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	<title>Research Center Archive &#8226; JPGAMES.DE</title>
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	<description>Die ganze Welt der japanischen Videospiele</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Aug 2014 13:00:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Research Center: Hyne oder Hyne? Das ist die Frage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2014 13:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Research Center]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Final Fantasy III]]></category>
		<category><![CDATA[Final Fantasy VIII]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dieser Ausgabe widmen wir uns Final Fantasy VII – jedoch, zumindest dieses Mal, nicht der populären Frage um Artemisias Identität, sondern einer ganz...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2014/08/research-center-hyne-oder-hyne-das-ist-hier-die-frage/">Research Center: Hyne oder Hyne? Das ist die Frage</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In unserer Reihe Research Center möchten wir euch interessante und nicht klar definierte Spielelemente aus Videospielen vorstellen und versuchen, für diese Erklärungen zu finden – dabei kann es sich um die Handlung im Allgemeinen handeln oder auch kleine Auffälligkeiten. Nicht selten wird man beim Spielen etwa mit der Frage konfrontiert, wieso eine Handlung verläuft, wie sie eben verläuft oder aber wieso man beispielsweise einen Gegenstand erhält, wie man ihn eben erhält. Auch untersuchen wir hier auffällige Parallelen zwischen verschiedenen Titeln. Da Videospiele ebenfalls als moderne Form der Kunst zu sehen sind, die ebenso als Medium fungieren kann, ist bei diesen gewiss auch eine Analyse möglich – und genau daran wird sich die Reihe Research Center im regelmäßigen Rhythmus versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist unsere Antwort auf die untersuchten Sachverhalte nicht als eine definitive Bestätigung von Tatsachen zu verstehen, sondern vielmehr zum Nachdenken anregen. Um auch Kernpunkte aufbereiten zu können, sind Spoiler unabdingbar. Sollte der geneigte Leser dies nicht mit sich vereinbaren können, so ist es ihm nicht zu empfehlen, von nun an weiterzulesen.</p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Ausgabe widmen wir uns Final Fantasy VIII – jedoch, zumindest dieses Mal, nicht der populären Frage um Artemisias Identität, sondern einer ganz anderen Baustelle – dem Wesen von Hyne, dem Geschöpf, das die Menschen schuf, und dessen mögliche Verbindung zum Bossgegner Hein(fortan aufgrund der identischen Aussprache im Japanischen ebenfalls Hyne genannt) aus Final Fantasy III.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Einstieg möchten wir euch die spärlichen Informationen zeigen, die zu Hyne in Final Fantasy VIII verfügbar sind. Leider können wir euch nur die originalen Texte in englischer Sprache sowie eine von uns übersetzte Version anbieten, da die Originaltexte der deutschen Version nicht im Internet aufzufinden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mythos wird von einem älteren Herren in Balamb in einer Wohnung neben der von Frau Dincht erzählt:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
&#8222;Long, long ago&#8230;When this world was just made, there was a strong<br />
god called &#8218;Hyne&#8216;. This god was very, very strong, but after fighting<br />
a lot of monsters, he became very tired. So he made &#8218;people&#8216; like you<br />
and me to do all the work, and the god went to sleep. [&#8230;] However,<br />
the god was very surprised when he awoke. Surprised that there were<br />
so many people. Hyne decided to reduce the number of people by taking<br />
away the children. [&#8230;] Of course, everyone was scared then, too. And<br />
so, the battle against Hyne began. Even though the people were small,<br />
they all got together, and finally cornered him. Hyne didn&#8217;t know what<br />
to do. Out of desperation, he gave half of his body to the people and<br />
ran off with the remaining other half. Well, he was a god. Anyway, it<br />
