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GhostWire: Tokyo und seine „Besucher“, auf die man lieber verzichten möchte

Shinji Mikami und das Team von Tango Gameworks präsentierten im Rahmen des »Future of Gaming«-Events erste Gameplay-Eindrücke aus ihrem aktuellen Projekt GhostWire: Tokyo. Das düstere Action-Adventure soll 2021 auf Konsolen exklusiv für PlayStation 5 erscheinen – gleichzeitig wird eine Veröffentlichung für PCs angestrebt.

Zahlreiche „Besucher“ machen euch das Leben schwer

Im offiziellen, deutschsprachigen PlayStation Blog wird der Titel wie folgt beschrieben:

In GhostWire: Tokyo erkunden Spieler die Straßen einer Stadt voller Geister und mysteriöser überirdischer Bedrohungen mit einem Arsenal an leistungsstarken Fähigkeiten. Nach einem verheerenden okkulten Ereignis sind 99 % der Stadtbewohner verschwunden. Nur ihr steht zwischen dem Untergang dieser großartigen Stadt und ihrer Erlösung. Nach dem Verschwinden führt eine seltsame Begegnung dazu, dass eure eigenen übernatürlichen Fähigkeiten Gestalt annehmen. Ausgerüstet mit einer Fülle von gewaltigen, aufrüstbaren Kräften stellt ihr euch gegen Geister (auch bekannt als die „Besucher“), die Tokio heimsuchen.

Auf eine Auswahl dieser sogenannten Besucher kann bereits ein Blick im veröffentlichten Gameplay-Reveal-Trailer geworfen werden. Der sogenannte »Amewarashi« etwa manifestiert sich als Kind in gelbem Regenmantel, das andere Besucher zur Hilfe ruft, wenn es sich bedroht sieht. Die »Shiromuku« hingegen manifestieren sich als Braut, die dem Spieler, von Reue getrieben, das Leben schwer macht. »Kuchisake« erscheinen, von einer echten urbanen Legende inspiriert, als starke und agile Feindinnen, die Entfernungen schnell überwinden, um euch mit großen Scherenklingen auf den Leib zu rücken.

Jeder Geist hat seine eigenen Angriffsstile und Schwächen, daher müssen Spieler ihre Fähigkeiten auf unterschiedliche Weise kombinieren, um jeder einzigartigen Kampfbegegnung gerecht zu werden.

Game-Director Kimura lobt die PS5-Funktionen

Nachdem Ikumi Nakamura Tango Gameworks im Vorjahr verließ, übernahm Kenji Kimura den Posten als Game-Director. Dieser sprach nun vor allem enthusiastisch über die Möglichkeiten des 3D-Sound-Features:

Wir freuen uns besonders, dass Spieler unsere moderne, von Besuchern überrannte Stadt in 3D-Sound erleben können. Diese Version von Tokio ist ganz anders als alles, was ihr bisher gesehen oder gehört habt. In GhostWire: Tokyo erlebt ihr Geräusche, die ihr im echten Leben nicht in einer Stadt hören würdet. Wir hoffen, dass der 3D-Sound euch dazu bewegen wird, die Ursache dieser Geräusche, die ihr hört, zu suchen und zu identifizieren.

Kimura erklärt weiter, dass zudem das Gefühl der Kämpfe im Spiel von der neuen Hardware profitiert:

Die besonderen Fähigkeiten der Spielfigur sind eng mit diesen Handgesten verknüpft. Sie eignen sich perfekt für die Controller-Haptik und adaptiven Trigger-Tasten – eine der neuen Funktionen der PS5, die wir nutzen. Wir können es kaum erwarten, dass ihr die neuen Controller in den Händen haltet und dieses aufregende, unberechenbare Tokio erkundet, in dem ihr nie wisst, was als Nächstes passieren wird.

Klingt ganz, als sei Kimura von den neuen PlayStation-5-Funktionen angetan. GhostWire: Tokyo soll im kommenden Jahr für PlayStation 5 und PCs erscheinen. Nachfolgend der Gameplay-Reveal-Trailer.

via PlayStation Blog, Bildmaterial: GhostWire: Tokyo, Bethesda / Tango Gameworks

5 Kommentare

  1. Wie ich bereits sagte
    Hatte mir etwas anderes vorgestellt und hoffe der Trailer ist nur typisches PR Gedöns, aber wenn es echt so wird wie im Trailer, bin ich eher enttäuscht. X/
    Meine Erwartungen waren ja schon tief als Nakamura den Laden verlassen hat und wieder ein Mann das Steuer hatte. ;(
    Nicht das ich sage das es daran liegt, aber es wäre mal was neues gewesen so ein Spiel aus einem anderem Blickwinkel produziert zu bekommen :)
  2. Die Idee ist für mich schon mal ziemlich interessant!
    Auch wenn man noch nicht viel gesehen hat, hat das Spiel definitiv Potenzial.
    Ich werde das mal weiterverfolgen!
  3. Spielt man in dem Spiel zufälligerweise Zenyatta? Denn genauso sieht es aus.

    Schade. Das Spiel hat mich komplett kalt gelassen. :/
  4. Ich freu mich, dass das Spiel anscheinend auch als "Action Adventure" betitelt wird und nicht als "Horror":. Das war so meine Hoffnung seit Ankündigung, dass es mehr in so eine düstere Action Adventure Richtung geht, weil es wirklich sehr interessant aussah. Nach dem neuen Trailer wurde ich nur umso mehr überzeugt! Das sieht wahnsinnig gut aus! Ich bin schon sehr gespannt herauszufinden, was es mit den ganzen Geistern und Dämonen genau auf sich hat und wo die Story hinführen wird. Hoffe auch das Gameplay fühlt sich so gut an, wie es aussah. Son paar Sachen fand ich zwar im Trailer erstmal etwas seltsam/weniger ansprechend aber das waren eher Kleinigkeiten, die beim Spielen vielleicht nicht mal auffallen. Wird durchaus ne coole Sache das Ghostwire, denke ich <:
  5. Bin da auch weiterhin gespannt drauf auch wenn ich nun noch nicht mega überzeugt bin wirds mal im Auge behalten^^
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