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Im Test! Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy

TitelAtelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy
Japan03. Dezember 2020
Koei Tecmo
Nordamerika26. Januar 2021
Koei Tecmo
Europa29. Januar 2021
Koei Tecmo
SystemPlayStation 4, PlayStation 5, Nintendo Switch, PCs
Getestet fürPlayStation 4
EntwicklerGust
GenresJRPG
Texte
Nordamerika
VertonungJapan

Nach dem großen Erfolg von „Atelier Ryza: Ever Darkness & The Secret Hideout“, welchen einige wohl den prallen Schenkeln der Protagonistin zuschreiben mögen, war es nur eine Frage der Zeit, dass ein direktes Sequel hierfür erscheinen sollte. Nun ist es so weit! Mit „Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy“ wirft sich unsere gutherzige Heldin wieder einmal ins Abenteuer.

Auch wenn man obigen Punkt nicht gänzlich außer acht lassen kann, so hat man mit dem ersten Atelier Ryza auch einige gute Änderungen und Verbesserungen eingebaut. Das Spiel gab dem Atelier-Franchise einen neuen Anstrich, wenn man so will. Ein eingängigeres Alchemie-System, dynamischere Kämpfe und eine schöne grafische Überarbeitung machen Atelier Ryza um einiges ansprechender, was letztendlich auch sicherlich für ein breiteres Publikum gesorgt haben wird.

Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy möchte nun den Erfolg wiederholen und wahrscheinlich am liebsten noch einen drauflegen. Gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie sollte doch ein süchtig machender Gameplayloop, wie der eines typischen Atelier-Spiels, doch hervorragend in die Tagesplanung hineinpassen. Die Ästhetik des Spiels lässt zumindest schon einmal positive Erwartungen wecken.

Landei in der großen Stadt

»Ryza ist nicht mehr das vermeintlich faule Bauernmädchen, sondern eine bekannte Alchemistin.«

Story-technisch sind einige Jahre vergangen. Ryza ist nicht mehr das vermeintlich faule Bauernmädchen, sondern eine bekannte Alchemistin. Allerdings hat auch sie der Alltag eingeholt und Kurken Island ödet sie mittlerweile an. Es fehlt etwas. Als sich nun plötzlich ihr alter Freund Tao meldet und sie auf das Festland in die Hauptstadt einlädt, ist sie Feuer und Flamme und macht sich umgehend auf die Reise. Unverhofft stolpert man nun von einem Abenteuer ins nächste und deckt nach und nach die mystischen Legenden eines alten Volkes auf.

Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy hält sich in puncto Erzählstil recht nah am Vorgänger. Was recht unspektakulär beginnt, artet kontinuierlich in ein großes Abenteuer aus. Ryza dient hier als das lebensfrohe, unbedarfte Plotdevice, welches SpielerInnen in ihre Welt zieht und ebenso mit ihr durch die Welt stolpern lässt. Immer positiv, immer hilfsbereit und immer offen für alles. Das ist Ryza und das ist einfach eine angenehme und wohltuende Art, ein RPG zu erleben.

Themen wie das Erwachsenwerden mit all seinen Problemen, das noch im ersten Teil sehr prominent eingebunden war, finden hier zwar nicht mehr Anklang, allerdings hört der Kampf im „Alter“ ja nicht schlagartig auf. Die Story geht somit mit der Zeit und passt die Themen dementsprechend an die neue Situation der Freunde an. Auch wenn Ryza gefühlt die geringste Charakterentwicklung durchmacht, so merkt man schon, dass die Zeit nicht spurlos an ihrem Charakter vorbeigezogen ist und sie auch dieses Abenteuer wieder wachsen lässt. Alte Bekannte sowie neue Partymitglieder passen dazu hervorragend in die Geschichte und ergänzen die Heldin mehr als sinnvoll und unterhaltsam.

