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	<title>Kolumne Archive &#8226; JPGAMES.DE</title>
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	<description>Die ganze Welt der japanischen Videospiele</description>
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		<title>Kolumne #10: Ist der Fortschritt gut für uns?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ruben]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2014 18:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Videospieleindustrie fasste in den 1980er-Jahren erstmals richtig Fuß. Seitdem sind mittlerweile dreißig Jahre vergangen und vergleicht man die Spiele...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2014/07/kolumne-10-ist-der-fortschritt-gut-fuer-uns/">Kolumne #10: Ist der Fortschritt gut für uns?</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Videospieleindustrie fasste in den 1980er-Jahren erstmals richtig Fuß. Seitdem sind mittlerweile dreißig Jahre vergangen und vergleicht man die Spiele von damals mit denen von heute, stellt man ohne Zweifel fest: Die Evolution ist gigantisch. Nicht nur grafische Verbesserungen hat der Fortschritt der Technik mit sich gebraucht, sondern auch viel mehr Freiheit für die Entwickler in spielerischer Hinsicht. Doch das alles fordert im wahrsten Sinne des Wortes einen hohen Preis: Geld, Geld Geld. Zumindest, wenn man als Entwickler einen Blockbuster-Titel produzieren will. Erschreckend die Erkenntnis, wie viele Probleme einige Entwickler mit dem Sprung in die HD-Welt hatten – Square Enix hatte vor Jahren mit diesen Problemen zu kämpfen, Nintendo kämpft jetzt damit. Und die Entwickler sind sich einig: Ein Spiel für die PlayStation 4 und Xbox One wird in der Entwicklung nochmals viel mehr kosten als es z.B. vor fünf Jahren der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_01.png"><img decoding="async" class="alignright wp-image-91241 " src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_01-150x150.png" alt="Kolumne #10_01" width="167" height="167" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_01-150x150.png 150w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_01-36x36.png 36w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_01-115x115.png 115w" sizes="(max-width: 167px) 100vw, 167px" /></a>Natürlich sind die Entwickler nicht gezwungen, mit der Zeit zu gehen. Auf den Handhelds haben viele ein Zuhause gefunden, die früher für Heimkonsolen entwickelten. Andere Serien wurden nach der PS2-Zeit ganz aufgegeben. Ein notwendiges Übel? Tragen der Fortschritt der Technik und somit die steigenden Anforderungen der Konsumenten an ein der Zeit entsprechendes Produkt die Schuld? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch eine natürliche Entwicklung. Wie wäre es weitergegangen, wenn wir noch immer in der SNES-, PS1- oder PS2-Zeit stagnieren würden? Diese Frage ist so hypothetisch, dass man sie unmöglich beantworten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung von Videospielen in den Anfängen duftet stets nach einem Hauch von Romantik. Hironobu Sakaguchi, der aktuell in einem kleinen Team ein kleines Spiel namens Terra Battle entwickelt, sagte, er fühle sich an die Zeit zurückerinnert, in dem er mit einem Team von weniger als zehn aktiv involvierten Leuten Final Fantasy entwickelte. Auch Nobuo Uematsu sprach einmal davon, dass es sein Traum wäre, mit dem Ursprungsteam wieder ein Spiel zu entwickelt. Alles, was nach Final Fantasy VI entwickelt wurde, könne er nicht mehr als &#8222;sein&#8220; Spiel ansehen; zu viele Leute wären an der Entwicklung beteiligt gewesen. Kein Wunder, denn wenn mehr als hundert Menschen ein Spiel entwickeln, ist es natürlich schwerer, eine starke persönliche Bindung dazu aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-91242 size-medium" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02-300x168.jpg" alt="Kolumne #10_02" width="300" height="168" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_02.