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	<title>Jrpg Archive &#8226; JPGAMES.DE</title>
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		<title>Im Test! Tales of Hearts R</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 15:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einer der vielen Umfragen, die hier auf JPGAMES.DE durchgeführt wurden, wählte man Bandai Namco zum besten Publisher des Jahres...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jpgames.de/2014/11/im-test-tales-of-hearts-r/">Im Test! Tales of Hearts R</a> erschien zuerst auf <a href="https://jpgames.de">JPGAMES.DE</a>.</p>
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<div id="shifty-spritz" style="display: none; top: -9999px;" tabindex="1"></div>
<p style="text-align: justify;">In einer der vielen Umfragen, die hier auf JPGAMES.DE durchgeführt wurden, wählte man Bandai Namco zum besten Publisher des vergangenen Jahres. Einer der Gründe dafür war unter anderem die angekündigte Lokalisierung von Tales of Hearts R, die bereits seit vielen Jahren sehnlichst erwartet wird. Nun endlich schafft es das JRPG für PlayStation Vita in den Westen und wir durften bereits sehr frühzeitig einen Blick auf das fertige Spiel werfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal sollte gesagt werden, dass ich persönlich nie das originale Tales of Hearts für Nintendo DS gespielt habe, daher wird bei diesem Test der Fokus weniger auf den Neuerungen, sondern viel mehr auf dem Gesamtspiel liegen.</p>
<figure id="attachment_95553" aria-describedby="caption-attachment-95553" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-02.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-95553" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-02-300x170.jpg" alt="Kor vs. Opa! Ein spannender Kampf schon zu Beginn." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-02-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-02-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-02.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-95553" class="wp-caption-text">Kor vs. Opa! Ein spannender Kampf schon zu Beginn.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte von Tales of Hearts R ist klassisch japanisch aufgebaut. In einem kleinen Dorf, abgeschnitten von der großen Welt, lernt man den jungen Helden, Kor Meteor, kennen. Sein Großvater lehrte ihn dort die Macht der Soma. Eine Macht, die aus tiefstem Herzen kommt und von den Gefühlen geleitet wird. Aus ihr manifestieren sich die Waffen, zum Schutz der Liebenden und Armen. Selbstverständlich ist der Großvater ein großer Soma-Meister gewesen und Kor scheint ganz nach ihm zu schlagen. Doch nach wenigen Minuten nimmt das Szenario bereits Fahrt auf. Eine neue Bekanntschaft, ein Kampf und viel Verlust später befindet sich der junge Held auf dem Weg, die Welt zu retten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei wird er von einem ständig wachsenden Kader von Gefährten begleitet, die ihre eigenen Pakete zu tragen haben. Alle sind unglaublich unterhaltsam und den wachsenden Zusammenhalt dieser Gruppe zu beobachten ist ein Fest voller Trauer, Wut und vor allem Humor. Hier wird einmal mehr eine der großen Stärken der Tales-of-Reihe deutlich gemacht. Eine bunte Truppe, witzige Dialoge, die man auf keinen Fall wegklicken sollte und ein starker, fantastischer Plot. Dieser steckt voller Überraschungen und entwickelt sich in Richtungen, die man zu Beginn kaum hätte vorhersehen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Grafisch besticht das Spiel mit einem sehr schönen Cel-Shading-Look, von welchem besonders die vielen verschiedenen Charaktermodelle profitieren. Sie wirken durch die vielen Details an der Kleidung und den Waffen lebendig und speziell in den Slapstick-Einlagen, für welche die Tales-of-Reihe berühmt ist, kommt durch die Animationen viel Humor auf.</p>
<figure id="attachment_59383" aria-describedby="caption-attachment-59383" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Tales-of-Hearts-R-18.02.-8.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-59383" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Tales-of-Hearts-R-18.02.-8-300x170.jpg" alt="Toller Cel-SHading-Look, von dem besonders die Charaktere profitieren." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Tales-of-Hearts-R-18.02.-8-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Tales-of-Hearts-R-18.02.-8-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/01/Tales-of-Hearts-R-18.02.-8.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-59383" class="wp-caption-text">Toller Cel-Shading-Look, von dem besonders die Charaktere profitieren.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wie gewohnt liegt das Hauptaugenmerk nicht auf detailreicher Mimik, da der Großteil der Dialoge über die bekannten Artwork-Gespräche funktioniert. Diese sind einmal mehr eine absolute Freude für die Augen, da die Entwickler diesem Spiel besonders viele verschiedene Artworks für jede emotionale Situation spendiert haben. Hier kommt der wahre Humor auf und immer mal wieder kommt es, dank der grandiosen Geschichtsausdrücke und Dialoge, zum Schmunzeln oder herzhaftem Lachen. Was Fans der Reihe sehr freuen wird, ist die Tatsache, dass Anime-Sequenzen es auch in diesen Handheld-Ableger geschafft haben. Überraschenderweise sind es ziemlich viele und diese sind von höchster Qualität.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Mal, wenn eine Sequenz aufblitzt, freut man sich und nach dieser kann man die nächste kaum erwarten.<br />
