Capcoms Sparmaßnahmen führen zu einem um etwa 45 Prozent schrumpfenden Umsatz, aber dank mehr Effizienz letztlich zu schwarzen Zahlen. Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres (1. April bis 30. Juni) konnte man mit einem Nettogewinn abschließen. Der Nettogewinn sank dabei allerdings im Jahresvergleich.
Der Umsatz ging im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Jahres um 7,8 Milliarden Yen auf 9,6 Milliarden Yen (etwa 70,08 Millionen Euro). Dagegen stieg der operative Gewinn von 723 Millionen Yen auf 1,27 Milliarden Yen (ca. 9,27 Millionen Euro). Netto blieben immerhin 765 Millionen Yen (etwa 5,5 Millionen Euro) übrig, allerdings auch ein Rückgang um 63 Millionen Yen.
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Der einbrechende Umsatz ist dabei vor allem mit fehlenden Neuerscheinungen zu erklären. Wichtige Titel waren Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy in Japan und Dead Rising 3 im Westen. Auch die Online-Spiele Monster Hunter Frontier G Genuine und Monster Hunter Freedom Unite erzielten gute Ergebnisse. Die Abteilung Digital Content (Games) war mit 58 Prozent am Gesamtumsatz beteiligt, allerdings sank der Umsatz der Games-Sparte gleichzeitig auch um 55,8 Prozent.
via mediabiz, gamesindustry