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Dies soll aber kein Artikel werden, der mit Wehmut der alten Zeit gedenkt. Viel Positives hat der Fortschritt auch gebracht. Noch immer ist es möglich, Spiele im charmanten und niedlichen Stil der 80er und 90er zu entwickeln, aber zugleich haben sich auch ganz andere Möglichkeiten aufgetan: Storytelling ist nun über mehr als Textboxen möglich, Darstellungen können realistisch wirken, Inszenierungen eindrucksvoller als jemals zuvor. Nicht nur aus cineastischer Sicht ist dies bedeutsam – viele Entwickler haben mit der neuen Technik auch neues Gameplay erschaffen und nutzen die Möglichkeiten der Zeit beeindruckend.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wir dürfen auch nicht vergessen: Die Technik ist nicht das einzige, was sich entwickelt. Auch die Menschen tun es, und die Wirtschaft tut es, und das Internet tut es. Mit dem Internet eröffnen sich auch früher ungekannte Selbstverwirklichungsmöglichkeiten: Die Abhängigkeit von einem Publisher verliert zunehmend an Bedeutungen, einzelne kreative Köpfe können ihre Visionen mit Talent und Leidenschaft allein umsetzen, und wenn das nicht reicht, hilft die Masse. Crowdfunding nennt sich das Phänomen: Die Masse – Leute wie du und ich – finanziert die Entwicklung von etwas, das sie für unterstützenswert hält. Bisweilen kommen sogar Beträge im Millionenbereich zustande. Indie-Spiele sind allgegenwärtig und sind seit der aktuellen Konsolengeneration auch auf Heimkonsolen und Handhelds in großer Zahl heimisch. Hier und da schießt sogar mal ein Spiel hervor, das so professionell und hochwertig entwickelt wird, dass es einem schwer fällt, es überhaupt in eine Schublade mit anderen unabhängigen Produktionen zu stecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-91243" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03-300x168.jpg" alt="Kolumne #10_03" width="300" height="168" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Kolumne-10_03.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Auch die Entwickler haben diesen Trend nicht verschlafen. Einige kreative Köpfe haben sich von den großen Firmen losgesagt – manche schon vor langer Zeit –, und ein paar sind mutig genug gewesen, auch auf die Crowdfunding-Lösung zu setzen, darunter z.B. Keiji Inafune, der Entwickler der Mega-Man-Serie, der aktuell an dem spirituellen Nachfolger Mighty No. 9 arbeitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Während sehr viele Fans japanischer Rollenspiele vermutlich sagen, dass das goldene Zeitalter ihres Lieblingsgenres in der Vergangenheit liegt, kann man trotzdem nicht behaupten, das Genre wäre tot. Nicht einmal im Ansatz. Es hat sich nur verändert. Das lässt sich auch über alle anderen Genres sagen. Und falls man doch die Vergangenheit vermisst: Viele Indie-Spiele haben es erfolgreich geschafft, beispielsweise das Spielgefühl alter Jump&#8217;n&#8217;Runs nachzubilden und trotzdem nicht zu altbacken zu wirken. Trotzdem ist das natürlich etwas anderes.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben in einer Zeit mit vielen Möglichkeiten und vielen Einschränkungen. Während es sich nur die wenigsten Unternehmen leisten können, die technischen Möglichkeiten heutiger Zeit in vollem Umfang auszureizen – und selbst dann nur, wenn sie hunderttausende verkaufte Exemplare erwarten –, hat sich auf der anderen Seite ein starker Gegenpol entwickelt, der für Individualität und kreativer Freiheit steht. Und es geht immer weiter. Die Zeit steht nicht still, und auch die Konsumenten, der Markt und die Entwickler werden es nicht tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie steht ihr der Evolution der Technik, der Videospiele, und des Marktes gegenüber?</p>
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		<title>Kolumne #9: Nichts Halbes und nichts Ganzes</title>