Die Monster sind ganz Tales-of-typisch simpel, aber süß gehalten. Aus diesem Bild fallen natürlich die Boss-Monster, die sehr aufwändig designt und animiert wurden. Hier bleiben einige wirklich im Kopf hängen und beweisen Qualitäten, die von einer Heimkonsole zu stammen scheinen. Auch diese profitieren von der strahlenden Cel-Shading-Optik, die besonders Farben in den Vordergrund stellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Ausnahme der Umgebungen findet man wirklich keinen Hinweis auf einen früheren Release für Nintendo DS. Die Areale sind ziemlich klein gehalten, besitzen wirklich nicht viele Details und verlaufen meist strikt linear. Hinzu kommen matschige Texturen, geringe Weitsicht und viele Ladebildschirme innerhalb eines Dungeons. Das gilt jedoch nicht für die Weltkarte, die an jedes andere Tales-of-Spiel erinnert. Diese ist ebenfalls detailarm, aber dafür unglaublich groß und sie ist der einzige Ort, an dem sich die Kamera frei drehen lässt. Einige Orte hingegen, besonders die unglaublich schönen Städte, besitzen viele Details und Leben.</p>
<figure id="attachment_85654" aria-describedby="caption-attachment-85654" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/04/Tales-of-Hearts-R_2014_04-22-14_012.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-85654" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/04/Tales-of-Hearts-R_2014_04-22-14_012-180x300.jpg" alt="Stylische Design stehen auch bei diesem Tales-of auf der Tagesordnung." width="180" height="300" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/04/Tales-of-Hearts-R_2014_04-22-14_012-180x300.jpg 180w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/04/Tales-of-Hearts-R_2014_04-22-14_012-616x1024.jpg 616w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/04/Tales-of-Hearts-R_2014_04-22-14_012.jpg 1986w" sizes="(max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-85654" class="wp-caption-text">Stylische Designs stehen auch bei diesem Tales of auf der Tagesordnung.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz ist den Entwicklern die Portierung wirklich gelungen und bei all der Japano-Konkurrenz auf der PlayStation Vita macht Tales of Hearts R dennoch eine grandiose Figur. Zudem läuft das Spiel, auch bei massig Action und Effekten auf dem Bildschirm, butterweich. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Im Kampf hagelt es nämlich Blitze, Flammen und Steine. Wenn vier Charaktere gegen sechs oder sieben Monster kämpfen und dabei alle Magie benutzen, dann ist ein reines Effekt-Gewitter auf dem Bildschirm zu bestaunen. So bleiben die Kämpfe stets spektakulär und motivierend.</p>
<p style="text-align: justify;">In Sachen Soundtrack stagniert die Tales-of-Serie leider schon eine gewisse Zeit lang und auch dieser Ableger macht hier keinen Unterschied. Einige wenige Stücke bleiben womöglich im Kopf hängen, doch die meiste Zeit dümpelt die Musik vor sich hin. Immer passend, aber es werden nur sehr selten richtig Akzente gesetzt. Die Anime-Sequenzen kann man hier als positives Beispiel nennen. So kurz sie auch sein mögen, viele besitzen schön komponierte Stücke, die den Spieler wieder wach rütteln und auf mehr hoffen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man zur Synchronisation sagen? Erstmals in der Geschichte der beliebten Rollenspiel-Reihe erscheint ein Spiel im Westen ausschließlich auf Japanisch. Auf eine englische Sprachausgabe wurde dieses Mal komplett verzichtet. Dies tut dem Spiel jedoch keinen Abbruch, da die japanischen Synchronsprecher einmal mehr eine perfekte Vorstellung abliefern und dabei mit Leib und Seele bei der Sache sind. Dabei profitieren die humorvollen Szenen am meisten. Die Japaner kennen sich einfach mit dieser Art Humor aus und drücken die richtigen Knöpfe. Großes Lob geht an die Entwickler, welche diesem Spiel wirklich eine komplette Sprachausgabe geschenkt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nahezu jeder Dialog der Hauptcharaktere ist voll vertont. Und das ist wirklich eine Menge. Selbst auf Heimkonsolen hat man da schon weniger erlebt. Statt einer englischen Synchronisation werden Europäer mit komplett lokalisierten Texten belohnt. Und dabei ist die deutsche Übersetzung wirklich gut gelungen. Es gibt zwar einiges zu lesen, da nur die wenigsten Japanisch verstehen, aber auf Deutsch geht das ganz simpel von der Hand und stört bei der Geschichte absolut nicht, wie es bei manch anderen Spielen der Fall ist. Auch die vielen Angriffe, Effekte und Zauber hören sich sehr ordentlich an.</p>
<figure id="attachment_95560" aria-describedby="caption-attachment-95560" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-09.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-95560" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-09-300x170.jpg" alt="Leider schafft es der Soundtrack nicht über ein solides Niveau hinaus." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-09-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-09-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-09.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-95560" class="wp-caption-text">Leider schafft es der Soundtrack nicht über ein solides Niveau hinaus.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Nun zu dem Punkt, der ein japanisches Rollenspiel zu einem wahren Tales of macht: dem Kampfsystem. Dieses ist ein Tales-of-Kampfsystem durch und durch. Anders als in den letzten Teilen hat man es hier zwar mit Zufallsbegegnungen sowohl in den Dungeons, als auch auf der Weltkarte zu tun, doch diese sind nicht so penetrant, dass man davon allzu genervt sein könnte. Trifft man auf ein Monster, so wird das Geschehen in eine separate Arena getragen, wo der vollständige Kampf um Leben und Tod stattfindet. In einen Kampf lassen sich maximal vier Kämpfer mitnehmen. Davon kann man nur einen direkt steuern.