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Final Fantasy VII Remake: Xbox-Version ist im Gespräch, behauptet ein Insider

Fast vier Jahre ist es her, dass Final Fantasy VII Remake für PlayStation 4 veröffentlicht wurde, und laut Jez Corden, Chefredakteur von Windows Central, könnte der Titel bald endlich seinen Weg auf Xbox finden.

Final Fantasy VII Remake hatte immer den Status als zeitlich begrenzter Exklusivtitel inne. 2022 erschien dann auch eine entsprechende PC-Version. Xbox bleibt bis heute unberücksichtigt, aber Corden sagt, er habe „vorsichtige Beweise dafür, dass es Diskussionen“ über die Portierung auf die Plattform von Microsoft gibt.

Erst im Oktober hat Insider NateTheHate selbiges ausgeschlossen. „Könnte es passieren, irgendwann? Sicher. Ist es im Moment ein aktiver Plan? Nein“, so NateTheHate damals zu einer Xbox-Version von „Remake“. Entscheidet selbst, wem ihr mehr Glauben schenkt.

Xbox-Chef Phil Spencer hat diese Möglichkeit jedenfalls bereits in der Vergangenheit diskutiert. Im vergangenen August erklärte er, dass er und Square Enix in Tokio Gespräche über das Engagement des Unternehmens für Xbox geführt hätten. Das sehen wir bereits bei Final Fantasy XIV, das dieses Jahr auf Xbox erscheinen soll, nach über zehn Jahren auf PlayStation und 14 auf PCs. Aber Spencer deutete an, dass noch mehr kommen wird.

„Sie werden noch mehr hören“, sagte Spencer in einem Interview mit IGN. „Ich werde sie [Square Enix] nicht drängen. Sie müssen ihren eigenen Rhythmus finden. Aber dass sie sich für Xbox engagieren, war sowohl für mich als auch für die Community sehr wichtig.“

Jetzt nicht „Rebirth“ das Rampenlicht stehlen

Final Fantasy VII Rebirth, der zweite Teil der Remake-Trilogie, erscheint nächsten Monat für PlayStation 5. Es handelt sich erneut um eine zeitlich begrenzte Exklusivität – eine PC-Version dürfte also wieder nachfolgen.

Wenn Corden recht hat und Sony und Square Enix vermeiden wollen, „Rebirth“ das Rampenlicht zu stehlen, könnte es eine Weile dauern, bis wir von Final Fantasy VII Remake für Xbox hören, insbesondere wenn es sich noch in der Diskussionsphase befindet. Interessanterweise ist „Crisis Core Reunion“ jedoch bereits auf Xbox verfügbar – das remasterte Spin-off, das Zacks Geschichte für „Rebirth“ vorbereitet.

via TheGamer, Bildmaterial: Final Fantasy VII Remake, © 1997, 2020 SQUARE ENIX CO., LTD. All Rights Reserved. CHARACTER DESIGN: TETSUYA NOMURA / ROBERTO FERRARI. LOGO ILLUSTRATION: ©1997 YOSHITAKA AMANO

12 Kommentare

  1. Hmmm.... Meinte Phil Spencer in einem Interview nicht, das Sony einen Knebelvertrag bezüglich Final Fantasy VII Remake, FFXVI und Silent Hill 2 Remake aufgesetzt hätte, damit diese Games nicht für Xbox erscheinen? Also wie ist es möglich, das es im Gespräch für einen Xbox Release stattfindet? Bei einem Knebelvertrag, wäre doch sowas gar nicht möglich. Also existiert wohl kein Knebelvertrag.

    Knebelvertrag ist meiner Meinung nach so oder so der falsche Ausdruck. Knebelverträge wären schon rechtlich gar nicht zulässig, da bei Knebelverträgen der Anbieter gängiges Recht aushebelt, oder seinen Kunden auf Seite der Vertragskonditionen massiv übervorteilt. Ein rechtskräftiger Vertrag muss ausgewogen sein.


