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Final Fantasy VII Rebirth: Wir erklären euch, was ihr im neuen Trailer eigentlich seht

Final Fantasy VII Rebirth erscheint am 29. Februar 2024, insofern war es nicht sehr überraschend, dass der zweite Teil der Remake-Trilogie bei The Game Awards 2023 die Bühne nutzte. Wir sahen einen aufregenden neuen Trailer, der uns den Titelsong „No Promises to Keep“ vorstellt. Aber was haben wir eigentlich gesehen?

Die Erinnerungen an das Original sind bei dem ein oder anderen inzwischen vielleicht schwach. Andererseits sind manche Gebiete und Gegner in der neuen Grafik auch kaum wiederzuerkennen. Mit wem spricht Barret da? War das Biggs? Welche Beschwörungen sind das? Wir klären nachfolgend auf.

Biggs lebt … und wer ist dieser Dyne?

Zunächst: Ja natürlich, das war Biggs. Er hat den Fall der Platte von Sektor 7 tatsächlich überlebt und musste anschließend feststellen, dass er der letzte Überlebende von Avalanche ist. Nachdem er sich von seinen Verletzungen erholt hat, sinnt er nun auf Rache an dem Konzern, der seine Kameraden ermordet hat.

Dyne kennen wir aus dem Original bestens, aber da sah er natürlich noch anders aus. Er war einst Barrets engster Freund, als die beiden noch gemeinsam in den Kohleminen von Corel ihr Geld verdienten. Jetzt ist er ein gesuchter Mann mit einer Waffe als linken Arm – ihn und Barret verbindet aber mehr als das, aber das erfahrt ihr selbst.

Auch Solemn Gus gab es schon im Original, dort spielt er als Mr. Coates aber eine ziemlich untergeordnete Rolle als der Untergebene von Dyne. In Final Fantasy VII Rebirth ist sein Auftritt offenbar prominenter. Gus ist der schmierige Anführer des Corel-Gefängnisses und ebenso extravagant wie redegewandt. Eine gesunde Portion Effekthascherei kommt auch noch dazu.

Doktor Sheiran ist kein Unbekannter

Dr. Sheiran ist ebenfalls kein Unbekannter, doch man muss die Compilation schon recht genau verfolgt haben. Erstmals zu sehen war er schon im Ankündigungstrailer zu Final Fantasy VII Rebirth. Er hatte seinen ersten Auftritt in der Novel Traces of Two Pasts, die in diesem Jahr englischsprachig lokalisiert* wurde. Zangan bringt Tifa nach einem gewissen Vorfall in Nibelheim zu Dr. Sheiran, der sie wieder gesund pflegt.

Seine Klinik in North Corel mag zwar klein sein, aber Doktor Sheirans Herz und Verstand sind alles andere als das. In letzter Zeit hat er sich um die schwarzgewandeten Gestalten gekümmert, die in die Stadt gestolpert sind, und versucht, die Wahrheit hinter ihrer mysteriösen Krankheit herauszufinden.

Das Muskelpaket war für Fans des Originals deutlich leichter wiederzuerkennen, es ist natürlich Dio. Dio ist der charismatische Besitzer von Gold Saucer und berühmt für seinen kräftigen Körperbau und den ausladenden Schnurrbart. Er nimmt selbst gern oft an den Paraden in Gold Saucer Teil und lässt seine Muskeln vor den jubelnden Zuschauern spielen.

Vincent und Cid bekommen neue Szenen

Einen erneuten Blick gab es zudem auf Vincent Valentine, den wir diesmal auch von vorne sehen. Weiterhin hat Cid seinen Auftritt, der im Englischen von J. Michael Tatum gesprochen wird. Mit Cid gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit der Tiny Bronco, dem Luftschiff von Cid. In Rebirth wird es aber wohl nur ganz kurz fliegen können – entsprechend dem Original.

