Test TOP XBX

Im Test! Biomutant

TitelBiomutant
Japan25. Mai 2021
THQ Nordic
Nordamerika25. Mai 2021
THQ Nordic
Europa25. Mai 2021
THQ Nordic
SystemPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series S/X, PC
Getestet fürXbox Series X
EntwicklerExperiment 101
GenresOpen-World-Action-Adventure
Texte
Deutschland Nordamerika
VertonungDeutschland Nordamerika

Das erste Spiel des schwedischen Entwicklerstudios Experiment 101, welches sich im Jahre 2015 aus ehemaligen Avalanche-Studios-Entwicklern zusammenschloss, hört auf den Namen Biomutant und ist der aktuelle Blockbuster des Publishers THQ Nordic. Die Avalanche Studios sind unter anderem bekannt für die Just-Cause-Reihe und den bei vielen Fans äußerst beliebten Mad-Max-Ableger. Dementsprechend hoch sind natürlich auch die Erwartungen an das erste Projekt des neu zusammengestellten Teams von Experiment 101.

Biomutant wurde bereits im August des Jahres 2017 erstmals offiziell angekündigt und war im selben Jahr auch noch auf der Gamescom in Köln spielbar. Schon in diesem Jahr gab der Studio-Chef Stefan Ljungqvist in einem Interview bekannt, dass die Entwicklung des Spiel-Contents bereits abgeschlossen sei und man sich nun auf den technischen Feinschliff und die Ausarbeitung des Kampfsystems konzentrieren würde.

Ob dies zu diesem frühen Zeitpunkt wirklich der Wahrheit entsprach, sei an dieser Stelle dahingestellt. Fakt ist jedoch, Biomutant wurde noch unzählige Male verschoben und eine ganze Zeit lang war es sogar sehr still um das Projekt. So still, dass einige Fans bereits einen baldigen Entwicklungsstopp befürchteten.

Völlig überraschend meldete sich der Entwickler Experiment 101 am 26. Januar 2021 dann via Twitter zurück und gab bekannt, dass das Open-World-Spektakel am 25. Mai 2021 für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series S/X und PCs erscheinen soll.

Ob der vielversprechende und von vielen Spielern so heißersehnte Titel halten kann, was er verspricht, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Der Baum des Lebens wird bedroht

Bei Biomutant dreht sich alles um den sogenannten „Baum des Lebens“. Dieser Baum, der die Welt im Gleichgewicht hält, wird von einer Naturkatastrophe bedroht, welche giftiges Öl vom Erdinneren an die Oberfläche strömen lässt. Dieses Öl verschmutzt die Wurzeln des Baumes und bedroht somit dessen Existenz. Doch als wäre diese Bedrohung noch nicht genug, nagen außerdem die sogenannten „Weltenfresser“ an vier wichtigen Wurzeln des Baumes. Diese Weltenfresser sind äußerst bedrohliche und gefährliche Kreaturen, die es zu beseitigen gilt, um den Baum des Lebens zu retten und somit das Gleichgewicht in der Welt wiederherzustellen.

Schöne Landschaften erwarten euch

Die Welt von Biomutant wird außerdem von unterschiedlichen Stämmen mit jeweils eigenen Ansichten und Motivationen kontrolliert. Der Spieler kann sich den unterschiedlichen Stämmen anschließen, deren Ideale verfolgen oder sich aber gegen diese wenden, um anderen Zielen nachzugehen. Abhängig davon, wofür sich der Spieler entscheidet, gibt es im Spiel auch unterschiedliche Storyverläufe und Enden. Es liegt also am Spieler selbst, ob er den Baum des Lebens retten möchte oder ihn und somit die Welt selbst ihrem Schicksal überlassen möchte.

Eine Open-World mit überraschend viel Tiefgang

Biomutant könnte man am besten als klassischen Open-World-Titel bezeichnen. Der Spieler kann die Welt völlig frei und nach eigenem Belieben erkunden und erforschen. Man hat also nie das Gefühl, auf irgendeine Art und Weise eingezwängt zu sein oder in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden. Die Welt selbst ist dabei überraschend abwechslungsreich und vielseitig gestaltet. Von grünen und saftigen Weiden über eiskalte verschneite Täler bis hin zu staubigen Wüstenarealen bietet Biomutant alles, was man sich von einem Open-World-Titel wünschen könnte.

