Angespielt! The Legend of Zelda: Link’s Awakening

Auf dem Post-E3-Event von Nintendo konnten wir am 26. Juni 2019 das Remake des Game-Boy-Klassikers "The Legend of Zelda: Link's Awakening" anspielen...

Bildmaterial: The Legend of Zelda: Link’s Awakening, Nintendo

Meine erste Gaming-Erfahrung habe ich mit einem guten, alten Game Boy gemacht. Damals habe ich stundenlang Pokémon Rot gezockt, bis meine Augen ebenfalls die gleiche Farbe annahmen. Mein erster Kontakt mit dem Zelda-Franchise fand ebenso auf diesem Handheld statt, nämlich mit The Legend of Zelda: Link’s Awakening. Diesen Februar kündigte Nintendo ein Remake des Game-Boy-Spiels an, welches das Ganze in ein niedliches, an Spielzeug-Miniaturen erinnerndes Gewand packt. Auf dem Post-E3-Event von Nintendo konnte ich am 26. Juni 2019 auch das Remake anspielen – meine Eindrücke könnt ihr in den folgenden Zeilen lesen.

Link, wach auf!

Mit diesen Worten weckt uns Marin auf, eine Bewohnerin Cocolints. Link ist nach einem Schiffbruch auf der Insel gestrandet, doch er kann nicht weiterreisen. Nicht nur, weil sein Boot zerstört wurde, sondern auch, weil sich laut einem sprechenden Uhu nichts außer Wasser außerhalb Cocolints befindet. Um von der Insel zu kommen, müsse Link den Windfisch aufwecken, der in einem riesigen Ei auf einem Berg der Insel schlummert. Doch die Prämisse ist gar nicht so oberflächlich, wie sie scheint…

Durch Tiefenschärfe und die Top-Down-Ansicht erzeugt das Spiel eine Spielzeug-Grafik.

Des Remakes neue Grafik

Meiner Meinung nach war die Neueinkleidung des Spiels zu Beginn ungewohnt, als es in der Nintendo Direct im Februar präsentiert wurde. Jedoch passt die Aufmachung zu Link’s Awakening. Die Sprites der Charaktere sind durchaus überzeugend in kleine 3D-Modelle übersetzt worden und auch die Umgebungen erinnern an eine farbenfrohere Version des Originals. Abseits der Grafik hat sich an der Struktur der Spielewelt wohl weniger getan. Der Aufbau der Insel gleicht dem Original und alles ist somit recht rasterförmig platziert.

Aus Alt mach’ Neu

Link’s Awakening für Nintendo Switch war in der Demo schick anzusehen, jedoch gibt es technische Probleme. Läuft man in ein Haus hinein, so sieht man, dass die Framerate durchaus konstant bleibt. Läuft man jedoch auf der Insel frei herum und bewegt sich horizontal, so passierte es oft, dass die Umgebung ruckelte. Dies war leider nicht so schön zu betrachten und erweckte den Eindruck des Originals, als Link sich zwischen den Arealen bewegte und sich der gesamte Bildschirm wechselte. Da ist noch Verbesserungsbedarf, Nintendo!

Für zehn Rubine durfte ich im Teich angeln und somit ein Päuschen einlegen.

Das neue Dungeon-Feature war leider nicht in der Demo spielbar. Wenn Nintendo noch an den Rucklern feilt, sodass alles flüssig läuft, können sich Nostalgiker und Neulinge über ein 3D-Remake freuen, welches dem Original sehr treu bleibt. The Legend of Zelda: Link’s Awakening erscheint am 20. September 2019 exklusiv für Nintendo Switch.