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Diablo IV: Das neue Spielmaterial steht im Schatten der Ereignisse um Diablo Immortal

Blizzard hat neue Details und neues Spielmaterial zu Diablo IV veröffentlicht. Fans sollten eigentlich aus dem Häuschen sein, aber das alles steht im langen Schatten der Ereignisse um Diablo Immortal. Die Monetarisierung und das von vielen als „pay-to-win“ bezeichnete Geschäftsmodell des Mobile-Ablegers schlägt den Fans auf den Magen.

Rod Fergusson, General Manager für Diablo bei Blizzard, sah sich bei Twitter zu einem Statement veranlasst. Er zieht eine klare Linie zu Diablo Immortal. „Um es ganz klar zu sagen: Diablo IV ist ein Vollpreisspiel, das für die PC/PS/Xbox-Zielgruppe entwickelt wurde. Wir haben uns verpflichtet, nach der Veröffentlichung eine unglaubliche Fülle an Inhalten zu liefern, die sich auf optionale kosmetische Gegenstände und vollständige storybasierte Erweiterungen stützen. Mehr Details bald.“

Die Diablo-Community sieht sich kaum besänftigt, zumindest wenn man den Kommentaren unter diesem Statement glaubt. Trotz allem stellte Blizzard in dieser Woche die fünfte Klasse vor: den legendären Totenbeschwörer. Darüber hinaus kündigte man die Umsetzung für Xbox Series und PS5 an und versprach Cross-Play und plattformübergreifenden Fortschritt.

Neben den ikonischen Klassen Barbar, Zauberin, Jägerin und Druide schließt sich der legendäre Totenbeschwörer als fünfte spielbare Klasse dem Kampf an und kehrt mit neu gestalteten Mechaniken für Untote zurück. Spieler können das Buch der Toten des Totenbeschwörers verwenden, eine brandneue Klassenfähigkeit, mit der sie das Schlachtfeld mit umfassenderen Anpassungsmöglichkeiten für ihre untote Armee als je zuvor beherrschen können.

„Wir können es kaum erwarten, nächstes Jahr das Tor zur Hölle aufzustoßen. Das talentierte Team hinter Diablo IV stellt das Gameplay in allen Dingen immer an erste Stelle und hat die bisher größte und ehrgeizigste Vision von Sanktuario erschaffen“, so Mike Ybarra, President von Blizzard Entertainment. „Diese weitläufige Welt nutzt die dunkle 25-jährige Geschichte des Franchises als Inspiration und verfolgt die Philosophie der Spielerentscheidung. So entsteht ein Abenteuer, das Spieler von Diablo so noch nie erlebt haben.“

Die Veröffentlichung ist 2023 geplant.

Cinematic-Trailer:

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Gameplay-Vorführung:

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Bildmaterial: Diablo IV, Activision Blizzard

11 Kommentare

  1. Weird schrieb:

    Für mich ist und war Diablo schon immer ein offline Singleplayer Spiel.

    Bereits Diablo III war und ist auf dem PC schon immer an eine dauerhafte Internetverbindung geknüpft. Wenn die Welt ähnlich so aufgebaut ist wie Destinity, also so Semi MMORPG, befindet man sich hier durchgehend in einer Art Online-Hub oder trifft Spieler in der Open World (PVP soll ja auch ein Thema sein). Insofern bin ich da über eine konstante Internetverbindung auch nicht überrascht. Es ist hier natürlich nachvollziehbarer als dann bei reinen Singleplayerspielen, die keinerlei Internetverbindung benötigen wie eigentlich Diablo III, aber auch unzählige andere Spiele, zum Beispiel alles von Ubisoft.

    Die Bedenken der Fans bezüglich Monetarisierungen kann ich verstehen. Umso mehr bin ich froh, dass bis zum Release dann wohl Microsoft für das Spiel zuständig sein wird, die laut einigen Aussagen von Journalisten wohl sämtliche geplante In-Game Käufe aus Redfall entfernt haben. Diablo Immortal wird wohl über die Zeit deutlich mehr Kohle generieren als das jemals bei Diablo IV der Fall sein wird. Das Vertrauen der Spielerbase zurückzugewinnen ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Man ist also mehr als gut darin beraten, sich an die Versprechen zu halten.
  2. Somnium schrieb:

    Diablo Immortal wird wohl über die Zeit deutlich mehr Kohle generieren als das jemals bei Diablo IV der Fall sein wird.
    Ich denke gar, dass es das bereits hat. Das Ding ist nämlich, gerade weil die Mechaniken so scheiße und absurd sind, gibt es ja doch einige Leute, die es austesten wollen wie groß der Unterschied zwischen zahlende Spieler und Free to Play Spieler gibt. Wenn man dann bedenkt, dass es Streamer gibt, die bereits über 6000€ ausgegeben haben, weil sie testen und aufzeigen wollen, wie lange es dauert um irgendeinen bestimmten Edelstein zu kriegen...
    Lass es von diesen Leuten nur ne Handvoll geben, die zwar damit aufzeigen wie kundenunfreundlich das Spiel ist, doch dabei letzten Endes direkt in Blizzards Hände spielen, die es dadurch direkt als "finanziellen Erfolg" abstempeln können.
    Das ist alles schon echt verrückt...^^
  3. Somnium schrieb:

    Bereits Diablo III war und ist auf dem PC schon immer an eine dauerhafte Internetverbindung geknüpft.

    Ist bekannt, ob das auch bei der PS5-Version der Fall sein wird? Bei Diablo III auf der PS4 ist mir das z.B. nicht aufgefallen. Das wäre für mich ehrlich gesagt auch ein hartes Ausschlusskriterium. Meine PS5 verliert gerne mal die Verbindung zum Router - ich sehe schon Zwangspause-Bildschirme und Kicks vor mir, bei denen dann Spielfortschritt verloren geht, obwohl ich überhaupt nicht online spiele (oder spielen will).
  4. Mirage schrieb:

    Somnium schrieb:

    Bereits Diablo III war und ist auf dem PC schon immer an eine dauerhafte Internetverbindung geknüpft.
    Ist bekannt, ob das auch bei der PS5-Version der Fall sein wird? Bei Diablo III auf der PS4 ist mir das z.B. nicht aufgefallen. Das wäre für mich ehrlich gesagt auch ein hartes Ausschlusskriterium. Meine PS5 verliert gerne mal die Verbindung zum Router - ich sehe schon Zwangspause-Bildschirme und Kicks vor mir, bei denen dann Spielfortschritt verloren geht, obwohl ich überhaupt nicht online spiele (oder spielen will).

    Diablo 3 hatte auf der Konsole nen Offlinemodus. Aber das D2 Remake erfordert auch dort schon ne konstante Internet Anbindung. Würde mich nicht wundern wenn D4 auch Always on will.
  5. Gut so das blizzard ordentlich sein fett wegkriegt für die wirtschaftsgülle die sie da derzeit begehen
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