		<link>https://jpgames.de/2013/02/kolumne-9-nichts-halbes-und-nichts-ganzes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tony]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 18:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Vita Game Heaven", so nannte Sony das aufgezeichnete Video, mit dem man schon im März 2012 erstmals das erfolgreiche Nintendo Direct Konzept kopierte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2013/02/kolumne-9-nichts-halbes-und-nichts-ganzes/">Kolumne #9: Nichts Halbes und nichts Ganzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Von Tony</em></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;<strong>Vita Game Heaven</strong>&#8222;, <a href="http://jpgames.de/2012/03/sonys-nintendo-direct-heist-vita-game-heaven/">so nannte Sony das aufgezeichnete Video</a>, mit dem man schon im März 2012 erstmals das erfolgreiche Nintendo Direct Konzept kopierte. Auch bei der Kurzfristigkeit der Ankündigung bleibt man ganz nah bei Nintendo. Gestern Abend angekündigt, heute Morgen deutscher Zeit ausgestrahlt. Und schon ist er Geschichte, der zweite Sony Broadcast zur PlayStation Vita.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Vita Game Heaven&#8220; &#8211; das wäre auch für die zweite Ausstrahlung mehr als passend gewesen. Denn es fehlt nicht mehr viel, und die PS Vita befindet sich wirklich bald im Spiele-Himmel. Zusammen mit anderen gescheiterten Konsolen. Die Kurzfristigkeit der Ankündigung hatte auch etwas Gutes: Es blieb nicht viel Zeit für Vita-Besitzer, sich Hoffnungen auf ein, zwei, drei ganz große Würfe zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn die gab es nicht. Die heutige Ausstrahlung war im Wesentlichen eine Abhandlung bereits angekündigter Titel. Doch allein ist nicht einmal das Schlimmste! Gehen wir mal durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Meldung, die Hiroshi Kawano zu verkünden hatte, hätte vor einem halben Jahr vielleicht noch eingeschlagen wie eine Bombe. Eine Preissenkung für die PlayStation Vita! In Japan kosten beide Modelle jetzt 19,980 Yen. Eine Preissenkung für den Westen gibt&#8217;s noch nicht, aber die wird sicherlich auch bald kommen. Danach ging es zu den Inhalten, mit denen man im Frühjahr den verbilligten Handheld an den Mann bringen will.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Phantasy Star Online 2</strong> wurde gezeigt. Erscheint noch in diesem Jahr übrigens <em>auch für den PC</em>. Allerdings gibt es für die PS Vita ein ziemlich cooles Bundle, sogar mit einer neuen Vita-Farbe, Silber. Es heißt, Japan ist aus dem Häuschen. Danach wurde <strong>Toukiden</strong> vorgestellt, das schon bei der Tokyo Game Show 2012 angekündigt wurde und zu dem es schon <a href="http://jpgames.de/tag/toukiden/">letzte Woche neue Details</a> gab. Erscheint übrigens <em>auch für die PSP</em>, die sich in Japan durchaus noch einiger Beliebtheit erfreut. &#8222;<em>Action Hunting!</em>&#8220; ruft Kawano dazu in die Kamera und will die Monster Hunter Fans catchen, die sich aber schon alle einen 3DS gekauft haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Es folgt <strong>Soul Sacrifice</strong>, das tatsächlich (noch) <em>exklusiv</em> für die PlayStation Vita erscheint. Schon im März in Japan und damit vielleicht tatsächlich ein Spiel, für das man sich die reduzierte PS Vita zulegen könnte. &#8222;Hübsche Grafik&#8220;, sagt Inafune. Danach kam<strong> Valhalla Knights 3</strong>, auch <em>exklusiv</em> für die Vita, soll aber kein Systemseller sein. <a href="http://jpgames.de/tag/valhalla-knights-3/">Erscheint auch in Nordamerika</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber <strong>The Legend of Heroes: Sen no Kiseki</strong>, das könnte doch was sein! Ist es, erscheint aber <em>auch für die PlayStation 3</em>. Im Broadcast gab es dann<strong> Gundam Breaker</strong>, ihr ahnt es, für die Vita und <em>für die PlayStation 3</em>. Und wenn mal ein Vita-Titel nicht auch für die PS3 erscheint, dann erscheint er bekanntlich <em>auch für die PSP</em>. So ergeht es <strong>God Eater 2</strong>, das ebenfalls