Angespielt! ARMS für Nintendo Switch

Auf dem großen Hands-On-Event zur Nintendo Switch in Frankfurt gab es gestern so einige kleine und große Spiele zum selber Hand anlegen...

Auf dem großen Hands-On-Event zur Nintendo Switch in Frankfurt gab es gestern so einige kleine und große Spiele zum selber Hand anlegen. Darunter auch bekannte Namen wie Mario Kart 8 Deluxe, Splatoon 2 und The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Da sich diese aber in ihrer Ausführung kaum von den Wii-U-Versionen unterscheiden und auch optisch erst ein direkter Vergleich beider Versionen nötig ist, um Unterschiede auszumachen, haben wir uns dazu entschieden, die frischen und noch unbekannten Titel ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier nun Nintendos 1-on-1-Fighter: ARMS.

Leider mehr Motion-Demo als vollwertiges Spiel. Zu simpel, zu wenig und zu nicht präzise genug.

Leider mehr Motion-Demo als vollwertiges Spiel. Zu simpel, zu wenig und nicht präzise genug.

Spielen durften wir ARMS im TV-Modus. Man kann dieses Spiel sowohl alleine, als auch zu zweit spielen. Aber dafür braucht jeder Spieler zwei Joy-Cons, denn mit jedem Controller wird ein Arm bewegt. Die Demo bot sechs auswählbare Kämpfer, die sich, abgesehen von Geschwindigkeit und Schlagkraft, alle so gut wie gleich gespielt haben, sowie einige verschiedene “Boxhandschuhe“.

Wichtig ist es, beide Controller eng aneinander vor dem Körper zu halten. Durch sanftes Neigen zur Seite oder nach vorne bewegt man seinen Charakter. Angegriffen wird wie einst bei der Wii mit passenden Bewegungen der Joy-Cons. Leider wird aber keine Vielfalt geboten. Entweder schlägt man normal zu, macht einen Haken oder greift den Gegner durch beidseitiges Gestikulieren an. Der Rest ist blocken, springen und eine Spezialattacke, die durch eine Leiste am unteren Bildschirmrand dargestellt wird.

Auch bei Arms handelt es sich mehr um eine Art Motion-Demo, da hier weder das Design, noch das Gameplay oder die Grafik besonders hervorstechen. Ganz präzise ist die Erkennung der Bewegungen ebenfalls nicht. Das hat man alles bereits besser gesehen. Im Multiplayer bereitet das Spiel kurzzeitig Vergnügen, aber auf lange Sicht wird das Spiel, wegen fehlender Variation und Vielfalt, nicht fesseln können.

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