turns out Hyne tricked the people. The half that Hyne ran away with<br />
was the half that had the stronger magic. Hmmm&#8230;It might be close by,<br />
actually. It might even be watching you.&#8220;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Vor langer, langer Zeit… Als die Welt just erschaffen wurde, gab es einen starken Gott namens ‚Hyne‘. Dieser Gott war sehr, sehr stark, aber als er gegen eine ganze Menge Monster kämpfte, wurde er sehr müde. Also erschuf er ‚Menschen‘ wie dich und mich, um seine Arbeit zu verrichten und ging schlafen. […] Jedoch war der Gott sehr überrascht, als er erwachte. Überrascht, dass es so viele Menschen gab, entschloss sich Hyne, ihre Zahl zu reduzieren, indem er ihre Kinder entführte. […] Natürlich war jeder erschrocken. Und so begann der Kampf gegen Hyne. Obwohl die Menschen klein waren, kamen sie alle zusammen und drängten Hyne schließlich in die Enge. Hyne wusste nicht, was er tun sollte. Aus Verzweiflung gab er eine Hälfte seines Körpers den Menschen und rannte mit der anderen davon. Nun, er war ein Gott. Jedenfalls zeigte sich, dass Hyne die Menschen reinlegte. Die Hälfte mit der Hyne davonrannte, war die Hälfte, welche die stärkere Magie besaß. Hmmm… Sie könnte sogar in der Nähe sein. Sie könnte euch sogar beobachten.“<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweite Version wird von einer Frau namens Lina auf dem Schiff der weißen SEEDs erzählt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
&#8222;Once upon a time, there was a person named Hyne. Hyne was the ruler of<br />
the world. He became lazy and decided to make a tool to make his life<br />
easier. Hyne made a neat tool. His tool could make more tools by itself.<br />
Soon there were a lot of tools in the world. These tools were actually<br />
people.</p>
<p style="text-align: justify;">When Hyne woke up, he was surprised because there were a lot of people.<br />
Hyne wanted to reduce the number of people, and used magic to burn up a<br />
lot of small people. The small people were children. The people<br />
cherished the children very much. So the people rebelled against Hyne.<br />
Hyne used powerful magic to fight them. The people couldn&#8217;t use magic,<br />
but they had wisdom.</p>
<p style="text-align: justify;">Eventually, Hyne began to lose the war, because there were too many<br />
people to fight, and they were getting smarter. Therefore, he decided<br />
to make peace with people by offering them half of his body along with<br />
his powers. Hyne cut his body in half and gave the people half as he<br />
promised.</p>
<p style="text-align: justify;">Then, another war started. People began to fight over the power Hyne<br />
offered them through his body. This war lasted decades. Finally, King<br />
Zebalga and the Zebalga tribe emerged victorious and demanded Hyne&#8217;s<br />
body-half to get its powers. But the body ignored their commands.</p>
<p style="text-align: justify;">Then, Vascaroon came to the rescue. He appeared before the confused<br />
Zebalgas and revealed to them that Hyne&#8217;s body-half was corrupt and<br />
possessed no real power. The body-half was actually Hyne&#8217;s cast-off<br />
skin. The Zebalgas were angered by this truth, and decided to destroy<br />
Hyne. The Zebalgas never found Hyne. People began to call him &#8218;Hyne<br />
the Magician&#8216; and continued to hunt him for centuries to come.&#8220;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Es war einmal eine Person namens Hyne. Hyne war der Herrscher der Welt. Er wurde faul und entschied sich, ein Werkzeug zu erschaffen, um sein Leben einfacher zu machen. Hyne hat ein tolles Werkzeug erschaffen. Sein Werkzeug konnte selbst neue Werkzeuge erschaffen. Bald gab es viele Werkzeuge auf der Welt. Diese Werkzeuge waren in Wirklichkeit Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Hyne aufwachte, war er überrascht, weil es so viele Menschen gab. Hyne wollte ihre Zahl reduzieren und verwendete Magie, um viele kleine Menschen zu verbrennen. Die kleinen Menschen waren Kinder. Die Menschen liebten die Kinder sehr. Somit rebellierten die Menschen gegen Hyne. Hyne