklich gut in der Hand liegt. Ich persönlich finde ihn leicht zu groß geraten, aber das ist rein persönlicher Geschmack. Der Screen des Controllers zeigt aus der Ego-Perspektive den Spielverlauf an, wobei man durch nach unten Ziehen des rechten Analogsticks einen Pfeil im Bogen zu spannen beginnt und durch Loslassen des Sticks diesen zu seinem Ziel, möglichst einem Gegner, fliegen lässt. Gehen einem einmal die Pfeile aus, muss man den Controller einfach kurz nach unten halten, Richtung Beine, und wieder nach oben bewegen; et voilá, neue Pfeile. Die Steuerung, egal ob nun mit Schwert oder Pfeil, geht leicht und ohne Mühen von der Hand.

Das Steuerschema von Battle Quest

Grafikmäßig ist Battle Quest natürlich kein Meilenstein und bewegt sich auf einem guten bis besseren Wii Niveau; das kann natürlich bis zum offiziellen Release noch verbessert werden, keine Frage! Die spielbaren Figuren sind leider auch keine Link-Versionen oder Prinzessin Zelda, die mal zu einem Schwert greift, sondern die eigenen Mii.

Ziel der Demo war es, einen Tempel zu erreichen und dort einen Boss zu besiegen. Der Bildschirm wird hierfür in vier Bereiche aufgeteilt: zwei für die zwei Schwertkämpfer, einen für den Bogenschützen und ein vierter Bereich wird von einer gemeinsamen Herzleiste eingenommen. Nimmt nun also irgendjemand der drei tapferen Helden Schaden, verliert diese gemeinsame Herzleiste ein Herzchen und es wird farblich markiert, wem man das nun zu verdanken hat. Ist die Herzleiste leer, heißt es Game Over für alle Spieler. Hier ist also Teamwork gefragt! Man kann nicht einfach seine Mitstreiter vernachlässigen und sie am Weg sterben lassen, da man sonst mit in den Abgrund gerissen wird. Diese Spielmechanik macht Battle Quest sehr spannend, spaßig und sogar taktisch.

Hier hat der rote Kollege die Herzleiste aber ganz schön traktiert

Die Gegner verlangen teilweise nicht nur wildes Rumgefuchtel mit dem Wii Contoller, sondern kontrollierte Schläge ab, indem sie vertikale Schläge blocken oder nur mit diagonalen Schlägen verletzt werden können. Blockt man gut und passt auf, kommt man jedoch gut durch die Gegner durch, die man als Herausforderung, aber nicht als große Hürde betrachten kann. Manche sind hoch oben positioniert und können nur vom Bogenschützen ausgeschaltet werden; hier ist wieder Teamwork gefragt!

Kleine Rätsel lockern die Stimmung auf, die, bei einem erfolgreichen Abschluss, das Zelda „Geheimnis gefunden“ – Theme spielen, wobei der Wii U Controller eigene Soundausgabegeräte hat. Ein Schmunzeln kann man sich hier als Zelda-Fan bei diesem Sound einfach nicht verkneifen!

Für den Boss und manche Gegner bieten sich auch Spezialangriffe an, die man einfach mit der Wii Steuerung auslösen kann. Hierfür hält man sein Schwert einfach senkrecht nach oben, wartet einige Sekunden, bis dieses aufgeladen ist und kann nun zwei Spezialangriffe auslösen: Durch vertikale Schläge eine nach vorwärts gerichtete, kreisrunde Schlagreihenfolge und bei horizontalen Schlägen die typischen Link-mäht-Gras Schlagwirbel. Diese beiden Spezialangriffe, in einem gut miteinander koordinierten Team ausgeführt, können verheerende Schäden verursachen.

Alles in Allem bleibt zu sagen, dass ich vor diesem Hands-On sehr skeptisch war bezüglich Battle Quest, aber nun begeistert davon bin. Es macht wirklich Spaß sich mit zwei weiteren Freunden durch Zelda Gebiete zu schlagen, wobei es kein bloßer Spaziergang ist und man zusammenarbeiten muss, um voranzukommen. Der Schwierigkeitsgrad ist fair. Es bleibt zu hoffen, dass es viele Stages und vielleicht sogar eine kleine Story im fertigen Produkt geben wird; dann wird das Herz eines jeden Zelda-Fans automatisch höher und schneller schlagen. Ihr könnt euch jedoch selbst davon ein (bewegtes) Bild in unserer kleinen Videovorschau machen, die wir direkt am Wii U Event aufgenommen haben.

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