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wechseln der Charaktere ist jedoch jederzeit außerhalb der Kämpfe möglich. Hat man einen Gegner anvisiert, so besitzt man bei der Bewegung die Auswahl zwischen linkem Stick oder Steuerkreuz. Dabei gibt es einen signifikanten Unterschied. Mit dem Steuerkreuz lässt sich nur auf einer 2D-Ebene agieren. Man kann also nur auf den Gegner zu- oder vor ihm, in die entgegengesetzte Richtung, wegrennen. Bewegt man sich mit dem linken Analogstick, so kann man sich frei in der Arena bewegen. Das Ziel wechseln geht per simplem Knopfdruck der rechten Schultertaste oder durch die Kombination von linkem Analogstick und einem normalen Angriff. Dies funktioniert ausgesprochen gut und nur selten kommt es zu Kamera- oder Ziel-Problemen. Die Kamera ist nämlich den ganzen Kampf über fixiert. Lediglich die Entfernung kann man verändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in jedem anderen Tales-of-Spiel auch besitzt jeder Charakter festgelegte Aktionen. Den normalen Angriff, die Artes, die sich wie gewohnt mit dem Steuerkreuz variieren lassen, das Blocken und die Menütaste. Wer mit der Reihe schon warm geworden ist, der wird sich hier wie zu Hause fühlen und sofort loslegen können. Artes sind Spezialattacken, welche eine gewisse Anzahl von TP benötigen. Diese regenerieren sich bei jedem normalen Angriff oder mit Hilfe von bestimmten Items.</p>
<figure id="attachment_90381" aria-describedby="caption-attachment-90381" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Tales-of-Hearts-R-battle-2_1404224055.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-90381" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Tales-of-Hearts-R-battle-2_1404224055-300x170.png" alt="Das Kampfsystem ist die größte Stärke von Tales of Hearts R. EIne wahre Wucht." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Tales-of-Hearts-R-battle-2_1404224055-300x170.png 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Tales-of-Hearts-R-battle-2_1404224055-195x110.png 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/07/Tales-of-Hearts-R-battle-2_1404224055.png 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-90381" class="wp-caption-text">Das Kampfsystem ist die größte Stärke von Tales of Hearts R. Eine wahre Wucht.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Man sollte stets ein Auge auf die TP-Leiste haben, da Artes für einen Sieg unabdingbar sind. So ist man gezwungen, etwas taktischer zu agieren und normale Angriffe mit Artes zu kombinieren. Mit den Artes kann man Feinden elementaren Schaden zufügen, sie bewusstlos machen oder in die Luft schlagen, wo weitere Kombos möglich sind. Das ist nicht nur äußerst effektiv, sondern sieht auch noch fantastisch aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Was man ebenfalls beobachten sollte, ist die sogenannte TZ. Dies ist eine Zahl, die angibt, wie viele Artes man in einer Kombo verwenden kann, ohne Regenerationsphase. Simples Buttonmashing ist hier aber unmöglich und genau das macht großen Spaß. Zusätzlich zu den normalen Angriffen und den Artes kommt selbstverständlich die Magie dazu. Jeder Charakter besitzt eine Vielzahl von magischen Attacken, die ebenfalls unbedingt im Kampf zu nutzen sind, um nicht frühzeitig dem Feind zu unterliegen. Besonders die heilende Magie ist mehr als nur hilfreich und leider auch absolut nötig, da die KI der Mitstreiter sehr zu wünschen übrig lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann im Menü zwar die allgemeine Strategie für jeden Charakter einstellen, aber ohne festzulegende Befehle, die an das Gambit-System erinnern und Shortcuts für bestimmte Fähigkeiten, rennen die Gefährten schnell ihrem Untergang entgegen. Die Shortcuts sind über den Touchscreen von PlayStation Vita verfügbar. Jeder Charakter besitzt vier Slots, die mit verschiedenen Fähigkeiten belegt werden können. Das funktioniert auch ziemlich gut, jedoch muss manchmal mit etwas Enthusiasmus an die Sache herangegangen werden. Leider wäre, trotz dieser Hilfen, in Sachen KI noch Luft nach oben gewesen.</p>
<figure id="attachment_95561" aria-describedby="caption-attachment-95561" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-95561" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-10-300x170.jpg" alt="Der blaue Indikator gibt an, wann Aerial-Waves möglich sind." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-10-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-10-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-10.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-95561" class="wp-caption-text">Der blaue Indikator gibt an, wann Aerial-Waves möglich sind.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer jetzt denkt, dass dies alles zum Kampfsystem ist, der irrt gewaltig, denn eine Neuerung haben die Entwickler noch in petto: die sogenannten Aerial-Waves. Wie der Name bereits vermuten lässt, hat das etwas mit Angriffen und Wellen in der Luft zu tun. Nach einer kurzen Spielzeit erlernt man diese Angriffs-Variation, die es dem Spieler ermöglicht, nach einer kurzen Kombo, den Gegner mit einer spektakulären Animation in die Luft zu schleudern. Dies wird durch eine blaue Zielscheibe am Feind sichtbar gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat man den Gegner nun nach oben befördert, so kann man sich durch simples Drücken der Viereck-Taste hinter diesen teleportieren und weiter auf ihn eindreschen. Nach wenigen Schlägen in der Luft schleudert man ihn wieder zurück zum Boden, teleportiert sich erneut hinter ihn und das Spiel beginnt von vorne. Das geht natürlich nicht den ganzen Kampf über, da Feinde gegenüber diesem Angriff absolut machtlos sind. Ein kleiner Zähler läuft am unteren Bildschirmrand runter und zeigt, wann es an der Zeit ist, den letzten starken Hieb zu starten. Hinzu kommt, dass Mitstreiter, durch die Berührung ihrer Charakter-Artworks einen Kombinationsangriff starten können. Nach einer kurzen Zeit schlitzt man sich so durch die Horden der Feinde. Ein wahrer Spaß und, bei Boss-Kämpfen, auch notwendig.