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Inspiriert von Vagrant Story und Xenogears: SacriFire erfolgreich bei Kickstarter finanziert

Das 90er-Jahre-RPG SacriFire von Pixelated Milk (Regalia: Of Men and Monarchs) kann schon jetzt auf eine erfolgreiche Finanzierung bei Kickstarter zählen. Das Ziel von 82.000 Euro wurde erreicht. Derzeit steht man bei noch 19 verbleibenden Kampagnen-Tagen bei 87.820 Euro.

Es geht also nun an die Stretch-Goals. Für 115.000 Euro ist eine neue Waffe ausgelobt. Für 130.000 Euro gibt es eine neue Klasse. Die weiteren Ziele entnehmt ihr der Kickstarter-Seite, wo ihr auch einen Blick auf die physische Version erhaschen könnt.

SacriFire bekam allerhand Aufmerksamkeit in der JRPG-Szene. Nicht nur, weil es optisch vielversprechend aussieht und so etwas wie HD2D-Flair versprüht. Die Musik kommt von Motoi Sakuraba und inspiriert ist man von klangvollen Namen wie Xenogears und Vagrant Story.

Die Präsentation vermischt Pixel-Art mit 3D-Grafiken, Retro-Charme und handgezeichneten Charakteren. Ein kleines bisschen HD2D-Feeling kommt auf. Das Kampfsystem ist, getreu den Vorlagen, rundenbasiert. Es bietet aber auch Echtzeit-Elemente, soll herausfordernd und zufriedenstellend sein.

Zur Story hält man sich noch einigermaßen bedeckt:

Reise zwischen der sich ausbreitenden unterirdischen Stadt Antioch und dem idyllischen Geisterparadies Erebus in einem gut entwickelten Spieluniversum, das sowohl Fantasy- als auch Science-Fiction-Elemente enthält.

Nach eigenen Aussagen sind die Entwickler selbst mit JRPGs aufgewachsen und wollen das Beste dieser Spiele, darunter Vagrant Story und Xenogears, in SacriFire vereinen. Das Spiel soll 2022 für PCs, Nintendo Switch, PlayStation und Xbox erscheinen. Eine PC-Steam-Seite ist schon online.

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Bildmaterial: SacriFire, Pixelated Milk

9 Kommentare

  1. Also ich hab vor kurzem noch Xenogears gespielt und der Pixellook mit den typischen Bewegungsanimationen lässt sich durchaus wiedererkennen...
  2. Bastian.vonFantasien schrieb:

    Also ich hab vor kurzem noch Xenogears gespielt und der Pixellook mit den typischen Bewegungsanimationen lässt sich durchaus wiedererkennen...
    Xenogears hat Pixelcharaktere aber weitaus detaillierter und comichafter. Und die Hintergründe sind auch kein Pixellook.
    Vagrant Story hat so oder so einen völlig anderen Grafikstil.

    Als ich die Überschrift las hatte ich mich jedenfalls schön auf PS1 Style nur vielleicht ein wenig aufgebohrt gefreut. Aber was sehe ich, sodass ich beinahe wieder im Strahl göbeln muss, das x-te Pixellook Game, das aussieht wie 1 Millionen andere.

    Alleine auf der E3 Show von Wholesome Gaming wurden ja gefühlt beinahe 100 solcher Titel vorgestellt. Auf Steam erscheinen im Monat 600 Spiele, vom Eindruck her hat die Hälfte davon diesen Pseudo-Pixellook, der genau NULL mit der alten 16 Bit Grafik zu tun hat, ich kann den Scheiß einfach nicht mehr sehen. Das ist so uninspirativ so billig geklont, einfach nur schrottig und Null innovativ oder eigenständig.

    Man kann Pixellook ja machen, wenn es stilistisch passt, etwa bei Shantae. Aber hier? Nö, meiner Ansicht nach überhaupt nicht.
  3. Vagrant Story sehe ich hier auch nicht!
    Es biedert mich ehrlich gesagt wie sich aktuell alle Indi Games mit den Namen alter Klasse JRPGs schmücken und Teilweise so überhaupt NICHTS damit zutun haben. Wenn ich dann sowas lese wie

    "Liebesbrief an klassische JRPGs"

    Also ich versteh schon was du meinst.
    Aber was man merkt schon das man hier versucht diesen sehr lebhaften Pixelbewegungsstil von Xenogears nachzuahmen.
    Wenn man sich Xenogears ansieht wirkt es nur besser weil es total unscharf war und unser Auge die groben Pixel zusammenfügte.
  4. SacriFire sieht jetzt auf den 1. Blick nicht schlecht aus, aber wie gut es wird muss man abwarten. Ich bin einfach drüber hinweg solche Spiele vorab zu finanzieren. Generell sieht man das zuletzt häufiger das eher unbekannte Spiele mit dem Aufhänger "Erinnert an Klassiker XY" beworben werden. Ich bin da etwas vorsichtiger geworden. Es gehört schon mehr dazu als ein bisschen Artdesign bei Klassikern abzugucken. Wobei das in Fällen wie Axiom Verge ja fantastisch funktioniert hat.

    Ich warte jedenfalls lieber das fertige Produkt ab, oder sofern es eine Demo gibt oder die Meinungen sehr positiv sind.
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