Angeschaut! Dragon Ball Z: Resurrection F

Wir durften einen Blick in den neusten Dragon-Ball-Z-Streifen werfen. Dragon Ball Z: Resurrection 'F' erscheint am 8. September in ausgewählte...

Wir durften einen Blick in den neusten Dragon-Ball-Z-Streifen werfen. Dragon Ball Z: Resurrection ‚F‘ erscheint am 8. September in ausgewählten Kinos. Der Film erscheint sowohl als 2D-Version und als 3D-Version. Demnach feiert er die Premiere als erster 3D-Anime.

Worum geht es?

Der Film knüpft direkt an den Vorgänger Dragon Ball Z: Battle of Gods an und deckt das 2. Kapitel der Anime-Serie Dragon Ball Super ab, wobei man das Gefühl hat, dass zwischen Battle of Gods und Ressurection ‚F‘ noch etwas an Story fehlt, was eventuell in der Serie zu sehen ist. Es geht um einen der fiesesten Schurken im Dragon-Ball-Z-Universum: Freezer wird mithilfe der Dragon Balls von einem seiner Handlanger wiederbelebt und er kennt nur eins, nämlich Rache. Er will sich an Son Goku und allen Sayajins rächen, zudem hat ihn die Zeit in der „erdischen“ Hölle nur noch wütender gemacht.

Fest entschlossen und mit einer Art Sondertraining ist er überzeugt, unserem Helden Son Goku den Garaus zu machen. Son Goku und Vegeta indes trainieren mit Meister Whis auf dem Planeten des Gottes der Zerstörung Beerus und bekommen von dem Tumult erst mal gar nichts mit. Jedoch kommt es noch zu einem spektakulären Showdown zwischen Son Goku und Freezer, aber auch Vegeta wird eine wichtige Rolle spielen. Seit der ersten Begegnung mit Freezer sind unsere Helden sehr viel stärker geworden, aber auch Freezer hat ein Ass im Ärmel. Wird es Vegeta und Son Goku gelingen, dem Schurken nochmals das Handwerk zu legen und ihn zurück in die Hölle zu schicken?

Synchronisation & Sound

dragon-ball-z-resurrection-f-trailerDas Thema Synchronisation ist generell immer ein heißes Eisen, auch bei Dragon Ball sorgt dieses Thema für sehr viel Gesprächsstoff, da ursprünglich der Sprecher-Cast von Dragon Ball Kai für den Film vorgesehen war. Nach einem Shitstorm und sogar Petitionen vieler Fans ist Kazé nochmals zurückgerudert und hat auf den alten Dragon-Ball-Z-Cast gesetzt, mit einigen Ausnahmen. So werden Muten Roshi, Chichi und Freezer von anderen Sprechern gesprochen. Ich finde die Synchronisation dennoch sehr gelungen.

Soundtechnisch vermittelt der Film den typischen Dragon-Ball-Flair. Dem Superschurken Freezer wurde ein ganzes Musikstück von der japanischen Metal-Band Maximum the Hormone gewidmet. Die Band war in der Vergangenheit auch für das 2. Ending-Theme des bekannten Animes Death Note verantwortlich.

Fazit

Für mich als alten Dragon-Ball-Fan bilden die Filme mittlerweile eine Art Co-Existenz zur Serie. Wobei, wenn man Dragon Ball GT aus der Handlung rausnimmt und Dragon Ball Super als offiziellen Nachfolger von Dragon Ball Z betrachtet, macht die Handlung womöglich Sinn. Wer in Dragon Ball nach Logik sucht, ist wirklich falsch. Aber ich glaube, den Anschein einer komplexen Handlung will man auch gar nicht erwecken. Der Film ist dennoch ein Genuss und ein Muss für jeden Dragon-Ball-Fan. Er bietet jede Menge Action, Humor und auch einige Rückblicke auf die Freezer-Saga, welche mich sehr in Erinnerungen schwelgen ließen. Einfach Kult! Auch die altbekannten Z-Kämper wie Krillin, Muten Roshi, Tenshinhan und Son Gohan haben ihren Cameo-Auftritt. Einige Szenen sind nahezu klischeehaft.

Leider hatten wir aus zeitlichen Gründen nicht die Möglichkeit, den Film in einer Kinovorführung zu sehen und haben daher eine Online-Version zur Verfügung gestellt bekommen, daher kann ich nichts zum viel beworbenen 3D-Effekt sagen. Jedoch ließ sich in manchen Szenen ein möglicher 3D-Effekt erahnen. Auch wenn ich kein Freund von 3D bin, hat das mein Interesse geweckt. Ich kann jedem Dragon-Ball-Z-Fan empfehlen, sich die 3D-Version im Kino anzuschauen!