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Futter für Fire-Emblem-Fans: Dark Deity ist ein Taktik-RPG nach dem großen Vorbild

Seit der Veröffentlichung von Fire Emblem: Three Houses am 26. Juli 2019 ist es ruhig um Nintendos Strategie-Reihe geworden. Die letzte Nintendo Direct änderte dies leider nicht, auch wenn Fans mit Project Triangle Strategy immerhin ein neues Taktik-RPG vor die Nase bekommen. Heute wollen wir euch ein über Kickstarter bereits finanziertes Spiel vorstellen, das zwar kein Fire Emblem ist, sich aber gehörig davon inspirieren lässt: Dark Deity.

Dark Deity wird hauptsächlich von einem 2-Mann-Team unter dem Namen Sword & Axe LLC entwickelt und soll zunächst für PCs über Steam erscheinen. Die Entwickler möchten den Titel zwar auch für Konsolen veröffentlichen, können bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nichts versprechen. Als Erscheinungszeitraum wurde das erste Quartal 2021 angegeben, wobei eine Veröffentlichung im März noch angepeilt wird.

Das ist Dark Deity

Der Titel positioniert sich dabei als Strategie-Rollenspiel und soll wie sein Vorbild Charakter-Supports beinhalten, welche das Gameplay beeinflussen. Die Entwickler versprechen 30 Kapitel, deren Missionsziele über das reine „Besiege alle Gegner“-Prinzip hinausgehen sollen.

Auch das Klassensystem soll umfangreicher als beim Vorbild werden. In Dark Deity erwarten euch 54 Klassen, die einzigartig gestaltet werden können. Eure Einheiten haben dabei zweimal die Möglichkeit, sich zu entwickeln und nehmen dabei vorherige Fähigkeiten und erlangte Werte mit. Die einzigartige Gestaltung ergibt sich dabei durch Sachen wie das Waffen-Aufwertungssystem und die sogenannten „Eternal Aspects“.

Was das Waffen-Aufwertungssystem betrifft, so soll jeder Charakter von Anfang an eine Auswahl von vier Waffen oder Zaubersprüchen besitzen, die ihr anhand von Skill-Bäumen verstärken könnt. Dies soll mit den verschiedenen Klassen viele unterschiedliche Mischungen in der Gestaltung der Charaktere bieten. Die „Eternal Aspects“ sind Ausrüstungsgegenstände, welche euren Charakteren einzigartige Fähigkeiten verleihen sollen.

Die Entwicklung der Charaktere steht im Vordergrund.

Weitere Elemente wie Perma-Death wurden ebenfalls abgeändert implementiert. In Dark Deity sterben eure Charaktere nicht direkt, wenn sie besiegt werden, sondern tragen stattdessen schwere Wunden davon. Diese äußern sich dabei beispielsweise in geminderten Statuswerten. Sollten eure Charaktere zu viele schwere Wunden ertragen, so sterben sie schließlich – wie viel ein Charakter erträgt, ist dabei unterschiedlich. Das Waffendreieck scheint ebenfalls auf eine abgeänderte Art und Weise aufzutauchen, wobei es eher von den Pokémon-Spielen inspiriert ist. Eure Einheiten haben dabei jeweils einen Typ Rüstung und einen Typ Waffe, die dann schwach oder stark gegen andere Typen sind.

Die Geschichte

Was die Geschichte angeht, soll diese laut den Entwicklern düster aussehen. Auch die Ausgangslage könnte Fire-Emblem-Fans bekannt vorkommen, in der Schüler einen voreiligen Abschluss in einer Militärakademie machen, um so früher in den Krieg ziehen zu können.

Der Kontinent Etlan steht nämlich kurz vor einem totalen Krieg. Die Errungenschaften einer ehemals kulturell und technisch mächtigen Gesellschaft sind schon lange vergessen geraten. Der Grund dafür ist eine mysteriöse Verheerung, die alles auslöschte. Die vier Freunde, die verfrüht ihren Abschluss an der Akademie tätigten, beschäftigen aber erst einmal andere Dinge. Wie der Krieg ihr Schicksal verändert und welchen Einfluss sie auf ihn haben, erzählt euch die Geschichte von Dark Deity.

Die Geschichte gestaltet sich dabei stark Charakter-orientiert. Wie im Vorbild könnt ihr die Beziehung zwischen den Charakteren pflegen, um besondere Konversationen freizuschalten und Vorteile im Kampf zu ergattern. Anders ist jedoch die Tatsache, dass sich diese Beziehungen abgesehen von wenigen Ausnahmen platonisch gestalten. Ein Verpaaren von Einheiten gibt es in Dark Deity nämlich nicht.

Die Entwickler begründeten dies unter anderem damit, dass sich die meisten der 30 Charaktere nicht auf romantische Art und Weise füreinander interessieren würden. Ebenfalls anders wären die Nebengeschichten der Bösewichte, welche als Kickstarter-Ziel erreicht wurden und ins Spiel implementiert werden. Ob diese bereits zum Veröffentlichungszeitraum im Spiel sein werden, ist noch unklar.

Character-Showcase und Kickstarter-Trailer

Falls dieser Beitrag euer Interesse geweckt hat, könnt ihr euch unten zwei frischere Trailer zum Spiel anschauen. Während im Character-Showcase einzelne Charaktere hervorgehoben werden, so zeigt euch das Kickstarter-Video einige Fortschritte, die im Verlauf der Entwicklung gemacht wurden. Darunter sind beispielsweise aufgehübschte Sprites im Kampfbildschirm oder ein abgeändertes Level-up-Design.

Was sagt ihr zu dem Projekt? Gefällt euch überhaupt diese Art von Spiel?

via Dark Deity auf Kickstarter, Bildmaterial: Dark Deity, Sword & Axe LLC

4 Kommentare

  1. Was ich bei solchen Indietiteln am meisten nicht abkann: Die Grafik wirkt einfach nicht aus einem Guss. Sieht bei den Screenshots teilweise so aus als würde man hier anhand des Artstyles drei verschiedenen Games zeigen.
  2. Hm, ich finde schon, dass es recht gut und zueinander passend aussieht.
    Gut, gerade die ersten mit den Umgebungskarten im Kampf unterscheiden sich etwas. Gerade diese Umgebungen in den Kämpfen sollte man vielleicht auch noch einmal etwas überarbeiten/ die gefallen mir nichts so/ sehen etwas einfallslos aus. Ansonsten finde ich das Gezeigte schon ganz ansprechend und hab den Beitrag gleich mal meiner Schwester geschickt als großer FE Fan ^^
  3. Hab auch nur die Grafik gesehen oder dieses unnötige Effektgewitter der Figuren. Man soll Spiele ja nicht allein an der Optik bewerten, aber das sieht wirklich nicht mal im Ansatz gut aus. Selbst Wargroove oder Langrisser 1+2 sind da schöner.
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