vorgestellt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber irgendwas muss doch noch kommen! Und es kam: Sony holte <strong>Dragon&#8217;s Crown</strong> <a href="http://jpgames.de/2013/02/es-lebt-neuer-trailer-zu-dragons-crown/">von Atlus und Vanillaware aus der Versenkung</a>. Ein Titel, von dem PS Vita-Besitzer schon seit dem Launch ihres Handhelds träumen, der aber irgendwie nie erschienen ist. Und wenn es einen Titel gibt, der Dragon&#8217;s Crown in dieser Hinsicht ähnelt, dann ist es <strong>Final Fantasy X HD</strong>. Auch der &#8222;Remaster&#8220; <a href="http://jpgames.de/2013/02/erste-bewegte-szenen-aus-final-fantasy-x-hd/">hatte seinen Broadcast-Auftritt am Ende</a>. Wahrlich zwei Schwergewichte. Die Ankündigungen der beiden Spiele ist schon ein Weilchen her, daher der Hinweis: Beide wurden einst auch für die PlayStation 3 angekündigt. Das muss nicht mehr Bestand haben, aber zumindest für Dragon&#8217;s Crown sagt die <a href="http://www.atlus.com/dragonscrown/" target="_blank">offizielle Website </a>nichts Gegenteiliges.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend, von neun einzeln vorgestellten Vita-Spielen&#8230;</p>
<ul>
<li>erscheinen zwei exklusiv für die PS Vita,</li>
<li>erscheinen sieben auch für andere Systeme.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zu wenig, finde ich. Und was euch vielleicht auch aufgefallen ist: Es gab nicht eine einzige <strong>Neuankündigung</strong>. Ok, vielleicht wählt Sony für seine Neuankündigungen ein anderes Konzept. Dann entschuldige ich mich. Es sah aber ganz kurz danach aus, als solle dieser Sony Broadcast etwas Cooles werden. Aber wer ihn nicht schon heute Abend vergessen hat, der hat ihn spätestens am 20. Februar vergessen. Die Preissenkung gab es, ja. Aber die hatte irgendwie keinen Impact. Kein gutes Zeichen. Und soll ja auch nicht ganz unerheblich sein: Der 3DS kostet derzeit weniger als 15.000 Yen. Da stehen die 20.000 Yen für die Vita nochmal anders da.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf mich macht es fast den Eindruck, als ist das Sony auch irgendwie egal. Die PS Vita ist kein riesiges Verlustgeschäft, da gibt es im Großkonzert ganz andere Baustellen. Sicher werden jetzt einige Vita-Fans sagen: Aber es gibt doch dieses Spiel, jenes Spiel, dies und cool, das ist cool. Aber reicht das? Vital ist anders. Das hier ist eher Game Heaven. Werden wir sehen, wie es weitergeht, wenn die Preissenkung zum 28. Februar in Japan in Kraft tritt. Ich sage: Das war heute nichts Halbes und nichts Ganzes&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Was sagt ihr?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das war erst der neunte Teil unserer Kolumnen-Serie. Wollt ihr eine Kolumne auf jpgames.de veröffentlichen und eure Meinung zu einem aktuellen Thema zur Diskussion stellen? Oder einfach nur loswerden? Gern! Meldet euch bei tony@jpgames.de!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2013/02/kolumne-9-nichts-halbes-und-nichts-ganzes/">Kolumne #9: Nichts Halbes und nichts Ganzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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		<title>Kolumne #6: Der Relaunch der Wii U Ende 2013</title>
		<link>https://jpgames.de/2013/01/kolumne-6-der-relaunch-der-wii-u-ende-2013/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tony]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 13:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Nintendo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mich umtreiben seltsame Gedanken. Nintendo plant es von langer Hand. Um sich gegen die übermächtigen Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2013/01/kolumne-6-der-relaunch-der-wii-u-ende-2013/">Kolumne #6: Der Relaunch der Wii U Ende 2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Tony</em></p>