nutzte mächtige Magie, um gegen sie zu kämpfen. Die Menschen konnten keine Magie verwenden, dafür hatten sie aber Wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich begann Hyne den Krieg zu verlieren, weil zu viele Menschen kämpften und sie schlauer wurden. Also entschloss er sich dazu, Frieden mit den Menschen zu machen, indem er ihnen die Hälfte seines Körpers mit ihren Kräften anbot. Hyne schnitt seinen Körper entzwei und gab den Menschen eine Hälfte, wie versprochen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann begann ein anderer Krieg. Menschen begannen um die Kraft von Hyne zu kämpfen, die er durch seinen Körper anbot. Der Krieg dauerte Jahrzehnte an. Schließlich gingen König Zebalga und der Stamm der Zebalga siegreich aus der Schlacht hervor und verlangten die Körperhälfte, um ihre Macht zu erhalten. Aber der Körper ignorierte ihr Kommando</p>
<p style="text-align: justify;">Dann kam Vascaroon zur Rettung. Er erschien vor den verwirrten Zebalgas und offenbarte ihnen, dass Hynes Körperhälfte korrupt war und keine richtige Macht besaß. In Wirklichkeit war Hynes Körperhälfte seine abgestoßene Haut. Die Zebalgas waren verärgert über diese Wahrheit und entschieden sich dazu, Hyne zu zerstören. Die Zebalgas haben Hyne niemals gefunden. Menschen begann damit, ihn ‚Hyne der Zauberer‘ zu nennen und setzten die Jagd nach ihm für die nächsten Jahrhunderte fort.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren wird im Ultimania-Guide zum Spiel enthüllt, dass der Epilog der sogenannten Legende von Vascaroon darin besteht, dass Hyne seine übrigen Kräfte zur Aufbewahrung auf menschliche Frauen übertrug und damit die Linie der Hexe begann.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehen wir uns doch mal Hyne aus Final Fantasy III an. Bis zum Erdbeben am Anfang des Spiels übernimmt er die Rolle des Beraters von König Argus, danach übernahm die Dunkelheit die Kontrolle über ihn. Er unterzieht die Soldaten von Argus einer Gehirnwäsche und übernimmt die Kontrolle über den Ältestenbaum, welcher fortan als sein fliegendes Schloss fungieren soll. Bei der Konfrontation mit den Kriegern des Lichts zeigt sich Hyne als Skelett in exotischer Kleidung, umgeben von dunklen Flammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Besteht zwischen diesen beiden Persönlichkeiten mit dem gleichen Namen aus verschiedenen Spielen ein Zusammenhang oder handelt es sich gar um dieselbe Person? Widmen wir uns doch zuerst den Gemeinsamkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Alleine die Äußerlichkeit der beiden Hynes lässt mehr als bloßen Zufall vermuten. Die Legende von Vascaroon in Final Fantasy VIII beschreibt, dass Hyne seine Haut ablegt, um sich zurückziehen zu können. Hyne aus Final Fantasy III erscheint den Kriegern des Lichts gegenüber als Skelett ohne Haut. Mit diesem Standpunkt allein lässt sich bereits eine zumindest vage Verbindung knüpfen, die auf Absicht beruhen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier enden die Gemeinsamkeiten aber nicht. Hyne aus Final Fantasy VIII gilt als Schöpfer der Hexen aus dem Spiel. Wenngleich die magischen Kräfte von Hyne aus Final Fantasy III längst nicht so prominent inszeniert sind wie die seines Namensvetters, ähneln sie denen der Hexen aus Final Fantasy VIII stark.</p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl Hyne aus Final Fantasy III als auch die Hexen aus Final Fantasy VIII beherrschen die Transmutation – die Kunst, aus vorhandenen Gegenständen durch Reaktionen neue zu erschaffen – auf einem fortgeschrittenen Niveau. So erweckt Edea in Final Fantasy VIII zwei Statuen am Präsidentenpalast in Galbadia zum Leben, wohingegen Hyne in Final Fantasy III aus dem Ältestenbaum ein fliegendes Schloss erschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin können die Hexen in Final Fantasy VIII und Hyne aus Final Fantasy III Gedanken kontrollieren. So erzählen einige Charaktere in Final Fantasy III deutlich, dass Hyne die Gedanken von Argus‘ Soldaten kontrolliert. Bei den Hexen aus Final Fantasy VIII wird diese Kraft nicht so offensichtlich eingesetzt, ist aber nichtsdestotrotz vorhanden. Beim ersten Besuch des Galbadia Gardens fragt sich ein Mädchen in der Halle, ob das Gerücht wahr sei, dass die Hexe (Edea) die Gehirnwäsche beherrsche. Bei ihrer Ermordung von Vinzer Delling beweist sie diese Fähigkeit, indem sie die übrigen Zuschauer bezaubert. Eine Übersetzung von Seite 253 des Buchs Final Fantasy 20th Anniversary Ultimania File 1: Character bestätigt dies: „Nach dem Mord an Delling nutzte sie ihre magischen Kräfte – insbesondere eine faszinierende Technik -, um die anwesende Bevölkerung in eine Raserei zu treiben.