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Cowboy Bebop: Neue Infos zur Live-Action-Adaption von Netflix

Fans der ikonischen Weltraum-Kopfgeldjäger dürfen sich über neue Informationen zu der geplanten Live-Action-Adaption freuen, die momentan für Netflix entsteht. So ließ Javier Grillo-Marxuach, seines Zeichens Drehbuchautor der neuen Umsetzung, im Gespräch mit Gizmodo einige neue Details zu Cowboy Bebop durchsickern.

Live-Action-Serie bleibt dem Anime treu

Verfechter der Kult-Vorlage dürfen dabei vorsichtig aufatmen: Die Live-Action-Serie soll sich stark am Anime orientieren und stilistisch keine großen Experimente wagen. Es seien zwar Kompromisse gemacht worden, die sich aber eher auf nebensächliche Aspekte konzentrieren. Fayes Outfit sei etwa entschärft worden und die Charaktere rauchen zwar noch, allerdings nicht in so ausuferndem Maße wie in der Vorlage.

Grillo-Marxuach ergänzte weiterhin, dass er unter anderem das Drehbuch für einen Schurken verfasste, der eine »herausragende Figur« aus dem Anime darstellt. Eines seiner Ziele bestand dabei darin, die Charaktere organisch in die größere Geschichte einzuweben.

Er betonte zudem, dass er nicht von der frühzeitigen Veröffentlichung eines Teiles der ersten Staffel ausginge, ehe diese komplett fertiggestellt sei. Die Serie sei nämlich darauf ausgelegt, an einem Stück gesehen zu werden. Ferner gäbe es momentan auch noch keine Pläne, die Adaption mit einer bestimmten Episodenzahl zu einem Ende zu führen. Wenig verwunderlich also, dass sich eine zweite Staffel bereits in der Planung befindet.

Produktion in den Tomorrow Studios; Shin’ichirō Watanabe fungiert als Berater

Die Live-Action-Adaption entsteht in den Tomorrow Studios, in welchen bereits die Arbeiten zu zahlreichen namhaften Produktionen liefen. Neben Cowboy Bebop soll dort etwa auch die Netflix-Adaption zum ebenso populären Manga und Anime One Piece umgesetzt werden.

Shin’ichirō Watanabe, der Kopf hinter der Anime-Vorlage aus dem Jahr 1998, tritt in beratender Funktion auf. Yasuo Miyakawa und Masayuki Ozaki vom Studio Sunrise sind zudem als Produzenten beteiligt, während Yoko Kannō, die auch schon den Anime musikalisch untermalte, auch hier die Musik beisteuert. Diese Besetzung hinter den Kulissen sollte besorgten Fans also zumindest vorsichtig die Skepsis aus den Knochen treiben.

Momentan pausieren die Dreharbeiten, nachdem Darsteller John Cho, der Protagonist Spike Spiegel verkörpert, eine Knieverletzung erlitt, die neben einer Operation eine längere Reha-Phase mit sich zog. Ferner verhindert die aktuelle COVID-19-Pandemie eine geregelte Wiederaufnahme der Dreharbeiten.

Diesen Umständen entsprechend steht momentan noch nicht fest, wann die zehnteilige erste Staffel von Cowboy Bebop auf Netflix startet. Nachfolgend ein älterer Netflix-Trailer vom Set.

via Anime2You, Bildmaterial: Cowboy Bebop – Der Film, Columbia Tristar, Sony Pictures, Cowboy Bebop, Kadokawa Shoten / Netflix

8 Kommentare

  1. Klingt für mich, ehrlich gesagt, irgendwie so nach gar nichts. Weder Fisch noch Fleisch. Genau wie bei Ghost in the Shell. Viel kopiert, aber nichts besser gemacht.
    Wozu dann überhaupt eine Adaption machen?

    @Aruka
    Du hast seinen Humor nicht verstanden. Macht er oft. Sarkasmus, Verallgemeinerungen, Übertreibungen etc. Lese sowas sehr oft von Chaoskruemel.
  2. Aruka schrieb:

    Inwiefern habe ich da in irgendeiner Weise Anime Fans beleidigt oder als perverse Drecksschweine bezeichnet?
    [...]
    Mich dann als toxisch zu bezeichnen, nachdem man mit Worten wie Quoten-Schwarze, sich wiedermal über Diversität lustig macht, von Boytunten und Chromosomen spricht und das dann mit "es" betitelt, halte ich für...sehr realitätsfern.

    Ich hätte nie damit gerechnet das hier jemand wegen so einem Satz einen Anfall bekommt, habe nicht einmal irgendjemanden damit angesprochen. Ich freue mich auf die Umsetzung, wenn dir der Pulli für Faye den ganzen Anime ruiniert musst du es halt sein lassen. Wtf Oo
    Die Aussage, dass sich wieder welche aufregen, weil sie jetzt Kleider trägt, klang für mich so, als würde man wieder mit dem Finger auf die Anime-Fans zeigen. Wörtlich bezeichnet hast du so niemanden. So fühlt man (ich) sich da aber. Es ist doch fast immer so - Spiel ist zensiert, da werden sich die, die jetzt weniger Haut sehen dürfen aufregen. Das nervt hart.

    Und dich direkt als toxisch bezeichnet, hab ich nicht o.o Ich mag die meisten deiner Beiträge sehr!

    Joa, hab Quotenschwarzen geschrieben. Das ist er für mich auch. Und nu? Man entscheidet sich doch bewusst den Black mit nem Black zu besetzen. So what? Daran, dass er ein so guter Schauspieler ist oder dem Original (optisch) ähnlich ist, glaube ich nicht dass es liegt^^

    Das ist das Internet. Jeder darf sich auf den Schlips getreten fühlen :thumbsup:
  3. Brandybuck schrieb:

    während Yoko Kannō, der auch schon den Anime musikalisch untermalte
    Yōko Kanno ist ne Frau^^

    Zum Rest bezüglich der Änderungen äußere ich mich lieber nicht.
    Die Umsetzung wird eh wieder fürn Popo, da Hollywood so was eh nicht kann und immer nur darauf achtet, alle Checkboxen abzuhaken und alles den amerikanischen Sensibilitäten anzupassen.
    Können sie behalten!
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