<p style="text-align: justify;">Mich umtreiben seltsame Gedanken. Nintendo plant es von langer Hand. Um sich gegen die übermächtigen Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony zu wehren. Und diese Taktik könnte aufgehen. Ein &#8222;Relaunch&#8220; der Nintendo Wii U im 4. Quartal 2013! Dann nämlich, wenn auch die PlayStation 4 und Xbox 720 erscheinen sollen, glaubt man den aktuellen Meldungen.</p>
<figure id="attachment_59703" aria-describedby="caption-attachment-59703" style="width: 270px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-59703 " title="Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600-300x171.jpg" alt="" width="270" height="154" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600-300x171.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Pikmin-3_2013_01-23-13_016.jpg_600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a><figcaption id="caption-attachment-59703" class="wp-caption-text">Pikmin 3, eines der wenigen Wii U-exklusiven Highlights in der ersten Jahreshälfte 2013.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer jetzt noch keine Nintendo Wii U hat, wird sich wohl entweder keine mehr kaufen oder wartet auf mehr Software in der Breite. Die Wii U hatte wahrlich kein knappes Line-Up zum Launch, aber auch kein absolut überzeugendes. Zu viele Portierungen, letztlich doch zu wenig First Party und Überraschung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nintendo-Fans haben dennoch zugegriffen. Die Core-Gamer, die Nintendo mit der Wii U bekanntlich ebenfalls wieder für sich begeistern will, noch längst nicht. Für sie war die Ankündigung von Bayonetta 2 vor einigen Wochen aber schon ein kleiner Weckruf, wenn auch keiner, für den man 250 Euro hinlegt. Die Casuals, die aus der Nintendo Wii den Marktführer gemacht haben, haben vielleicht vereinzelt zu Weihnachten eingekauft. Größtenteils kennen sie aber wohl immer noch nicht den Unterschied zwischen Wii und Wii U, außer sie zappen nicht in TV-Werbepausen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Nintendo scheint keineswegs gut ins neue Jahr zu starten. Im ersten Halbjahr erscheinen gerade so viele gute Wii U Spiele, dass die bisherigen Käufer die Konsole nicht in den Keller bringen müssen. Jeden Monat ist ein kleines Schmankerl dabei. Im Februar erscheinen Scribblenauts Unlimited und Rayman Legends, im März kommt Monster Hunter 3 Ultimate. Im Mai darf man sich an einer weiteren Portierung erfreuen, Resident Evil: Revelations. Noch in der ersten Jahreshälfte, vermutlich im zweiten Quartal, folgt The Wonderful 101. Dort wird auch Pikmin 3 erscheinen. Auch für das dritte Quartal wird Nintendo noch drei, vier Titel finden. Vielleicht Wii U Party. Dazu hin und wieder weitere Portierungen.</p>
<figure id="attachment_59687" aria-describedby="caption-attachment-59687" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/wind-waker-hd.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-59687" title="wind-waker-hd" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/wind-waker-hd-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/wind-waker-hd-300x130.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/wind-waker-hd.jpg 639w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-59687" class="wp-caption-text">Wind Waker HD gibt den Startschuss&#8230;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Doch dann kommt das vierte Quartal 2013</strong>. Und dann kommt es knüppeldick. Ich behaupte, dann erscheint entweder das neue <em>Mario in 3D</em> oder das <em>neue Zelda</em> &#8211; oder beides. Bestimmt aber spätestens dann <em>Mario Kart Wii U</em>. Zum Einstieg gibt es aber erstmal <em>The Legend of Zelda: Wind Waker HD</em>. Und später auch noch <em>Yarn Yoshi</em>. Und vielleicht auch schon <em>New Smash Bros</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht packt Nintendo bei der E3 2013 noch einen weiteren First Party-Titel aus dem Sack. Franchises gibt es noch genug: <em>Donkey Kong</em>, <em>Mario Party</em>, <em>Kirby</em>,<em> Animal Crossing</em>&#8230; das letzte Quartal des Jahres 2013 und Anfang 2014 wird