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Medienecho: So wird Metroid Dread von der Presse gefeiert

Heute ist das Review-Embargo zu Metroid Dread gefallen und pünktlich haben diverse Medien ihre Rezensionen veröffentlicht. Das Medienecho ist überwältigend. Nachfolgend haben wir für euch einige Stimmen gesammelt.

Metroid Dread „ist das Comeback, auf das Fans gewartet haben“, schreibt VGC. Der Side-Scroller würde „nahezu alles erreichen, auf das wir gehofft haben“. Gelobt wird eine „nahezu perfekte Balance aus Anspielungen auf die Vergangenheit und frischen Ideen“, die „rasante Action“ und eine „überraschende Geschichte“. 5 von 5 Sternen.

IGN vergibt eine glatte 9 und man ist „unglaublich glücklich“, ein solch gelungenes Metroid zu spielen. Es habe „genug clevere Innovationen“ und ein Leveldesign, wie es auch neuere Spiele wie Hollow Knight und Ori bieten. Aber die Mischung aus neuen und alten Entwicklern, das Metroid-Team, es habe gezeigt, wie man es am besten macht.

Bei Eurogamer vergibt man das seltene „Herausragend“-Siegel und lobt das Spiel mit seinen harten Bosskämpfen, zahllosen Gadgets und großen Labyrinthen als „Liebesbrief an gutes Spieldesign“. „Metroid Dread beweist, dass das Metroid-Franchise immer noch dazu in der Lage ist, das Genre zu innovieren, das es mit den eigenen aufregenden Ideen aufgebaut hat“, befindet Wccftech.

GamePro findet, dass Samus im Vergleich mit Ori oder Hollow Knight den Kürzeren ziehen würde. Aber diesen direkten Vergleich und die lieblose Aneinanderreihung von Features schlägt fehl. Auf den Spielspaß würde es ankommen, und hier würde Metroid Dread mit „packender, unfassbar motivierender Erkundung“ punkten.

Am Ende stehen aktuell 88 Punkte bei OpenCritic. In zwei Tagen dürft ihr selbst ran. Nach all den Jahren gibt es ein neues 2D-Metroid, das den Handlungsbogen um Samus Aran und die Metroid abschließt, der 1986 mit Metroid auf dem Famicom begann und nach Metroid Fusion 19 Jahre unvollendet blieb.

Bildmaterial: Metroid Dread, Nintendo, MercurySteam

14 Kommentare

  1. Sylver schrieb:

    Das seh ich ein wenig anders.. bei deinem Beispiel mit TR kann man mit: TR wurde an Uncharted angeglichen argumentieren.. denn die klassischen TR haben nicht viel mit Nathan Drakes Abenteuer gemein.. Früher galt: Erkundung und Rätsel stellten etwa 80% und die Action war mehr Filler. Jetzt ist es Hollywood Kino.
    Das stimmt... trotzdem ist es okay, wenn man Spiele aus dem selben Genre miteinander vergleicht. Klar, oft gehen die Spiele in ihre eigene Richtung, so setzt Hollow Knight auf eine recht große Freiheit und Metroid ist mehr wie eine Puzzle Box, die man nach und nach auflöst, trotzdem kann man sie auf gewissen Ebenen vergleichen. Wie ist die Atmosphäre? Das Kampfsystem? Umfang? Präsentation? Leveldesign?
    Klar, direktere Vergleiche könnte man wohl eher mit Axiom Verge ziehen, das ist deutlich näher am Original, trotzdem ist die Basis bei diesen Metroidvanias ja immer noch die Gleiche.
    Ich finde, man könnte da eher noch die klassischen Zeldas gegen Breath of the Wild als Vergleich hernehmen. Für mich ist Breath of the Wild so weit von den klassischen Zeldas entfertn, dass ein Vergleich wie Äpfel und Birnen ist, aber für andere steckt noch genug Zelda drin, damit sie den Vergleich ziehen können und finden, dass es Zelda auf eine neue Stufe hebt.
    So ist für mich Hollow Knight. Es ist für mich im Kern noch Super Metroid, aber hat Metroidvanias auf eine neue Stufe gestellt. Und damit wird sich dann Metroid Dread messen lassen.
    Ender Lillies war in seiner Struktur für mich sogar tatsächlich sehr ähnlich zum Original. Daher wird der Vergleich sogar noch naheliegender.
  2. Nur mal so zum Thema Vergleich:
    Die Voraussetzung für einen Vergleich kann ohnehin nicht sein, dass Dinge identisch sind. Unterschiede sind okay, ja Unterschiede findet man ja gerade durch einen Vergleich heraus. Wenn man es genau nimmt, gibt es entsprechend nichts was man nicht miteinander vergleichen kann aber natürlich macht ein Vergleich nur bei Ähnlichkeit in irgendeiner Weise tatsächlich Sinn aber ich denke gerade bei dem wovon wir hier sprechen, ist das nahezu immer der Fall.^^
  3. Spannende Philosophiestunde: Vergleiche dienen der subjektiven Präferenzevolution. Jedoch stellt sich mir grad die Frage:

    Reden wir darüber, was allgemein das bessere Spiel ist, oder darüber was das beste Metroid ist?