“.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Fähigkeit der Hexen aus Final Fantasy VIII, die Zeit anzuhalten – etwa als Edea in Timber Cifer auf ihre Seite zog –, sowie der Ursprung von Hynes Kräften in Final Fantasy III weisen Gemeinsamkeiten auf. Die Kräfte von Hyne kamen durch die Finsternis des Festlands zustande, wo die Zeit zu jenem Zeitpunkt ebenfalls angehalten war.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der scheinbaren Gemeinsamkeiten gibt es doch ein durchaus gleichwertiges Gegenargument zu den vorherigen Argumenten, dass die beiden Hynes eine Person sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Die eingangs wiedergegebene Legende von Vascaroon selbst soll die Theorie ins Schwanken bringen. Dazu brauchen wir noch ein kleines Fragment, das im Tutorial-Eintrag über Hexen in Final Fantasy VIII zu finden ist. Darin wird beschrieben, dass es für Hexen eine Ehre sei, als Abkommen Hynes bezeichnet zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemäß den beiden Versionen der Legende von Vascaroon verhielt sich Hyne jedoch vielmehr wie ein Tyrann. Wieso sollte es für Hexen also eine Ehre sein, mit Hyne in Verbindung gebracht zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Hexen sowie Hyne in Final Fantasy VIII tyrannisieren die Menschheit. Wieso sollte also Hyne als Zauberer seiner Strafe entkommen, während die Hexen verstoßen werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Möglicherweise wurde die Legende um Hyne mit der Zeit falsch überliefert und damit fehlinterpretiert, was aufgrund von Unstimmigkeiten durchaus nachvollziehbar ist. Artemisia wollte eine Welt schaffen, in der Hexen nicht mehr verstoßen werden. Der umgekehrte Fall könnte durchaus auf Hyne zutreffen. Die erste Variante der Legende von Vascaroon gibt deutlich wieder, dass Hyne die Menschen in die Irre führt. Somit wäre es nicht verwunderlich, wenn er darin involviert war, die Geschichte zu seinen Gunsten umzuinterpretieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu welchem Schluss kommen wir aber letztendlich? Sind Hyne aus Final Fantasy III und Hyne aus Final Fantasy VIII die selbe Person?</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend können wir dies weder bestätigen noch dementieren. Auszuschließen ist allerdings, dass die Ähnlichkeiten purer Zufall sind. Möglicherweise ist durch die sich widersprechende Legende von Vascaroon eine falsche Erzählung der Ereignisse um Hyne aus Final Fantasy III wiedergegeben worden. Ebenfalls möglich ist, dass Hyne aus Final Fantasy III tatsächlich ein Überbleibsel von Hyne aus Final Fantasy VIII ohne Haut darstellt. Am Ende wissen nur die Entwickler, inwieweit die mögliche Parallele beabsichtigt war.</p>
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		<title>Research Center: Die Mythologie hinter Pokémon X &#038; Y</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robb]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2014 16:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Research Center]]></category>
		<category><![CDATA[TOP]]></category>