eine wahre First Party-Explosion. Vielleicht. Bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind natürlich keine Spiele, die alle vom Hocker hauen. Aber dazu kommen wir jetzt. Denn im vierten Quartal 2013 wird auch <em>Bayonetta 2</em> erscheinen &#8211; exklusiv für die Wii U, das ist natürlich wichtig. Und Nintendo wickelt euch mit <em>Shin Megami Tensei X Fire Emblem</em> und dem neuen <em>Monolith RPG</em> um den Finger &#8211; natürlich auch Wii U-exklusiv. Bis zur E3 wird Nintendo mit einem weiteren Titel dieser Kategorie überraschen. Und auf der E3 erneut. So glaube ich. Und alle kommen! Alle kommen Ende 2013 und Anfang 2014.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist eine enorme Häufung in einem Zeitraum, in dem Sony und Microsoft ihre neuen Konsolen veröffentlichen werden. Das kann kein Zufall sein. Das ist von langer Hand geplant! Der Preis dafür ist, dass die jetzigen Wii U-Käufer eine ganze Weile dursten müssen. Dafür hat Nintendo aber auch den Bonus des Ersten und die Wii U setzt schon Monate lang Einheiten ab, während die PS4 und Xbox 720 noch fern sind. Wie gesagt, hier und da ein Schmankerl, aber viel mehr wird es nicht mehr werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und dann kommt ein Trumpf</strong>, der nicht zu unterschätzen ist und den Nintendo ebenfalls Ende 2013 ausspielen wird. Die <em>Preissenkung</em>. Das Ziel von Nintendo wird ganz langsam, ganz deutlich. Ende 2013 werdet ihr vor der Wahl stehen, eine preisgesenkte Nintendo Wii U mit den oben genannten Spielen zu kaufen oder eine PlayStation 4 und Xbox 720 mit schmalen Launch Line-Up. Und mindestens doppelt so teuer. Und nicht wenige werden erstmal zur Wii U greifen. Auch ein paar von denen, die jetzt noch lächelnd den Kopf schütteln. Denkt an mich, wenn es soweit ist!</p>
<p style="text-align: right;"><em>von Tony<br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das war erst der sechste Teil unserer Kolumnen-Serie. Wollt ihr eine Kolumne auf jpgames.de veröffentlichen und eure Meinung zu einem aktuellen Thema zur Diskussion stellen? Oder einfach nur loswerden? Gern! Meldet euch bei tony@jpgames.de!</em></p>
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		<title>Kolumne #3: Resi(al)dent(e) Evil? Schmeckt uns nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tony]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 12:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, das Horrorgame war schon in einer der letzten Kolumnen kurz Thema gewesen, doch der „Shitstorm“ der vergangenen Tage bezüglich des neusten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2012/10/kolumne-3-resialdente-evil-schmeckt-uns-nicht/">Kolumne #3: Resi(al)dent(e) Evil? Schmeckt uns nicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Max Fischer</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, ich weiß, das Horrorgame war schon in einer der letzten Kolumnen kurz Thema gewesen, doch der „Shitstorm“ der vergangenen Tage bezüglich des neuesten Teils der Zombiesaga „Resident Evil 6“, veranlassten meine Finger wieder mal die Tastatur zu quälen. Aber warum sollte meine Meinung zur ganzen Diskussion noch irgendjemanden interessieren, nachdem in gefühlt allen Games-Foren dieser Welt jeder, mal mehr, mal weniger höflich, seinen Standpunkt klargemacht hat? Keine Ahnung, ich mach es trotzdem bevor man kein Öl mehr ins Feuer gießen kann. Doch über was wird sich hier eigentlich gestritten, ungeachtet der Qualität des Endprodukts, versteht sich und wer sind diese ganzen Streithähne überhaupt?</p>