Mädchen für alles

Atelier-Spiele halten sich grundsätzlich an einen kurzweiligen Gameplayloop aus Synthese, Kampf, Sammeln und Quests. Atelier Ryza 2 macht hier ebenfalls keine Ausnahme, auch wenn auch hier, wie im ersten Teil, durchaus mehr Fokus auf den Story-/Charakter-Quests liegt. Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout hatte dies damals sehr angenehm und interessant mit der eigentlichen Story verknüpft, sodass man selten ein Gefühl von „Arbeit“, hatte gerade was die Quests betrifft. Der zweite Teil geht hier zwar einen ähnlichen Weg und baut sogar charakterbezogene Quests noch mehr aus, allerdings findet man auch ein üppig gefülltes Brett mit unzähligen Wegwerf-Quests, die man machen sollte, um den eigenen Ruf und somit die Belohnungen zu verbessern.

Wie schon länger Usus, gibt es auch in Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy technisch keine Zeitvorgaben, Quests zu erledigen. Allerdings sind Aufträge auf dem berüchtigten Anschlagbrett nur für eine kurze Zeitperiode verfügbar. Auch wenn ich mich selbst hab dadurch stressen lassen, sei gesagt, dass es sich hierbei wirklich nur um unwichtige Fetchquests handelt, die sich sowieso gern wiederholen und letztlich später sogar bessere Belohnungen zu bieten haben. Lasst euch also nicht stressen!

Die nett herausgearbeiteten Charakter-Quests sind auch in Teil zwei wieder mehr als eine schöne Abwechslung. Auch wenn es zum Ende meist doch auf das obligatorische „Gib mir Gegenstand x“ hinausläuft, so sind diese Quests doch schön mit Leben und Charakterentwicklung gespickt. Auch hier wieder alles sehr angenehm und auch spaßig in Szene gesetzt.

Alchemie 101

»Atelier-Spiele halten sich grundsätzlich an einen kurzweiligen Gameplayloop aus Synthese, Kampf, Sammeln und Quests.«

Ryza ist in Teil zwei schon eine recht erfahrene Alchemistin und besitzt einen ausgiebigen Erfahrungsschatz an Rezepten und Techniken. Um nun SpielerInnen nicht zu überfordern, führt man in Atelier Ryza 2 einen Skilltree ein. Erfolgreiche Synthesen resultieren in Skillpunkten, die dort bekannte Rezepte oder Techniken wie Duplikation, Item Rebuild oder Gem Reduction freischalten. Interessant ist hier, dass man auch Dinge wie die Anzahl an Zutaten, die man einer Synthese hinzufügen darf, erhöhen oder auch das Maximum an Qualität in die Höhe treiben kann. Durchaus viel Raum für Probierfreudige, aber ohne zu kompliziert zu werden. Auch Atelier Ryza 2 legt einen hohen Stellenwert auf Zugänglichkeit.

Auch an neuen Möglichkeiten rund um die Alchemie wurde nicht gespart. Im späteren Verlauf des Spiels kann man sogar die Elementvoraussetzungen eines Rezeptes anpassen, um vielleicht hier höherwertige Zutaten einsetzen zu können. Die nötigen Ressourcen erhält man hier nach Kämpfen, insofern man die Technik im Skilltree zugänglich gemacht hat. Item Rebuild dient weiterhin dazu, alte Kreationen noch einmal auszubessern und die Gem Reduction bietet hierfür die nötigen Komponenten, indem man ungebrauchte Zutaten in eben solche Gems umwandelt. Diese Techniken sind eins zu eins aus dem Vorgänger übernommen.

Die benötigten Zutaten gibt es ebenso nach wie vor bei verschiedenen Händlern oder primär in den weitläufigen Arealen und durch Kämpfe. Ersteres hat in Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy noch eine Art Aufbau-Minispiel spendiert bekommen. Zwar gestaltet sich das recht simpel, denn auch hier muss man lediglich verschiedene Zutaten abdrücken, um ein Level zu erhöhen, allerdings winken natürlich dann auch bessere Gegenstände, die man wiederum dem Allzweckkochtopf hinzufügen kann.