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat ein Charakter erst einmal genügend Erfahrungspunkte gesammelt, so steigt sein Level. Einher damit gehen die gewohnten verbesserten Status-Werte wie Angriff, KP, Magie et cetera. Doch zusätzlich dazu wurde dem Spiel ein kreatives Levelsystem spendiert, das sogenannte Soma. Wie auch in der Geschichte ist das Soma in verschiedene Eigenschaften aufgeteilt zum Beispiel Mut, Glaube oder Angriff. Hier hat man fünf Eigenschaften, die alle anderen Parameter des Charakters verstärken. Mit jedem Levelaufstieg bekommt man einige Somapunkte, die man auf die fünf Eigenschaften verteilen kann.</p>
<figure id="attachment_95555" aria-describedby="caption-attachment-95555" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-95555" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-04-300x170.jpg" alt="Das Soma-System macht einfach Spaß und motiviert in den Kämpfen." width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-04-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-04-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2014/09/Tales-of-Hearts-R-19-09-04.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-95555" class="wp-caption-text">Das Soma-System macht einfach Spaß und motiviert in den Kämpfen.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Mit jedem Punkt steigt der dazugehörige Parameter und hat man erst eine bestimmte Grenze erreicht, so lernt der Charakter neue Artes oder eine neue und stärkere Waffe manifestiert sich aus dessen Soma. Eine gewisse Zeit lang kommt man noch ohne dieses System zurecht, doch nach etwa zwei Stunden muss man die Punkte verteilen um auf Augenhöhe mit den Monstern zu bleiben. Das Verteilen der Punkte ist wirklich motivierend, da man im Kampf wirklich spürt, wie der Charakter stärker wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Und levelt man benachbarte Soma gleichmäßig auf, so kann man sich an weiteren Bonus-Fertigkeiten erfreuen. Auch wenn man nicht grinden muss, so treibt dieses System den Spieler doch dazu, weil man unbedingt stärkere Somas haben will. Zudem kommt der Level-Aufstieg recht regelmäßig, sodass es nie langweilig wird. Überpowert wird man anfangs jedoch nicht, was die Herausforderung aufrecht erhält. Später im Spiel werden die gewöhnlichen Kämpfe etwas einfacher, dafür die Boss-Kämpfe fordernder.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Kampfsystem von Tales of Hearts R ist eine wahre Freude. Es ist schnell, Effekt-geladen, taktisch anspruchsvoll (zumindest die meiste Zeit) und es macht einfach Spaß zu kämpfen. Immer und immer wieder wird man zum Grinden getrieben. Erstens, weil das Kampfsystem spitze ist und zweitens, weil dasselbe auch für das Soma-System gilt. Außerhalb der ganzen Kämpfe gibt es natürlich ebenfalls einiges zu tun.</p>
<figure id="attachment_55454" aria-describedby="caption-attachment-55454" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/Tales-of-Hearts-R_2012_11-08-12_015.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-55454" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/Tales-of-Hearts-R_2012_11-08-12_015-300x169.jpg" alt="Auch Rätsel, Minispiele und Nebenquests gibt es genügend." width="300" height="169" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/Tales-of-Hearts-R_2012_11-08-12_015-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/Tales-of-Hearts-R_2012_11-08-12_015-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2012/11/Tales-of-Hearts-R_2012_11-08-12_015.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-55454" class="wp-caption-text">Auch Rätsel, Minispiele und Nebenquests gibt es genügend.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits von der Reihe gewohnt warten einige kleine Rätsel auf den Spieler. Dabei kommt auch der berühmte Ring zum Einsatz. Diese Rätsel sind kurz und sorgen für die nötige Abwechslung. Manchmal wünscht man sich ein paar mehr, aber da das Kampfsystem hervorragend gelungen ist, wird dies schnell wieder kompensiert. Auch einige Minispiele und Nebenquests findet man in diesem Spiel. Diese bestehen fast alle aus Item-Suchen, aber auch sie bieten eine Abwechslung und die Belohnungen können sich wirklich sehen lassen. Ganz besonders die Suche nach den 76 verschollenen Namcomünzen macht Spaß. Diese kann man einer etwas dusseligen Maid geben, die unsere Helden jedoch wirklich, wirklich belohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Tales of Hearts R ist vieles: Ein spannendes und spaßiges Japano-RPG. Großes Kino für den kleinen Bildschirm. Ein wunderbarer Zeitvertreib. Aber eines ist es am stärksten: Nämlich ein vollwertiges Tales of! Bereits von der ersten Sekunde versprüht dieses Spiel den einzigartigen Charme der allseits beliebten Rollenspiel-Reihe und beginnen erst einmal die Kämpfe, so ist man wieder vollkommen in der Welt von Tales of verloren. Kenner der Serie werden absolut keine Eingewöhnungszeit benötigen. Es ist wirklich beeindruckend, was die Entwickler auf diesen Handheld gezaubert haben. Zwar gibt es hier und da noch einige Punkte, die man kritisieren kann, wie die dumme KI, die bemerkbare Nintendo-DS-Herkunft und der nur solide Soundtrack, aber das macht alles nichts. Denn hier gibt es endlich ein modernes Tales of zum Mitnehmen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Interessante und lustige Charaktere mit Geheimnissen und Launen, in einer überraschenden und fantastischen Story. Was will man mehr? Tolle Dialoge? Die gibt es natürlich auch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Wunderschöner Cel-Shading-Look, von dem besonders die Charaktere, Monster und Städte profitieren. Leider macht sich in einigen Arealen die Nintendo-DS-Herkunft bemerkbar. Dort gibt es viele Ladezeiten, wenige Details und matschige Texturen. Schöne Designs und fantastische Anime-Sequenzen sind aber auch bei diesem Tales of Pflicht!