		<category><![CDATA[Pokémon X & Y]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer ersten Ausgabe beschäftigen wir uns mit Pokémon X/Y. Viele Spieler bezeichnen im Allgemeinen die Geschichte in Pokémon-Spielen als belanglos...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2014/07/research-center-die-mythologie-hinter-pokemon-xy/">Research Center: Die Mythologie hinter Pokémon X &#038; Y</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In unserer neuen Reihe Research Center möchten wir euch Spielelemente vorstellen und diese untersuchen – allerdings nicht als Review oder Test, sondern als Interpretation. Nicht selten wird man beim Spielen etwa mit der Frage konfrontiert, wieso eine Handlung verläuft, wie sie eben verläuft. Da Videospiele ebenfalls als moderne Form der Kunst zu sehen sind, die ebenso als Medium fungieren kann, ist bei diesen gewiss auch eine Interpretation möglich – und genau daran wird sich die Reihe Research Center im regelmäßigen Rhythmus versuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist eine Interpretation nicht als eine definitive Bestätigung von Tatsachen zu verstehen, sondern vielmehr eine Analyse des Inhalts anhand von vorhandenem Material. Um auch Kernpunkte analytisch aufbereiten zu können, sind Spoiler unabdingbar. Sollte der geneigte Leser dies nicht mit sich vereinbaren können, so ist es ihm nicht zu empfehlen, von nun an weiterzulesen. Beschwerden im Nachhinein bezüglich enthaltener Spoiler werden ignoriert.</p>
<p style="text-align: justify;">In unserer ersten Ausgabe beschäftigen wir uns mit Pokémon X/Y. Viele Spieler bezeichnen im Allgemeinen die Geschichte in Pokémon-Spielen als belanglos oder Mittel zum Zweck. Möglicherweise mögen diese Bezeichnungen zutreffen, wenn man die Handlung lediglich oberflächlich betrachtet, zumal die Präsentation dieser so konzipiert ist, dass auch jüngere Spieler Gefallen daran finden. Anhand der neuesten Editionen soll jedoch aufgezeigt werden, dass hinter der Oberfläche auch mehr als Jux und Tollerei stecken kann.</p>
<figure id="attachment_91918" aria-describedby="caption-attachment-91918" style="width: 578px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-91918" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-3.jpg" alt="Ein Eindruck aus Ragnarök, dem Schicksal der Götter." width="578" height="399" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-3.jpg 640w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-3-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 578px) 100vw, 578px" /></a><figcaption id="caption-attachment-91918" class="wp-caption-text">Ein Eindruck aus Ragnarök, dem Schicksal der Götter.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Mit der Entwicklung von Pokémon X/Y wollte Game Freak eine neue Richtung einschlagen, so erinnert die Region Kalos bereits stark an Frankreich und möglicherweise könnte der Plot der Editionen ebenfalls einem Mythos aus Europa entstammen. Infrage kommt hierbei möglicherweise der nordische Mythos um Ragnarök – dem Schicksal der Götter. Vor 3.000 Jahren herrschte in der Kalos-Region Krieg und auch Azett und dessen Floette waren an diesem beteiligt. Als Floette während des Krieges tödlich verwundet wird, entwickelt Azett in seiner Trauer eine Vorrichtung, welche das im Krieg verlorene Pokémon wiederbeleben soll, was auch gelingt.</p>
<p style="text-align: justify;">In seiner Wut über den einstigen Verlust verändert Azett die Vorrichtung, sodass sie zahlreiche Menschen und Pokémon vernichtet. Die von Azett entwickelte Vorrichtung steht daher gleichzeitig für Leben und Tod. Auch Ragnarök selbst erzählt gleichermaßen von Tod und Wiedergeburt. Die Kalos-Region wurde zwar nie gänzlich neu erschaffen, dennoch ist ihr Zustand mit der neuen Welt nach Ragnarök vergleichbar.</p>
<figure id="attachment_91915" aria-describedby="caption-attachment-91915" style="width: 568px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-91915" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1.jpg" alt="Azett und sein Floette." width="568" height="341" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1.jpg 512w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 568px) 100vw, 568px" /></a><figcaption id="caption-attachment-91915" class="wp-caption-text">Azett und sein Floette.