Alchemie ist immer einer der Hauptpunkte in einem Atelier-Spiel und da der Vorgänger diesen Aspekt schon wirklich gut entstauben konnte, so setzt das Sequel nun noch ein paar dekorative Schokostreusel obendrauf.

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Begibt man sich nun außerhalb der Stadt und macht sich auf Erkundungstour, erwarten einen große Gebiete mit zahlreichen Sammelstellen. Auch in Atelier Ryza 2 gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, die begehrten Zutaten abzubauen. Gegenstände wie eine Angel, Schmetterlingsnetz oder die Axt müssen allerdings erst im Skilltree freigeschaltet werden und dementsprechend auch synthetisiert werden. Wer hier möglichst optimiert sammeln möchte, der sollte sich auch näher mit den jeweiligen Upgrades jener Sammelitems befassen. Ryzas Allzweckstab und das allgemeine Sammeln mit den Händen wird hingegen ebenso über den Skilltree aufgelevelt.

Im Laufe der Geschichte schaltet man sogar ein Reittier frei, welches es erlaubt, schneller und auch unbeschadet durch die Gebiete zu kommen. Ebenso erscheinen neue Sammelpunkte, wenn man sich auf dem Reittier befindet. Hier gibt es dann etwa seltene Gegenstände, aber auch Geld und andere hilfreiche Items zu finden. Schwingt man sich auf das magische Tierchen, hat das dazu den Vorteil, dass die meisten Gegner auf der Karte eher das Weite suchen. Das ist vor allem äußerst hilfreich, wenn man sich gerade in einer neuen Gegend befindet und die Gegner noch etwas robuster daherkommen.

Dungeons spielen in Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy eine größere Rolle als noch im Vorgänger. Also ein Grund, warum man diese etwas mehr mit Leben gefüllt haben mag. Zwar kommen diese augenscheinlich wie normale Gebiete daher, doch verstecken sich hier alte Erinnerungen einer längst vergessenen Zeit. Diese gilt es zu finden und im Abenteuertagebuch korrekt einzuordnen, damit man die verlorene Legende dieses Gebiets erforschen kann. Lüftet man schließlich die Geheimnisse um die verschiedenen Ruinen, so winken wieder einige Boni in Form von Skillpunkten und neuen Feldern im Skilltree – das natürlich neben dem Wissen um die alten Legenden.

Tote Monster sind auch nur Zutaten

Wenn wir schon beim eifrigen Zutatensammeln sind, sollte man nicht die Kämpfe und schließlich das Kampfsystem unerwähnt lassen. Schon der Vorgänger hat es geschafft, Kämpfe durchaus recht dynamisch zu gestalten. Atelier Ryza 2 legt auch hier wieder etwas nach – ein Trend, der sich eigentlich durch das ganze Spiel zieht. Im Grunde bleibt das Konzept gleich: Man wartet auf seinen Zug, wählt eine Attacke oder ein Item und legt los. Auf Menüs wurde wieder verzichtet und diesmal sind auch Skills verschiedenen Tastenkombinationen zugeordnet.

Dynamischer wird es eben auch bei diesen Skills, denn hier lassen sich mit dem richtigen Timing verheerende Kombos mit den anderen Partymitgliedern vollführen. Die sogenannten Action Orders sind ebenfalls zurück. Erfüllt man die Voraussetzungen auf Zuruf, so werden automatisch verschiedene Angriffs- oder Supportskills ausgeführt. Wechselt man hier geschickt die spielbaren Kampfgefährten, so kann auch hier wieder ein vernichtender Kombinationsangriff provoziert werden. Je nach Timing und geschicktem Einsatz der Techniken kann also ein Kampf selbst gegen einen Gegner der stärkeren Sorte sehr gut gemeistert werden.

