Angespielt! Secret of Mana

Als kleines Schmankerl neben Lost Sphear bot Square Enix auch die Möglichkeit an, einen Einblick in das Remake zu Secret of Mana zu gewinnen. Spielen...

Als kleines Schmankerl neben Lost Sphear bot Square Enix auch die Möglichkeit an, einen Einblick in das Remake zu Secret of Mana zu gewinnen. Spielen konnte man die ersten 10-20 Minuten, welche schon als Gameplay-Video irgendwo im Netz herumschwirren. Nichtsdestotrotz ist der Eindruck immer intensiver, wenn man einmal selbst Hand anlegen kann.

Mit Secret of Mana werden sicher einige spielerprobte Veteranen ihre Kindheit oder Jugend verbracht haben. Das Action-RPG hatte 1993 sicherlich einen bleibenden Eindruck in der Videospielgemeinde hinterlassen. Mit farbenfrohem Äußeren und Spielspaß, den man auch mit Freunden im Koop teilen konnte, ist Secret of Mana nur an den wenigsten spurlos vorbeigegangen.

Während Nintendo Switch in Japan eine Sammlung aus den Seiken-Densetsu-Spielen 1-3 (Secret of Mana ist der zweite Teil der Reihe) spendiert bekam und wir einmal mehr leer ausgingen, schiebt man jetzt ein komplettes 3D-Remake von Seiken Densetsu 2 beziehungsweise Secret of Mana nach. Warum man hierbei allerdings nun Nintendo Switch auslässt und stattdessen nur PlayStation 4, PlayStation Vita und Steam bedient, wirft allerdings noch Fragezeichen auf.

Das Remake von Secret of Mana scheint einen riesigen Stellenwert auf Nostalgie zu legen, denn so getreu wie es dem Original schon in den ersten Minuten ist, ist faszinierend. Die 3D-Grafik fängt den Stil sehr gut ein und selbst wenn man die Pixel des Super Nintendos vermisst, so reicht einfach ein Blick auf die Karte im oberen Bereich des Bildes, wo sich die Originalhintergründe wiederfinden lassen.

Auch in puncto Musik wählte man lediglich die digitale Aufbereitung und Fans finden sich schon zu Beginn in die 90er versetzt. Die verrückte Boss-Musik setzte hier nur noch die Kirsche auf die großzügige Sahnehaube.

Kleinere Änderungen gibt es allerdings dennoch. Die Größte wäre wohl die Synchronisation aller Dialoge. In der kurzen Zeit ist es zwar schwer ein Urteil darüber zu verlieren, doch die Mühe allein alles zu vertonen und das nicht nur auf Japanisch, sondern auch auf Englisch, sollte man schon hoch anrechnen. In den neuen Zwischensequenzen in Spielgrafik wirken die Stimmen allerdings etwas seltsam, da man auf Mundbewegungen verzichtet hat.

Das Kampfsystem, auch wenn unglaublich nah am Original, wirkt etwas dynamischer. Das System dahinter bleibt weiterhin dasselbe. Waffen lassen sich aufleveln und erhalten dadurch stärkere Attacken und auch im Remake funktioniert dies noch genauso gut wie Jahre zuvor.

Auch im Remake wird man nicht auf den Koop-Modus verzichten müssen. Es sieht also danach aus, dass an alles gedacht wurde, um ungestüme Mittdreißiger zufriedenzustellen.

Secret of Mana soll am 15. Februar 2018 für PlayStation 4, PlayStation Vita und Steam in digitaler Form erscheinen. Derzeit sitzt man noch bei Square Enix zusammen, um womöglich eine physische Collector’s Edition für Europa zu ermöglichen. Wir hoffen das Beste!