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Leider spielt der Soundtrack die meiste Zeit nur so vor sich hin und setzt wenige Akzente. Dafür überzeugt die ausschließlich japanische Synchronisation einmal mehr, ebenso wie die vielen Effekte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Spannendes und motivierendes Kampfsystem, gepaart mit einem kreativen Levelsystem, dazu noch kleine Rätsel und Nebenaufgaben und im Nu hat man ein klassisches und tolles Tales of. Leider spielt die KI nicht immer mit, aber hier wird durch verschiedene Möglichkeiten zumindest ein bisschen Abhilfe geschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> Bis zu 30 Stunden Spielzeit, kleine Rätsel, Minispiele, viele versteckte Objekte, Nebenquests und einfach viel zu entdecken. Diese Reise macht einfach Spaß. Selbst danach gibt es noch viel Neues zu entdecken.</p>
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		<title>Im Test! Ys: Memories of Celceta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 17:30:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Ländern erfreut sich die Ys-Reihe großer Beliebtheit. Als klassische Rollenspielserie wurde der Name groß und durch die Welt getragen. Leider..</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In vielen Ländern erfreut sich die Ys-Reihe großer Beliebtheit. Als klassische Rollenspielserie wurde der Name groß und durch die Welt getragen. Leider schafften es nicht alle Teile in den Westen. Der vierte Teil muss hier besonders betrachtet werden, da es nach dem Release im Jahr 1993 sogar mehrere Interpretationen von diesem gab, keine jedoch den Sprung über den Ozean schaffte. Mit Ys: Memories of Celceta bringen die Serienschöpfer ihre neuste Interpretation des Klassikers für Playstation Vita endlich in den Westen und diese haben wir uns genauer angesehen.</p>
<figure id="attachment_75216" aria-describedby="caption-attachment-75216" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/2013/10/erste-englische-bilder-zu-ys-memories-of-celceta/ys-memories-of-celceta_2013_10-17-13_003/" rel="attachment wp-att-75216"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-75216" title="Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_003.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75216" class="wp-caption-text">Wären Videospiele eine Krankheit, dann wäre Amnesie wohl ein Hauptsymptom.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Story von <strong>Ys: Memories of Celceta</strong> spiegelt das damalige Rollenspielzeitalter perfekt wieder, denn hier erwartet uns ein altbewährtes Rollenspiel-, bzw. Videospielklischee. Der junge Held, Adol Christin, leidet an Amnesie. In einer fremden Stadt aufgewacht, erinnert er sich an nichts mehr. Seine gesamte Vergangenheit wurde ausgelöscht. Weder weiß er, woher er kommt, noch wer seine Freunde waren und hier beginnt nun das eigentlich Abenteuer. So leer Adols Kopf auch sein mag, einiges steckt mehr in den Knochen und im Herzen als im Gehirn &#8211; die Schnelligkeit und Stärke, mit denen ein Schwert geführt werden muss, das Verlangen seinen Mitmenschen zu helfen, die Fähigkeit zu vertrauen. Diese Eigenschaften bringen die eigentliche Story ins Rollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Adol seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, bekommt er ein verlockendes Angebot. Eines, das ebenso mit der Wiedererlangung der eigenen Erinnerungen zusammenhängt. Er soll den Wald ohne Wiederkehr kartographieren. An dieser äußerst gefährlichen Aufgabe sind schon viele fähige Männer gescheitert, doch für Adol liegt hier die Antwort auf all seine Fragen. Begleitet wird er von Duren. Dieser ist zwar nur auf das Geld aus, das diese Aufgabe mit sich bringt, aber er ist ein starker Verbündeter, der sich manches Mal als echter Lebensretter erweist. Dies ist die gesamte Rahmenhandlung und eigentlich auch das gesamte Spiel. Es gilt den Wald ohne Wiederkehr zu kartographieren. Man besucht keine weiteren Dungeons und es gibt keine längeren Reisen. Memories of Celceta spielt nur in diesem mysteriösen Wald.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Karte, die sich im Menü befindet kann man stets seinen Fortschritt betrachten. In der Ecke des Bildschirms steht, wie viel Prozent des Waldes man bis jetzt erkundet hat. Dies erweist sich als sehr motivierend, denn auf seiner Reise durch den unbekannten Forst hat man stets einen guten Blick auf diese Zahl. Jeder kleine Meilenstein, wie etwa 10 Prozent oder 25 Prozent, gibt dem Spieler einen kleinen Motivationsschub und so bleibt man gerne bis zum Ende, den 100 Prozent, gerne dabei. Insgesamt kann man bei dieser Aufgabe bis zu 25 Stunden im Wald verlieren, also darf man sich vorher nicht davon abschrecken lassen, dass nur ein großes Areal zu erforschen ist.</p>