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Indiz zur Verwandtschaft zwischen Pokémon X/Y und der nordischen Mythologie sind die legendären Pokémon der neuen Generation. Xerneas, Yveltal und Zygarde lassen sich allesamt mit dem Weltenbaum aus der nordischen Mythologie in Verbindung setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">So stellt Xerneas einen der vier Hirsche am Stamm des Weltenbaums dar, welche sich dort von den Knospen und Ästen des Weltenbaums ernähren. Eine Deutung geht davon aus, dass die Hirsche ein Symbol für den Fluss des Lebens sind. Durch das Abfressen von Knospen, Blüten und Zweigen vergehen demnach jeweils Stunden, Tage und Jahreszeiten, wodurch gleichzeitig auch wieder neues Leben entsteht. Diese Symbolik ist mit Xerneas zumindest insoweit kompatibel, dass dieses ebenso ewiges Leben spenden kann. Auch für den gewählten Typ Fee lässt sich eine mögliche Herkunft in der nordischen Mythologie finden. So existiert einer Deutung nach die Möglichkeit, dass sich tatsächlich vier Zwerge mit Hirschgewändern am Weltenbaum laben. Zwerge werden in nicht wenigen Spielereihen zu Feen gezählt. Darin könnte auch der ausgewählte Typ für Xerneas seinen Ursprung gefunden haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Yveltal entspricht einer Gestalt der nordischen Mythologie, dem Adler auf der Spitze des Weltenbaums. Die Aufgabe des Adlers besteht darin über die Welt zu wachen. Yveltals Pokédex-Eintrag erzählt davon, dass es Lebewesen vor seinem eigenen Ableben ihrer Lebenskräfte beraubt und sich in einen Kokon verwandelt. Möglicherweise könnte dieser Prozess dazu dienen, sich zu erhalten, um weiter über die Welt wachen zu können. Leider weist Yveltal die wenigsten Verbindungen zur nordischen Mythologie auf.</p>
<figure id="attachment_91917" aria-describedby="caption-attachment-91917" style="width: 570px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-91917" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2-1024x576.jpg" alt="Die bislang verfügbaren legendären Pokémon der 6. Generation - Xerneas, Zygarde und Yveltal." width="570" height="320" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /></a><figcaption id="caption-attachment-91917" class="wp-caption-text">Die bislang verfügbaren legendären Pokémon der 6. Generation &#8211; Xerneas, Zygarde und Yveltal.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das legendäre Pokémon Zygarde lässt sich dagegen auf unterschiedliche Weisen interpretieren. So ist eine mögliche Vorlage Nidhöggr aus der nordischen Mythologie. Dieses schlangenartige Wesen haust an den Wurzeln des Weltenbaums und nährt sich an diesen. Nach Ragnarök verschwindet Nidhöggr mit Leichen von Eid- und Ehebrechern, welche in seine Flügel eingebettet sind. Möglicherweise weisen die Flecken auf Zygardes Rücken und flügelähnliche Glieder auf diese Vorlage hin.</p>
<figure id="attachment_91916" aria-describedby="caption-attachment-91916" style="width: 172px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-91916" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1-221x300.png" alt="Ein Eindruck des Weltenbaums." width="172" height="233" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1-221x300.png 221w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1-757x1024.png 757w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Research-Center-1-1.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px" /></a><figcaption id="caption-attachment-91916" class="wp-caption-text">Ein Eindruck des Weltenbaums.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Weiteres Indiz ist der Fundort des Pokémon in der unterirdischen Omega-Höhle. Der Name deutet weiterhin die Rolle von Nidhöggr an. Nichtsdestotrotz kann auch ein Süßwasserpolyp als Vorlage gedient haben, welcher als Umweltindikator in Gewässern eingesetzt wird, was auch Zygardes Aufgabe zu sein scheint. Gleichzeitig werden Süßwasserpolypen auch als Hydra bezeichnet – auch der Name einer Schlangengestalt aus der griechischen Mythologie, welche letztendlich wieder zu Nidhöggr führt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir hoffen ihr hattet Spaß mit unserer ersten Ausgabe von Research Center und freut euch bereits auf mehr. Fragen, Kritik, Anregungen und sogar Themenwünsche sowie Ideen können <a href="http://jpgames-forum.de/index.php?form=PMNew&amp;userID=7011">Robb</a> zugesandt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Welches Mysterium sollen wir als nächstes ergründen?</p>
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