Vincent Valentine hielt einen Winterschlaf im Shinra-Quartier und war im Original ein optionaler Nebencharakter. In Final Fantasy VII Rebirth ist er fester Bestandteil der Story – und nach wie vor geheimnisvoll, deshalb möchten wir nicht noch mehr verraten.

Der neue Trailer stellt uns zudem einige neue Schauplätze vor – „neu“ ist dabei natürlich relativ. Alle sind aus dem Original bekannt. Der Reihe nach seht ihr nachfolgend Gold Saucer und das Corel-Gefängnis. Auf die Erkundung von Gold Saucer dürften Fans besonders gespannt sein, warten dort (und nicht nur dort) doch zahlreiche Minispiele. Das Corel-Gefängnis ist hingegen nicht so einladend. Ein Leuchtfeuer für Vagabunden und Taugenichtse. Auch Cloud und seine Freunde landen leider dort.

Zack Fair hat gleich mehrere Auftritte im neuen Video und Square Enix spielt weiterhin kräftig mit der Multiversum-Theorie. Zu Beginn sehen wir die Kugel auf Zack zufliegen, die normalerweise für das Unvermeidbare sorgt. Doch anschließend ist er offensichtlich bei bester Gesundheit, hört Marlene und Biggs zu. Interessant: Er selbst sagt dabei nichts.

Zack ist wirklich da … oder?

„Manchmal … weiß ich nicht mehr, wer ich bin“, sagt Cloud im Video. Wer das Original kennt, weiß um die Hintergründe. Wie Zack überleben konnte, ob Zack überhaupt Zack ist und wie das zur Originalerzählung passt, das wird Final Fantasy VII Rebirth aufklären wollen.

Fakt ist, Zack wird in Rebirth eine größere Rolle spielen. „Zack ist eine wichtige Figur, die den Schlüssel zu diesen Geheimnissen in sich trägt, also spielen Sie das Spiel und sehen Sie, was passiert“, sagt Nomura weiter. Gleichzeitig verspricht Yoshinori Kitase aber, dass „der Ablauf der Ereignisse aus dem Original größtenteils derselbe bleiben“ wird.

Schließlich zeigt der Trailer auch ein wenig neues Gameplay, dabei stehen vor allem die Synergie-Fähigkeiten wieder im Fokus. Mit diesen mächtigen Angriffen verbinden sich zwei Charaktere, um im Kampf das Blatt zu wenden.

Die Fähigkeiten werden freischaltet, wenn man die Gruppenstufe erhöht – ein Ausdruck des Zusammenhalts der Gruppe – und man die Affinität der Charaktere untereinander steigert. Wir sehen im Video „Firework Blade“ mit Cloud und Aerith sowie „Moogle Dunk Shot“ mit Tifa und Cait Sith.

Und was ist ein Final-Fantasy-Trailer ohne Beschwörungen? Hier sehen wir Titan und Bahamut Arisen sowie Phoenix. Fällt es euch auch schwer, gerade nicht ihre Domini in Final Fantasy XVI zu sehen?

Bahamut Arisen ist verdammt schnell und dezimiert seine Feinde mit seinen scharfen Klauen. Er führt mehrere, schnell aufeinanderfolgende Angriffe aus und verlässt das Schlachtfeld mit Gigaflare. Der flammende Phoenix nutzt Feuerschwingen, kann aber auch Stärkungs- und Heilzauber beschwören. Ist seine Zeit auf dem Schlachtfeld vorbei, entfesselt er Rebirth Flame, welches die Lebenspunkte der Gruppe wiederherstellt und allen Feinden in Reichweite einen feurigen Tod beschert.

Der Koloss Titan besteht aus massiven Stein und zerreißt seine Feinde förmlich. Er zeichnet sich durch Nahkampfangriffe und Angriffe mit flächendeckender Wirkung aus. Zum Abschluss präsentiert er Earthen Fury, riesige Felssäulen, die aus dem Boden ragen.