<figure id="attachment_67585" aria-describedby="caption-attachment-67585" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/2013/06/e3-2013-trailer-und-bilder-zu-ys-memories-of-celceta/yscelcetaseaoftress_screens_2_0005/" rel="attachment wp-att-67585"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-67585" title="YsCelcetaSeaofTress_screens_2_0005" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/06/YsCelcetaSeaofTress_screens_2_0005-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/06/YsCelcetaSeaofTress_screens_2_0005-300x170.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/06/YsCelcetaSeaofTress_screens_2_0005-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/06/YsCelcetaSeaofTress_screens_2_0005.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-67585" class="wp-caption-text">Im Wald ohne Wiederkehr gibt es einiges zu erforschen&#8230;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Auf seiner Reise trifft Adol auf eine Vielzahl von schrecklichen Monstern, die allesamt versuchen, ihn und seine Kameraden bei lebendigem Leibe zu verschlingen, doch nicht alles, was sich bewegt, ist den Helden feindlich gesinnt. Immer mal wieder erreicht man kleine Dörfer und trifft auf bekannte und unbekannte Personen, die sich ebenfalls im Wald ohne Wiederkehr befinden. Dörfer und Lager ermöglichen es Adol und seinem Team, etwas Rast zu finden, um sich am nächsten Morgen wieder voller Energie auf die bevorstehenden Herausforderungen zu stürzen. Ab und an vergrößert sich dabei auch die Heldengruppe.</p>
<p style="text-align: justify;">So interessant diese simple Story-Idee auch sein mag, bereits nach einigen Stunden wird klar, dass es sich bei der Story nicht um eine der großen Stärken des Spiels handelt. Ähnlich wie bei vielen Japano-Rollenspielen zieht sich die Exposition unglaublich in die Länge. Der Spieler wird mit vielen Dialogen überhäuft, die entweder total unnötig sind oder nur bereits bekannte Informationen beinhalten. Außerdem verliert man, sobald sich der Wald endlich ein bisschen öffnet, die Story aus dem Blick und konzentriert sich auf das spaßige Kampfsystem. Zwar macht die Erinnerungssuche im Wald Spaß und einige Charaktere besitzen interessante Hintergrundgeschichten, aber bald tippt man sich nur noch so schnell wie möglich durch die Dialoge, die bis zum Ende sehr ermüdend sein können.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies liegt nicht nur am Szenario und an den Dialogen an sich, sondern auch daran, dass diese weder übersetzt, noch vertont sind. Einzelne Zeilen werden noch von motivierten, aber etwas überzogenen Personen gesprochen, aber diese sind viel zu gering in ihrer Zahl. Ansonsten erlauben sich die Entwickler keine Fehler, was den Sound angeht. Die Hintergrundmusik ist motivierend und passend. Wie bei jedem Ys gibt sie der Serie ihren eigenen Charme und macht viel vom Erlebnis aus. Hier wird man zwar nur wenige Ohrwürmer finden, dafür aber eine Vielzahl von Stücken, die einfach perfekt zum Spiel passen. Die Soundeffekte sind kernig und versprühen einen alten Retrocharme, den man heute vergeblich in anderen Spielen sucht. Trotzdem wäre hier noch ein bisschen Luft nach oben.</p>
<figure id="attachment_75217" aria-describedby="caption-attachment-75217" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/2013/10/erste-englische-bilder-zu-ys-memories-of-celceta/ys-memories-of-celceta_2013_10-17-13_004/" rel="attachment wp-att-75217"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-75217" title="Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_004.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75217" class="wp-caption-text">Weder eine Synchro, noch eine richtige Lokalisierung? Heutzutage ein No-Go!</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Sehr schade ist zudem auch die Tatsache, dass das Spiel ohne eine Lokalisierung den Weg nach Deutschland gefunden hat. Man kann nur mit englischer Sprachausgabe und englischen Texten Spielen. Eine zusätzliche japanische Tonspur oder deutsche Texte wären sehr willkommen gewesen. Das geschriebene Englisch ist zwar nicht schwer zu verstehen, aber wegen der Fülle an Dialogen, die bereits im Deutschen ermüdend sein könnten, haben sich die Entwickler hier absolut keinen Gefallen getan.</p>
<p style="text-align: justify;">Grafisch macht Ys eine solide Figur. Zwar wird nicht das Beste aus dem Handheld geholt, aber der Charme ist einzigartig. Mit grellen Farben, verspielten Designs und Kulleraugen-Charakteren zeichnen die Entwickler das passende Bild zu diesem Abenteuer. Wenn man davon ausgeht, dass Ys IV schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel hat, dann ist es wirklich atemberaubend, welche Mühe und Aufwand die Entwickler hier betrieben haben, um uns diese Rollenspielperle modern zu präsentieren. Der Wald mit seinen verschiedenen Abschnitten wirkt lebendig und auch bedrohlich, ganz besonders in der Nacht. Der dynamische Tag- und Nachtwechsel setzt ein starkes Zeichen in puncto Atmosphäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider läuft Memories of Celceta oftmals nicht so flüssig und man hat mit starken Rucklern zu kämpfen. Das bremst natürlich ganz stark die Immersion und reißt den Spieler mit Gewalt aus der Spielerfahrung raus.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz ist Nostalgie hier wohl das richtige Wort, denn sowohl Grafik als auch Sound nehmen den Spieler mit auf eine kleine Reise in das Zeitalter der klassischen Japano-Rollenspiele. Auch wenn die Technik nicht auf dem neuesten Stand ist, so ist es doch diese Nostalgie, die den Spieler immer wieder zum Handheld greifen lässt und ihn fest in ihren wunderbaren Klauen hält.</p>