»Der Spieler kann die Welt völlig frei und nach eigenem Belieben erkunden und erforschen. Man hat also nie das Gefühl, auf irgendeine Art und Weise eingezwängt zu sein.«

Was man außerdem positiv hervorheben muss, ist das ausgeklügelte Crafting-System. Es gibt gefühlt überall die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Gegenstände und Rohmaterialien zu finden. Diese können im Falle von Rohmaterialien anschließend weiterverarbeitet werden oder im Falle von Ausrüstungsgegenständen auch modifiziert werden, um somit eine noch effektivere Ausrüstung beziehungsweise Bewaffnung zu erhalten.

Die offene Welt von Biomutant bietet also sehr viel zu entdecken und weckt stets den Forscherdrang im Spieler. Man möchte immer noch nachsehen, was sich hinter der nächsten Ecke, dem nächsten Schrank oder der nächsten Nische verbirgt. Also genau das, was man sich von einer offenen Spielwelt erhofft.

In der offenen Welt gibt es einiges zu entdecken

Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf, ist ein ausgefeilter Charakter-Editor. Zu Beginn des Spiels kann man seinen Charakter ganz nach den eigenen Wünschen zusammenstellen. Egal ob Rasse, Fellfarbe oder Attribute, fast keine Wünsche bleiben hier offen. Was uns jedoch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass man in der finalen Version von Biomutant nun keinen Einfluss mehr auf die Länge des Fells hat. Dies war in der E3- und Gamescom-Demo noch möglich. Warum dieses Feature jedoch weichen musste, bleibt wohl ein Geheimnis des Entwicklers.

Welche Klasse soll es sein?

Zu Beginn des Spiels ist es außerdem möglich, sich für eine von sechs wählbaren Klassen zu entscheiden. Diese Auswahl legt die Start-Attribute für den Charakter fest. Diese Attribute können im Spielverlauf jedoch weiterhin angepasst und verändert werden. Daher ist diese Auswahl keine endgültige Entscheidung.

Der Charakter-Editor

Die sechste Klasse „Söldner“ ist zum Release allerdings nur als DLC für Vorbesteller erhältlich. Laut dem Entwickler soll dieser DLC später auch separat käuflich erhältlich sein. Weshalb man diesen Schritt ging und eine komplette Klasse als DLC ausklammert, ist fraglich.

Seichte Quests in einer schön gestalteten Spielwelt

Die Quests selbst sind leider, wie so oft bei Open-World-Titeln, meist eher Standardkost. Zum Großteil ist man damit beschäftigt, die Lager des feindlich gesinnten Stammes auszuheben und für sich zu beanspruchen. Die ein oder andere Nebenquest lockert das Ganze dann zwar etwas auf, allerdings kommt dennoch relativ wenig Spannung beim Absolvieren dieser Aufgaben auf. Die Quests ähneln und wiederholen sich leider sehr oft.

Die Bosskämpfe gegen die Weltenfresser, welche den Baum des Lebens bedrohen, stechen hier deutlich hervor und können mit der ein oder anderen witzigen Idee punkten. Da die schön gestaltete Welt von Biomutant jedoch über die zum großen Teil eher seichten Quests hinwegtrösten kann, kann man diesen Kritikpunkt verschmerzen.

Ausgeklügeltes Kampfsystem mit vielen Möglichkeiten

Beim Kampfsystem gibt es hingegen nur wenig zu meckern. Neben den herkömmlichen Nahkampf- und Fernkampfangriffen gibt es auch die sogenannten Bio-Angriffe. Diese Angriffe, die während des Spielverlaufs erst freigeschaltet werden müssen, ermöglichen es dem Spieler, mit allerlei unterschiedlichen Elementen anzugreifen. So kann der Spieler beispielsweise mächtige Eis- oder Feuer-Attacken ausführen, welche den Feinden mit zusätzlichen Effekt-Schadenspunkten zu Leibe rücken.

Action gibt es in Biomutant en masse

Doch als wäre dies noch nicht genug, gibt es auch das sogenannte „Wung-Fu“. Das Wung-Fu-System kann man am besten als eine Reihe erlernbarer Kampffertigkeiten beschreiben. Mit den Wung-Fu-Punkten, die man im Spielverlauf erhält, kann man somit also verschiedene Kampftechniken erlernen und ausbauen, um so beispielsweise neue Kombos zu erlernen oder aber verschiedene Skills wie zum Beispiel schnelleres Nachladen der Waffen zu verbessern.