    Im ersteren Fall sehe ich Vergleiche als angemessen, denn im Bereich der 2D Exploration Games geht für mich nichts über das „IGAvania“. Denn ich war noch nie wirklich Fan von Samus Arans kleinen Hetzausflügen. Habe zwar M, M2, SM, OM, MF und MP1 teilweise mehrfach durch, aber hab sie nie wirklich ins Herz geschlossen.

    Im letzteren Fall hingegen kein Lords of the Fallen, Code Vein, Jedi Fallen Order oder Nioh kann sich je mit nem Dark Souls 2* messen.. denn es sind ja nur Soulslikes, kein Souls. Die Ameise kann dem Stiefel nun mal nix, dabei ist es egal ob es sich um n schickes Designerstück handelt oder nur um ödes Gummi ausm Baumarkt. Der Stiefel hat nunmal den ersten Abdruck hinterlassen, den andere iwie versuchen auszufüllen.

    *bewusste subjektive Wahl. Die meisten die meiner These zustimmen würden, hätten wahrscheinlich lieber entweder Demon‘s oder Dark Souls 1 an der Stelle gesehen ^^
  4. Sylver schrieb:

    Im letzteren Fall hingegen kein Lords of the Fallen, Code Vein, Jedi Fallen Order oder Nioh kann sich je mit nem Dark Souls 2* messen.. denn es sind ja nur Soulslikes, kein Souls. Die Ameise kann dem Stiefel nun mal nix, dabei ist es egal ob es sich um n schickes Designerstück handelt oder nur um ödes Gummi ausm Baumarkt. Der Stiefel hat nunmal den ersten Abdruck hinterlassen, den andere iwie versuchen auszufüllen.
    Ist ein interessanter Vergleich. Ich ziehe eher den "der Schüler ist zum Meister geworden"-Vergleich. Genres entwickeln sich weiter und oft sind es eben neue Spielereihen, die die Fackel weitertragen und das Genre auf eine neue Stufe heben. Sie können besser sein als die Originale.
    Ich meine, nehmen wir mal an, dass die Originalreihe über allen Zweifeln erhaben ist, gilt das nur für Reihen, die noch relevant sind? Gelten nur Reihen, die das Genre "erfunden" haben oder die es populär gemacht haben?
    Geht es z.B. nur um die Reihen, die das Genre erfunden haben und es egal, wie groß die Relevanz für die aktuelle Spielelandschaft ist, dann kann kein Resident Evil, Silent Hill oder Dead Space es mit Alone in the Dark aufnehmen.
    Wobei: Resident Evil 4 hat das Genre auch weiterentwickelt (ob man das mag oder nicht, es hat das Genre geprägt). Ist Resident Evil 4 dann über alle Zweifel erhaben und kann man es dann noch mit den alten "klassischen" Teilen vergleichen?
    Oder wie wäre es damit: Es ist nicht ganz klar, was als erstes Open World-Game gilt. Ich konnte das Textadventure... Adventure finden oder Taito´s Western Gun. Was auch immer es ist, kein aktuelles Open World-Game kann da mithalten, weil sie das Genre nicht geprägt haben, egal, ob Elder Scrolls oder Witcher 3.
    Was ist mit Breath of the Wild? Ein Teil einer langen Videospielreihe. Hat es einen so großen Fußabdruck gesetzt, dass es erwähnenswert ist oder steht es noch im Schatten des ersten Legend of Zelda? Und wie bei Resi 4, wenn es sich soweit von den anderen Zeldas abgehoben hat, ist es noch vergleichbar?

    Mir ist das alles persönlich viel zu kompliziert, daher, egal, wie sehr ein Spiel das Genre prägte, ich werde sie vergleichen, einfach, weil sich die Videospiellandschaft immer weiter dreht und viele Spiele, auch innerhalb einer Reihe, entwickeln das Genre weiter, daher setzen sie teils Fußabdrücke, die weitaus tiefer sind als die Originale.
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