<figure id="attachment_72290" aria-describedby="caption-attachment-72290" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/2013/08/ys-memories-of-celceta-limited-edition-in-nordamerika/ys-memories-of-celceta-26-08-04/" rel="attachment wp-att-72290"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-72290" title="Ys-Memories-of-Celceta-26.08-04" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-04-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-04-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-04-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-04.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-72290" class="wp-caption-text">Jetzt gehts los! Sucht garantiert bei diesem motivierenden Kampfsystem. Ys&#8216; größte Stärke.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ys: Memories of Celceta ist ein süchtig machendes und unheimlich motivierendes Spiel. Die Frage ist: Wieso? Von der Technik und der Präsentation her reiht sich dieses Vita-Spiel nicht gerade in den Top-Plätzen ein. Die Antwort ist einfach: aufgrund des Gameplays. Hier haben die Entwickler etwas geschaffen, das den Spieler nicht mehr von loslässt. Sobald der Akku leer ist, rennt man ohne Rücksicht auf Verluste zur Steckdose und macht weiter. Dabei ist das Gameplay so simpel wie die Story an sich &#8211; aber manchmal will man das auch einfach.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf seinen Reisen durch den Wald ohne Wiederkehr trifft die Heldenriege auf viele Monster und Hindernisse, die den weiteren Weg versperren und hier kommt das grandiose Kampfsystem ins Spiel. Dieses Kampfsystem überstrahlt alle Kritikpunkte und ist ebenfalls ein Grund dafür, wieso man sich, ohne zu lesen, durch die Dialoge klickt. Wann immer man Rast in einem Dorf oder Lager macht, will man so schnell wie möglich wieder in den tödlichen Wald, um gegen Monster zu kämpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies läuft komplett in Echtzeit ab. Also anders als bei vielen japanischen Rollenspielen gibt es keine Zufallsbegegnungen und keine Rundentaktik. Hier laufen die Gegner stets sichtbar über die Areale, schwimmen in den lebendigen Seen und Flüssen und kommen ihrem täglichen Brot nach. Legt man sich nun mit diesen an, hat man vier Aktionen zur Auswahl. Normaler Angriff, Blocken, Ausweichen und Charakterwechsel. Diese Aktionen sind auf die vier Tasten des Handhelds verteilt und gehen bereits nach Sekunden so locker von der Hand, als hätte man nie etwas anderes gemacht.</p>
<figure id="attachment_72287" aria-describedby="caption-attachment-72287" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://jpgames.de/2013/08/ys-memories-of-celceta-limited-edition-in-nordamerika/ys-memories-of-celceta-26-08-01/" rel="attachment wp-att-72287"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-72287" title="Ys-Memories-of-Celceta-26.08-01" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-01-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-01-300x169.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-01-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/08/Ys-Memories-of-Celceta-26.08-01.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-72287" class="wp-caption-text">Ausweichen, blocken, angreifen, zerstören. Bei den größeren Gesellen geht das nur mit Kopf.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei vielen kleineren Gegnern reicht es einfach, auf die eine Angriffs-Taste zu drücken, um diese zu vernichten. Handelt es sich bei den Gegnern jedoch um etwas größere Gesellen oder gar Bosskämpfe, so kann ein derartiges Verhalten schnell zu einem Game Over führen. Blocken und Ausweichen sind zwei essentielle Bestandteile des Kampfsystems und retten in vielen Situationen das Leben. Im richtigen Zeitpunkt eingesetzt, können diese eventuell auch zu kleineren Angriffsschüben führen, die den Charakter für kurze Zeit wesentlich stärker machen. Nach und nach trainiert man sich das richtige Timing an und schafft dies immer häufiger, dennoch gehen die Glücksgefühle bei jedem erfolgreichem Mal nicht verloren. Die Motivation hört einfach nicht auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich zu den vier Aktionen kommen jetzt noch die Spezialattacken hinzu. Jeder Charakter besitzt eine Vielzahl von diesen, die man auf die vier Aktionstasten verteilt und dann zusätzlich mit der R-Schultertaste drückt, um sie zu aktivieren. Je öfter man Gebrauch davon macht, desto stärker werden die Attacken. Zudem muss auch hier mit Bedacht gekämpft werden, denn einige Spezialattacken schleudern den Feind in die Luft, andere werfen ihn weit weg und wieder andere verringern die Lebensanzeige des Feindes beachtlich. Auch hier will man immer mehr &#8211; Mehr Attacken, höhere Level für die, die sich bereits im Besitz befinden und natürlich den perfekten Einsatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Spieler wird nämlich mit mehr Gold und Items belohnt, sollte er den Feind mit einer der Fähigkeiten den Todesstoß versetzten oder ihn in die Luft schleudern und ihm dort heftige Schläge erteilen. Jedes Mal, wenn das der Fall ist, verspürt man ein gewisses Maß an Genugtuung, dank passender Zeitlupe &#8211; und wird zusätzlich auch noch belohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als sei das noch nicht genug, spielt sich jeder Charakter ein bisschen anders, aber auch nicht so viel anders, dass man sich fremd fühlt. Zudem besitzt jeder Charakter einen von vier verschiedenen Waffentypen und spezielle Fähigkeiten, die für das Vorankommen im Wald unerlässlich sind. Zum Beispiel kann Duren Schlösser knacken und Ozma Gestein zerstören. So ist jeder Charakter wichtig für die Truppe. Deshalb haben sich die Entwickler wohl dazu entschieden, auch den Kämpfern auf der Ersatzbank Erfahrungspunkte bei jedem Kampf zu spendieren.</p>