»Das Kampf- und Attribute-System von Biomutant ist durchaus als sehr vielseitig zu bezeichnen und sollte dem Spieler stets die Möglichkeit geben, optimal auf die jeweilige Situation im Kampf reagieren zu können.«

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die typischen Rollenspiel-Attribute wie Vitalität, Stärke, Geschick und Ausdauer zu verbessern. Zusätzlich kann man seinen Charakter auch gegen verschiedene Umwelteinflüsse wie Feuer, Kälte, Bio-Gifte und Strahlung stärken.

Das Kampf- und Attribute-System von Biomutant ist also durchaus als sehr vielseitig zu bezeichnen und sollte dem Spieler stets die Möglichkeit geben, optimal auf die jeweilige Situation im Kampf reagieren zu können. Einzig und allein die Möglichkeit, eigene Kombo-Reihenfolgen zu generieren beziehungsweise anzupassen wäre noch wünschenswert gewesen und hätte das Kampf- und Anpassungssystem perfekt abgerundet.

Auch optisch im Einklang mit der Welt

Auch auf grafischer Seite braucht sich der Open-World-Blockbuster von Experiment 101 keinesfalls zu verstecken. Speziell auf den beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X sieht das Spiel wirklich super aus. Biomutant strotzt nur so vor Farben, schönen Landschaften und vielen kleinen Details. Speziell das Fell der Charaktere sieht absolut fantastisch aus. Die offene Welt mit ihren unterschiedlichen Landschaftsarten weiß von der ersten Minute an zu gefallen und der grafische Stil passt perfekt zum Titel.

»Biomutant strotzt nur so vor Farben, schönen Landschaften und vielen kleinen Details. Die offene Welt mit ihren unterschiedlichen Landschaftsarten weiß von der ersten Minute an zu gefallen.«

Auf Xbox Series X läuft der Titel in nativer 4K-Auflösung mit butterweichen und stets stabilen 60 Frames. Auf PlayStation 5 hingegen ist der Titel zum momentanen Zeitpunkt lediglich in hochskalierter und dynamischer 4K-Auflösung mit 60 Frames spielbar. Die PS5-Version kann je nach Spielsituation also durchaus in untere Auflösungsregionen einbrechen. Trotz dieser technischen Schwäche sieht das Spiel auf beiden Konsolen fantastisch aus.

Auf PlayStation 4 Pro und Xbox One X läuft Biomutant ebenfalls in butterweichen 60 Frames, allerdings nur mit einer dynamischen 1080p-Auflösung, um die Framerate in heiklen Situationen zu halten. Die Standard-Varianten von PlayStation 4 und Xbox One schaffen lediglich noch 30 Frames mit dynamischer 1080p-Auflösung.

Technische Patzer wie beispielsweise Clipping-Fehler leistete sich Biomutant bereits in unserer frühen Testversion wirklich äußerst selten. Der Titel ist technisch also sehr ausgereift und poliert.

Der Klang bringt das Fell zum Beben

Auch soundtechnisch braucht sich Biomutant nicht vor anderen Titeln zu verstecken. Mit schönen Klängen und Melodien wird die eindrucksvolle und schön präsentierte Welt stets perfekt untermalt. Passend dazu gibt es toll abgemischte Soundeffekte wie wuchtvolle Schlag- und Schussgeräusche auf die Ohren.

Persönlich hätte ich mir noch etwas mehr Varianz bei den Melodien und Klängen gewünscht. Denn mit der Zeit hört man sich an den doch recht ähnlichen Melodien etwas satt und hätte gerne etwas mehr Abwechslung für die Ohren.

Fazit

Biomutant kann durchaus als gelungen bezeichnet werden, denn mit der offenen und wunderschön gestalteten Spielwelt, welche jederzeit zum Erforschen und Erkunden einlädt, hebt sich der Titel doch sehr vom Open-World-Einheitsbrei ab. Die Quests selbst wiederholen sich zwar leider oft und ähneln sich auch in ihrer Struktur sehr stark, dennoch macht die Spielwelt wie bereits erwähnt vieles wett. Die Bosskämpfe gegen die Weltenfresser stechen hier positiv hervor und heben sich somit deutlich von der Qualität der Standardquests ab.