Als ihr den Titelsong hört, singt Aerith ganz offensichtlich in Loveless. Dieses Theaterstück hat eine gewichtige Tradition in der Compilation, spielt im Original aber kaum eine nennenswerte Rolle. Wohl aber in Crisis Core: Final Fantasy VII. In der Welt von Final Fantasy VII Rebirth wird es mit der neuesten VR-Technologie in Gold Saucer aufgeführt.

Loveless und „die eine Szene“

Das Theaterstück schildert den Kampf eines Helden gegen den Drachenkönig, den tyrannischen Herrscher von Guardia, und seine Liebe zu Prinzessin Rosa. Cloud wartet offensichtlich auf seinen Einsatz, gemeinsam mit Cait Sith und Red XIII, der wenig begeistert aussieht. Der Unbekannte neben Cloud ist wohl Drachenkönig im Stück sein – in diesem Kostüm steckt offensichtlich Barret. Laut Square Enix könne sich die Besetzung von Loveless ändern, je nachdem, wie die Beziehungen der Charaktere untereinander stehen. Sogar das Skript passt sich dann an.

Auch der neue Trailer spielt natürlich wieder kräftig mit „der einen Szene“ – jene Szene aus dem Original, die in Final Fantasy VII Rebirth am Ende des Spiels angesiedelt sein wird. Marlene beichtet (offenbar) Zack ihre Vision, dass ein angsteinflößender Mann „sie“ umbringt, wenn sie aufwacht. Im Titelsong singt Aerith von einem Wiedersehen und wir sehen eine kurze Sequenz, in der sie in einem Bett liegt und Zack über ihr gebeugt ist. Das soll sicherlich bei dem ein oder anderen eine Illusion erwecken.

Natürlich, auf dieser Szene baut die Spannung auf, die Square Enix für Final Fantasy VII Rebirth erzeugen möchte. Der Mittelteil einer Trilogie ist kein leichtes Unterfangen. Director Naoki Hamaguchi betonte zuletzt aber auch, dass man dem „ursprünglichen Plot folgen“ werde, „weil alles auf der damaligen Geschichte basiert.“ Strickt euch aus all dem gern eure eigenen Gedanken.

Final Fantasy VII Rebirth erscheint am 29. Februar 2024. Ihr wollt auf dem Laufenden bleiben, was Final Fantasy VII Rebirth angeht? Hier findet ihr alle Artikel unserer ausführlichen Berichterstattung.

Bildmaterial: Final Fantasy VII Rebirth, Square Enix

5 Kommentare

  1. Das mit dem Theather muss kein VR sein. Bei der Erkundung im Original kommt man ja auch quasi ins Theather, mehr sag ich dazu aber nicht.


    Bisher wirkt alles Top, das mit Zack schmeckt mir zwar immer noch nicht, aber mal sehen. "Die eine Szene" die man sieht beruihgt mich aber noch nicht.

  2. Es ist natürlich auch nur meine eigene Theorie, aber dass Zack tatsächlich überhaupt nicht mit den Akteuren interagiert oder halt auch kein einziges Wort verliert, bedeutet für mich, dass er möglicherweise überhaupt nicht vor Ort ist und wenn doch, dann höchstens als Präsenz, die nur bestimmte Personen wahrnehmen können, wie beispielsweise Marlene...


    Ich lese ja schon eine Weile, wie wahrscheinlich der ein oder andere auch, vieles zum Thema Remake/Rebirth und dabei stoße ich dann hier und auch anderswo auf Leute, die die wildesten Theorien aufstellen und bisweilen ist sogar von alternativen Zeitebenen oder Dimensionen die Rede, wovon ich selbst allerdings nachwievor nicht überzeugt bin. Auch, dass "diese eine Szene" laut einigen einen komplett anderen Verlauf nehmen wird, sehe ich nicht, da eine Änderung dieser den gesamten Plot mal eben auf den Kopf stellen würde und auf diese Weise die Motivationen bestimmter Charaktere überhaupt nicht mehr gegeben wäre, unter anderem. Diese denkwürdige Abfolge von Ereignissen ist überhaupt erst der Pfeiler der Handlung, welcher zudem essentiell ist für alles, was darauf folgt, insbesondere in Bezug auf die Geschehnisse nach dem Finale.