    Es kann natürlich möglich sein, dass sich solche Exklusivverträge im Nachhinein für einen Third Party als suboptimal herausgestellt haben, schließlich sitzen auch auf anderen Systemen potentielle Kunde, die es einem Unternehmen möglicherweise übel nehmen, wenn sie ausgeschlossen werden.


    Atlus hat daher etwa zu Persona verkündet, künftig zeitgleiche Releases für alle Plattformen zu fahren. Dies ist auch meiner Meinung nach die beste und sicherste Lösung, um möglichst viele Kunden zu erreichen, und eben auch keine möglichen Käufer zu verärgern. Bei FF7R kann man jetzt nur weiter spekulieren, bis irgendwann etwas Offizielles, oder ein Leak a la Insomniac Gewissheit bringt.

  2. Knebelvertrag ist meiner Meinung nach so oder so der falsche Ausdruck. Knebelverträge wären schon rechtlich gar nicht zulässig, da bei Knebelverträgen der Anbieter gängiges Recht aushebelt, oder seinen Kunden auf Seite der Vertragskonditionen massiv übervorteilt. Ein rechtskräftiger Vertrag muss ausgewogen sein.

    Ja ich weiß das es rechtlich nicht zulässig ist. Sowas ähnliches wurde behauptet. Das Sony angeblich Verträge mit Square Enix ausgemacht hat, das sie in keinster Weise ihre Spiele wie FFVII Remake oder FFXVI nie auf einer Xbox Plattform erscheinen.


    Es kann natürlich möglich sein, dass sich solche Exklusivverträge im Nachhinein für einen Third Party als suboptimal herausgestellt haben, schließlich sitzen auch auf anderen Systemen potentielle Kunde, die es einem Unternehmen möglicherweise übel nehmen, wenn sie ausgeschlossen werden.

    Stimmt, aber bei Verträge wie Microsoft behauptet hatte wäre aber einen Release auf andere Konsolen nicht möglich. Aber da es wohl nicht gestimmt hat ist es gut möglich das FFVII Remake auch für Xbox erscheint. Ich finde eh Exklusivität einfach nicht gut, besser ist es wenn ein Spiel Multiplattform erscheint.


    Atlus hat daher etwa zu Persona verkündet, künftig zeitgleiche Releases für alle Plattformen zu fahren. Dies ist auch meiner Meinung nach die beste und sicherste Lösung, um möglichst viele Kunden zu erreichen, und eben auch keine möglichen Käufer zu verärgern. Bei FF7R kann man jetzt nur weiter spekulieren, bis irgendwann etwas Offizielles, oder ein Leak a la Insomniac Gewissheit bringt.

    Was Atlus macht ist sehr klug. Bei Third Party Entwickler ist die beste Lösung definitiv Multiplattform, da stimme ich zu.

  3. Ja ich weiß das es rechtlich nicht zulässig ist. Sowas ähnliches wurde behauptet. Das Sony angeblich Verträge mit Square Enix ausgemacht hat, das sie in keinster Weise ihre Spiele wie FFVII Remake oder FFXVI nie auf einer Xbox Plattform erscheinen.

    Das kann schon sein. Ich schätze solche Verträge sind durchaus zulässig, und in der Industrie auch gang und gebe. Nur die Bezeichnung Knebelvertrag passt da nicht so gut. Aus guten Gründen drücken sich Thirds meist sehr erfolgreich drum rum, über irgendwelche Gründe von Exklusivität zu sprechen, denn damit macht man sich in sozialen Medien sehr schnell zum Buhmann.


    Nunmehr ist der 7er inzwischen komplett kalter Kaffee, und die paar Xbox Spieler die Final Fantasy 7 noch nicht kennen, würde man jetzt wohl auch nicht mehr vorm Ofen vorlocken... eher liefert man denjenigen noch einen Anreiz sich dann eine PS5 zu kaufen, weil sie vielleicht Rebirth heute, und nicht erst 2028 spielen möchten. :S


    Sofern die Gerüchte überhaupt stimmen. Ich gebe da bis es offiziell ist wenig drauf.