Das Kampf- und Attributesystem von Biomutant ist wirklich gelungen und durchdacht. Man hat die Möglichkeit, unzählige Fähigkeiten, Kombos und Upgrades für seinen Charakter freizuschalten und anzupassen und ist somit stets flexibel und kann sich perfekt an die jeweilige Situation anpassen.

Auch auf der technischen Seite leistet sich Biomutant keine gröberen Patzer. Clipping-Fehler gab es in unserer Testversion nur äußerst selten und die Framerate und Auflösung der Xbox-Series-X-Version ist bereits jetzt ein absoluter Augenschmaus. Warum sich die PS5-Version lediglich mit dynamischer 4K-Auflösung begnügen muss, wissen wohl nur die Entwickler selbst. Auf PlayStation 4 Pro und Xbox One X läuft der Titel ebenfalls in butterweichen 60 Frames, allerdings nur mit einer dynamischen 1080p-Auflösung. Die Standard-Varianten von PlayStation 4 und Xbox One schaffen immerhin noch 30 Frames mit dynamischer 1080p-Auflösung.

Auch soundtechnisch ist der Titel mit seinen schönen Klängen und Soundeffekten wirklich solide. Lediglich die etwas magere Anzahl an unterschiedlichen Melodien könnte man hier anführen. Denn mit der Zeit hat man sich an den immer gleichen Klängen doch etwas sattgehört.

Biomutant kann also durchaus als der Open-World-Hit bezeichnet werden, den sich so viele Spieler herbeigesehnt haben. Der Titel ist nicht perfekt, hat aber durchaus einiges zu bieten und gerade die tolle Spielwelt lockt einen immer wieder vor die Konsole oder den PC. Für Fans des Genres ist der Titel also auf jeden Fall zu empfehlen. Spieler, die mit dem Open-World-Genre beziehungsweise offenen Welten an sich nicht so viel anfangen können, sollten den Titel vielleicht vorher doch nochmal Probe spielen.

 

Story

Der Baum des Lebens wird durch eine Umweltkatastrophe und die Weltenfresser bedroht. Nun liegt es an euch, diesen zu retten oder ihn seinem Schicksal zu überlassen.

Gameplay

Open-World-Gameplay mit toll gestalteter Spielwelt, die zum Entdecken und Erforschen einlädt. Grüne Weiden, verschneite Täler und staubige Wüstenareale sorgen für genügend Abwechslung.

Grafik

Die Optik passt zum Stil des Spiels und glänzt mit schönen Effekten und richtig toll aussehendem Fell. Auf Next-Gen-Konsolen läuft der Titel in 4K und mit vollen 60 Frames.

Sound

Schöne Melodien, Klänge und Soundeffekte verwöhnen die Ohren. Etwas mehr Varianz bei den Melodien wäre allerdings schön gewesen.

Sonstiges

Die Standard-Quests sind leider etwas repetitiv und ähneln sich zu sehr. Auch die zahlreichen Nebenquests können dies nur bedingt auflockern.

Bildmaterial: Biomutant, THQ Nordic / Experiment 101

6 Kommentare

  1. Danke für den Test!
    Auch mir ist aufgefallen, dass es doch positiver ausfällt, als das meiste, was ich bisher dazu gelesen und gesehen habe. Habe auch schon einiges an Gameplay gesehen und kann die vielen negativen Stimmen nicht ganz nachvollziehen, vermutlich muss man es selbst gespielt haben bzw. Waren wieder zu viele zu hohe Erwartungen (das Spiel wurde einfach zu sehr gehyped, für ein Indie game v 20 Leuten). Ich bin dem Spiel immer noch positiv eingestellt und denke, dass ich durchaus meinen Spass mit haben kann, werde aber auf Sales warten/ werde es mir aufgrund meiner Neugier doch schon eher zu Gemüte führen ^^"
  2. Einer der wenigen positiven Tests zum Spiel. Vielen Dank für den Test! Verstehe gar nicht wie manche Redaktion da 40-50% zucken können. Nichts was man vom Spiel sieht schaut doch wirklich schlecht aus.
    Irgendwie haben seit Erscheinen der Next Generation viele Menschen einen ziemlich hohen Anspruch an die Technik, so das ich manchmal echt in Versuchung gerate das Wörtchen "Masterrace" zu zücken.