Die wirklich große Anpassung fand aber bei den sogenannten Core Crystals statt. Diese dienen dazu, Items in Kämpfen einzusetzen, ohne diese tatsächlich zu verbrauchen. Gesonderte Punkte geben vor, ob und wie viele Items man pro Runde einsetzen kann. Auch kann man zwischen den eigentlichen Zügen durch Einsatz von Action Points schon vorher Gegenstände aktivieren, was vor allem in Notsituationen äußerst hilfreich sein kann. Außerhalb der Kämpfe lassen sich die Core Crystals aufwerten, um zum einen höherwertige oder mehr Items gleichzeitig zu aktivieren, zum anderen aber auch den Basiswert zu erhöhen, so dass man schon am Anfang des Kampfs Items nutzen kann.

Jeder Charakter besitzt zudem noch bestimmte Elementaffinitäten, die sich über Core Crystals verstärken lassen. Dies lässt nicht nur manchen elementbasierten Angriff stärker werden, sondern wirkt sich dann auch auf die jeweiligen ausgewählten Items aus. Ein Grund mehr, im Voraus etwas genauer auf die Verteilung der Angriffsgegenstände zu achten.

Stahlharte Muskeln und pralle Schenkel

»Auch in Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy setzt man auf „Thiccness“, vergisst aber mit schönsten Kostümdesigns auch nicht seine Wurzeln.«

Berühmt-berüchtigt ist Atelier Ryza definitiv für sein Charakterdesign und dessen Ästhetik. Ob es nun stramm anliegende Kniestrümpfe, üppig gefüllte Blusen oder einfach blanke Muskeln sind, gerade das Charakterdesign kann sich sehen lassen und auch Teil zwei von Atelier Ryza macht da nicht viel anders. Auch in Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy setzt man auf „Thiccness“, vergisst aber mit schönsten Kostümdesigns auch nicht seine Wurzeln. Den Trend, auch einmal abwechslungsreiche Hintergründe zu gestalten, führt man ebenfalls zum Glück fort. Hier und da greift man ebenfalls wieder in die Trickkiste und sprenkelt die Umgebung mit netten Lichteffekten in farbenfroher Atmosphäre.

Auch wenn die grafische Latte bei Atelier-Spielen nicht sonderlich hoch hängt, so gibt es hier wirklich kaum etwas zu meckern. So darf es gerne weitergehen! Gust scheint seinen Stil, was 3D-Spiele betrifft, nun endlich gefunden beziehungsweise gefestigt zu haben.

Musikalisch hat Atelier Ryza 2 auch wieder sehr schöne und beruhigende Klänge zu bieten. Schön, dass sich die Stücke je nach Tageszeit und Wetter leicht abändern und sich so nur noch mehr in den Kopf einbrennen. Einige Stücke haben trotz ihrer Leichtigkeit doch irgendwie Ohrwurmcharakter und sind mittlerweile schon so vertraut, dass ich stets wie in Trance mitsumme, wenn eins der Lieder erklingt.

Mehr als ein Schenkelklopfer

Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy schafft es, eine unglaubliche Ruhe auszulösen. Sei es der eingängige Gameplayloop, die absolut positiven und sympathischen Charaktere, die schönen Story-Quests oder auch die wohlgeformten Schenkel, Atelier Ryza 2 schafft hier überall zu überzeugen.

Wenn Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout die Pflicht war, dann ist das Sequel nun definitiv die Kür. Die Geschichte wird sinnvoll und schön weitergeführt, Charaktere haben sich über die Zeit entwickelt und tun es weiter, und schließlich hat man allen Gameplay-Elementen noch einmal einen kleinen Feinschliff verpasst, um diese noch eingängiger zu gestalten.

Fans des ersten Teils und von Atelier-Spielen an sich kann man auch dieses Spiel uneingeschränkt ans Herz legen. Für alle anderen gilt: Atelier Ryza ist sicherlich der beste Einstieg in die Reihe, auch wenn man sich hier erst einmal den ersten Teil zu Gemüt führen sollte.

 

Story

Dem Wunsch der Tristesse des Alltags zu entkommen, lässt das Schicksal alte Freunde in ein großes Abenteuer stolpern.

