Final Fantasy XV: Tabata über Ungleichgewicht der Story

Einer der Kritikpunkte nach der Veröffentlichung von Final Fantasy XV war die Story. Viele der Fans fragten sich, was passiert ist - fehlten doch offensichtlich...

Einer der Kritikpunkte nach der Veröffentlichung von Final Fantasy XV war die Story. Viele der Fans fragten sich, was passiert ist – fehlten doch offensichtlich etliche Szenen aus Trailern. Director Hajime Tabata sprach darüber mit Game Informer und sagte, dass die Erzählweise so beabsichtigt war. Dazu zählt auch, dass Events fehlten.

“Die Spieler sollen die Geschichte mit Noctis‘ Augen erleben”, sagte er gegenüber dem Magazin. “Die Welt und die Events, die Noctis erlebt, sind nur die Dinge, die er mit seinen eigenen Augen sieht. Wir wollten keine allumfassende und perfekt balancierte Story für das Spiel kreieren. Stattdessen setzten wir auf die Hauptcharaktere und dass die Spieler das gleiche Erlebnis mit ihnen teilen, wenn wir die Geschichte erzählen.”

Aufgrund dieser Erzählweise sei es nur natürlich, den Anteil zu erhöhen, in welchem die Hauptcharaktere zu sehen sind, erklärte Tabata. “Es ist nicht so, dass die Nebencharaktere weniger wichtig sind. Das Konzentrieren auf viele Charaktere in einem Spiel bedeutet, dass der Anteil der Hauptcharaktere sinkt. Anstelle einer allumfassenden und perfekt balancierten Story legten wir mehr Wert auf die vier Hauptcharaktere und strebten an, eine Welt aus ihrer Perspektive zu schildern.”

Ein weiteres von Game Informer angesprochenes Thema ist der lineare Part des Spiels. Auch dies war laut Tabata beabsichtigt. “Basierend auf Kalkulationen, würden sich die Entwicklungszeit und -kosten verdoppeln, wenn der letztere Teil des Spiel auch Open-World wäre. Wir hatten bereits geplant, dass der letzte Teil mehr eine Reise mit einem Gefährt wird. Die Struktur des Titels – Erinnerungen zu kreieren, während man in einer offenen Welt im ersten Teil reist und dann die Story im letzten Teil linear vorantreibt – war so designt und beabsichtigt.”

via Nova Crystallis