<figure id="attachment_44652" aria-describedby="caption-attachment-44652" style="width: 270px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44652 " title="Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/06/Resident-Evil-6_2012_06-04-12_013.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a><figcaption id="caption-attachment-44652" class="wp-caption-text">Da rennen sie&#8230;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Da haben wir einmal die erzkonservativen „Traditionalisten“, die der Serie schon nach dem zweiten Teil den Rücken gekehrt haben. Laut deren Meinung hat schon die verbesserte Kameraführung der Reihe den Todesstoß versetzt. Ihre Aufgabe besteht nun darin, pünktlich zu jedem neuen Teil das Netz zu stürmen und mit dem Finger auf alle Andersgläubigen zu zeigen. Frei nach dem Motto „Ich habs euch doch gesagt“ wird hier gegen jeden Fortschritt gewettert. Dieses Lager lässt sich je nach der Toleranzgrenze noch unterteilen in die „Teil zwei war so toll“- Jünger und die „Code Veronica war mein Liebling“- Verfechter. Aber selbst hier gibt es intern Streitigkeiten, wer denn nun das Diskussionszepter schwingen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Gruppe geht es da etwas ruhiger an. „Semi-Traditionalisten“ haben die erste Serienhäutung mit Resident Evil 4 relativ gut überstanden, die frische Neuausrichtung gar gefeiert. Doch ihr Jubel hielt nicht lange und für viele war dann mit der nächsten Fortsetzung endgültig Schluss. „Jetzt ist es aber sogar mir zuviel Shooter“, lautete damals anno 2009 der Kanon. Dieses Lager wartet nun schon seit Jahren auf die Wiederauferstehung des Altmeisters und fühlt sich mit jedem neuen Ableger von „Capcom“ mehr verraten. Deswegen versteht man sich mit den „Traditionalisten“, bis auf einige Differenzen, auch sehr gut. Gemeinsam brüllt es sich bekanntlich lauter!</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zu vergessen ist unser nächster Vertreter. Ich vermeide jetzt einfach mal der Begriff „Call of Duty“- Generation, der zwar leicht von der Zunge geht, aber im Endeffekt totaler Schwachsinn ist, da er dem Leser stets das Bild eines faulen und blöden Teenagers suggeriert, was in der Breite einfach nicht stimmt. Nennen wir sie lieber die „Blockbusteristen“. Diese Gruppe fühlt sich im Actiongenre heimisch und ist mit Titeln wie Gears of War oder Uncharted groß geworden und hat ebenso die Marke selbst groß gemacht. Sie begrüßen die nächste Stufe der „Resident Evil“-Evolution, stellen aber auch Vergleiche zu ihren Lieblingen an. Die meisten kennen die alten Klassiker gar nicht und verbinden spätestens jetzt Resident Evil mit seichter Feierabendkost. Das geht für die „Traditionalisten“ natürlich gar nicht, aber machen wir uns nichts vor: Die „Blockbusteristen“ stellen momentan die größte Armee in diesem ungleichen Kampf.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sagt, wahre Fans halten ihren Produkten auch in schweren Zeiten die Treue und so kommen wir zu unserem letzten Diskussionsgast: Die „Zombiekonsumenten“. Ähnlich wie die „Traditionalisten“ begleitet diese Glaubensgruppe ihre Serie meist seit dem Start. Doch sie haben dem Franchise nie den Rücken gekehrt und beglücken Capcom jedes Jahr mit neuen Einnahmen. Sie begrüßen nicht jede Veränderung, aber das Unternehmen kann auf sie zählen. Eigentlich eine lobenswerte Einstellung, jedoch ist mit diesen willenlosen Sklaven kein Fortschritt im Sinne der Fans möglich. In ihrem blinden Konsumrausch sind diese Menschen genau zu dem geworden, was sie seit Jahren bekämpfen: Zombies.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor jetzt aber der entrüstete Aufschrei kommt hier die flotte Entwarnung: Natürlich handelt es sich bei den oben dargestellten Ausführungen nur um einen groben und ziemlich überrissenen Einblick in die Einstellung einiger Fangruppierungen. Nichtsdestotrotz kommen diese gegensätzlichen Meinungspole nicht von ungefähr und wer sich nur kurz mit dem Thema beschäftigt hat, wird mir zustimmen wenn ich sage, dass die Freundschaft zwischen Resident Evil und seinen Spielern immer auf wackeligen Beinen gestanden hat, da immer irgendjemand an dem Stuhlbein des anderen gesägt hat.</p>