    Vielleicht sollte man Spiele endlich wieder nach ihrem Inhalt bewerten und nicht nach Erwartungshaltung.

    Freut mich jedenfalls das der Titel hier so fair bewertet wird. (wenn auch ohne Wertung :D )

    Was die 4k der Series vs. PS5 angeht kann ich vielleicht ein wenig aufklären. Die Series X hat einfach eine unglaublich starke Abwärtskompatibilität, während das bei Sony teils mehr einer Emulation gleich. Sicher würde die PS5 das Spiel grundsätzlich genau so gut abspielen, aber hier liegt die Schwäche einfach in der systemeigenen AK. Ich bin recht sicher, die Next Gen Versionen werden technisch nahezu identisch ausfallen. Bei der AK und Anpassung ist Microsoft einfach noch einen Hauch voraus. Aber ob das den Braten fett macht vage ich doch sehr zu bezweifeln.
  3. Fur0 schrieb:

    Einer der wenigen positiven Tests zum Spiel. Vielen Dank für den Test! Verstehe gar nicht wie manche Redaktion da 40-50% zucken können. Nichts was man vom Spiel sieht schaut doch wirklich schlecht aus.
    Ich hab allgemein noch nie eine so hohe Diskrepanz bei Wertungen gesehen, es gibt ja echt einige die Biomutant mit 90+ bewertet haben, also kein einzelner Ausreisser. Wiederum andere wie du schon sagtest dann mit 40-50.
    Mal davon abgesehen das so eine Zahl nicht viel aussagt, denke ich liegt die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen.

    Mir gefiel dieses Review auf jeden Fall echt gut, man geht ja auf die Schwächen ein ohne das Spiel durch diese zu zerreissen, wenn es offensichtlich an anderen Stellen so viel mehr zu bieten hat. Ich bin echt gespannt auf Biomutant, habe mich aber entschieden zu warten, da die Entwickler wohl noch an einer PS5 Fassung arbeiten, oder zumindest an einem 4K Patch. :)
    Ich hoffe echt die Reviews schaden den Verkaufszahlen nicht allzu sehr, würde es dem Entwicklerstudio echt wünschen wenn das ein Erfolg wird. Dieses Spiel wurde von 25 Leuten entwickelt, das ist echt ne krasse Leistung. Und THQ Nordic hat sich in den letzten Monaten echt bemüht das Spiel zu vermarkten, denn davor hat man irgendwie kaum etwas davon gehört, also abseits von unserer Bubble. ^^
  4. Interessant zu lesen das das Spiel hier gut wegkommt
    Von dem was ich aus Trailern kenne und so am Rande mitbekommen habe ist es generell ein ambitionierter Titel, wo aber mehrere Leute nun anhand ihrer Enttäuschung dem Spiel objektiv gegenüber sehr unfair werden
    Persönlich mag ich den Stil und die damit einhergehende Farbgebung nicht und bei einer großen Welt die ich mir zu Gemüte führe für lange Zeit sollte es auch was fürs Auge sein, daher für mich eher ein "im Sale" Kandidat
    Ansonsten habe ich keine wirklichen Erwartungen an den Titel
    Fände es schade wenn Leute jetzt anhand der durchmischten Reviews abspringen oder warten, wenn sie selbst sich nicht genug Meinung vom gesehenen bilden konnten, nicht das es ähnlich wie Darksiders dann eher nur noch mäßig wahrgenommen wird obwohl es überdurchschnittlich gute Spiele sind die meist nicht mal für Vollpreis am Release erscheinen
  5. Toll dass euch das Review gefällt :)

    Ich finde auch, dass dem Titel unrecht getan wird.
    Man sollte sich wirklich sein eigenes Bild machen.

    Aber Biomutant wurde auch sehr gehyped.
    Das war vielleicht nicht unbedingt optimal und hat in den letzten Jahren ja schon so manch heißerwarteten Titel zu Fall gebracht ^^
    Zu viel Hype ist halt manchmal einfach nicht förderlich bzw. lässt die Leute dann falsche Erwartungen aufbauen :D
An dieser Stelle siehst du nur die letzten 5 Kommentare. Besuche das Forum um die komplette Diskussion zu diesem Thema zu sehen.