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Nintendo: Doug Bowser zu Beschwerden und Problemen mit Switch Online

Die Erweiterung von Nintendo Switch Online mit Spielen für Nintendo 64 und Sega Mega Drive sorgte zum Start für viel Kritik von Fans. Kurz darauf gab es erste Datamining-Funde zu möglicherweise weiteren N64-Games und wenig später wurde auch noch GoldenEye 007 vom Index gestrichen.

Im aktuellen Geschäftsbericht hatte Nintendo bereits verkündet, man wolle den Service „weiter verbessern und erweitern, um Dienste anzubieten, die die Verbraucher zufriedenstellen“.

Im Interview mit The Verge kommentierte Doug Bowser, Präsident von Nintendo of America, die Fan-Beschwerden zum Service und die Probleme zum Start. „Wir sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere Online-Funktionen und diese Spiele zu verbessern und in Zukunft durch noch mehr Spiele und Dienste einen Mehrwert zu schaffen“, so Bowser.

„Wir nehmen das Feedback [der Fans] sehr ernst und suchen weiterhin nach Möglichkeiten, die Gesamtleistung zu verbessern. Es geht für uns um Qualität und um großartige Inhalte zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis“, sichert Bowser zu.

Im gleichen Interview kommentiert er übrigens auch die jahrelangen Probleme mit den Joy-Con. Man würde „insgesamt kontinuierliche Verbesserungen“ der Joy-Con und der Analogsticks vornehmen.

Bildmaterial: Nintendo

2 Kommentare

  1. Typisches Blabla eines Anzugträgers, dass ich kaum ernst nehme.
    Ehrlich, Furukawa und Bowser sind eine so viel schlimmere Führungsebene als Iwata und Fils-Aimé es waren. Sicher, Nintendo war auch unter ihnen alles andere als perfekt, aber ich nahm den beiden trotzdem ab, dass es ihnen um gute Games und zufriedene Fans ging.
    Furukawa und Bowser sind reine Geschäftsmänner. Geld ist die einzige Priorität, Qualität und Kundenzufriedenheit sind sekundär geworden, das merkt man immer mehr.
    Ich hoffe wirklich, dass Nintendo irgendwann wieder eine neue Führungsriege erhält - eine, die die Fackel von Iwate und Fils-Aimé vernünftig weiter tragen und das Unternehmen wieder in eine fanorientierte Richtung lenken.
  2. Ja, sie sind Geschäftsmänner. Sie müssen verkaufen. Es geht ums Geld. Reggie und Iwata waren ebenfalls Anzugträger, die sich jedoch „freundlicher“ und glaubwürdiger präsentieren konnten. Hier zweifle ich, ob die Menschen hinter den adretten Krawatten tatsächlich solche leidenschaftlichen Spieler sind, wie ihr Schein suggeriert.

    Ich versuche seit einiger Zeit nicht mehr viel auf das Gerede der entsprechenden Damen und Herren zu geben und hoffe als „Kunde“ einfach nur, dass sich schwerwiegende Makel wie der JoyCon-Drift irgendwann tatsächlich einem optimierenden Makeover unterziehen.
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