Roberto Ferrari über seine Arbeit an Final Fantasy XV

Auf seinem Facebook-Account schrieb Roberto Ferrari, italienischer Artist und einer der Charakter-Designer von Final Fantasy XV, zur Veröffentlichung...

Auf seinem Facebook-Account schrieb Roberto Ferrari, italienischer Artist und einer der Charakter-Designer von Final Fantasy XV, zur Veröffentlichung des Spiels über seine Designs. So spricht er über die Änderungen an seinen Designs und die Entwicklung des Titels.

Aranea

Sie hat sich überhaupt nicht verändert. Ich musste nur den Speer ändern, da er szenisch zu sehr im Hintergrund war. Ich fertigte eine Skizze von Biggs und Wedge an, aber meine Prototypen wurden nicht in die Überlegungen mit einbezogen und wurden daher zwei “Mannequins” in einem Anzug. Es war ursprünglich geplant, dass sie immer von den beiden begleitet wird. Ursprünglich sollte sie Mitglied eines Geschwaders sein, welche Angriffe basierend auf Sprüngen hat.

Gentiana

Verglichen mit einem originalen Konzept änderten sie ihre Kleidung aufgrund von Skripten. Die neue Kleidung behielt aber viel von den beiden Versionen, die ich gezeichnet habe (ein formelles Outfit und ein Partykleid). Das Gesicht hat sich nicht geändert. Sie hatte ursprünglich auch eine Brille mit einem roten Rahmen. Ursprünglich hatte sie eine weiße Rüstung am Arm und ein Schwert an ihrer Seite. Gentiana war ursprünglich Stellas Bote und ein Kontaktpunkt zwischen Tenebrae und Niflheim.

Ardyn

Ardyn wurde im Dezember 2010 geboren, also bevor an Kingsglaive gearbeitet wurde. Die Version aus dem Spiel ist näher an meinem Konzept.

Umbra

Es gab Charaktere, die ich mehr mochte, aber aus der Story entfernt wurden: Sie waren eher wie Ninjas und ähnlich derer, die in Kingsglaive auftauchen, aber japanischer. Das bleibt zwischen uns, aber Umbra sollte sich zu einem von ihnen verwandeln.

Entwicklung

Ich war nicht Teil der 2010er Gruppe von XIII, welche „sich die Bäuche kratzen“ (und dann zu XV wurde). Ich bin im Mai 2010 dazugekommen. Ich wurde angerufen, als ein (weiblicher) Designer zurückgetreten ist, da sie keine Anerkennung vom Art-Director erhalten hat. Von da bis Ende 2011 arbeitete ich ohne große Probleme an den Designs, die mir aufgetragen wurden. 2012 wurde das Team von 200 Mitarbeitern auf 20 verkleinert (kurz vor der Ankunft von Tabata und dem Type-0-Team). Ich war noch immer dabei und arbeitet mit den Newcomern bis 2013. Dann ging ich mit Herrn Nomura. Für Gentiana hatte ich keine Story geplant, aber ich kann sagen, dass die Writer das Skript geändert hatten, welches ich 2011 bekam.

[…] Ich stehe hinter dem, was Sakaguchi über Spieleentwicklungen mit großem Budget sagte: es ist es einfach nicht mehr wert. Sie sind aber auch sehr desorganisiert. Das Team – 200 Seelen – musste arbeiten, als die Story noch nicht komplett festgelegt war. Genau genommen änderte sich die Story alle 3 Monate und der endgültige Liefertermin für das Spiel war vor Ende 2014 (wer hätte gedacht, dass es auf November 2016 verschoben wird?).

Final Fantasy VII Remake

Ich arbeite bereits an anderen Episoden, aber was ich für XV gemacht habe, war viel. Traurigerweise gibt es keine neuen Charaktere in VII Remake. Ich habe die, die bereits existieren, nur neu interpretiert. Ich habe nicht die Freiheit, die ich bei XV hatte.

via Nova Crystallis