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Bloodstained: Entwickler streichen das letzte Stretch-Goal der Kickstarter-Kampagne

Bloodstained war eines der Spiele, die Kickstarter-Games in ihre Blüte führten. Damals hatte die Kampagne unglaubliche Beachtung und ebenso viel Zuspruch gefunden. Über fünf Millionen US-Dollar wurden von den Fans für die Entwicklung eingesammelt. Die Kampagne verlief ebenso wie die Entwicklung vergleichsweise reibungslos. Nicht alles lief rund, insbesondere mit der japanischen Veröffentlichung und der Nintendo-Switch-Portierung. Außerdem wurde relativ zu Beginn die PS-Vita-Version gestrichen. Aber insgesamt kann man wohl sagen, dass Iga und sein Team gut abgeliefert haben. Bis heute.

Der Roguelike-Modus wird gestrichen

Denn dass ein erreichtes Stretch-Goal nicht realisiert wird, das darf man dann wohl nicht mehr als gelungene Kampagne bezeichnen. Immerhin sind die Stretch-Goals für die Entwickler ein sehr wirksames (auch legitimes) Mittel, um Unterstützern (weiteres) Geld aus dem Portemonnaie zu locken. Das letzte Stretch-Goal für Bloodstained versprach Fans einen Roguelike-Modus, durchaus ein großes Ding. Für das es sich lohnt, als Fan noch einmal ein bisschen mehr zu löhnen. Doch dieser Modus wird nun nicht mehr veröffentlicht, wie man informiert.

„Eines der versprochenen Stretch-Goals des Spiels war Roguelike. Leider ist der Spielcode, der früh in der Entwicklung des Spiels geschaffen wurde, aktuell nicht kompatibel mit dieser Art Gameplay (besonders ein prozedural generiertes Schloss). Deshalb müssen wir euch leider informieren, dass wir Roguelike nicht mehr als Teil des Stretch-Goals entwickeln werden. Wir wissen, dass sich viele darauf sehr gefreut haben und wir entschuldigen uns dafür, dass wir es nicht wie geplant ermöglichen können“, erklärt Community-Manager Ryan auf der Kampagnenseite, übersetzt von Eurogamer.

Immerhin möchte man stattdessen andere neue Inhalte liefern. Die neue „Randomizer“-Spielvariante soll zeitgleich mit dem zweiten spielbaren und von David Hayter eingesprochenen Charakter Zangetsu veröffentlicht werden. „Randomizer ist die Story-Kampagne, wie ihr sie kennt, aber mit einem Twist. Bevor ihr ein Spiel startet, könnt ihr bis zu acht verschiedene Spielparameter randomisieren“, erklärt Ryan.

Dafür wird es im Spiel ein Menü geben:

via Eurogamer, Bildmaterial: Bloodstained: Ritual of the Night, 505 Games / ArtPlay

3 Kommentare

  1. Ja doof, aber das Spiel an sich war ja jetzt nicht schlecht. Als Backer sehe ich zumindest für mich in dem Punkt jetzt kein Eskalationspotential.
  2. Beide Ideen eigentlich voll der Müll. xDD

    Aber trotz allen ist Bloodstained so ziemlich das einzige wirklich positive Beispiel für Kickstarter, auch wenn nicht alles rund lief kam am Ende ein sehr gutes Spiel dabei raus. Das kann eigentlich sonst keiner von den Firmen von sich behaupten, die das Format genutzt haben.
  3. Kanche schrieb:

    Beide Ideen eigentlich voll der Müll. xDD

    Weiß gar nicht ob die Mehrheit überhaupt weiß, was man bei dem Roguelike Modus geplant hatte. Anders als der Randomizer war es eben nicht einfach ein dahintergeklatschter Postgame-Modus der kaum einen Mehrwert hat sondern schon das Spielgeschehen erheblich verändert hat. Wenn man die Story einmal durch hat bei Bloodstained ist für die meisten das Abenteuer beendet, so auch für mich. Da man mit den versprochenen kostenlosen DLC's (darunter halt auch ausgiebige wie den Rogulike Mode und dem Zangetsu DLC) auch nicht mehr ausm Arsch gekommen ist, hatte ich ende letzten Jahres das Spiel sogar so weit verdrängt, dass ich vergessen habe, es in meine Top-Liste des Jahres mit aufzunehmen.

    Bei dem Roguelike Modus war ein stets zufällig generiertes Schloss geplant was nichts mit der Main-Story zu tun hat. Um die Spieler bei Laune zu halten sollte es noch zahlreiche Herausforderungen, Missionen und sogar veränderte Bosse geben. Wäre für mich auf alle Fälle nochmal ein Grund gewesen, das Spiel wieder einzulegen oder es mir nochmal günstig für Switch zuzulegen nachdem man die Version nun ganz gut hinbekommen hat.

    Hatte es kürzlich mal geschrieben, der Randomizer ist wirklich nur ein schnell zusammengebastelter Modus der nicht einmal als Trostpflaster durchgeht. Und ob der Zangetsu DLC wirklich was taugen wird und man noch die anderen geplanten Inhalte nachliefert die derzeit erfolgreich totgeschwiegen werden ist auch fraglich.

    Bloodstained war eben kein komplettes Kickstarter-Debakel, aber auch nur, weil beide Spiele die daraus entstanden sind recht gut waren. Aber wirklich freudig kann man auf das ganze Projekt dann auch nicht zurückblicken. Igarashi hat sich übernommen, sein Ansehen wird aber nicht so sehr gelitten haben wie das von Keiji Inafune.
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