    Dass man das nun nicht mal eben so ändern und umschreiben kann, das wissen mit Sicherheit auch die Entwickler und letztlich glaube ich persönlich, dass man nun mit den Trailern versucht, alle an der Nase herumzuführen und natürlich ist dann auch die Sorge derer, die das Original wie ihre eigene Westentasche kennen, durchaus berechtigt.


    Wenn es am Ende doch noch anders kommt, habe ich natürlich nichts gesagt, aber bis dahin vergeht noch einige Zeit, die das mit der Neugier darauf nicht gerade einfacher macht. :)

  3. Ich freue mich schon auf dem Kampf gegen Dyne, ich habs im Original geliebt. Wer weiß vielleicht darf man diesmal Barretts Vergangenheit selbst spielen, anstelle von Cutscenes.


    Zu Zack glaub ich er wird wahrscheinlich versuchen alles in seiner alternative Zeitachse zu reparieren, damit er dort weiterhin existieren kann.

  4. das ist nicht Bahamut "Arisen", das ist Bahamut Neo, kein anderer Bahamut hat als ikonischen Angriff "Gigaflare" ..also warum diese schwachsinnige englische Umbenennung? Lasst den Mist doch einfach mal bei den Namen, worunter man sie aus den Originalen kennt SE, solang es sich dabei nicht um offensichtlichste Übersetzungsfehler handelt, die nun endlich korrigiert wurden wie mit Aerith.


    Soll das Vieh dann für uns im Deutschen ernsthaft plötzlich "Erweckter Bahamut" heißen ? Naja, einerseits würde es zu dem Konzept passen, dass Bahamut quasi ein "Upgrade" erhält nach dem Motto "Bahamut > Erweckter Bahamut > Bahamut Nihilus > Sünder-Bahamut", wenn wir den aus Crisis Core jetzt mal weglassen für den Moment und uns nur auf die 4 aus FF7 OG und FF7 AC konzentrieren, in welches das Remake enden wird.


    Bahamut Neo klingt imo einfach nostalgischer und imo genauso wie ein "Upgrade", wenn mans drauf ankommen lassen täte, finde ich.

    Jedenfalls worde somit denke ich die offene Frage nach dem Verbleib der alten Beschwörungen wie dem einfachen Bahamut damit geklärt, sie werden denke ich schlichtweg durch mächtigere Beschwörungen im Verlauf der Story ersetzt.

  5. Ich glaube mir gefällt die Vorstellung zunehmen, dass wir zwei parallele Geschichten bekommen: einmal das Bekannte und einmal, wo die meisten Charaktere tot sind, aber dafür dann Zack, Cloud und Biggs leben. Allerdings glaube ich, dass das ein zu großer Umfang wäre, quasi die komplette Geschichte doppelt zu erzählen, mit einigen Änderungen entsprechend der Charaktere. Aber ich fände es irgendwie witzig interessant.mir spielbaren Passagen a la FF8. Frage wäre dann nur wo das endet. Wenn sich die zweite (neue/falsche) Zeitlinie am Ende auflösen müsste fände ich das gut. Wenn sich beide vermischen, sodass dann plötzlich alle leben - fänd ich nicht gut. Aber ich glaube auch irgendwie nicht wirklich dran. Je mehr mir diese Vorstellungen gefällt, desto mehr denke ich irgendwie dass es ganz anders ist, als man jetzt denkt und vielleicht viel... langweiliger?


    Aber insgesamt sieht der Trailer wieder sehr schön und spannend aus. Schön auch, dass man jetzt Cid ind mehr von Vincent gesehen hat. Freue mich auf die beiden.

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