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Sony sieht PlayStation 5 schon in der „letzten Phase ihres Lebenszyklus“

Derzeit verzeichnet Sony Einbrüche der Elektronikabteilung, die Aktien des Konzerns verloren zuletzt mitunter zehn Prozent an Wert. Auch die Absatzprognose der PlayStation 5, nur ein Teil des Konzerns, wurde nach unten korrigiert.

Was Hiroki Totoki, Präsident, COO und CFO von Sony, die „zweite Hälfte“ des Lebenszyklus nennt, legt Naomi Matsuoka, Sony Senior Vice President, etwas anders aus. „Mit Blick auf die Zukunft wird die PS5 in die letzte Phase ihres Lebenszyklus eintreten“, zitiert Bloomberg Matsuoka, berichtet Futurezone.

„Daher werden wir mehr Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rentabilität und Umsatz legen. Aus diesem Grund erwarten wir, dass das jährliche Verkaufstempo von PS5-Hardware ab dem nächsten Geschäftsjahr sinken wird“, so Matsuoka weiter.

Die PlayStation 5 ist seit November 2020 erhältlich und feiert im kommenden Weihnachtsgeschäft somit ihren vierten Geburtstag. Gut 55 Millionen PS5-Konsolen hat Sony bisher verkauft.

In eine solche Phase bringen Konsolenhersteller oft mit einer Hardware-Revision Schwung in den Abverkauf. Doch die Begeisterung für eine potenzielle PlayStation 5 Pro, die schon lange Zeit durch die Gerüchteküchen geistert, scheint bei den meisten Entwicklern nicht vorhanden zu sein – es bestehe schlicht kein Bedarf.

Bildmaterial: Sony PlayStation

12 Kommentare

  1. Es wird schon das Ende thematisiert und ich hab die Konsole noch nichtmal hier stehen :rolleyes:

    Soll ich etwa bis zur PS6 warten mit Hoffnung auf Abwärtskompatibilität? Sofern die überhaupt dann noch über die Möglichkeit des Abspielens eines physischen Datenträgers verfügt :S

  2. Also ich bin mit einem 6 Jahren Konsolenzyklus mehr als zufrieden. Vor allem wenn sie wie die Aktuelle Generation technisch schon fast komplett ausgereizt ist. Bei vielen Spielen wird ja schon wieder ein Rückschritt gemacht damit sie überhaupt laufen. Da ist ein technisches Upgrade unbedingt nötig. Außerdem finde ich das es diese Generation sehr viele gute Spiele gab und in den letzten 2-3 Jahren werden da nochmal eine Menge kommt. Ob das jetzt dann am Ende mit der Ps4 Genration mithalten kann weiß ich nicht aber immer noch weit weg von schlecht.

  3. Ja, dass Sony das so sieht, ist klar. Immerhin bringt der Verkauf einer neuen Konsole mehr Umsatz. Aber das ist auch nur schätzungsweise so. Man bedenke Produktionskosten einer Konsole am Anfang des Zyklus. Die First-Party Studios sind auch massiv überfordert. Da kommt ja aktuell nicht so viel, wie man es sich als Gamer wünschen würde. Auch wenn die Marken ruhen, wo bleibt Infamous? Ankündigung von Gran Turismo 8 steht auch wieder aus. Wo bleibt wieder so ein verspieltes Game Richtung ICO oder Shadow of the Colossus? Möchten die Spieler auch ein neues Uncharted sehen? Ein weiterer Ratchet and Clank Teil wäre sicher auch wieder etwas für einige. Horizon Teil 3? Killzone? Joa. Gründe genug gibt es für eine PS6. Haben muss ich sie nicht, denn ich hab nicht mal halb so viele Spiele wie ich für PS4 hier habe. Und ich weiß auch nicht, ob ich die Hälfte noch voll mache, denn der PC wird immer mehr zum Hauptelement in meinem Gaming-Leben. Ich hoffe ja einfach nur, dass der dritte Rebirth Teil für PS5 erscheint in einer Special Edition und nicht für PS6... dann wäre ich zufrieden. Ich zweifel stark, ob ich mir eine PS6 holen würde.

  4. Es ist zwar Auslegungssache was man unter solchen Phasen und Zyklen versteht, bzw. welchen Zeitraum das betrifft, aber die durch Pandemie bedingte CrossGen Zeit würde ich auch deutlich lieber noch einmal dran gehangen sehen und die Konsole wird jetzt gerade erst reizvoll eben weil man den Zenit langsam erreicht und es etwas mehr Richtung Exklusivität geht.

    Dennoch reizen viele dies bisher noch nicht aus und da würde ich mir lieber erstmal Beständigkeit in Sachen "Fortschritt" wünschen, bevor man technisch schon wieder einen Schritt weiter gehen will und mehrere dann wieder nicht nachziehen können.


    Der Fortschritt der Technik ist mir merklich weniger Wert als erstmal ausgereifte und fertige Spiele zu bekommen und zu genießen, wo man das Gefühl hat man ist mit ihr vertraut, statt sich halbgar in die nächsten Entwicklungen zu stürzen die dann wieder teurer werden, aber nicht schaffen das zu liefern und/oder zu erwirtschaften was sie von sich versprechen.


    Wenn ein Spiel für die jeweilige Technik wirklich gut umgesetzt ist und diese entsprechend ausreizt, ist mir die Generation für die es erscheint schon fast gleichgültig.


    Ich habe momentan noch eher das Gefühl das viele Studios einiges an Luft nach oben haben und da kann die PS5 für mich ruhig noch 4-5 Jahre erstmal zeigen was sie eigentlich kann bevor man die nächste Gen anbricht, aber ich bin mir natürlich bewusst das es sich eher nicht in eine von mir bevorzugte Richtung entwickeln wird und ich nebenbei dann eher über die Titel noch froh sein kann die ohne allzu viele subjektive Kompromisse mir das bevorzugte bzw. erhoffte Spielgefühl vermitteln.

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