<figure id="attachment_75218" aria-describedby="caption-attachment-75218" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://jpgames.de/2013/10/erste-englische-bilder-zu-ys-memories-of-celceta/ys-memories-of-celceta_2013_10-17-13_007/" rel="attachment wp-att-75218"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-75218" title="Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007-300x168.jpg 300w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007-1024x576.jpg 1024w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007-195x110.jpg 195w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/10/Ys-Memories-of-Celceta_2013_10-17-13_007.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75218" class="wp-caption-text">Das grandiose Kampfsystem überschattet die Mankos, die dieser nostalgische JRPG-Trip mit sich bringt.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Kampfsystem fließt einfach durch die unzähligen Stunden, die man in diesem Wald verbringt. Es ist rund, simpel und so motivierend, wie schon lange nicht mehr. Auch wenn es mit alten Schwächen zu kämpfen hat. Die Kamera in Memories of Celceta ist stets fix. Man kann sie weder Drehen noch sonst wie bewegen. Daher gibt es auch kein Zielsystem. Das Spiel bietet zwar Zielhilfen an, aber manches Mal findet man sich doch in einem Kampf mit diversen Büschen wieder, obwohl ein Monster an den leckeren Schenkeln knabbert. Zum Glück kommt dies nicht so häufig vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Somit ist das Kampfsystem die größte Stärke von Ys: Memories of Celceta und es ist derart motivierend, dass viele der Kritikpunkte einfach vergessen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch drum herum hat dieses Spiel noch viel zu bieten. Es gibt viele Rohmaterialien im Wald zu sammeln. Diese können verkauft oder eingetauscht werden. So kann und muss man sich dann neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder Tränke leisten, denn diese sind für das weitere Erforschen absolut notwendig. Man kann die Waffen auch bei bestimmten Personen verstärken, doch ist der Aufwand unproportional zum Nutzen und so bleibt man doch lieber beim Finden oder Kaufen neuer Waffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch einige kleine Rätsel kreuzen den Weg der Heldentruppe. Diese sind jedoch sehr einfach zu lösen und nutzen manchmal sogar den Touchscreen. Ansonsten werden weder der vordere, noch der hintere Touchscreen kreativ genutzt. Hier und da tummeln sich auch kleinere Nebenmissionen, denen man sich annehmen kann. Leider sind diese selten, sehr leicht zu lösen und weniger wichtig für die Story. Aber die praktische Schnellreisefunktion kommt hier gut zum Einsatz.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://jpgames.de/2013/02/im-test-dmc-devil-may-cry/jpg_siegel_geschmackssache/" rel="attachment wp-att-60623"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-60623" title="jpg_siegel_geschmackssache" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png" alt="" width="200" height="200" srcset="https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache.png 200w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache-150x150.png 150w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache-36x36.png 36w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache-115x115.png 115w, https://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/jpg_siegel_geschmackssache-120x120.png 120w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Ys: Memories of Celceta ist ein Nostalgie-Trip. Jeder, der das Gefühl hat, dass japanische Rollenspiele ihren Charme und ihre Identität über die Jahre verloren haben, wird mit diesem Spiel mehr als glücklich. Story und Präsentation lassen, wegen fehlender Lokalisierung und schwächeren Technik zu wünschen übrig und holen bei weitem nicht das Beste aus dem Handheld raus, doch fühlt man sich dank der schönen Atmosphäre und vergessenen Gefühle wie in der Zeit zurück versetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele interessante Ideen finden hier einen guten Platz. Dazu kommt eines der motivierendsten Kampfsysteme, das sich auf Sonys Handheld finden lässt. Es fesselt, es fordert und es belohnt. Mehr braucht man nicht, damit die bis zu 25 Stunden wie im Flug vergehen. Jeder, der ein Exemplar von Sonys PlayStation Vita sein eigen nennt, sollte sich diese Japano-Perle nicht entgehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Story:</strong> Zwei unglaublich kreative Ideen treffen hier aufeinander. Das Kartografieren und die Erinnerungssuche. Beides ist unglaublich motivierend, aber wegen klischeehaften und unnötig in die Länge gezogenen Dialogen wird die Story nur zweitrangig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Grafik:</strong> Süße Anime-Optik, die leider nicht auf dem neuesten Stand der Zeit ist, jedoch ein nostalgisches Gefühl verbreitet. Außerdem kommt es zu gelegentlichen Einbrüchen der Bildrate.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sound:</strong> Toller Soundtrack, der genau weiß, was die alten Spiele damals ausgemacht hat. Solide Soundeffekte und eine kaum vorhandene Synchronisation trüben den Klang leider.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gameplay:</strong> Ys bietet ein motivierendes, spaßiges und süchtig machendes Kampfsystem. Hier wird der Spieler einmal gepackt und nie wieder los gelassen. Großes Kompliment an die Entwickler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sonstiges:</strong> 25 Stunden Spielspaß, 4 Schwierigkeitsgrade, motivierende Beute- und Prozenthatz und viel zu entdecken. Mit diesem Spiel hat Sonys PlayStation Vita eine weitere Rollenspielperle spendiert bekommen. Leider ohne Lokalisierung.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_voll.png" alt="" width="50" height="50" /><img decoding="async" class="alignnone" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/02/stern_halb.png" alt="" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Stern" src="http://jpgames.de/wp-content/uploads/2013/03/stern_leer.png" alt="" width="50" height="50" /></p>
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