Gameplay

Eingängig und leicht süchtig machendes Spielerlebnis. Rundes Gameplay des Vorgängers noch einmal sinnvoll ergänzt.

Grafik

Schöne Ästhetik und hübsche Charakterdesigns in einer farbenfrohen Welt.

Sound

Entspannende Klänge mit Ohrwurmcharakter.

Bildmaterial: Atelier Ryza 2: Lost Legends & the Secret Fairy, Koei Tecmo / Gust

6 Kommentare

  1. Danke für den Test. Erstmal schön zu lesen das die Alchemie jetzt eingängiger funktioniert.

    Was mich aber nun mehr als alles andere interessiert: Ist es für den Endgame Content auch diesmal wieder nötig im Idealfall Level999 Qualitäts Items zu craften? Das wäre für mich so ungefähr das K.O. Kriterium. Ich habe Teil 1 in den letzten 10 Stunden dafür gehasst und werde mir sowas ehrlich nicht nochmal antun. :/
  2. Der Test hat mir jetzt irgendwie mehr Lust gemacht mir mal den 1. Teil anzuschauen. Leider finde ich den aktuell mit 40€ noch zu teuer um ein Spiel zu kaufen wo ich nicht weiß ob es mir gefällt. Aber wenn ich es irgendwann mal im Angebot sehe werde ich sicher mal zuschlagen.
  3. OK, dann werde ich mir doch noch mal den ersten Teil zu Gemüte führen, und irgendwann den 2. Teil hoffentlich in nem Sale dann noch nachzuholen :D
    Danke für den Test!
  4. Hab den ersten auch noch nicht in meinem Besitz...dabei stand der letztes Jahr weit oben auf meiner Liste.
  5. Danke für den Test. Schön geschrieben.

    Atelier Ryza scheint bei vielen gut angekommen zu sein. Muss auch selbst sagen das es grafisch ganz schön was her macht und das Alchemie System hat hier nochmal seinen Höhepunkt erreicht.
    Das es in Ryza 2 so fortgeführt wird nach dem ganzem Hype war abzusehen.
    Sogar technisch hat man sich weiterentwickelt mit Mounts, tauchen/schwimmen, klettern ect. Dann kommt natürlich Ryza selbst mit Ihrer Persönlichkeit und Obeschenkeln um die Ecke. :love:
    Alles geil aber....das Kampfsystem geht gar nicht.

    Ich bin deswegen bei Ryza ausgestiegen und hab mich vorerst von den Games verabschiedet weil mich das Kampfsystem so gar nicht angesprochen hat.
    Zeldafreak hat es schön beschrieben.
    Für mich war es zu chaotisch und es wurde mir zu viel aus der Hand genommen. Bis ich mich entschieden habe irgendwas zu machen und in meinem Kopf wahrgenommen hab was so abgeht waren die Gegner mir schon mit mehreren Hits vorraus.
    Außerdem war die Kamera jeder Zeit in einem merkwürdigen Winkel.
    Jetzt in Ryza 2 scheinen noch mehr Effekte hinzu zu kommen und man legt mehr Wert auf Combos....ja nein danke. Das ist tatsächlich das einzige was ich nie konnte in einem RPG. Ein Kampfsystem wo man nur mit vernünftigen Combos Schaden anrichten kann. Ich denk da an Xenosaga 2 da es mir als Beispiel direkt einfällt. Desweiteren scheint die Kamera noch mehr zu wackeln als im Vorgänger xD Wird einem ja schwindelig bei.

    Das Sahnehäubchen war dann noch der Soundrack ohne Daisuke....das ganze Game plätscherte so vor sich hin und irgendwie trieb es mich nicht an.
    Hab es dann nach 5 Stunden abgebrochen.
    Hab in den Soundtrack mal reingehört von Ryza 2 und zumindest kommt die E-Gitarre wieder zum Vorschein ,)

    Das ist aber mein eigenes Empfinden und kann trotzdem erkennen und sagen das die Ryza Games sehr gute Spiele sind. Leider nicht mehr für mich.
    Cheers.
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