<figure id="attachment_42408" aria-describedby="caption-attachment-42408" style="width: 270px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/05/capcom.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-42408 " title="capcom" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/05/capcom-300x168.jpg" alt="" width="270" height="151" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/05/capcom-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/05/capcom-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/05/capcom.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a><figcaption id="caption-attachment-42408" class="wp-caption-text">Der Mainstream-Teppich?!</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist die momentane Entwicklung in gewissen Punkten nicht nur kommerziell für Capcom sinnvoll, sondern auch inhaltlich gar nicht verkehrt. Seit den ersten Gehversuchen der Untoten ist einiges an Zeit ins Land gezogen und aus einem kleinen Spiel mit wenigen Entwicklern und einer lokalen Bedrohung ist ein großes Spiel mit vielen Entwicklern und einer globalen Bedrohung geworden. Da ist es klar, dass die Firma dem Spiel einen erweiterten Rahmen spendiert. Und dass Survival-Horror auch zwischen explodierenden Hochhäusern und riesigen Mutanten funktionieren kann, zeigt das neue Werk in mehreren großartigen Momenten. Das die Gesamtkonzeption am Ende viele nicht überzeugen konnte, ist schade, aber kein Grund, gleich alles und jeden zu verteufeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt sind wir schon wieder bei meiner persönlichen Resi-Beziehung angekommen, was ja auch eigentlich das Thema der Kolumne werden sollte, jetzt aber leider Randnotiz bleiben muss (ich schreibe meine Kolumnen während ich denke, nur so nebenbei).</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Horrorreise begann nicht etwa in einem verlassenen Herrenhaus oder in den finsteren Wäldern Spaniens, sondern unter der brennende Sonne Afrikas mit Chris Redfield. Hier habe ich mich, schwitzend, gegen allerhand untotes Zeugs zur Wehr gesetzt und ein grandioses Koop-Spielerlebnis genießen dürfen, bevor mich mein Urlaubsticket dann doch nach Spanien schickte, während ich mich mit der allgemeinen Rahmenhandlung vertraut machte. So wurde ich praktisch von einem „Blockbusteristen“ zu einem „Zombiekonsumenten“, denn auch ich habe mir Resident Evil 6 und weitere Produkte blind gekauft. Schande über mich, aber jetzt ist es eh zu spät.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Abschluss soll hier noch eine ausführliche Kritik zum aktuellen Spiel folgen &#8230; Ne Spaß, ich bin doch nicht die Wohlfahrt. Das können hier schön andere machen. Nur so viel: Das Game ist, trotz zahlreicher Mängel, toll geworden und wird jeden zufriedenstellen, der sich nicht gegen diesen emotionalen Trip sträubt. Doch der Unmut der Allgemeinheit ist verständlich. Die Serie entfernt sich weiter von ihren Wurzeln und begeht endgültig den symbolischen Kniefall vor dem Shooter. Lediglich die Story mit ihren markanten Charakteren lässt einen Hauch Identität durch das Zimmer wehen. In einer für das Werk undankbaren Zeit, in der sich die Branche technisch wie erzählerisch im Umbruch befindet, scheint kein Platz mehr für die einstige Vorzeigereihe. Sollten die Verantwortlichen sich in Zukunft jedoch zumindest auf die alte Tugend des „Survival“ besinnen, dann gibt es Hoffnung. Hoffnung durch erneute Veränderung bei der„Traditionalisten“ wie „Blockbusteristen“, sowie alle anderen Gruppen, als eine geschlossen Einheit helfen könnten.</p>
<p style="text-align: right;"> <em>von Max Fischer</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Das war erst der dritte Teil unserer neuen Kolumnen-Serie. Wollt ihr eine Kolumne auf jpgames.de veröffentlichen und eure Meinung zu einem aktuellen Thema zur Diskussion stellen? Oder einfach nur loswerden? Gern! Meldet euch bei tony@jpgames.de!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2012/10/kolumne-3-resialdente-evil-schmeckt-uns-nicht/">Kolumne #3: Resi(al)dent(e) Evil? Schmeckt uns nicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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