  4. Frage mich wirklich, was der ganze Schwachsinn nur soll, wem will Microsoft es beweisen? Das lachhafteste ist, dass die krampfhaft versuchen, das Spiel auf dieser geometrisch gleichmäßigen Konsole verfügbar zu machen. Indirekt haben sie es doch schon. Windows PC mit Epic-Games oder Steam und einem Xbox Controller.


    Da holst du nun aber schon etwas unrealistisch weit aus :huh:

    Als Square Enix die großartige Idee hatte, zu einem damals noch exklusiven PlayStation 4 Titel den dazugehörigen DLC exklusiv für PlayStation 5 zu bringen, habe ich in die Röhre geschaut, trotz PlayStation 4, trotz Series S, die ich nun seit über 3 Jahren benutze. Die Rede ist natürlich von FFVII Intergrade und dem Yuffie DLC. Ich habe weder einen Gaming PC und eine PlayStation 5 habe ich erst seit einigen Monaten. Damals haben also auch aufgrund der schweren Verfügbarkeit der PlayStation 5 viele Leute in die Röhre geschaut. Ich will deinen Kommentar aber damit kontern, worin der Sinn liegt, die Spiele als Third Party Entwickler auf so vielen Plattformen wie möglich verfügbar zu machen.


    Und natürlich möchte Microsoft eben diese großen Titel auch auf seinen verfügbaren Plattformen anbieten, da ist doch nichts absurdes oder unrealistisches bei. Wenn Square Enix keine Pläne hat, sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder weil man emotional mit Sony verknüpft ist, dann muss am Ende eben das Geld die Angelegenheiten regeln und Microsoft muss für den Port zu Xbox mehr oder weniger selbst aufkommen. Exakt das soll der Fall beim ersten Octopath Traveler gewesen sein. Square Enix ist sehr strikt was seine Portierungen angeht und Octopath Traveler ist zum Beispiel nie auf PlayStation erschienen, was ein Beweis dafür sein könnte, dass der Port nur zustande gekommen wäre, wenn Sony diesen mit finanziert hätte.


    Als Xbox Besitzer der auch japanische Titel gerne spielt, darf es doch dann wohl als Verbraucher von meinem Interesse sein, diese Titel auch auf Xbox spielen zu können. Mit der PlayStation 5 habe ich nun eine Option mehr natürlich. Aber ich glaube, du machst es dir da etwas zu einfach.


    Edit: Selbst wenn sie Final Fantasy endlich bekommen, ist es ne scheiß Konsole in meinen Augen. Das einzig gute was von Xbox noch übrig ist, ist der Controller und der Gamepass. Der Rest ist überflüssig.


    Du scheinst wirklich irgendein Xbox-Trauma zu haben^^ Dabei ist die Series vermutlich das beste, was Mictosoft jemals an Konsolen abgeliefert hat. Die Konsolen sind leicht zu bedienen, besitzen ein riesiges Portfolio an abwärtskompatiblen Titel, sind nicht zu hören und die Series X besitzt diesen Extraschub an Power, den die PlayStation 5 einfach nicht hat und sich bei Spielen wie RoboCop oder Alan Wake 2 bemerkbar macht. Ich will hier jetzt gar nicht erst mit Konsolen-Vergleichen anfangen, aber doch auch mal ne Lanze für die Xbox als Konsole brechen, die ja selbst bei Microsoft in Ungnade gefallen zu sein scheint^^

  5. Wenn Sony dafür im Gegenzug auch nen Spiel von Microsoft als Port erhält, sowas wie z.B. Xenoblade Chonicles 1-3 als Ports, dann kann auch gerne M$ dafür im Gegenzug FF7R 1-3 erhalten.


    Sonst nicht

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